Die Arbeit untersucht Witold Gombrowicz' verschiedene Versionen seines Dramas "Die Trauung" und dessen Musikdramatisierung durch den Komponisten Volker David Kirchner. Gombrowicz' diverse eigene Deutungsansätze der "Trauung" werden dabei ebenso herangezogen, wie seine eigene theatrale Versinnlichung des Traums. Das Abschlusskapitel der Arbeit gilt der Rezeption von Volker David Kirchners Oper, anlässlich einer ungewöhnlichen Realisierung in Hagen, gekoppelt mit Richard Wagners nullter Oper "Die Hochzeit", in einer Inszenierung des Autors im Jahre 1993.
Inhaltsverzeichnis
- Albtraum-Wachtraum-Traumata – 'Die Trauung' in Schauspiel und Oper – Witold Gombrowicz und Volker David Kirchner
- Witold Gombrowicz und seine Dramenvorlage
- Gombrowiczs Leben und Werk
- Gombrowiczs Dramen
- Gombrowicz über "Die Trauung"
- Martin Bubers Meinung zu "Die Trauung"
- Gombrowiczs eigene Aufzeichnungen über "Die Trauung"
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht das Theaterstück "Die Trauung" von Witold Gombrowicz und die darauf basierende Oper von Volker David Kirchner. Der Fokus liegt auf der Analyse der Thematik des Traums und der Traumata, die im Kontext der Nachkriegszeit in beiden Werken dargestellt werden. Darüber hinaus werden Gombrowicz's philosophische Gedanken über die menschliche Existenz, insbesondere die Suche nach Identität und die Herausforderung von gesellschaftlichen Normen, beleuchtet.
- Die Bedeutung von Traumata in der Nachkriegszeit
- Das Spannungsfeld zwischen Utopie und Surrealismus
- Die Suche nach Identität und Selbstfindung im Kontext gesellschaftlicher Normen
- Gombrowiczs satirische Kritik an gesellschaftlichen Strukturen und Normen
- Die Rolle des Traums als Spiegel der menschlichen Psyche
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel bietet eine Einführung in die beiden Werke und beleuchtet die historische und gesellschaftliche Situation, in der "Die Trauung" entstand.
- Das zweite Kapitel untersucht Gombrowiczs Leben und Werk im Detail und beleuchtet insbesondere seine Dramen und seine philosophischen Gedanken.
- Das dritte Kapitel analysiert Gombrowicz's eigene Aussagen über "Die Trauung" und gibt Einblicke in seine kreativen Prozesse und Intentionen.
- Das vierte Kapitel präsentiert Martin Bubers Meinung zu "Die Trauung" und bietet eine unabhängige Interpretation des Werks.
- Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit Gombrowicz's Aufzeichnungen über "Die Trauung" und gibt Einblicke in seine Gedanken über die Inszenierung und die Bedeutung des Stücks.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen der Arbeit sind Traum, Trauma, Identität, Gesellschaft, Satire, Surrealismus, Utopie, Nachkriegszeit, Witold Gombrowicz, Volker David Kirchner, "Die Trauung", Theater, Oper.
Häufig gestellte Fragen
Um welches Werk von Witold Gombrowicz geht es in dieser Arbeit?
Im Zentrum steht das Drama „Die Trauung“ in seinen verschiedenen Versionen.
Welche Rolle spielt Volker David Kirchner in der Untersuchung?
Kirchner komponierte die Opernbearbeitung von „Die Trauung“, deren Rezeption und Inszenierung (z.B. in Hagen 1993) analysiert wird.
Was sind die zentralen Themen der Arbeit?
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Albtraum, Wachtraum und Traumata im Kontext der Nachkriegszeit sowie auf die Suche nach Identität.
Wie wird Gombrowiczs Stil beschrieben?
Sein Werk wird im Spannungsfeld zwischen Satire, Surrealismus und Utopie verortet, wobei gesellschaftliche Normen kritisch beleuchtet werden.
Welche anderen Denker werden zur Interpretation herangezogen?
Die Arbeit thematisiert unter anderem die Meinung von Martin Buber zu „Die Trauung“.
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- Prof. Dr. Peter P. Pachl (Autor), 2004, Albtraum-Wachtraum-Traumata, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68930