INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung
2. THEORETISCHER TEIL
2.1. MEDIENVERHALTEN
2.1.1. Verschiedene Medientypen
2.1.2. Fernseh- und Programmnutzung
2.1.3. Kabelfernsehen
2.1.4. Das Fernsehprogrammangebot
2.1.5. Qualitative Aspekte der Mediennutzung
2.2. PROGRAMM-SELEKTIONSVORGÄNGE
2.2.1. Programm-im-Programm-Selektion
2.2.1.2. Flipping
2.2.1.3. Switching
2.2.1.4. Grazing
2.2.1.5. Psychische Abwesenheit
2.2.2. Selektive Werbevermeidung
2.2.2.1. Zapping
2.2.2.2. Sticker
2.2.2.3. Physisches Zapping
2.2.2.4. Zipping
2.2.2.5. Zipping mit VPS (Video-Programming-System)
2.3. PROGRAMMAUSWAHL UND -ABWAHL
2.3.1. Fehlende Planungsphase, starke Orientierungsphase: Flipping
2.3.2. Starke Reevaluationsphase: Switching
2.4. TV-PHASEN
2.4.1. Präwerbephase
2.4.2. Werbephase
2.4.3. Postwerbephase
2.5. PSYCHOLOGISCHE HINTERGRÜNDE SELEKTIVEN MEDIENVERHALTENS
2.5.1. Technisierung des Lebensraumes
2.5.2. Eskapismus
2.5.3. Zeitökonomie
2.5.4. Prestige
2.5.5. Sozialer Informationsstress
2.5.6. Soziale Hilflosigkeit
2.5.7. Vererbungseffekt
2.5.8. Soziale Medienverpflichtung
2.6. URSACHENZUSCHREIBUNGEN AUS DER SICHT DER FERNSEHZUSCHAUER
2.6.1. Lokation: Internalität und Externalität
2.6.2. Stabilität
2.6.3. Kontrollierbarkeit
3. EMPIRISCHER TEIL
3.1. UNTERSUCHUNGSDESIGN, ERHEBUNG
3.2. STICHPROBENCHARAKTERISTIK
3.3. UMSCHALTQUOTE
3.4. SENDERENTSCHEIDUNG
3.5. PROGRAMMRUBRIKEN UND ZAPPING
3.6. ZAPPER UND STICKER: TRENDS
3.6.1. Geschlecht und Alter
3.6.2. Ausbildung, Beruf und Einkommen
3.6.3. Familie und soziales Umfeld
3.6.4. Sehzeitensegmente
3.6.5. Einstellung zur Werbung und weitere Variablen
3.6.6. TV-Phasen und Zapping
3.7. ZAPPER- UND STICKER-TYPOLOGIEN I: FAKTORENÜBERSICHT
3.7.1. Werbekritikfaktor
3.7.2. Faktor der medienkritischen Senderenttäuschung
3.7.3. Anklagefaktor
3.7.4. Selbsteinschätzungsfaktor
3.7.5. Dritte-Personen-Faktor
3.8. ZAPPER UND STICKER-TYPOLOGIEN II
3.8.1. Segmentierung der Begründungsmuster
3.8.2. Trügerische Mehrheitsvermutung
3.8.3. Emotionale Konsequenzen
3.8.4. Attributionsbezogene Imageanalyse der Fernsehsender
3.9. ERGEBNISSE ZU ANDEREN FORMEN SELEKTIVEN MEDIENVERHALTENS
3.9.1. Zipping
3.9.2. Physisches Zapping
3.9.3.Psychische Abwesenheit
3.9.4. Der Flipper
3.9.5. Der Hopper
3.10. EINFLUß DER PROGRAMMZEITSCHRIFTEN
4. ZUSAMMENFASSUNG
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHER TEIL
2.1. MEDIENVERHALTEN
2.1.1. Verschiedene Medientypen
2.1.2. Fernseh- und Programmnutzung
2.1.3. Kabelfernsehen
2.1.4. Das Fernsehprogrammangebot
2.1.5. Qualitative Aspekte der Mediennutzung
2.2. PROGRAMM-SELEKTIONSVORGÄNGE
2.2.1. Programm-im-Programm-Selektion
2.2.1.2. Flipping
2.2.1.3. Switching
2.2.1.4. Grazing
2.2.1.5. Psychische Abwesenheit
2.2.2. Selektive Werbevermeidung
2.2.2.1. Zapping
2.2.2.2. Sticker
2.2.2.3. Physisches Zapping
2.2.2.4. Zipping
2.2.2.5. Zipping mit VPS (Video-Programming-System)
2.3. PROGRAMMAUSWAHL UND -ABWAHL
2.3.1. Fehlende Planungsphase, starke Orientierungsphase: Flipping
2.3.2. Starke Reevaluationsphase: Switching
2.4. TV-PHASEN
2.4.1. Präwerbephase
2.4.2. Werbephase
2.4.3. Postwerbephase
2.5. PSYCHOLOGISCHE HINTERGRÜNDE SELEKTIVEN MEDIENVERHALTENS
2.5.1. Technisierung des Lebensraumes
2.5.2. Eskapismus
2.5.3. Zeitökonomie
2.5.4. Prestige
2.5.5. Sozialer Informationsstress
2.5.6. Soziale Hilflosigkeit
2.5.7. Vererbungseffekt
2.5.8. Soziale Medienverpflichtung
2.6. URSACHENZUSCHREIBUNGEN AUS DER SICHT DER FERNSEHZUSCHAUER
2.6.1. Lokation: Internalität und Externalität
2.6.2. Stabilität
2.6.3. Kontrollierbarkeit
3. EMPIRISCHER TEIL
3.1. UNTERSUCHUNGSDESIGN, ERHEBUNG
3.2. S TICHPROBENCHARAKTERISTIK
3.3. UMSCHALTQUOTE
3.4. SENDERENTSCHEIDUNG
3.5. PROGRAMMRUBRIKEN UND ZAPPING
3.6. ZAPPER UND STICKER: TRENDS
3.6.1. Geschlecht und Alter
3.6.2. Ausbildung, Beruf und Einkommen
3.6.3. Familie und soziales Umfeld
3.6.4. Sehzeitensegmente
3.6.5. Einstellung zur Werbung und weitere Variablen
3.6.6. TV-Phasen und Zapping
3.7. ZAPPER- UND STICKER-TYPOLOGIEN I: FAKTORENÜBERSICHT
3.7.1. Werbekritikfaktor
3.7.2. Faktor der medienkritischen Senderenttäuschung
3.7.3. Anklagefaktor
3.7.4. Selbsteinschätzungsfaktor
3.7.5. Dritte-Personen-Faktor
3.8. ZAPPER UND STICKER-TYPOLOGIEN II
3.8.1. Segmentierung der Begründungsmuster
3.8.2. Trügerische Mehrheitsvermutung
3.8.3. Emotionale Konsequenzen
3.8.4. Attributionsbezogene Imageanalyse der Fernsehsender
3.9. ERGEBNISSE ZU ANDEREN FORMEN SELEKTIVEN MEDIENVERHALTENS
3.9.1. Zipping
3.9.2. Physisches Zapping
3.9.3.Psychische Abwesenheit
3.9.4. Der Flipper
3.9.5. Der Hopper
3.10. EINFLUß DER PROGRAMMZEITSCHRIFTEN
4. ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit untersucht das selektive Medienverhalten von Fernsehzuschauern, insbesondere Phänomene wie Zapping, Switching und Flipping, um zu verstehen, wie Zuschauer aktiv und selektiv mit dem Fernsehangebot umgehen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich das veränderte Medienumfeld und die zunehmende Programmvielfalt auf das individuelle Nutzungsverhalten und den Umgang mit Werbeunterbrechungen auswirken.
- Theorie des selektiven Medienverhaltens und Programmselektionsvorgänge
- Psychologische Hintergründe und Motivlagen der Fernsehnutzung
- Empirische Analyse von Zapping- und Sticking-Mustern
- Soziodemographische Einflussfaktoren auf das Umschaltverhalten
- Typologien von Zappern und Stickern in verschiedenen TV-Phasen
Auszug aus dem Buch
2.2.1.3. Switching
Mit Switching werden alle (Informations-) Selektionsvorgänge bezeichnet, in dem laufenden Programmangebot nach weiteren Angeboten zu suchen. Das Ziel ist, ein besseres Programm als das gerade eingeschaltete zu finden. Diese Ausprägung der Selektion kann auch als eine ungelenkte Suche nach Informationsbruchstücken innerhalb der Definition bezeichnet werden. Die Multioption des Programmangebotes erhöht die relative Wahrscheinlichkeit, zu einer bestimmten Einschaltzeit durch den Umschaltvorgang schnell und erfolgreich eine Sendung aufzufinden, die der Erwartung des Zuschauers mehr entspricht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Problematik des Fernsehens als Symptom gesellschaftlicher Zeitnot ein und beleuchtet die paradoxe Rolle des Mediums im Alltag.
2. THEORETISCHER TEIL: Dieser Abschnitt erörtert die Konzepte selektiven Medienverhaltens, die verschiedenen Formen der Programmselektion und die psychologischen Hintergründe, die Nutzer zu bestimmten Verhaltensweisen wie Zapping motivieren.
3. EMPIRISCHER TEIL: Der empirische Teil präsentiert die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung zum Medienverhalten, analysiert Zapper- und Sticker-Typologien und untersucht Trends sowie Einflussfaktoren.
4. ZUSAMMENFASSUNG: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Umschalthäufigkeit, den psychologischen Mustern und den Auswirkungen der Programmvielfalt auf das Fernsehverhalten zusammen.
Schlüsselwörter
Selektives Medienverhalten, Zapping, Switching, Flipping, Sticker, Fernsehnutzung, Werbevermeidung, Programmselektion, Medienrezeption, Zuschauerforschung, Fernsehkonsum, Programmvielfalt, Attributionsforschung, Medienpsychologie, Reichweitenverlust
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der aktiven und selektiven Gestaltung des Fernsehkonsums durch Zuschauer in einem Umfeld wachsender Programmvielfalt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Analyse verschiedener Umschaltphänomene (Zapping, Flipping, Switching), deren psychologische Motive sowie die empirische Typisierung der Nutzergruppen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuklären, inwiefern der Zuschauer nicht nur passiver Konsument ist, sondern aktiv und selektiv mit dem Medium Fernsehen umgeht, insbesondere in Bezug auf Werbeunterbrechungen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine schriftliche Befragung (Untersuchung zum Medienverhalten 1992) mit 1116 Teilnehmern durchgeführt, um empirische Daten zur Fernsehnutzung zu erheben.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Begriffsdefinitionen und psychologische Grundlagen liefert, sowie einen empirischen Teil, der die erhobenen Nutzerdaten analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen zählen selektives Medienverhalten, Zapping, Sticker, Programmselektion und Medienpsychologie.
Wie unterscheidet sich ein Zapper von einem Sticker?
Ein Zapper wechselt häufig aktiv das Programm, oft um Werbeblöcke zu vermeiden, während ein Sticker konsequent bei einem Sender bleibt und diesen auch während der Werbezeit nicht verlässt.
Welche Rolle spielt die Fernbedienung bei diesem Verhalten?
Die Fernbedienung fungiert als zentrales Werkzeug der Selektion, welches den Zuschauern erst die kurzfristige und systematische Umschaltpraxis (Zapping/Flipping) ermöglicht hat.
Welchen Einfluss hat das soziale Umfeld auf das Umschaltverhalten?
Die Untersuchung zeigt, dass gemeinsames Fernsehen in der Gruppe oder Familie oft zu einer sozialen Medienverpflichtung führt, die das Umschaltverhalten hemmt und somit eher zu Sticking führt.
- Quote paper
- Krisztina J. Kreppel (Author), 1998, Selektives Medienverhalten oder was der Zuschauer mit dem Medium Fernseher macht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69337