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Multidisziplinäre Einführung in Human- und Gesellschaftswissenschaften

Titre: Multidisziplinäre Einführung in Human- und Gesellschaftswissenschaften

Dossier / Travail , 2006 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Burkhard Schröter (Auteur)

Travail Social
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Den Beruf als Berufung, einen gesicherten Arbeitsplatz, Vollbeschäftigung, bezahlten Urlaub, tariflich gesicherte Lohnerhöhungen, Kündigungsschutz, geregelte Arbeitszeiten, eine Arbeitgeber und Arbeitnehmer zufrieden stellende Bezahlung, eine gesicherte Rente und noch einiges mehr sind Vorstellungen für einen angestrebten Erwerbsverlauf, wie er als Idealfall oft favorisiert wird. Die Frage stellt sich, ob dies in der heutigen Zeit überhaupt noch realisierbar ist oder gewollt wird. Ist es objektiv machbar, oder müssen diese Vorstellungen als überholt angesehen werden und nach neuen, flexibleren Modellen gesucht und diese angewendet werden? In der vorliegenden Arbeit wird versucht, darauf eine Antwort zu finden.



1. EINLEITENDE GEDANKEN 3
2. ASPEKTE DER ERWERBSTÄTIGKEIT 3
2.1. VERBINDUNGEN ZWISCHEN RELIGION UND ERWERBSTÄTIGKEIT NACH MAX WEBER 3
2.2. ARBEITSZEITERHÖHUNG OHNE LOHNAUSGLEICH – PRO UND CONTRA 6
2.3. AUSSICHTEN EINER RÜCKKEHR ZUR VOLLBESCHÄFTIGUNG 9
2.4. VERBINDUNG VON BERUFSARBEIT MIT DER PERSÖNLICHEN IDENTITÄT 13
3. PERSÖNLICHE ABSCHLUSSGEDANKEN 15
4. Quellenverzeichnis 17

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITENDE GEDANKEN

2. ASPEKTE DER ERWERBSTÄTIGKEIT

2.1. VERBINDUNGEN ZWISCHEN RELIGION UND ERWERBSTÄTIGKEIT NACH MAX WEBER

2.2. ARBEITSZEITERHÖHUNG OHNE LOHNAUSGLEICH – PRO UND CONTRA

2.3. AUSSICHTEN EINER RÜCKKEHR ZUR VOLLBESCHÄFTIGUNG

2.4. VERBINDUNG VON BERUFSARBEIT MIT DER PERSÖNLICHEN IDENTITÄT

3. PERSÖNLICHE ABSCHLUSSGEDANKEN

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Wandel der Erwerbsarbeit im Kontext gesellschaftlicher und ökonomischer Rahmenbedingungen. Dabei wird hinterfragt, inwieweit das traditionelle Ideal einer Vollbeschäftigung in der heutigen Zeit noch realisierbar ist und welche psychologischen sowie identitätsstiftenden Funktionen die Arbeit für das Individuum erfüllt.

  • Historische Herleitung des Arbeitsbegriffs nach Max Weber (protestantische Ethik)
  • Diskussion aktueller wirtschaftspolitischer Maßnahmen wie der Arbeitszeiterhöhung
  • Analyse der strukturellen Veränderungen am Arbeitsmarkt und des Normalarbeitsverhältnisses
  • Bedeutung von Erwerbsarbeit für die persönliche Identitätsbildung
  • Betrachtung der sozialen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit

Auszug aus dem Buch

2.1. Verbindungen zwischen Religion und Erwerbstätigkeit nach Max Weber

Max Weber (1864-1920) gehört zu den großen Gelehrten der Wendezeit vom 19. zum 20. Jahrhundert, mit denen noch heute das internationale Ansehen der deutschen Wissenschaft verbunden ist. Webers Arbeiten prägten die Sozial- und Kulturwissenschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts und sind bis heute aktuell. Weber wird als Begründer der Herrschaftssoziologie und Mitbegründer der Religionssoziologie betrachtet. Auch auf vielen anderen Soziologiegebieten publizierte Weber grundlegend.

Eines der bedeutendsten Werke der Soziologie ist zweifellos Max Webers „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“. In dieser Arbeit geht Weber von einem grundlegenden Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein einer bestimmten religiösen Ethik und der Entwicklung eines kapitalistischen Geistes aus, welcher wiederum eine entscheidende Voraussetzung für das Entstehen des modernen Kapitalismus bildet.

Max Weber sucht in seiner Arbeit nach Bedingungen, die den „Geist des Kapitalismus“ zu dem gemacht haben, was er zu Beginn des 19. Jahrhunderts war. Er definierte zuerst, was er unter dem „Geist“ des Kapitalismus verstand. Für ihn war es zunächst ein historischer Begriff, „ein Komplex von Zusammenhängen in der geschichtlichen Wirklichkeit, die wir unter dem Gesichtspunkt ihrer Kulturbedeutung zu einem Ganzen zusammenschließen“. Um dem „Geist des Kapitalismus“ näher zu kommen, vergleicht Weber Aussagen von Benjamin Franklin und Jakob Fugger. Franklin betont in seinen Ausführungen die immense Bedeutung von Geld für den Menschen und gibt gleichzeitig Verhaltensanweisungen (u. a. Fleiß, Mäßigkeit, Ehrlichkeit), die helfen sollen, das Geld zu behalten und zu vermehren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITENDE GEDANKEN: Das Kapitel reflektiert den Wandel des Arbeitsideals und hinterfragt, ob das traditionelle Modell der Erwerbsarbeit unter heutigen Bedingungen noch erstrebenswert oder umsetzbar ist.

2. ASPEKTE DER ERWERBSTÄTIGKEIT: Dieser Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln des modernen Kapitalismus, debattiert arbeitsmarktpolitische Ansätze und untersucht die tiefe Verankerung von Erwerbsarbeit in der menschlichen Identitätsbildung.

3. PERSÖNLICHE ABSCHLUSSGEDANKEN: Der Autor resümiert seine gewonnenen Erkenntnisse und stellt fest, dass die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Perspektiven der Arbeitswelt seinen eigenen Blick auf die Problematik der Arbeitslosigkeit erweitert hat.

Schlüsselwörter

Erwerbsarbeit, Max Weber, Kapitalismus, Vollbeschäftigung, Arbeitslosigkeit, Identität, protestantische Ethik, Normalarbeitsverhältnis, Sozialstaat, Arbeitszeit, Berufung, Leistungsgesellschaft, Strukturwandel, Wirtschaftspsychologie, Soziologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Rolle der Erwerbsarbeit in der modernen Gesellschaft und setzt sich kritisch mit deren ökonomischer Bedeutung sowie ihrer Funktion für die individuelle Identitätsbildung auseinander.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die religionssoziologische Herleitung des Kapitalismus, aktuelle Kontroversen um Arbeitszeitregulierungen, die Zukunft der Vollbeschäftigung und die psychologische Bedeutung von Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Wandel von Arbeitsbegriffen zu verstehen und zu prüfen, ob klassische Vorstellungen von Erwerbsarbeit in Zeiten zunehmender Flexibilisierung noch haltbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt eine theoretische Literaturanalyse, um soziologische und ökonomische Ansätze, insbesondere von Max Weber und modernen Vertretern, zusammenzuführen und zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Einfluss der protestantischen Ethik auf den modernen Geist des Kapitalismus, die Vor- und Nachteile von Arbeitszeiterhöhungen sowie die strukturellen Ursachen von Arbeitslosigkeit diskutiert.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Erwerbsarbeit, Identität, Kapitalismus, Vollbeschäftigung, protestantische Ethik und Strukturwandel.

Wie definiert Max Weber den „Geist des Kapitalismus“?

Weber versteht den „Geist des Kapitalismus“ als einen Komplex historischer Zusammenhänge, die in Verbindung mit einer spezifischen religiösen Ethik die Grundlage für modernes Unternehmertum bilden.

Welche Bedeutung hat die „Personalfunktion“ der Arbeit nach Ansicht von Ansgar Kreutzer?

Die Personalfunktion beschreibt die Möglichkeit für den Einzelnen, durch Lohnarbeit zur eigenen Entfaltung beizutragen und sich über seine Tätigkeit als Teil eines gesellschaftlichen Ganzen zu definieren.

Warum wird die Arbeitszeiterhöhung ohne Lohnausgleich kontrovers diskutiert?

Einerseits wird sie als Mittel zur Senkung von Personalkosten und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit gesehen, andererseits besteht die Gefahr, dass sie Überstunden abbaut, Arbeitsplätze gefährdet und die Kaufkraft schwächt.

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Résumé des informations

Titre
Multidisziplinäre Einführung in Human- und Gesellschaftswissenschaften
Université
University of Applied Sciences Koblenz
Note
1,3
Auteur
Burkhard Schröter (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
17
N° de catalogue
V69605
ISBN (ebook)
9783638613644
ISBN (Livre)
9783638768788
Langue
allemand
mots-clé
Multidisziplinäre Einführung Human- Gesellschaftswissenschaften
Sécurité des produits
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Citation du texte
Burkhard Schröter (Auteur), 2006, Multidisziplinäre Einführung in Human- und Gesellschaftswissenschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69605
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Extrait de  17  pages
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