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Training von Körper und Psyche im Tischtennisspiel

Title: Training von Körper und Psyche im Tischtennisspiel

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Thomas Huber (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Tischtennis ist der schnellste Rückschlagsport der Welt, und für den Laien oft schwer nachzuvollziehen. Mit welchem enormen Schnitt der Ball über die Platte fliegt ist für den nicht geschulten Zuschauer nur schwer zu erkennen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Zuschauerzahlen beim Tischtennis weit unter deren, anderer Sportarten liegen. Durch die Erfolge von Timo Boll konnte sich der Sport etwas vom Randbereich abheben, doch den Durchbruch hat Tischtennis in Deutschland, anders als in China, noch nicht geschafft. Trotzdem ist Tischtennis nicht nur für Kinder ein toller Sport und findet große Resonanz. Dies ist an den hohen Mitgliederzahlen im Jugend- und Erwachsenenbereich der Tischtennisabteilungen in den einzelnen Vereinen zu erkennen. Ein motivierender Faktor für Jugendliche ist mit Sicherheit auch, dass sie schnell ein Niveau erreichen, wo sie sogar schon gegen Erwachsene gewinnen können.
Wie sieht nun aber die Leistungsstruktur des Sportspiels Tischtennis aus? Auf den ersten Blick scheint sich der Bewegungsradius im Gegensatz zu anderen Sportarten auf wenige Meter zu begrenzen. Dazu kommt ein Tischtennisschläger mit dem ein 2,7 Gramm schwerer Zelluloidball geschlagen wird. Doch der Anschein trügt. Auch wenn Tischtennis von Millionen Menschen in Kellern, Gärten und Schwimmbädern gespielt wird, ist es eine sehr komplexe Sportart. Der durch die Gummibeläge mitgegebene Schnitt des Balles und Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h, welche die Reaktionszeit des Gegners auf 0,25 Sekunden reduzieren, fordern ein ausgefeiltes Tischtennistraining. Dabei gibt es dominante Faktoren auf verschiedenen Ebenen wie Taktik, Psychologie, soziales Umfeld, Kondition, materielle Bedingungen, Sportlerpersönlichkeit, körperliche
Bedingungen, Technik und Koordination. In meiner Hausarbeit werde ich mich gezielt auf 2 Bereiche des Tischtennistrainings konzentrieren. Im ersten Teil geht es um das Training des Körpers, im zweiten Teil wird der Blick auf das Training der Psyche fokussiert. Die Ausführungen sind sowohl für das Training im Verein, als auch für die Schule relevant.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Das Tischtennistraining

1.2 Training des Körpers

1.2.1 Krafttraining

1.2.2 Ausdauertraining

1.2.3 Schnelligkeit und Beweglichkeit

1.2.4 Koordinative Fähigkeiten

1.3 Training der Psyche

1.3.1 Flow im Tischtennis

1.3.2 Mentales Training

2 Persönliche Reflexion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexe Leistungsstruktur des Tischtennisspiels und beleuchtet die Bedeutung eines systematischen Trainings, das sowohl physische als auch psychische Komponenten integriert. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gezielte konditionelle, koordinative und mentale Trainingsmethoden sowohl im Vereins- als auch im Schulsport die Leistungsfähigkeit gesteigert und belastende Wettkampfsituationen besser bewältigt werden können.

  • Grundlagen des körperlichen Trainings (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit)
  • Bedeutung koordinativer Fähigkeiten für die technische Entwicklung
  • Analyse psychologischer Aspekte im Wettkampf („Flow“-Zustand)
  • Methoden des mentalen Trainings zur Leistungsoptimierung und Stressbewältigung
  • Relevanz systematischer Trainingsansätze für verschiedene Zielgruppen

Auszug aus dem Buch

1.3.1 Flow im Tischtennis:

Im Wechselbad der Gefühle während eines Wettkampfes ist das richtige Aktivitätsniveau des Spielers von großer Bedeutung. Eine Menge Selbstvertrauen gehört dazu, um das optimale Aktivitätsniveau zur Bewältigung einer Aufgabe zu erreichen. In diesem Zustand ist der Spieler im Bereich maximaler Konzentration (vgl. Krementowski, 2003, S. 14). Dies ist im Tischtennissport enorm wichtig und wird als „Flow“ bezeichnet. Nur in dieser Verfassung ist es dem Tischtennisspieler möglich Höchstleistungen zu bringen.

Doch was ist nun genau dieser „Flow“?

Während des „Flows“ gibt man sich völlig der bevorstehenden Aufgabe hin. Körper und Geist scheinen zu verschmelzen und es setzt ein Gefühl des „Glücks und der Leichtigkeit“ (Mückstein, 2003, S. 14) ein. Das Tischtennisspielen scheint unbewusst und wie von alleine abzulaufen. Man hat das Gefühl nicht verlieren zu können. In diesem Zustand wird in der Psychologie von einer höchsten intrinsischen Motivation geredet, wenn „die eigene Tüchtigkeit einer Selbstbewertung unterzogen wird“ (Gabler, 1986, S. 84). Diese Art von Motivation sollte bei einem Tischtennisspieler im hohen Maße vorhanden sein, da beim Erreichen des Hochleistungssports als extrinsischer Faktor die Nutzen-Aufwand Rechnung nur in wenigen Fällen bei Berufssportlern aufgeht. Dies liegt daran, dass die Verdienstmöglichkeiten und der Imagegewinn gering sind. Anders ist dies beim Fußball oder Tennis.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Umreißt die Komplexität des Tischtennisspiels, die oft unterschätzten physischen und psychischen Anforderungen und legt den Fokus auf das Training von Körper und Psyche.

1 Das Tischtennistraining: Bietet einen Überblick über die Entwicklung der Trainingslehre im Tischtennis, die sich von einer reinen Fokus auf konditionelle Aspekte hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung unter Einbeziehung kognitiver und emotionaler Fähigkeiten gewandelt hat.

1.2 Training des Körpers: Detaillierte Darstellung der physischen Grundlagen, unterteilt in Kraft-, Ausdauer-, Schnelligkeits-, Beweglichkeits- und Koordinationsübungen zur Leistungssteigerung.

1.3 Training der Psyche: Analysiert psychologische Herausforderungen im Wettkampf und stellt Strategien vor, um durch mentales Training und die Erreichung eines „Flow“-Zustandes die Leistung stabil zu halten.

2 Persönliche Reflexion: Der Autor reflektiert seine eigenen Erfahrungen als aktiver Spieler und unterstreicht die Notwendigkeit systematischer, professioneller Trainingsansätze.

Schlüsselwörter

Tischtennistraining, Sportpsychologie, Körpertraining, Kondition, Koordination, Flow, mentales Training, Leistungsstruktur, Schnellkraft, Ausdauertraining, Antizipation, Wettkampfvorbereitung, Bewegungslehre, Sportpädagogik, Leistungssteigerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Leistungsstruktur des Tischtennisspiels und der Notwendigkeit, sowohl körperliche als auch psychische Faktoren gezielt zu trainieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das körperliche Grundlagentraining, die Förderung koordinativer Fähigkeiten sowie Strategien des mentalen Trainings zur Stressbewältigung im Wettkampf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, theoretische Erkenntnisse und praktische Übungsformen für das Training im Verein und in der Schule aufzuzeigen, um Spieler physisch und mental zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sportwissenschaftlicher Quellen sowie auf die Einbeziehung praktischer Trainingserfahrungen aus dem Hochleistungsbereich.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche körperliches Training (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination) und psychologisches Training (Flow, mentales Training, Stopp-Code).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Tischtennistraining, Flow, mentales Training, Koordination, Leistungsstruktur und psychologische Belastungsbewältigung.

Warum spielt die Antizipation eine so große Rolle beim Tischtennis?

Da die Reaktionszeit bei hoher Ballgeschwindigkeit extrem kurz ist, ermöglicht die Antizipation, also das Vorausahnen der Flugbahn, das Spiel überhaupt erst zu bewältigen.

Was genau ist ein „Stopp-Code“ beim mentalen Training?

Ein Stopp-Code ist eine individuelle innere Sprache, die in Verbindung mit Entspannungstechniken genutzt wird, um in Stresssituationen (z.B. bei Verkrampfung) das Spiel zu beruhigen.

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Details

Title
Training von Körper und Psyche im Tischtennisspiel
College
University of Education Weingarten
Course
Trainingslehre
Grade
1,0
Author
Thomas Huber (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V69694
ISBN (eBook)
9783638620987
ISBN (Book)
9783656561576
Language
German
Tags
Training Körper Psyche Tischtennisspiel Trainingslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Huber (Author), 2006, Training von Körper und Psyche im Tischtennisspiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69694
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