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Primärprävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter

Title: Primärprävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter

Term Paper , 2005 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sandra Janesch (Author)

Health - Miscellaneous
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Die Verbreitung von Übergewicht und hat bei Erwachsenen, aber auch bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland und in den letzten Jahren ohne Zweifel zugenommen. Aus gesundheitspolitischer Sicht wird dabei auf die enormen Folgekosten hingewiesen, die Übergewicht und Adipositas mit sich bringen. Die folgende Arbeit soll einen Überblick über die Ursachen und primärpräventiven Behandlungsstrategien von kindlichem und jugendlichem Übergewicht geben.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Datenlage und Definition von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter

3. Ätiologie

3.1 Genetische, biologische und frühkindliche Faktoren

3.2 Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

3.3 Soziale Faktoren

4. Folgen von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter

5. Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter in Deutschland

5.1 Präventionsmaßnahmen in Kindertagesstätten

5.2 Präventionsmaßnahmen im Setting Schule

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die Ursachen von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen sowie über aktuelle primärpräventive Behandlungsstrategien in Deutschland zu geben.

  • Aktueller Stand der Prävalenz und Definition von Übergewicht im Kindesalter
  • Analyse ätiologischer Faktoren (genetisch, sozial, verhaltensbezogen)
  • Medizinische und psychosoziale Langzeitfolgen von Übergewicht
  • Evaluation des Setting-Ansatzes in Kindertagesstätten und Schulen
  • Identifikation von Handlungsbedarfen in der Gesundheitsförderung

Auszug aus dem Buch

3.1 Genetische, biologische und frühkindliche Faktoren

Da die normale Varianz des Stoffwechsels hoch ist, treffen Überernährung und Bewegungsarmut einzelne Individuen in unterschiedlicher Weise. Die Varianz des Stoffwechsels (Energieverbrauch, Fettverbrennung, Insulinsensitivität) ist genetisch bestimmt. Man nimmt an, dass eine fettreiche Ernährung und ein bewegungsarmer Lebensstil bei entsprechend prädisponierten Menschen eher zu Übergewicht und Adipositas führen als bei nicht- prädisponierten Menschen.

Die vorliegenden Untersuchungen zur Biochemie und Molekularbiologie der Adipositas zeigen aber auch deutlich, dass es keine eindeutige und alle Adipositasformen erklärende Störung in der Biochemie oder Genetik des Stoffwechsels gibt. Es ist somit unwahrscheinlich, dass eine Veränderung der Genanlagen für die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas verantwortlich ist.

Die hohe Prävalenz und auch die enorme Zunahme während der letzten 15 Jahre sprechen für die Bedeutung menschlichen Verhaltens (energie- und fettreiche Ernährung, geringe körperliche Aktivität) in einer durch Überfluss, Überernährung, Wohlstand und Bequemlichkeit geprägten Gesellschaft(vgl. Petermann et al., S. 59-66, 167-168).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Verbreitung von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter sowie die damit verbundenen gesundheitspolitischen und ökonomischen Herausforderungen.

2. Datenlage und Definition von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Schwierigkeiten bei der Definition und Erfassung von Adipositas sowie die Verwendung von BMI-Perzentilen als Referenzwerte.

3. Ätiologie: Es werden die verschiedenen Risikofaktoren analysiert, darunter genetische Dispositionen, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie der Einfluss des sozialen Status.

4. Folgen von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel beschreibt die gesundheitlichen Langzeitrisiken für das Herz-Kreislauf-System sowie die erheblichen psychosozialen Belastungen der Betroffenen.

5. Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter in Deutschland: Es werden Präventionskonzepte vorgestellt, wobei der Setting-Ansatz in Kindertagesstätten und Schulen als besonders vielversprechend hervorgehoben wird.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Problematik der unvollständigen Datenlage zusammen und plädiert für die Implementierung nachhaltiger, strukturierter Präventionsprogramme.

Schlüsselwörter

Primärprävention, Übergewicht, Adipositas, Kindesalter, Jugendalter, Gesundheitsförderung, Setting-Ansatz, Ernährungsverhalten, Bewegungsarmut, Sozialstatus, BMI-Perzentile, Gesundheitsrisiko, Schulerziehung, Kindertagesstätten, Intervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Zunahme von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland und untersucht die Ursachen sowie Möglichkeiten der primären Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die statistische Erfassung (Datenlage), die biologischen und sozialen Ursachen sowie die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen in Lebenswelten wie Kitas und Schulen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und aufzuzeigen, wie durch gezielte Gesundheitsförderung in sozialen Settings die Entstehung von Adipositas beeinflusst werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die verschiedene epidemiologische Studien und gesundheitswissenschaftliche Konzepte auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der ätiologischen Faktoren, eine Darstellung der medizinischen Folgen sowie eine detaillierte Betrachtung von Präventionsstrategien in Kindertagesstätten und Schulen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Primärprävention, Setting-Ansatz, BMI-Perzentile, Ernährungsverhalten und sozialer Status.

Warum sind Kindertagesstätten ein schwieriger Interventionsort?

Die Autorin stellt fest, dass die Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Ländern, Kommunen und Trägern sowie das Fehlen eines integrierten, trägerübergreifenden Ansatzes die Umsetzung komplexer Programme erschweren.

Welche Rolle spielt der Sozialstatus bei der Entwicklung von Adipositas?

Studien belegen, dass Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus oder geringem Bildungsgrad signifikant häufiger von Übergewicht betroffen sind, was einen dringenden Handlungsbedarf für zielgruppenspezifische Interventionen begründet.

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Details

Title
Primärprävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter
College
University of Bremen
Grade
1,3
Author
Sandra Janesch (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V69697
ISBN (eBook)
9783638622202
Language
German
Tags
Primärprävention Adipositas Kindes- Jugendalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Janesch (Author), 2005, Primärprävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69697
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