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Der Situative Ansatz

Title: Der Situative Ansatz

Term Paper , 2004 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Matthias Schönfeld (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Eine Methode, mit der man zuverlässig eine Organisation so gestalten kann, dass sie in einer vorher bekannten Umgebung die optimale Anpassung findet, könnte sich der Beachtung der Fachwelt sicher sein. An dieser Stelle setzte der Situative Ansatz an. Interessant ist die Idee allemal, sagt sie doch, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen der internen und externen Umwelt einer Organisation und der Organisationsstruktur gäbe. Mehr noch verspricht die Idee eine Möglichkeit, die Organisation schon mit einem Vorwissen zu planen und auf diesem Wege die Erfolgschancen einer Unternehmung zu maximieren. Doch warf dieser Ansatz auch viele Fragen bezüglich der wahren Zusammenhänge zwischen dem Umfeld einer Organisation und dieser selbst auf. Gerade eine befürchtete Zwangsläufigkeit bei den Zusammenhängen sorgte und sorgt für große Unruhe.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Der Situative Ansatz

3. Kritik am Situativen Ansatz

a. Die endogene Kritik

b. Die exogene Kritik

4. Folgen der Kritik

5. Zusammenfassung

6. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Situativen Ansatz in der Organisationstheorie, hinterfragt dessen wissenschaftliche Grundlagen und analysiert die Kritikpunkte, die sich gegen diesen Ansatz richten, insbesondere im Hinblick auf den Determinismusvorwurf.

  • Grundlagen und Durchführung des Situativen Ansatzes
  • Endogene Kritik an methodischen Mängeln
  • Exogene Kritik und der Determinismusvorwurf
  • Folgen der Kritik und Weiterentwicklungen (z.B. Strategische Wahl)
  • Grenzen der Anwendbarkeit des Situativen Ansatzes

Auszug aus dem Buch

b. Die exogene Kritik

Die exogene Kritik geht noch einen Schritt weiter, sie greift den Situativen Ansatz direkt an ihren Fundamenten an. Hier spielt die Verfahrensweise das geringste Problem, da schon die Grundvoraussetzungen in Frage gestellt werden und somit dem Ansatz den Boden unter den Füßen weggerissen wird.

Grundlegend ist wohl der Determinismusvorwurf, hierbei geht es um die Frage, ob die Situation die Organisationsstruktur wirklich vorschreibt. Der Situative Ansatz geht von drei Prämissen aus: Erstens kann die Organisation nicht anders, als sich der sie umgebende Situation anzupassen, wenn sie überleben will, daraus folgt nur eine mögliche Struktur. Zweitens haben die Organisationen keinerlei Einfluss auf die Situation. Drittens muss eine Organisation eine bestimmte Stufe der Effizienz erreichen und halten.

Diese drei Punkte halten jedoch kaum einer näheren Untersuchung stand. Der erste Punkt mag auf Unternehmen zutreffen, die in einer neuen Umgebung Fuß fassen wollen. Ändert sich hingegen eine Umgebung um eine bestehende Unternehmung kann es durchaus sein, dass sie trotz unveränderter Struktur ohne Probleme weiterexistiert. Ebenso würde der erste Punkte eine durch und durch rationale Bewertung der Situation durch die Geschäftsleitung voraussetzen und es lässt sich nicht empirisch nachweisen, dass die Strukturentscheidungen immer aus rein rationalen Gründen getroffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor führt in den Situativen Ansatz ein, skizziert dessen Grundidee und stellt die kritische Auseinandersetzung mit diesem theoretischen Modell als Ziel der Arbeit dar.

2. Der Situative Ansatz: Dieses Kapitel erläutert die Grundannahmen des Ansatzes, insbesondere die Verbindung zwischen Situation und Struktur sowie die Operationalisierung durch verschiedene Strukturdimensionen.

3. Kritik am Situativen Ansatz: Hier wird zwischen endogener Kritik (methodische Mängel) und exogener Kritik (fundamentale Zweifel an den Prämissen wie Determinismus) unterschieden.

a. Die endogene Kritik: Es werden Probleme bei der Erfassung von Merkmalen, mangelnde Vergleichbarkeit durch unterschiedliche Skalierungen und die mangelnde Repräsentativität der Untersuchungen dargelegt.

b. Die exogene Kritik: Die Grundannahmen des Ansatzes werden infrage gestellt, insbesondere der Determinismus und die Annahme, dass Organisationen keinen Einfluss auf ihre Umwelt nehmen können.

4. Folgen der Kritik: Das Kapitel behandelt Weiterentwicklungen des Ansatzes, wie das Konzept der "strategischen Wahl", bei dem die Rolle der Führungsschicht stärker berücksichtigt wird.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass der Situative Ansatz trotz logischer Ansätze aufgrund falscher Paradigmen in der Realität nur schwer Bestand hat.

6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Literatur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Situativer Ansatz, Kontingenztheorie, Organisationstheorie, Organisationsstruktur, endogene Kritik, exogene Kritik, Determinismus, Effizienz, strategische Wahl, empirische Sozialforschung, Organisationsgestaltung, Strukturdimensionen, Merkmalsraum, Management, Anpassung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse des Situativen Ansatzes in der Organisationstheorie und untersucht, inwieweit dieser in der Lage ist, die Beziehung zwischen einer Organisation und ihrer Umwelt zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des Situativen Ansatzes, die Unterteilung in endogene und exogene Kritik sowie mögliche Weiterentwicklungen zur Behebung theoretischer Schwachstellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Gültigkeit des Situativen Ansatzes zu prüfen, insbesondere den Vorwurf des Determinismus zu beleuchten und zu klären, warum das Modell den eigenen Ansprüchen oft nicht gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse von Fachliteratur und existierenden Organisationstheorien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Ansatzes, die methodenkritische Auseinandersetzung (endogen) und die fundamentale Kritik an den Prämissen (exogen), gefolgt von einer Analyse neuerer Konzepte zur strategischen Anpassung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Situativer Ansatz, Kontingenztheorie, Determinismus, Organisationsstruktur und strategische Wahl.

Was genau versteht man unter dem Determinismusvorwurf?

Dies bezeichnet die Kritik, dass der Situative Ansatz fälschlicherweise annimmt, die Umwelt einer Organisation würde deren Struktur zwingend vorschreiben, ohne dass der Geschäftsführung Handlungsspielräume blieben.

Inwiefern beeinflusst das Konzept der "strategischen Wahl" den Ansatz?

Es ist eine Weiterentwicklung, die anerkennt, dass Manager durch bewusste Entscheidungen aktiv auf ihre Umwelt und Struktur Einfluss nehmen können, anstatt nur passiv auf situative Gegebenheiten zu reagieren.

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Details

Title
Der Situative Ansatz
College
University of Potsdam
Grade
1,7
Author
Matthias Schönfeld (Author)
Publication Year
2004
Pages
15
Catalog Number
V69712
ISBN (eBook)
9783638621519
ISBN (Book)
9783640325382
Language
German
Tags
Situative Ansatz kontingenztheoretischer Ansatz Organisationssoziologie Soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Schönfeld (Author), 2004, Der Situative Ansatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69712
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