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Gezielter Abbau von aggressivem und depressivem Stress durch verschiedene Sportaktivitäten

Title: Gezielter Abbau von aggressivem und depressivem Stress durch verschiedene Sportaktivitäten

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 33 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jasper Schaeffer (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Ist es sinnvoll, bei jedweder Art von Stress einheitlich Sport zu verschreiben, in der Hoffnung, dass der Patient sich schon die richtige Betätigung aussucht? Oder könnte man, ausgehend von der Art des Stresses, nicht von vornherein Kategorien von sportlichen Aktivitäten eingrenzen, die den mentalen und physiologischen Beanspruchungen des Organismus eher entsprechen? Yoga ist bekannt für seine entspannende Wirkung. Aber ist es sinnvoll, dort zu versuchen, ein hochgradig aggressives Potential abzubauen? Die hormonelle Regulation bei verschiedenen Belastungen gibt auch noch eine andere Lösung, welche im Folgenden geklärt werden soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Konzepte von Stress

2.1 Positiver und negativer Stress

2.2 Stress aus psychologischer Sicht

2.3 Bewertung von Stressoren

2.4 Biologische Grundlagen

2.5 Aggressiver Stress

2.6 Depressiver Stress

3. Stressbewältigung durch Sportprävention /-therapie

3.1 Kampfsport

3.2 Yoga

3.3 Fitnesssport

3.4 Gruppensport

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den gezielten Einsatz verschiedener Sportarten zur Bewältigung von aggressivem und depressivem Stress, wobei die physiologischen und psychologischen Wirkmechanismen differenziert betrachtet werden.

  • Differenzierung zwischen positivem (Eustress) und negativem Stress (Distress)
  • Analyse der hormonellen Regulation bei Stress
  • Unterscheidung zwischen aggressivem und depressivem Stressempfinden
  • Wirkungsweise von Kampfsport, Yoga, Fitness- und Gruppensport bei verschiedenen Stressmustern

Auszug aus dem Buch

3.1 Kampfsport

Die gängigste Theorie sagt aus, dass mit Kampfsport die ungezügelten Aggressionen eines Individuums abgebaut oder wenigstens in akzeptable Bahnen geleitet werden können. Durch pädagogische Führung sollen zum Beispiel Jugendliche mit Boxtraining zum Abbau ihrer aggressiven Grundhaltung gebracht werden (vgl. Schuster 2006, S.2f) Die körperliche, aggressive Betätigung soll das immantete destruktive Potential erschöpfen. In der Psychologie findet man das von Lorenz geprägte „Dampfkesselmodell“ (Stroebe 1996, S.425) und die auf Freud und Feshbach zurückgehende „Katharsishypothese“ (Zimbardo 1999, S.334). Diese Hypothese wird von Sportlehrern, Vereinstrainern und Funktionären immer wieder postuliert, auch wenn sich im wissenschaftlichen Diskurs von 1982 durch Gabler (In: Stroebe 1996, S.425) bis zu Bushmann 2001 keine eindeutigen Beweise für die Annahme gefunden haben, dass das aggressive Ausleben von Impulsen die innere Unruhe dämpft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der weit verbreiteten Stressbelastung in der modernen Gesellschaft und die kritische Hinterfragung der pauschalen Empfehlung von Sport als Allheilmittel.

2. Allgemeine Konzepte von Stress: Theoretische Herleitung von Stress aus psychologischer und biologischer Sicht, inklusive der Differenzierung von Stressarten sowie deren Auswirkungen auf den Organismus.

3. Stressbewältigung durch Sportprävention /-therapie: Praktische Untersuchung spezifischer Sportaktivitäten wie Kampfsport, Yoga, Fitness- und Gruppensport hinsichtlich ihrer Eignung zur Behandlung von aggressivem oder depressivem Stress.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, die verdeutlicht, dass Sport zwar sinnvoll ist, aber je nach Stressmuster und individueller Disposition differenziert eingesetzt werden muss, da pauschale Ansätze oft zu kurz greifen.

Schlüsselwörter

Stress, Stressbewältigung, Sportprävention, Psychologie, Physiologie, Aggressiver Stress, Depressiver Stress, Kampfsport, Yoga, Fitnesssport, Gruppensport, Hormone, Cortisol, Adrenalin, Katharsishypothese

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, inwieweit unterschiedliche Sportarten gezielt als therapeutische oder präventive Mittel bei zwei spezifischen Stressformen, dem aggressiven und dem depressiven Stress, eingesetzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die psychologische und biologische Stressforschung, die Differenzierung von Stressoren sowie die Untersuchung sportwissenschaftlicher Ansätze zur Stressregulation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine differenzierte Betrachtung der Stressbewältigung durch Sport zu liefern und aufzuzeigen, dass die Wahl der Sportart auf das individuelle Stressmuster abgestimmt sein muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Theorien und Studien aus der Psychologie und Sportwissenschaft analysiert und zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Stresskonzepte (biologisch/psychologisch) und die detaillierte Analyse der Auswirkungen von Kampfsport, Yoga, Fitness- und Gruppensport auf Stress.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Stress, Stressbewältigung, physiologische Regulation, hormonelle Prozesse, Aggression und Depression.

Warum ist die Unterscheidung zwischen aggressivem und depressivem Stress wichtig?

Weil unterschiedliche Stressmuster gegensätzliche hormonelle Reaktionen und psychische Dispositionen erfordern, weshalb eine pauschale Sportempfehlung bei dem einen Stressmuster hilfreich, bei dem anderen aber kontraproduktiv sein kann.

Was ist das Ergebnis in Bezug auf Yoga?

Yoga wird als effektive Methode zur Dämpfung und Entspannung angesehen, die besonders beim Abbau von aggressivem Stress durch die bewusste Kontrolle des Kreislaufsystems und der Atmung hilfreich sein kann.

Wie bewertet der Autor den Kampfsport?

Der Autor steht der Katharsishypothese beim Kampfsport skeptisch gegenüber und betont, dass dieser zwar bei einer Erschöpfung des Aktivitätsniveaus helfen kann, aber bei aggressivem Stress nicht automatisch zu einer Minderung der Aggressionsbereitschaft führt.

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Details

Title
Gezielter Abbau von aggressivem und depressivem Stress durch verschiedene Sportaktivitäten
College
University of Potsdam  (Institut für Psychologie)
Course
Stress und Stressbewältigung
Grade
1,0
Author
Jasper Schaeffer (Author)
Publication Year
2007
Pages
33
Catalog Number
V69789
ISBN (eBook)
9783638607636
ISBN (Book)
9783638624695
Language
German
Tags
Gezielter Abbau Stress Sportaktivitäten Stress Stressbewältigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jasper Schaeffer (Author), 2007, Gezielter Abbau von aggressivem und depressivem Stress durch verschiedene Sportaktivitäten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69789
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