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Zu: John Locke, Über die Regierung

Title: Zu: John Locke, Über die Regierung

Term Paper , 2004 , 9 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dennis Bockholt (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Wesen und dem Recht des Menschen im Naturzustand. Als Grundlage dieser Arbeit dient Locke`s Buch Über die Regierung. John Locke gilt nicht zuletzt aufgrund dieses Buches, das im Original Second Treatise of Government heißt, als der erste große Prophet der liberalen Demokratie. Sein Buch geht so umfassend auf das Thema ein und behandelt es bis ins kleinste Detail, dass ich beschloss keine weitere Sekundärliteratur zu verwenden, um nicht die ursprünglichen Gedanken Lockes oder seine Ansätze zu verfälschen. Daher ist das folgende Kapitel auch sehr nah an den übersetzten Text von Locke geknüpft. Der Schlussteil hingegen ist meine persönliche Meinung und nicht auf der Grundlage von anderen Theorien oder wissenschaftlichen Arbeiten verfasst worden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zusammenfassung des Textes

2.1. Der Naturzustand

2.2. Der Kriegszustand

2.3. Die Sklaverei

2.4. Das Eigentum

3. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich kritisch mit John Lockes Werk "Über die Regierung" auseinander, um das Wesen und die Rechte des Menschen im Naturzustand zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie Locke Konzepte wie Freiheit, Gleichheit, Eigentumsbildung und das Recht auf Bestrafung im vorstaatlichen Zustand begründet und welche Konsequenzen dies für die Notwendigkeit politischer Gemeinschaften hat.

  • Analyse des Naturzustandes als Raum vollkommener Freiheit und Gleichheit.
  • Untersuchung des Kriegszustandes und des daraus resultierenden Rechts auf Bestrafung.
  • Erörterung der philosophischen Sicht Lockes auf Sklavenverhältnisse.
  • Darstellung der Eigentumstheorie durch menschliche Arbeitsleistung.
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit von Lockes Theorien auf die heutige Praxis.

Auszug aus dem Buch

2.1. Der Naturzustand

Nach John Locke ist der Naturzustand ein Raum vollkommener Freiheit. Innerhalb der Grenzen des Naturgesetzes kann man seine Handlungen frei wählen und ist ebenso nur selbst für seinen Besitz und seine Person verantwortlich. Man kann daher darüber verfügen wie es einem beliebt – ohne irgendwelche Abhängigkeiten gegenüber anderen.

Ebenfalls ist ein wichtiges Merkmal des Naturzustandes die Gleichheit, in der sowohl die Macht als auch die Rechtsprechung wechselseitig sind. Die Offensichtlichkeit dieser Aussage begründet Locke mit der folgenden Argumentation: „...daß alle Lebewesen von gleicher Art und gleichem Rang, die unterschiedslos zum Genuß derselben Vorteile der Natur und zum Gebrauch der gleichen Fähigkeiten geboren sind, auch gleichgestellt leben sollen, ohne Unterordnung oder Unterwerfung...“( vgl. Locke, J: Über die Regierung, S.5 ).Als einzige Ausnahme gibt er den Willen Gottes an, welcher als Einziger das unzweifelhafte Recht auf Herrschaft verleihen kann.

In der Argumentation dieser natürlichen Gleichheit bezieht sich Locke auf Richard Hooker, für den die Gleichheit selbstverständlich ist. Er sieht diese als Grund zur Verpflichtung der gegenseitigen Liebe auf die seiner Meinung nach die Pflichten der Menschen untereinander basieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Zielsetzung ein, das Wesen des Menschen im Naturzustand basierend auf John Lockes "Second Treatise of Government" zu untersuchen.

2. Zusammenfassung des Textes: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Wiedergabe von Lockes zentralen Argumenten zu Naturzustand, Krieg, Sklaverei und Eigentum.

2.1. Der Naturzustand: Es wird dargelegt, dass der Naturzustand durch Freiheit und Gleichheit gekennzeichnet ist, wobei jeder für seine Handlungen innerhalb natürlicher Grenzen verantwortlich ist.

2.2. Der Kriegszustand: Dieses Kapitel beschreibt den Übergang vom Naturzustand in den Kriegszustand durch Gewaltanwendung und die daraus resultierenden Rechte zur Vernichtung des Angreifers.

2.3. Die Sklaverei: Hier wird Lockes Ablehnung einer absoluten Freiheit zugunsten einer durch Regeln begrenzten Freiheit und die Problematik von Zwangsarbeit thematisiert.

2.4. Das Eigentum: Der Abschnitt erklärt den Erwerb von Eigentum durch die Verbindung von Naturressourcen mit persönlicher Arbeitsleistung.

3. Fazit: Der Autor reflektiert kritisch über die theoretische Logik Lockes im Vergleich zu menschlichen Wesenszügen und bezweifelt dessen praktische Umsetzbarkeit.

Schlüsselwörter

John Locke, Naturzustand, Freiheit, Gleichheit, Kriegszustand, Eigentum, Arbeitsleistung, Menschenrechte, Rechtsphilosophie, politische Gemeinschaft, Selbsterhaltung, Sozialvertrag, Bestrafung, Vernunft, Gesellschaftstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert John Lockes politische Theorie im Hinblick auf das Wesen und die Rechte des Menschen innerhalb des sogenannten Naturzustandes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Konzepte der Freiheit, der natürlichen Gleichheit, der Entstehung von Eigentum durch Arbeit sowie die Legitimation von Strafe und Widerstand.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine verständliche Zusammenfassung der Kernargumente von John Lockes Werk "Über die Regierung", ergänzt durch eine kritische Stellungnahme zur Anwendbarkeit dieser Theorien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine textnahe Analyse des Primärwerks "Second Treatise of Government" von John Locke und verzichtet bewusst auf Sekundärliteratur, um den ursprünglichen Gedankengang nicht zu verfälschen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier inhaltliche Punkte: die Definition des Naturzustandes, die Beschreibung des Kriegszustandes, die Problematik der Sklaverei und die Herleitung des Eigentumsrechts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Naturzustand, Freiheit, Gleichheit, Eigentum, Kriegszustand, Locke und politische Gemeinschaft.

Warum hält der Autor die Theorie von Locke für nicht praxistauglich?

Der Autor argumentiert, dass menschliche Wesenszüge wie Neid, Eifersucht und Habgier in einer Gesellschaft, die Lockes Regeln des Kriegszustandes folgt, zu Anarchie oder maßloser Gewalt führen würden.

Welche Rolle spielt das Eigentum in der Argumentation?

Eigentum entsteht laut Locke durch die Arbeit des Individuums an der Natur. Der Autor weist zudem darauf hin, dass die Erfindung von Wertgegenständen wie Geld ein wichtiger Faktor für die Minderung von Konflikten ist.

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Details

Title
Zu: John Locke, Über die Regierung
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Course
Einführung in die Allgemeine Pädagogik
Grade
2,0
Author
Dennis Bockholt (Author)
Publication Year
2004
Pages
9
Catalog Number
V69838
ISBN (eBook)
9783638622653
Language
German
Tags
John Locke Regierung Einführung Allgemeine Pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Bockholt (Author), 2004, Zu: John Locke, Über die Regierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69838
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