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Anwendung von Kompositionsprinzipien aus Malerei und Fotografie im Film

Bildbeispiele von Jane Campion und Lynne Ramsay

Title: Anwendung von Kompositionsprinzipien aus Malerei und Fotografie im Film

Seminar Paper , 2006 , 31 Pages

Autor:in: lic. phil. Gina-Lisa Bucher (Author)

Film Science
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Summary Excerpt Details

Die Filme von Jane Campion als auch Lynne Ramsay zeichnen sich neben subjektiver Erzählweise und starken Charakteren durch stimmungsgewaltige Landschaftsbilder aus.
Beide Regisseurinnen kamen über die bildenden Künste durch die Malerei (Jane Campion), beziehungsweise die Fotografie (Lynne Ramsay) zum Medium Film. Dieser Hintergrund ist bei beiden Filmemacherinnen durch streng durchkomponierte Bilder und intermediale Bezüge spürbar. Insbesondere der Darstellung der Landschaft kommt dabei eine wichtige Rolle zu, da sie einerseits als klassisches Motiv der Kunstgeschichte die Anwendung von Prinzipien aus der bildenden Kunst nahe legt. Andererseits wird sie häufig eingesetzt, um die innere Stimmung der jeweiligen Protagonisten zu reflektieren. Das Gestaltungsmittel der Farbe unterstützt in dieser Hinsicht die Vermittlung von Atmosphäre und innerer Stimmung, die über den Handlungsraum der Landschaft transportiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Erkenntnisinteresse

1.2 Forschungsstand

1.3 Aufbau und Gliederung

2. Der Grenzbereich Malerei und Film

2.1 Einige Beispiele für Prinzipien aus der Malerei und Fotografie und ihre Adaption

im Film

2.2 Das Motiv der Landschaft

3. Gestaltungsmittel Farbe

3.1 Historische Entwicklung

3.2 Möglichkeiten und Prinzipien

3.3 Funktionen und Effekte

4. Beispiel Jane Campion

4.1 AN ANGEL AT MY TABLE

4.2 THE PIANO

5. Beispiel Lynne Ramsay

5.1 RATCATCHER

5.2 MORVERN CALLAR

6. Auswertung

6.1 Handlungsräume: Das Motiv der Landschaft

6.2 Das Gestaltungsmittel Farbe

7. Schlussbemerkung

7.1 Analogien zur Malerei

7.2 Zusammenfassung und Ausblick

8. Sequenzprotokolle

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Regisseurinnen Jane Campion und Lynne Ramsay Kompositionsprinzipien aus der Malerei und Fotografie in ihre filmische Bildsprache integrieren und welche (psychologischen) Effekte sie damit erzielen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie das Zusammenspiel von Handlungsraum, Farbdramaturgie und der Gefühlslage der Protagonisten die subjektive Narration der Filme unterstützt.

  • Intermediale Bezüge zwischen Malerei, Fotografie und Film
  • Die Funktion und Ästhetik des Landschaftsmotivs im Film
  • Die psychologische Dimension und Dramaturgie des Gestaltungsmittels Farbe
  • Qualitative Analyse filmischer Bildbeispiele bei Jane Campion
  • Qualitative Analyse filmischer Bildbeispiele bei Lynne Ramsay

Auszug aus dem Buch

2.1 Einige Beispiele für Prinzipien aus der Malerei und Fotografie und ihre Adaption im Film

Unterschiedliche Aspekte spielen bei der Verwendung dieser Gestaltungsprinzipien eine Rolle: An erster Stelle sei dabei eine ästhetische Motivation genannt, die Filmbilder in tableauartiger Manier zeigt. Dies einerseits in ihrer Komposition durch Rahmung, Setting, Mise-en-scène, Licht- und Farbgestaltung, andererseits durch bevorzugt statische Kameraführung.

Ein weiterer Punkt stellt das Potenzial der Narration dar, da das Einzelbild im Medium Film im Gegensatz zu Malerei oder Fotografie auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle spielt. Die Möglichkeit eine einzelne Einstellung durch Hervorhebung im Bilderfluss aus dem Gesamtkontext herauszugreifen und so explizit zu betonen, eröffnen dem Regisseur in seiner filmischen Sprache neue Möglichkeiten. Als Beispiel sei etwa die Technik von freeze frame erwähnt die Aufmerksamkeit als „gefrorener Moment“ auf ein bestimmtes Einzelbild lenkt und kurz verharren lässt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung des Erkenntnisinteresses, der Forschungsfrage sowie des theoretischen und methodischen Rahmens der Untersuchung.

2. Der Grenzbereich Malerei und Film: Erörterung der intermedialen Verwandtschaft zwischen den Medien und Analyse der Bedeutung des Landschaftsmotivs als filmisches Gestaltungsmittel.

3. Gestaltungsmittel Farbe: Untersuchung der historischen Entwicklung der Farbdramaturgie im Film sowie ihrer narrativen und psychologischen Funktionen.

4. Beispiel Jane Campion: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf spezifische Filme von Jane Campion unter besonderer Berücksichtigung der Landschaftsdarstellung.

5. Beispiel Lynne Ramsay: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf spezifische Filme von Lynne Ramsay mit Fokus auf dem Kontrast zwischen Stadt und Natur.

6. Auswertung: Synthese der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der Verwendung von Handlungsräumen und des Farbeinsatzes bei beiden Regisseurinnen.

7. Schlussbemerkung: Zusammenfassende Beantwortung der Leitfragen und Reflexion über das symbiotische Verhältnis von Malerei und Film.

8. Sequenzprotokolle: Detaillierte tabellarische Analyse ausgewählter Schlüsseleinstellungen der untersuchten Filme.

Schlüsselwörter

Filmwissenschaft, Malerei, Fotografie, Kompositionsprinzipien, Farbdramaturgie, Landschaftsmotiv, Intermedialität, Jane Campion, Lynne Ramsay, Bildsprache, Narration, Bildkomposition, Farbautonomie, Ästhetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die intermedialen Einflüsse von Malerei und Fotografie auf die filmische Bildsprache der Regisseurinnen Jane Campion und Lynne Ramsay.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung des Handlungsraums (insbesondere Landschaft), der Farbdramaturgie und der psychologischen Wirkung dieser Elemente auf die Narration.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Es soll analysiert werden, wie durch die Adaption kunstspezifischer Prinzipien die subjektive Erzählweise im Film unterstützt und die innere Stimmung der Charaktere visuell umgesetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse von spezifischen, charakteristischen Filmeinstellungen, die durch Sequenzprotokolle in Anhang detailliert dokumentiert und interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine differenzierte Auseinandersetzung mit Farbe und Landschaft sowie eine exemplarische Filmanalyse zu den Werken von Campion und Ramsay.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Intermedialität, Farbdramaturgie, Bildkomposition, Landschaftsmotiv und subjektive Narration.

Welche Unterschiede werden zwischen Campion und Ramsay herausgearbeitet?

Während bei Campion die Farbdramaturgie oft eng an die Landschaft und die innere Verfassung der Figuren geknüpft ist, setzt Ramsay Farbe stärker autonom oder als Kontrastmittel zwischen Innen- und Außenräumen ein.

Welche Rolle spielen die Sequenzprotokolle?

Sie dienen als methodische Stütze, um die filmische Umsetzung von Farbe, Kameraführung und Musik in den analysierten Beispielen präzise und nachvollziehbar darzulegen.

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Details

Title
Anwendung von Kompositionsprinzipien aus Malerei und Fotografie im Film
Subtitle
Bildbeispiele von Jane Campion und Lynne Ramsay
College
University of Zurich  (Seminar für Filmwissenschaft)
Course
Jane Campion und Lynne Ramsay
Author
lic. phil. Gina-Lisa Bucher (Author)
Publication Year
2006
Pages
31
Catalog Number
V69886
ISBN (eBook)
9783638729659
Language
German
Tags
Grenzbereich Film Malerei Anwendung Kompositionsprinzipien Malerei Fotografie Film Eine Untersuchung Bildbeispielen Jane Campion Lynne Ramsay Berücksichtigung Gestaltungsmittels Farbe Jane Campion Lynne Ramsay
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
lic. phil. Gina-Lisa Bucher (Author), 2006, Anwendung von Kompositionsprinzipien aus Malerei und Fotografie im Film, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69886
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