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Massenmedien - Zwischen Konkurrenz und Demokratie

Title: Massenmedien - Zwischen Konkurrenz und Demokratie

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Marco Hadem (Author)

Communications - Mass Media
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Medien – so weit das Auge auch reicht und wohin man auch kommt: die Medien, oder besser gesagt die Massenmedien, sind schon da. Hörfunk (Radio), Presse, Fernsehen und seit einigen Jahren auch das Internet: bis auf wenige Ausnahmen wird das Leben der Menschen weltweit durch Massenmedien aller Art geprägt. Die Bedeutung der Massenmedien für die Gesellschaft kann man aus diesem Grunde gar nicht hoch genug einschätzen. Wir leben in einer Mediengesellschaft aus Text, Bild sowie Ton und selbst wenn man es wollte, könnte man sich den Massenmedien nicht wirklich entziehen. Gegenstand der vorliegenden Ausarbeitung ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem umfangreichen Themenkomplex Massenmedien. Dabei wird zunächst in Kapitel zwei auf die Begriffsdefinition(en) sowie die wichtigen politischen Funktionen der Massenmedien in der Demokratie eingegangen. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird dann in Kapitel drei ein kurzer Überblick über das deutsche Mediensystem gegeben, indem die Charaktereigenschaften der vier Massenmedien Presse, Hörfunk, Fernsehen und Internet kurz skizziert dargestellt werden. Anschließend folgt in Kapitel vier ein Exkurs zum Thema Konkurrenz oder Koexistenz von Massenmedien. Hier soll die Fragestellung Beantwortung finden, inwieweit zum eine Presse und Rundfunk und zum anderen öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk sozusagen ‚friedlich’ in einer Koexistenz leben sowie. ob es theoretisch zu Konkurrenzdruck kommen kann bzw. kommt. Zum Abschluss werden die Ergebnisse der Untersuchungen nochmals in einem kurzen Fazit zusammengefasst.
Grundlage für die Untersuchung sind neben persönlichen Erfahrungen mit den allgegenwärtigen Massenmedien auch aktuelle, wissenschaftliche Abhandlungen zur modernen Medienwissenschaft von Niklas Luhmann, Helmut Schanze, Knut Hickethier, Wolfgang Hagen, Hermann Meyn, Gerhard Maletzke und Werner Faulstich. Aufgrund der zeitlichen sowie quantitativen Rahmenbedingungen der Arbeit können in den folgenden Kapiteln manche Themenbereiche jedoch nur angerissen werden. Bereits an dieser Stelle sei daher auf die für diese Arbeit verwendeten Publikationen der Publizisten und Wissenschaftler hingewiesen. In ihren umfangreichen Veröffentlichungen finden sich viele weitere Anknüpfungspunkte für weiterführende Fragestellungen und wissenschaftliche Auseinandersetzungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Massenmedien

2.1 Definition(en)

2.2 Politische Funktionen der Massenmedien in der Demokratie

2.2.1 Informationsvermittlung

2.2.2 Meinungsbildung

2.2.3 Kritik und Kontrolle

2.2.4 Politische Funktionen vs. wirtschaftliche Eigeninteressen

3. Geschichte & Charakteristika der Massenmedien im Kurzüberblick

3.1 Presse

3.2 Hörfunk / Radio

3.3 Fernsehen

3.4 Internet

4. Exkurs: Konkurrenz oder Koexistenz von Massenmedien?

4.1 Presse kontra Rundfunk

4.2 Öffentlich-rechtliche kontra private Massenmedien

5. Fazit / Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Massenmedien in einer demokratischen Gesellschaft und analysiert kritisch das Spannungsfeld zwischen der Wahrnehmung ihrer politischen Funktionen (Informationsvermittlung, Meinungsbildung, Kritik und Kontrolle) und dem zunehmenden wirtschaftlichen Konkurrenzdruck. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Koexistenz von Presse und Rundfunk sowie das Verhältnis zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern im dualen Rundfunksystem.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen und gesellschaftliche Bedeutung der Massenmedien.
  • Die drei Primärfunktionen der Medien in der Demokratie.
  • Historischer Überblick und Charakteristika der Mediengattungen Presse, Radio, Fernsehen und Internet.
  • Analyse der Konkurrenz- und Koexistenzmechanismen innerhalb des deutschen Mediensystems.
  • Herausforderungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im dualen System.

Auszug aus dem Buch

4.1 Presse kontra Rundfunk

In der Kommunikationswissenschaft gilt die Prämisse, dass neue Medien die alten nicht verdrängen, sondern ergänzen. Diese Feststellung bestätigt sich auch im traditionsreichen Verhältnis zwischen Presse und Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen). Denn auch wenn die publizistische Arbeitsweise durch die in Aufgabe 2 ausführlich beschriebenen Primär- und Sekundärfunktionen (Informationsvermittlung, Meinungsbildung, Kritik, Kontrolle Bildung und Unterhaltung) der Massenmedien die gleichen Bedürfnisse und Funktionen zum Ziel hat, ermöglichen die höchst unterschiedlichen Mittel, mit denen sie dieses Ziel zu erreichen suchen, für ein allenfalls eingeschränktes Wettbewerbsverhältnis. Jedes Medium besitzt gegenüber seiner Konkurrenz klar erkennbare Vor- und Nachteile, welche eine Koexistenz im täglichen Geschäft möglich macht.

Die Vor- bzw. Nachteile der einzelnen Massenmedien resultieren in erster Linie aus den jeweiligen technischen Voraussetzungen. Konkret bedeutet dies, dass die Printmedien ihre Leser räumlich und zeitlich in sehr geringerem Maße binden als Hörfunk und Fernsehen. Auf der anderen Seite büßt die Presse im Gegensatz zum Rundfunk aufgrund ihrer gedruckten Erscheinungsform spürbar an Aktualität ein. In Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ist kein direktes Miterleben möglich, Geschehnisse und Nachrichten können von den Journalisten der schreibenden Zunft allenfalls nacherzählt und von den Nutzern somit – in der Regel mit mindestens einigen Stunden Verzögerung – nur nacherlebt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die allgegenwärtige Bedeutung der Massenmedien in der heutigen Gesellschaft und erläutert den Aufbau der Untersuchung sowie die verwendeten wissenschaftlichen Grundlagen.

2. Massenmedien: Dieses Kapitel definiert den Begriff Massenmedien und erläutert deren zentrale politische Funktionen in der Demokratie, einschließlich des Konflikts mit wirtschaftlichen Eigeninteressen.

3. Geschichte & Charakteristika der Massenmedien im Kurzüberblick: Hier werden die vier Mediengattungen Presse, Hörfunk, Fernsehen und Internet in ihrer historischen Entwicklung sowie ihren spezifischen Arbeitsweisen und Merkmalen kurz vorgestellt.

4. Exkurs: Konkurrenz oder Koexistenz von Massenmedien?: Der Exkurs untersucht kritisch das Wettbewerbsverhältnis zwischen den klassischen Printmedien und dem Rundfunk sowie die strukturellen Spannungen zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanbietern.

5. Fazit / Resümee: Das Fazit fasst die Unverzichtbarkeit der Massenmedien für die Demokratie zusammen und warnt vor den Gefahren einer durch wirtschaftliche Zwänge getriebenen privaten Monokultur.

Schlüsselwörter

Massenmedien, Demokratie, Meinungsbildung, Informationsvermittlung, Journalismus, Duales System, Presse, Rundfunk, Medienkonzentration, Medienwissenschaft, Privatisierung, Öffentlich-rechtlich, Medienpolitik, Informationsgesellschaft, Konkurrenzdruck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Massenmedien in der Demokratie und der Untersuchung, wie diese Medien in einem von Konkurrenz geprägten Umfeld agieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Definition von Medien, ihre demokratischen Funktionen, die spezifischen Eigenschaften einzelner Medien sowie die Konkurrenzbeziehungen im dualen System.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen den politischen Aufgaben der Medien und dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck, insbesondere im Vergleich zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern, aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit aktueller medienwissenschaftlicher Fachliteratur sowie einer Analyse von Strukturen der Massenmedien in Deutschland.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung, eine Funktionsanalyse, einen historischen Überblick über die Mediengattungen und einen Exkurs zum Thema Konkurrenz und Koexistenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Massenmedien, Demokratie, Duales System, Pressefreiheit, Meinungsbildung und Medienkonkurrenz charakterisiert.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der wirtschaftlichen Interessen auf die journalistische Unabhängigkeit?

Der Autor weist darauf hin, dass wirtschaftliche Zwänge bei Verlagen und Sendern zu einem potenziellen Konflikt mit dem journalistischen Auftrag führen und die Unabhängigkeit gefährden können.

Welche Zukunftsprognose stellt der Autor für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

Die Prognose ist kritisch; der Autor warnt davor, dass ein rigoroser Sparkurs und der Druck durch private Sender die Qualität des öffentlich-rechtlichen Programms langfristig gefährden könnten.

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Details

Title
Massenmedien - Zwischen Konkurrenz und Demokratie
College
University of Siegen
Course
Hauptseminar: Radio und Rundfunk. Theorie - Geschichte - Praxis
Grade
1,0
Author
Bachelor of Arts Marco Hadem (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V69910
ISBN (eBook)
9783638621984
ISBN (Book)
9783638673839
Language
German
Tags
Massenmedien Zwischen Konkurrenz Demokratie Hauptseminar Radio Rundfunk Theorie Geschichte Praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Marco Hadem (Author), 2007, Massenmedien - Zwischen Konkurrenz und Demokratie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69910
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