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Logistik als Instrument der Distributionspolitik

Title: Logistik als Instrument der Distributionspolitik

Term Paper , 2006 , 25 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Mikhail Davidov (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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Zurzeit ist es für Unternehmen immer schwieriger durch zunehmenden Wettbewerbsdruck, Internationalisierung der Märkte, steigende Anforderungen an den Umweltschutz und Dynamik der Technologie Differenzierung und Alleinstellung im Markt zu erreichen. Sie müssen gezielt neue Marketingmethoden entwickeln und Innovationsfähigkeit des Unternehmens stärken.

Die Schwierigkeiten, auf die Unternehmen ihn ihrem täglichen Wirtschaftsleben stoßen, kann man anhand folgenden Beispielen schildern: Die Produktion steht unter einem großen Kostendruck. Sehr oft werden Aufträge zu langsam abgewickelt, Mitarbeiter nicht rechtzeitig umgeschult, zu hohe Lagerbestände geführt, was zusätzliche Kosten verursacht oder Fertigungsverfahren nicht oder zu spät geändert (vgl. EHRMAN 1997, 23).

Im Bereich des Verkaufs kann man häufig sehen, daß entweder zu teure Marketinginstrumente eingesetzt werden oder sie werden nicht aufeinander abgestimmt. Als Folge nicht durchdachter Distribution können sich zu später Auslieferung von Waren, Auslieferung in der falschen Qualität, Auslieferung durch zu teure Transportsysteme oder schlechte Betreuung der Kunden herausstellen (vgl. EHRMAN 1997, 23).
Betrachtet man die Lage im Bereich des Informationswesens eines Unternehmens, lässt sich häufig feststellen, daß der aktuelle Informationsstand der einzelnen Unternehmensbereiche zentralen Instanzen nicht bekannt ist, keine ordnungsgemäße Informationsbedarfsermittlung erfolgt, keine systematischen Informationssysteme existieren, Informationen fehlgeleitet werden, zu wenige, falsche oder überflüssige Informationen weitergegeben werden, die Informationsbeschaffung zu teuer ist usw. (vgl. EHRMAN 1997, 23).

Die Darstellung der Situationen in den oben genannten Bereichen zeigt, daß vielfach Schwachstellen existieren, die entweder betriebliche Ursachen haben oder außerbetrieblich bedingt sind. „Es ist folglich nach Verfahren und Techniken zu suchen, mit deren Hilfe Schwachstellen vermieden bzw. beseitigt werden können“ (EHRMAN 1997, 24). Man kann die Logistik als ein solches Instrument ansehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1. Einleitung

2. Logistik

2.1. Begriffsfassung

2.2. Logistikziele

2.3. Logistik-Instrumente

2.3.1. Logistische Software

2.3.2. Logistische Hardware

3. Logistik unter Marketingaspekten

3.1. Marketing und Logistik

3.2. Inhalte der Distributionspolitik

3.2.1. Bestimmung der Distributionskanäle

3.2.2. Eigenlager oder Fremdlager

3.2.3. Eigentransport oder Fremdtransport

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Logistik als strategisches Instrument innerhalb der Distributionspolitik, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch effiziente Prozesse zu sichern und die Kundenzufriedenheit unter Berücksichtigung von Kosten, Zeit und Qualität zu optimieren.

  • Grundlagen und Begriffsbestimmung der Logistik
  • Optimierung logistischer Zielsetzungen in Unternehmen
  • Einsatz logistischer Instrumente (Software und Hardware)
  • Schnittstellen zwischen Marketing und Logistik
  • Strategische Entscheidungsfelder der Distributionspolitik

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Bestimmung der Distributionskanäle

Die Bestimmung der Distributionskanäle hat strategischen Charakter. Folgende Distributionskanäle sind möglich:

Es besteht die Möglichkeit, die Bedarfsträger wie Verbraucher, Verwender, Weiterverarbeiter oder Investoren direkt oder indirekt über den Handel zu beliefern. Welcher Distributionskanal für ein Unternehmen am günstigsten ist, hängt von mehreren Faktoren ab aber in der Regel bieten sich für ein Produkt mehrere Kanäle an (vgl. EHRMAN 1997, 429).

Beim direkten Absatz, oder Direktvertrieb verkauft und liefert man seine Produkte unmittelbar an den Endverbraucher, ohne die Einschaltung von unternehmensfremden Absatzmittler wie Groß- und/oder Einzelhandel (vgl. FROBÖSE/KAAPKE 2003, 204).

Der Direktabsatz kann durch unternehmenseigene Absatzorgane und unternehmensfremde Absatzorgane vorgenommen werden. Unternehmenseigene Absatzorgane sind Verkaufsniederlassungen, Reisende, Mitglieder der Geschäftsleitung, Versandhandel, Heimdienst. Unternehmensfremde Absatzorgane sind Handelsvertreter, Kommissionäre und Makler (vgl. EHRMAN 1997, 430).

Der Direktabsatz bietet sich immer dann an, wenn es um die Investitionsgüter geht, d.h. im Bereich technisch komplizierter Produkten mit Erklärungsbedarf durch den Hersteller und erforderlichen Garantie- und Kundendienstleistungen. Typisch ist Direktabsatz auch bei überschaubarem Abnehmerkreis und auf dem Dienstleistungssektor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Wettbewerbsdruck und die komplexen Herausforderungen in der Produktion, im Verkauf und im Informationswesen, die den Einsatz der Logistik als Lösungsinstanz erforderlich machen.

2. Logistik: Dieses Kapitel erläutert den etymologischen Ursprung sowie die historische Bedeutung der Logistik und definiert die zentralen Aufgaben, Ziele sowie die operativen Instrumente in Form von Hard- und Software.

3. Logistik unter Marketingaspekten: Hier wird der Zusammenhang zwischen Marketing und Logistik analysiert, wobei die Logistik als wesentlicher Bestandteil der Distributionspolitik für strategische Entscheidungen wie Kanalwahl, Lagerung und Transport untersucht wird.

4. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Notwendigkeit einer effizienten Logistikgestaltung, um im Konkurrenzkampf durch hohe Qualität und optimale Lieferbedingungen zu bestehen.

Schlüsselwörter

Logistik, Distributionspolitik, Marketingmix, Direktabsatz, Indirekter Absatz, Logistikkosten, Lieferzeit, Lagerhaltung, Eigenlager, Fremdlager, Transportmanagement, Logistik-Instrumente, Wettbewerbsfähigkeit, Strategische Entscheidung, Kundenzufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung der Logistik als strategisches Instrument für die Distributionspolitik eines Unternehmens.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Felder sind die Logistikziele, die Unterscheidung zwischen logistischer Software und Hardware sowie strategische Entscheidungen in der Distribution.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch eine effiziente Gestaltung logistischer Prozesse Kosten gesenkt und die Marktposition gestärkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Standardwerke und Fachquellen zur Logistik und zum Marketing.

Was behandelt der Hauptteil konkret?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Logistik, der Anwendung logistischer Instrumente und spezifischen strategischen Distributionsfragen.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?

Wichtige Begriffe sind Distributionspolitik, Logistik, Eigen- oder Fremdlager sowie Direkt- und indirekter Absatz.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Eigen- und Fremdlagerhaltung?

Eigenlagerhaltung findet statt, wenn das Unternehmen die Lagerung selbst übernimmt, während bei Fremdlagerhaltung Dienstleister beauftragt werden.

Welche Kriterien sind bei der Entscheidung zwischen Eigen- und Fremdtransport relevant?

Entscheidende Faktoren sind Investitionskosten für den Fuhrpark, laufende Kosten, Know-how, Abhängigkeit von Dritten sowie qualitative Aspekte wie die Werbewirksamkeit.

Warum wird Logistik als Teil des Marketings betrachtet?

Logistik ermöglicht erst die Umsetzung der Marketingziele, indem sie die Verfügbarkeit der Produkte sicherstellt und durch Qualität und Liefergeschwindigkeit den Kundennutzen steigert.

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Details

Title
Logistik als Instrument der Distributionspolitik
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Studienfach Allgemeine BWL
Grade
2,3
Author
Mikhail Davidov (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V69914
ISBN (eBook)
9783638622844
ISBN (Book)
9783638673853
Language
German
Tags
Logistik Instrument Distributionspolitik Studienfach Allgemeine
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mikhail Davidov (Author), 2006, Logistik als Instrument der Distributionspolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69914
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