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Zeit als Wettbewerbsfaktor

Title: Zeit als Wettbewerbsfaktor

Term Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sandro Schollbach (Author)

Business economics - General
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Summary Excerpt Details

In der Vergangenheit und selbst heute hat sich der Wettbewerbsfaktor Zeit noch nicht richtig durchgesetzt, viele Firmen geben diesem Thema keine hohe Priorität. In vielen aktuellen Beispielen wird jedoch festgestellt, das gerade dieser Faktor von bedeutsamer Wichtigkeit sein sollte. So auch die Firma Unilever, die einen großen Stellenwert neben Nestlé hat. Unilever übernahm im Jahr 2000 die Marke Slim-Fast für 2,3 Milliarden Dollar, welche bekannt ist für kalorienbewusste Ernährung. 2003 setzte sich eine neue Diätwelle durch, somit durfte das Essen ruhig fett und proteinreich sein, solange das Produkt keine Kohlehydrate enthält. Es dauerte sechs Monate, bis die Unternehmensleitung beschloss, kohlehydratreduzierte Produkte zu entwickeln. Folge: In der zweiten Jahrehälfte 2004 kamen diese auf den US-Supermarkt, viel zu spät um noch vom neuen Trend profitieren zu können! Dadurch musste Unilever mit 650 Millionen Euro für Sonderabschreibungen büßen. 1 Geschwindigkeit ist Voraussetzung für gelungene Neuentwicklungen. Soll das Unternehmen wettbewerbsfähig werden oder bleiben, muss schneller und flexibler entwickelt und auf Kundenwünsche eingegangen werden! Was passiert also, wenn man Zeit als eher nebensächlich erachtet? Geht man nun mehr davon aus, das die Konkurrenz nicht schläft und entwickelt ein gleichwertiges Produkt mit vielleicht mehr Variationen, das andere Unternehmen aber mit Zeitverzug gegenüber dem Ersten in den spezifischen Markt eintritt, so ist ein großer Teil der Nachfrage schon gesättigt, außerdem besteht die Möglichkeit, das schon feste Verträge für die Produkte des Erstanbieters bestehen. Somit hat der Pionier (First-to-Market) eine Marktposition aufgebaut die für Nachzügler uneinholbar ist. Die größte Sorge für Nachzügler besteht dann, wenn ein Produkt auf den Markt gebracht wird obwohl die Nachfragekurve einen Rücklauf aufzeigt (vgl. Abb. 1).Durch hohe Stückkosten und eventuellem gleichzeitigen Preisverfall die der Pionier durch die Erfahrungswerte, die er sammeln konnte, durchsetzt, besteht das Risiko, das Umsätze die Kosten nicht mehr decken. Abgesehen vom Marktaspekt, hat derjenige mit den kürzeren Entwicklungszeiten den Vorteil, das er den Markt besser beobachten und sich auf zukünftige Entwicklungen einstellen kann. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER DRUCK VON AUßEN

3. EINFLUSS DES ZEITVERZUGES AUF DEN ERTRAG

4. DREI INTERN HÄUFIG VORKOMMENDE KRITERIEN DIE ZU ZEITÜBERSCHREITUNGEN FÜHREN

5. STRATEGIEN ZUR ZEITVERKÜRZUNG

5.1 ZEITVERKÜRZUNG DURCH VERMEIDUNG VON ZEITPUFFERN UND SCHNELLERES ARBEITEN

5.2 INTENSIVE NUTZUNG DER ZEIT

6. SONSTIGE PRINZIPIEN ZUR BESCHLEUNIGUNG VON INNOVATIONSPROZESSEN ODER ZUR VORBEUGUNG VON ZEITEINBUßEN

6.1 VERBOT VON ÄNDERUNGEN

6.2 PORTIONIERUNG

6.3 DAS PRINZIP DES VORSPRINGENS

6.4 PRINZIPIEN BEI AUSFÄLLEN

6.5 PARALLELISIERUNG

6.6 SIMULTANBEARBEITUNG

7. AUSSICHTEN AUF KOSTEN UND LEISTUNGEN

8. BILANZIELLE WIRKUNG

9. SCHLUSSWORT

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Zeit als kritischen Wettbewerbsfaktor für moderne Unternehmen. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Verkürzung von Innovations- und Entwicklungszeiten die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert, Kosten gesenkt und Marktanteile gesichert werden können.

  • Die Auswirkungen von Zeitverzug auf den Unternehmenserfolg
  • Ursachen für interne Zeitüberschreitungen in Innovationsprozessen
  • Strategien zur aktiven Zeitverkürzung und Effizienzsteigerung
  • Organisatorische Prinzipien zur Beschleunigung von Entwicklungsprozessen
  • Die bilanzielle und finanzielle Bedeutung von Zeitmanagement

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In der Vergangenheit und selbst heute hat sich der Wettbewerbsfaktor Zeit noch nicht richtig durchgesetzt, viele Firmen geben diesem Thema keine hohe Priorität. In vielen aktuellen Beispielen wird jedoch festgestellt, das gerade dieser Faktor von bedeutsamer Wichtigkeit sein sollte. So auch die Firma Unilever, die einen großen Stellenwert neben Nestlé hat. Unilever übernahm im Jahr 2000 die Marke Slim-Fast für 2,3 Milliarden Dollar, welche bekannt ist für kalorienbewusste Ernährung. 2003 setzte sich eine neue Diätwelle durch, somit durfte das Essen ruhig fett und proteinreich sein, solange das Produkt keine Kohlehydrate enthält. Es dauerte sechs Monate, bis die Unternehmensleitung beschloss, kohlehydratreduzierte Produkte zu entwickeln. Folge: In der zweiten Jahrehälfte 2004 kamen diese auf den US-Supermarkt, viel zu spät um noch vom neuen Trend profitieren zu können! Dadurch musste Unilever mit 650 Millionen Euro für Sonderabschreibungen büßen.

Geschwindigkeit ist Voraussetzung für gelungene Neuentwicklungen. Soll das Unternehmen wettbewerbsfähig werden oder bleiben, muss schneller und flexibler entwickelt und auf Kundenwünsche eingegangen werden!

Was passiert also, wenn man Zeit als eher nebensächlich erachtet?

Geht man nun mehr davon aus, das die Konkurrenz nicht schläft und entwickelt ein gleichwertiges Produkt mit vielleicht mehr Variationen, das andere Unternehmen aber mit Zeitverzug gegenüber dem Ersten in den spezifischen Markt eintritt, so ist ein großer Teil der Nachfrage schon gesättigt, außerdem besteht die Möglichkeit, das schon feste Verträge für die Produkte des Erstanbieters bestehen. Somit hat der Pionier (First-to-Market) eine Marktposition aufgebaut die für Nachzügler uneinholbar ist. Die größte Sorge für Nachzügler besteht dann, wenn ein Produkt auf den Markt gebracht wird obwohl die Nachfragekurve einen Rücklauf aufzeigt (vgl. Abb. 1).Durch hohe Stückkosten und eventuellem gleichzeitigen Preisverfall die der Pionier durch die Erfahrungswerte, die er sammeln konnte, durchsetzt, besteht das Risiko, das Umsätze die Kosten nicht mehr decken. Abgesehen vom Marktaspekt, hat derjenige mit den kürzeren Entwicklungszeiten den Vorteil, das er den Markt besser beobachten und sich auf zukünftige Entwicklungen einstellen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung von Geschwindigkeit bei Neuentwicklungen und verdeutlicht anhand von Praxisbeispielen die negativen finanziellen Folgen bei Zeitverzug.

2. DER DRUCK VON AUßEN: Dieses Kapitel thematisiert die externen Anforderungen an Unternehmen, wie verkürzte Produktlebenszyklen und den internationalen Wettbewerbsdruck.

3. EINFLUSS DES ZEITVERZUGES AUF DEN ERTRAG: Hier wird der quantifizierbare Zusammenhang zwischen verspäteten Markteintritten und dem resultierenden Ertragsverlust erläutert.

4. DREI INTERN HÄUFIG VORKOMMENDE KRITERIEN DIE ZU ZEITÜBERSCHREITUNGEN FÜHREN: Das Kapitel analysiert interne Fehlerquellen wie komplexe Organisationsstrukturen und Mängel in der Planung.

5. STRATEGIEN ZUR ZEITVERKÜRZUNG: Es werden Methoden zur Prozessoptimierung vorgestellt, insbesondere die Vermeidung von Zeitpuffern und die intensivere Ressourcennutzung.

6. SONSTIGE PRINZIPIEN ZUR BESCHLEUNIGUNG VON INNOVATIONSPROZESSEN ODER ZUR VORBEUGUNG VON ZEITEINBUßEN: Dieses Kapitel führt operative Konzepte wie Portionierung, Parallelisierung und das Vorziehen von Aktivitäten ein.

7. AUSSICHTEN AUF KOSTEN UND LEISTUNGEN: Es wird diskutiert, wie Zeitreduzierungen zu Kosteneinsparungen durch geringere Kapitalbindung und höhere Produktivität führen.

8. BILANZIELLE WIRKUNG: Dieser Abschnitt beschreibt die positiven finanziellen Effekte einer beschleunigten Kapitalrückführung auf die Liquidität und das Eigenkapital.

9. SCHLUSSWORT: Das Fazit fasst die Notwendigkeit zeitorientierter Organisationen und den Stellenwert von Wissenstransfer für den Wettbewerbserfolg zusammen.

Schlüsselwörter

Zeitmanagement, Wettbewerbsfaktor, Innovationszeit, Produktlebenszyklus, Amortisationszeit, Marktanteile, First-to-Market, Prozessoptimierung, Kostenreduzierung, Zeitverkürzung, Ressourcenmanagement, Effizienz, Innovationsprozess, Kapitalbindung, Unternehmenserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die strategische Relevanz des Faktors Zeit in modernen Wirtschaftsunternehmen und wie sich eine beschleunigte Produktentwicklung auf die Marktposition auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die Innovationszeit, den Einfluss von Zeitverzögerungen auf Erträge, interne Organisationsprobleme sowie konkrete Strategien zur Beschleunigung von Entwicklungsprozessen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den "Zeitfaktor" als kritische Wettbewerbskomponente zu identifizieren und aufzuzeigen, wie durch eine strategische Zeitoptimierung negative finanzielle Auswirkungen vermieden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und der Auswertung von Fachliteratur sowie Praxisbeispielen aus der Wirtschaft, um Zusammenhänge zwischen Zeitmanagement und Ertrag darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den externen Druck auf Innovationsprozesse, interne Ursachen für Zeitüberschreitungen sowie diverse organisatorische Strategien zur Zeitverkürzung und deren bilanzielle Auswirkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Zeitmanagement, Wettbewerbsfaktor, Innovationszeit, Produktlebenszyklus, Amortisationszeit und Prozessoptimierung.

Wie beeinflusst ein verspäteter Markteintritt laut der Untersuchung den Ertrag?

Anhand von Fallbeispielen, wie der Siemens AG, wird verdeutlicht, dass ein verspäteter Markteintritt zu signifikanten Ertragsverlusten führen kann, die oft schwerer wiegen als bloße Kostenerhöhungen in der Entwicklung.

Welche Rolle spielt die Unternehmensorganisation bei der Zeitbeschleunigung?

Das Dokument betont, dass eine zeitorientierte Organisation notwendig ist, die durch Transparenz, kurze Leitwege und die Synchronisation von Abteilungen (z. B. F&E und Produktion) die Durchlaufzeiten massiv verkürzen kann.

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Details

Title
Zeit als Wettbewerbsfaktor
College
University of Applied Sciences Merseburg
Grade
2,3
Author
Sandro Schollbach (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V70057
ISBN (eBook)
9783638614498
Language
German
Tags
Zeit Wettbewerbsfaktor
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandro Schollbach (Author), 2005, Zeit als Wettbewerbsfaktor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70057
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