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Personal als Produktionsfaktor - Theorie der Unternehmung von E. Gutenberg

Title: Personal als Produktionsfaktor - Theorie der Unternehmung von E. Gutenberg

Seminar Paper , 2006 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ingo Nebendahl (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben, die eine umfassende Theorie der Unternehmung erfüllen muss. Sie muss nicht nur die Bereiche Beschaffung, Produktion und Absatz von Produkten betrachten, sondern auch die Investition, Finanzierung und die betriebliche Rechnungslegung sowie die Gesamtheit der Menschen in der Unternehmung und deren Zusammenwirken in diesem sozialen System. Können dies die Theorien, die gemeinhin als Theorie der Unternehmung bezeichnet werden leisten?

So werden z.B. der Mensch oder konkreter der Arbeitnehmer zumeist nicht als Person sondern als Kostenfaktor betrachtet. Diese Reduzierung des Arbeitnehmers und der sich dahinter verbergenden Person geschieht nicht nur in einem Unternehmen, sondern auch in der Politik, wenn es z.B. um die Frage nach der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland geht.

Dies gilt auch für die Theorie der Unternehmung von Gutenberg. Sie wird zwar gemeinhin als „die“ Theorie der Unternehmung betrachtet, aber auch Gutenberg lässt einige Teilaspekte außen vor bzw. klammert diese bewusst aus. Die vorliegende Arbeit wird sich kritisch mit dieser das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre prägenden Theorie auseinandersetzen und sich der Frage widmen, ob diese Theorie noch den heutigen Ansprüchen der Personalwirtschaftslehre und speziell der Personalauswahl gerecht wird.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Theorie der Unternehmung von E. Gutenberg

2.1 Die Organisation als ein System von Funktionalbeziehungen

2.1.1 Die Elementarfaktoren

2.1.2 Die dispositiven Faktoren

2.2 Der Mensch im System produktiver Faktoren – ein Zwei-Klassen-Modell

2.2.1 Der Mensch als Subjekt

2.2.2 Das psycho-physische Subjekt

2.2.3 Der Mensch als Objekt

2.2.4 Optimale Ergiebigkeit menschlicher Arbeitsleistung im Betrieb

3 Übertragbarkeit der Theorie Gutenbergs auf Aspekte der Personalwirtschaft

3.1 Grundzüge der Personalwirtschaftslehre

3.2 Personal als Produktionsfaktor

3.3 Anwendbarkeit der Theorie von E. Gutenberg für die Personalauswahl

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die „Theorie der Unternehmung“ von E. Gutenberg im Kontext der heutigen Personalwirtschaftslehre, mit besonderem Fokus auf die Anwendbarkeit für die Personalauswahl.

  • Analyse der klassischen Betriebswirtschaftslehre nach E. Gutenberg
  • Unterscheidung zwischen dispositiven Faktoren und Elementarfaktoren
  • Kritische Beleuchtung des Zwei-Klassen-Modells bezüglich des Faktors Mensch
  • Gegenüberstellung von klassischem Produktionsfaktor-Denken und modernem Humankapital-Management
  • Evaluierung der Eignung Gutenbergscher Prinzipien für aktuelle Personalauswahlprozesse

Auszug aus dem Buch

2.2.4 Optimale Ergiebigkeit menschlicher Arbeitsleistung im Betrieb

Die Arbeit, die ein Mensch in einem Betrieb verrichtet, stellt nicht immer seine maximale Leistungsfähigkeit dar. Würde ein Mitarbeiter beispielsweise stets seine höchste Leistungsfähigkeit beanspruchen, so würde dies zwangsläufig zu Ausfällen durch Krankheit oder anschließendem starken Leitungsabfall aufgrund von Erschöpfung führen. Trotzdem ist es möglich, den Bruchteil seiner maximalen Leistungsfähigkeit, den er täglich im Betrieb zeigt, zu erhöhen. Nach Gutenberg ist die Ergiebigkeit der menschlichen Arbeitsleistung abhängig von drei Faktoren.

Unter den subjektiven Bedingungen für eine optimale Ergiebigkeit der menschlichen Arbeitsleistung versteht Gutenberg das betriebliche Eignungspotential, das individuelle Leistungspotential und das richtige Verhältnis von Arbeitseignung zu Arbeitsorganisation. Das betriebliche Eignungspotential setzt sich zusammen aus der realisierten Eignung, also dem tatsächlich ausgenutzten Eignungspotential, der ungenutzten Eignung, also dem nicht ausgenutzten Eignungspotential und der latenten Eignung, dem durch z.B. Schulungsmaßnahmen aktivierbaren Eignungspotential. Das individuelle Leistungspotential stellt die maximale Leistungsfähigkeit eines Mitarbeiters dar, geistig und körperlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die aktuelle Relevanz der Arbeitslosigkeit und hinterfragt die verbreitete Sichtweise des Menschen als reinen Kostenfaktor.

2 Die Theorie der Unternehmung von E. Gutenberg: Das Kapitel erläutert Gutenbergs System der betrieblichen Produktion und dessen Einteilung in Elementar- und dispositive Faktoren.

3 Übertragbarkeit der Theorie Gutenbergs auf Aspekte der Personalwirtschaft: Hier wird der Transfer der klassischen Theorie auf moderne personalwirtschaftliche Fragestellungen und speziell die Personalauswahl kritisch diskutiert.

4 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Gutenbergs Modell zwar eine abstrakte Analyse ermöglicht, jedoch das soziale Wesen des Menschen vernachlässigt und somit für moderne Personalentscheidungen unzureichend ist.

Schlüsselwörter

Personalwirtschaft, Produktionsfaktor, Erich Gutenberg, Theorie der Unternehmung, Personalauswahl, Humankapital, Elementarfaktoren, dispositive Faktoren, Arbeitsleistung, Leistungsfähigkeit, Betriebsorganisation, Arbeitskraft, Humankapital, Personaleinsatz, Betriebswirtschaftslehre

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die „Theorie der Unternehmung“ von E. Gutenberg und deren Sicht auf den Faktor Mensch, um zu prüfen, ob dieses historische Modell heutigen Anforderungen der Personalwirtschaft gerecht wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der betriebswirtschaftlichen Produktionslehre, der Differenzierung von menschlicher Arbeitsleistung in Subjekt und Objekt sowie der modernen Personalauswahl.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzwert der Gutenbergschen Theorie für die moderne Personalauswahl kritisch zu evaluieren und ihre Grenzen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und kritische Auseinandersetzung mit der klassischen Betriebswirtschaftslehre und aktuellen personalwirtschaftlichen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Theorie Gutenbergs, die Analyse des Zwei-Klassen-Modells beim Faktor Mensch und die Untersuchung der Übertragbarkeit auf heutige Anforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Personalwirtschaft, Produktionsfaktor, Gutenberg, Personalauswahl, Humankapital, dispositive Faktoren, Elementarfaktoren.

Warum wird die Trennung von objektbezogener und dispositiver Arbeit bei Gutenberg kritisiert?

Die Kritik basiert darauf, dass in der modernen Praxis eine strikte Trennung oft nicht möglich ist, da auch Führungskräfte ausführende Tätigkeiten wahrnehmen und das Modell den Menschen auf einen rein ökonomischen Faktor reduziert.

Wie unterscheidet sich das heutige Verständnis von Personal von dem bei Gutenberg?

Gutenberg betrachtet den Menschen primär als Produktionsfaktor, während moderne Ansätze das Personal als Humankapital oder Humanressource verstehen, die individuell gefördert und motiviert werden muss.

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Details

Title
Personal als Produktionsfaktor - Theorie der Unternehmung von E. Gutenberg
College
University of Hamburg  (Institut für öffentliche Wirtschaft und Personalwirtschaft)
Course
Theoretische Grundlagen der Personalwirtschaftslehre
Grade
1,3
Author
Ingo Nebendahl (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V70133
ISBN (eBook)
9783638624565
ISBN (Book)
9783640127559
Language
German
Tags
Personal Produktionsfaktor Theorie Unternehmung Gutenberg Theoretische Grundlagen Personalwirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ingo Nebendahl (Author), 2006, Personal als Produktionsfaktor - Theorie der Unternehmung von E. Gutenberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70133
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