Ehrverpflichtung und Entscheidungsfindung in den Gawan-Büchern von Wolframs 'Parzival'


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

33 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsangabe

1. Einleitung

2. Ritterlicher Ehrencodex und êre - was sie zulassen, was sie gebieten und was sie definiert

3. Gawan - Ritterlicher Held zwischen traditioneller âventiure -Ideologie und Kampfvermeidung

4. Gawans Entscheidungsfindung am Beispiel von Obilot und Antikonie - seine Vertretung des wîbes reht
4.1 Minne als Heilmittel für eine Gesellschaft - Gawan und Obilot
4.2 Vergulahts unehrenhaftes Ausnutzen der höfischen Konventionen - Gawan und Antikonie

5. Schluss

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der nie gewarp nâch schanden,

ein wîl zuio sînen handen

sol nu diese âventiure hân […][1]

Auf der Suche nach âventiure sollte der ritterliche Ehrencodex, das Streben nach êre, den Ritter stets leiten. Handelt ein Ritter nicht im Sinne der êre, oder hält sich nicht an den ritterlichen Ehrencodex, so muss er mit Verminderung oder Verlust derselben rechnen und sähe sich dem Entzug der Rechtfertigung seiner gesellschaftlichen Stellung konfrontiert.

Betrachtet man die âventiuren des Parzival, würde man, ohne eine zunächst differenzierte Betrachtung, zustimmen können, dass dieser ein nach êre und strît strebender Ritter ist. Anders verhält es sich aber scheinbar bei Gawan. Seine Entscheidungen sind, im Gegensatz zu den anderen „Prototypen“ des ritterlichen Helden, oft eigenwillig oder erscheinen dem Leser im Vergleich zu der traditionellen Entscheidungsfindung anderer Ritter als fragwürdig. Parzival und Gawan werden bis heute problematisiert. In der Forschungsliteratur wird Gawan oft als Gegenpart zu Parzival dargestellt. Als bezeichnendes Beispiel kann Parzivals Suchen bzw. Finden von strît und Gawans häufige Versuche einer friedlichen Lösung dienen.

Kann man wirklich so klare Trennungen vornehmen und ist Gawan tatsächlich stets bemüht, eine friedliche Lösung anzustreben? Wie kommt es, dass Gawan zu Beginn der Gawan-Bücher aus freien Stücken zum Duell aufbricht, wenn doch seine Suche nach einer diplomatischen Lösung stets dominant erscheint? Oder sind einige Entscheidungen gar nicht Gawan überlassen und die höfische Sitte oder ritterliche Verpflichtungen verlangen von ihm, dass er sich einer Entscheidung fügt? Wichtig ist auch, welche Handlungsfreiheit Gawan hat, wenn (und ob) er seine êre mehren, oder zumindest nicht verlieren will.

Im Zentrum dieser Untersuchung soll Gawan stehen und das Phänomen, dass dieser sich in vielen Situationen anders verhält, als andere Ritter in Wolframs Parzival. Es soll unter anderem der Frage nachgegangen werden, ob Gawan damit gegen, wie auch immer geartete, Grundsätze verstößt und falls dem so ist, warum er dies tut. Dazu ist es unerlässlich, die Personen zu betrachten, die in scheinbarem Gegensatz zu ihm stehen, wie beispielsweise Parzival. Es ist auch erforderlich, Gawans doch offensichtlich andere Auffassung und Beziehung zu Frauen zu betrachten, da seine Entscheidungen scheinbar anders ausfallen, wenn es um die Ehre einer Frau geht. Am wichtigsten wird es zu diesem Zweck zunächst aber sein, der Frage nach dem richtigen Verhalten eines Ritters nachzugehen, also der Klärung und Eingrenzung des ritterlichen Ehrencodex, der Bedeutung von êre. Nur danach lässt sich die Entscheidungsfindung Gawans korrekt und im Kontext einordnen. Hierzu scheint es legitim, in anderen Werken Wolframs und auch weiterer höfischer Literatur nach Eingrenzung und Definition von êre zu suchen. Dabei soll versucht werden, möglichst viele Belege anhand von Textstellen, vornehmlich aus Wolframs „Parzival“, zur Eingrenzung und Festigung der Thesen anzubringen.

Die Quellenlage und die Fülle an Sekundärliteratur sind insgesamt als sehr erfreulich zu bezeichnen. Neben den unterschiedlichen Handschriften und den Transkriptionen von Wolframs „Parzival“ lässt sich eine große Mengen an Sekundärliteratur und Aufsätzen finden. Dank der Tatsache, dass „Parzival“ eines der wenigen großen Artusepen hierzulande ist, ist bereits eine intensive Beschäftigung mit dem Thema zu erkennen. So ist es möglich, mehr als 40 Jahre an Quellenforschung zu berücksichtigen. Als Vorlage und Quelle für diese Untersuchung dient die Parzival-Studienausgabe nach der sechsten Ausgabe von Lachmann.[2]

2. Ritterlicher Ehrencodex und êre - was sie zulassen, was sie gebieten und was sie definiert

Die Ehre galt als das höchste (ethische) Gut, stets an die Sozietät gebunden. […], die gleichsam in bequemer und würdigender Weise das wünschenswerte Handeln eines Menschen zum Ausdruck brachten.[3]

Galt die êre als höchstes ethisches Gut und wurde dies einem Ritter zugeschrieben, so kann man davon ausgehen, dass die zentralen Punkte, welche sie definieren, von jedem Ritter angestrebt wurden. Denn die êre wurde sogar höher bewertet, als das eigene Leben:

des sî pfant mîn saelde und êre.[4]

Wenn die êre das zentrale Motiv für Entscheidungsfindungen bot, wird es folglich erforderlich sein, zu definieren, was die Anforderungen der êre waren. Bis zu welchem Grad ist also der Ritter gezwungen eine Entscheidung zu fällen, welche ganz eindeutig auf Grundlage der êre basiert und inwieweit ist es dem Ritter gestattet, eigene Entscheidungen zu treffen? Das zur ausreichenden Definition im Kontext dieser Arbeit andere Begriffsfelder mit einfließen, wird unvermeidbar sein, sogar nötig und auch wünschenswert. Muss zuerst geklärt werden, welche Bereiche die êre berührt und was sie eingrenzt, muss danach geklärt werden, auf welche Weise ein Ritter seine êre verlieren und wie gewinnen kann.

Êre war in seiner Begrifflichkeit zwar in verschiedener Bedeutung sowohl auf die männliche, als auch auf die weibliche Seite übertragbar, dennoch aber dominant männlich geprägt. Eine Frau hatte keine Möglichkeit, êre zu erkämpfen. Sie konnte ihre êre aber bewahren.[5]

Wîp mit güeten

sol ihr êre hüeten[6]

In Gottfrieds ‚Tristan’ lässt sich eine Textstelle finden, die deutlich macht, dass die Frau nur dann eine gute Frau ist, wenn sie das rechte Maß zwischen ihrer Persönlichkeit und ihrer êre findet:

Ezn ist niht ein biderbe wîp,

diu ir êre durch ir lîp,

ir lîp durch ir êre lât,

sô guote state sô sî des hât,

dâz si beidiu behabe.[7]

Auch wenn diese Textstelle speziell auf die feminine Seite der êre zielt, ist aber dennoch zu erkennen, dass es offenbar ein Gleichgewicht zwischen Persönlichkeit und êre gab. Persönlichkeit darf in diesem Fall als eigener Wille oder Individualität interpretiert werden. Wenn dies für Frauen galt, darf man annehmen, dass gerade für Männer eine solche Gesetzmäßigkeit der Individualität existierte.

Geht man von der Prämisse aus, dass Frauen ihre êre nicht durch Kämpfe oder Turniere steigern konnten, muss zwangsläufig etwas anderes an diese Stelle treten. Im Falle der Frauen war dies die zuht und die schoene. Diese galten als Maß der êre einer Frau.[8] Wenn es also ein Maß für êre bei Frauen gab, musste es konsequenterweise auch ein Maß für êre bei Männern geben.

Für das zentral die Texte bestimmende Denken und Handeln der Personen nach dem Gebot der Ehre war die tugent […] eine der weiteren unabdingbaren Voraussetzungen.[9]

Grundsätzlich kann man hier sagen, dass die tugent und die mâze, sowie die zuht die Voraussetzungen für das Innehaben von êre galten. In welchen Relationen die einzelnen Voraussetzungen die êre beeinflussten und wie sie gewichtet waren, sei unberücksichtigt gelassen, allerdings findet man für jede gute Gründe bzw. Belege.

guot zuht ist sicherlîche

ein krône ob aller edelkeit.[10]

Wenn man sich mit zuht auf die „Aufzucht“ oder „Erziehung“ bezieht, scheint es sinnvoll, Parzival und Gawan in Bezug zueinander zu setzen. Parzival stammt in direkter männlicher Linie von Mazadan ab. Mazadan und seine Gemahlin Terdelaschoye bringen jeweils zwei verschiedene Bedürfnisse in die Ehe mit ein. Ist Terdelaschoye der Inbegriff des Bedürfnisses nach minne, so ist es bei Mazadan das Bedürfnis nach strît. Die Suche nach strît ist in Parzival also schon von Geburt und Herkunft an dominant. Bei Gawan hingegen durchbricht die Mutter Gawans, Sangîve, die direkte männliche Abstammung, da sie die Tochter des Utepandragûns ist. Gawan ist in seiner art also von dem Bedürfnis nach minne geprägt.[11] Ferner kommt noch die Erziehung beider hinzu. Gawan würde gerne schon früh ritterliche Taten vollbringen, kann dies aber, bedingt durch sein zu geringes Alter, nicht tun:

[...]er taete gerne rîters tât

wie fruo´s sîn ger begunnen hât![12]

Wir erfahren weiter, dass Gawan früh aus der mütterlichen Erziehung entlassen wird und der Gemahlin von König Artus, Ginover, anvertraut wird. Am Hof König Artus lernt er neben den ritterlichen Fähigkeiten wie Kämpfen und Reiten auch die höfischen Sitten und wird dahingehend von Ginover beeinflusst. Parzival hingegen wird von seiner Mutter Herzeloyde wohl behütet und so lang wie möglich daran gehindert, die ritterlich-höfische Welt kennen zu lernen. Dies wird mit verursacht von der Tatsache, dass Parzivals Vater Gahmuret auf einer âventiure zu Tode gekommen ist. Hinzu kommt, dass in Gawan die zwei großen Tugenden schlechthin vereint sind: Tapferkeit und Klugheit.[13] Diese zwei Tugenden sind in der höfischen Literatur zumeist auf verschiedene Personen verteilt und nicht in einer Person vereint. Parzival hat von Beginn an die Tapferkeit inne, gelangt aber erst durch seine âventiuren zur Klugheit. Gawan ist also prädestiniert, eine ritterliche Idealrolle zu erfüllen.[14]

Einher mit dem Begriff der êre geht immer der Begriff des prîs. Prîs oder lop sind immer die erstrebenswerten Dinge, die durch einen strît erlangt werden können. Dies war bedingt durch manheit und arbeit, welche eine Voraussetzung für die êre und den prîs waren. Ein Ritter konnte seine êre mehren, indem er ritterliche Taten vollbrachte. Als häufigstes Mittel ist hier der Zweikampf zu nennen. Aber auch ein Turnier oder ein großer Kriegsschauplatz konnte hierzu dienlich sein. Wichtig ist, dass der Zugewinn an êre und der Ausgang einer âventiure oder eines Kampfes immer ein Glücksgeschenk Gottes darstellte und seiner Zuneigung bedurfte.[15] Dies ist ein wesentlicher Punkt, erfährt Parzival doch eine Art „Glaubenskrise“ und ist in seinen âventiuren zunächst wenig erfolgreich:

ouch trage ich hazzes vil gein gote:

wand er ist mîner sorgen tote.

die hât er alze hôhe erhabn:

mîn freude ist lebendec begrabn.[16]

Gawan hingegen ist eine in Gott gefestigte Persönlichkeit und stellt, wieder einmal, ein idealtypisches Bild dar. Er begibt sich auf âventiuren oder lässt sich auf Kämpfe ein, mit dem Wissen, dass er hierzu der Hilfe Gottes bedarf:

Er lac, unde liez es walten

den der helfe hât behalten,

und den der helfe nie verdrôz,

swer in sînem kumber grôz

helfe an in versuochen kann.[17]

dem er ie sîns prîses jach,

sînen krefteclîchen güeten,

den bat er sich behüeten.[18]

Vermindern oder verlieren kann ein Ritter seine êre auf vielerlei Weise. Am häufigsten geschieht dies durch eine Niederlage in einem Kampf, vornehmlich einem Zweikampf. Hierbei gilt die wichtige Prämisse, dass die Verletzung des eigenen lîp eine Verminderung der êre nach sich zieht. Ein Beispiel hierfür ist die Blutstropfenepisode. Keie begibt sich in den Kampf mit Parzival und bricht sich Arm und Bein. Das ist eine Verletzung der êre da eine Verletzung des lîp gleichbedeutend mit der Verletzung von êre ist. Hier verlangt die traditionelle Artusideologie von Gawan nun, dass er Parzival zum Duell entgegentritt. Eine genauere Analyse dieser Episode und Gawans Gründen zu handeln, erfolgt später. Hier ist zunächst von Bedeutung, dass auch die râche eine Rolle in der traditionellen Artusideologie spielt. Wurde ein Ritter geschlagen, so gebietet es die êre, dass ein freundlich gesinnter Ritter râche für ihn übt.

Eine weitere Möglichkeit, seine êre zu verlieren ist die Untätigkeit eines Ritters. Ist ein Ritter also faul, wird dauerhaft sesshaft oder begibt sich nicht mehr auf âventiuren, hat er keine êre inne.[19] Als intertextuelles Beispiel mag hier Erec dienen, der mit Enite am Hof lebt und nicht mehr auf âventiure geht:

gemach daz ist der êren tôt[20]

Ritter zu sein zog also eine große Anzahl an Pflichten und vorbestimmten Entscheidungen nach sich. Ein Ritter hatte neben den Verpflichtungen gegenüber êre aber noch andere Maßgaben zu erfüllen, wie sie in Gottfrieds „Tristan“ zu finden sind:

dîn geburt und dîn edelkeit

sî dînen ougen vür geleit.

wis diemüete und wis unbetrogen,

wis wâhrhaft und wis wolgezogen

den armen den wis iemer guot,

den rîchen iemer hochgemuot,

ziere unde werde dînen lîp

êre unde minne elliu wîp

wis milte unde getriuwe,

und iemer dar an niuwe!

wan ûf mîn êre nim ich daz

daz golt noch zobel gestuont nie baz

dem sper unde dem schilte

dan triuwe unde milte.[21]

Aber nicht nur Gottfried schrieb über die Tugenden, die ein Ritter haben sollte, sondern auch Hartmann. Gawan ist hier das Muster eines Ritters in seiner Vollkommenheit, ausgestattet mit allen Tugenden:

vil ritterlîchen stuont sîn muot:

an im erschein niht wan guot,

rîch und edel was er genuoc,

sîn herze niemen nît entruoc

er was getriuwe

und milte âne riuwe,

staete unde wol gezogen

sîniu wort unbetrogen,

starc schoene und manhaft.

an im was aller tugende kraft.

mit schoenen zühten was er vrô

[…]

ûf êre leit er arbeit.

harte grôze manheit

erzeigete er den tac.[22]

Die Tugenden sollen nun im einzelnen nicht geklärt werden. Lediglich die Bandbreite an vorhandenen Tugenden und ihre Zuordnung zum Ritter sollen aufgewiesen werden. Unabhängig vom Verfasser finden wir also zumeist ein gleich oder ähnlich bleibendes Bild der Anforderungen an einen Ritter. Äußerst wichtig für die weitere Untersuchung ist auch, dass sich alle bekannten Tugenden, die einem Ritter zugeschrieben werden können, in Gawan vereinen. Er allein ist von Beginn an ein Idealtyp des Ritters und beherrscht alle höfischen Sitten und Gebräuche. Ob er sich an die traditionelle Artusideologie hält und wie seine Entscheidungen gewertet werden oder gewertet werden könnten, bleibt im Folgenden zu untersuchen.

[...]


[1] Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe², nach Karl Lachmann. Berlin/ New York: Walter de Gruyter 2003. 338/ 1-3.

[2] Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe², nach Karl Lachmann. Berlin/ New York: Walter de Gruyter 2003.

[3] EHRISMANN, Otfrid: Ehre und Mut, Aventiure und Minne.München: C. H. Beck 1995. S. 66

[4] Parzival, 269/ 30. Hier im Kontext zu beachten. Nur so wird deutlich, dass saelde (Heil) und êre (Ehre) (hier als Pfand) mehr wert waren, als das eigene Leben.

[5] Vgl. EHRISMANN: Ehre und Mut. S. 68.

[6]Ebd. verweist hier auf eine Liederhandschrift des Mittel- und Neuhochdeutschen nach REINMAR.

[7]Gottfried von Straßburg: Tristan. Mittelhochdeutsch/ Neuhochdeutsch v. Rüdiger Krohn. 3 Bde., Stuttgart 1980 u. 1991. 17997-18001.

[8] Vgl. EHRISMANN: Ehre und Mut. S. 68.

[9] Ebd.

[10] Wernher der Gartenaere: Helmbrecht10. PANZER, Friedrich, RUH, Kurt [Hrg.], Tübingen 1969.

[11] Vgl. SIEVERDING, Norbert: Der ritterliche Kampf bei Hartmann und Wolfram. Seine Bewertung im „Erec“ und „Iwein“ und in den Gahmuret- und Gawan-Büchern des „Parzival“. Heidelberg: Carl Winter Universitätsverlag 1985. S. 234f.

[12] Parzival, 66/ 21f

[13] Vgl. BINDSCHEDLER, Maria B. : Der Ritter als Arzt oder Medizin und Höflichkeit, in: Schweizer Monatshefte 64 (1984). S. 731.

[14]Vgl. Ebd. S. 730f.

[15] Vgl. EHRISMANN: Ehre und Mut. S. 66.

[16] Parzival, 461/ 9-12. Parzivals Zweifel an Gott ist Folge seines Versäumnisses auf der Burg Munsalvaesche, die Erlösungsfrage zu stellen. Parzival gibt hierfür Gott die Schuld. In zahlreicher Forschungsliteratur wird die Frage nach dem Idealtyp des christlichen Ritters gestellt und ob Parzival diese Vorgabe erfüllt, bedingt durch seinen Gotteszweifel. Nicht vergessen darf man aber, dass dies einen Sündenfall darstellt und nur dadurch Parzival eine Entwicklung durchlaufen und Buße tun kann. (z.B.: vgl. BINDSCHEDLER, Maria B.: Der Ritter Gawan als Arzt oder Medizin und Höflichkeit, S. 741.)

[17] Parzival, 568/ 1-5.

[18] Parzival, 568/ 12-14.

[19] Vgl. EHRISMANN: Ehre und Mut. S. 66f.

[20] Hartmann von Aue: Erec. 2969f.

[21] Gottfried: Tristan. 5022-5045.

[22] Hartmann: Erec. 2730-2748.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Ehrverpflichtung und Entscheidungsfindung in den Gawan-Büchern von Wolframs 'Parzival'
Hochschule
Universität Paderborn  (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Wolfram von Eschenbach, Parzival
Note
1,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
33
Katalognummer
V70163
ISBN (eBook)
9783638614832
ISBN (Buch)
9783640612871
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ehrverpflichtung, Entscheidungsfindung, Gawan-Büchern, Wolframs, Parzival, Wolfram, Eschenbach, Parzival
Arbeit zitieren
Bastian Hefendehl (Autor), 2005, Ehrverpflichtung und Entscheidungsfindung in den Gawan-Büchern von Wolframs 'Parzival', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70163

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