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Otto von Bismarck. Ein Halunke oder der wichtigste Mann Preußens?

Titre: Otto von Bismarck. Ein Halunke oder der wichtigste Mann Preußens?

Plan d'enseignement , 2014 , 7 Pages , Note: 2.5

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique - Histoire
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Stunde ist als Abschlussstunde der Unterrichtsreihe über das "Bismarck’sche Zeitalter" zu kontextualisieren. Die gesetzten Anführungszeichen signalisieren eine eigentliche Abkehr der Geschichtswissenschaft von einer personalisierten Geschichtsauffassung; dieser Abkehr folgt auch Nipperdey – er unterstreicht es explizit, obwohl er seine Monographie über die Geschichte Deutschlands mit dem Satz "Am Anfang war Bismarck." beginnen lässt. Vor diesem Hintergrund sollte die hohe Präsenz der Person Bismarcks im schulischen
Geschichtsunterricht über die Zeit von 1862 bis 1890 kurz erklärt werden.

Das 19. Jahrhundert ist weiterhin gekennzeichnet durch Individualisierung und Emanzipation. Gerade die Individualisierung, die sich vorwiegend auf der Grundlage der industriellen Revolution entwickelte, führten zu einem sukzessiven Wandel in der Gesellschaft. Veränderungen fanden beispielsweise im Bereich Familie, Kultur, Lebensform und Arbeitswelt statt. Aufgrund von Untersuchungen zu den Fragen, welche Lebensbereiche sich durch die individuellen Einflüsse weiterentwickelten haben, sowie über den eigentlichen Beginn der Individualisierung, entstand eine kontroverse Debatte zwischen zahlreichen Wissenschaftlern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Großer Unterrichtsentwurf

1.1 Lerngruppenanalyse

1.2 Sachanalyse

1.3 Didaktische – Methodische Analyse

1.4 Lernzielformulierung

1.5 Bibliographie

1.6 Stundenverlauf

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit fokussiert sich auf die kritische Auseinandersetzung mit der Person Otto von Bismarcks und dessen politischem Wirken im Kontext der Reichsgründung und der Ära des Kaiserreichs. Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch eine rezeptionshistorische Herangehensweise einen differenzierten Blick auf den historischen Deutungswandel der Bismarck-Figur zu ermöglichen und sie zu einer kriteriengeleiteten Bewertung seiner Innen- und Außenpolitik zu befähigen.

  • Analyse des Bismarck-Mythos und dessen historische Überhöhung
  • Erörterung der Ambivalenz zwischen staatlicher Stabilität und innenpolitischer Repression
  • Historiographiegeschichtliche Einordnung politischer Bewertungen
  • Abwägung des Nutzens und der Problematik von Bismarckdenkmälern im heutigen Kontext
  • Bewertung der Sozialgesetzgebung sowie des Umgangs mit sogenannten „Reichsfeinden“

Auszug aus dem Buch

1.3 Didaktische-Methodische Analyse

Die vorliegende Stunde ist als Abschlussstunde der Unterrichtsreihe über das „Bismarck’sche Zeitalter“ zu kontextualisieren. Die gesetzten Anführungszeichen signalisieren eine eigentliche Abkehr der Geschichtswissenschaft von einer personalisierten Geschichtsauffassung; dieser Abkehr folgt auch Nipperdey – er unterstreicht es explizit, obwohl er seine Monographie über die Geschichte Deutschlands mit dem Satz „Am Anfang war Bismarck.“ beginnen lässt. Vor diesem Hintergrund sollte die hohe Präsenz der Person Bismarcks im schulischen Geschichtsunterricht über die Zeit von 1862 bis 1890 – die sowohl durch den Lehrplan als auch durch das schulinterne Curriculum gerechtfertigt wird – kurz erklärt werden.

Es wird der Bismarckmythos angesprochen und somit ein didaktischer Bogen zu der Anfangsstunde der Reihe geschlagen, die sich mit Denkmälern, unter anderem dem Bismarckdenkmal in Hamburg beschäftigte. Verständlich wird die Errichtung der zahlreichen Bismarckdenkmäler (insbesondere der Bismarcktürme) nur durch ein Verständnis des Bismarckkultes, der teilweise ins Transzendente überhöht wurde; als Beispiel sei hier der Bismarckturm in Dresden-Cossebaude angeführt, der als Feueraltar konstruiert worden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Großer Unterrichtsentwurf: Dieses Kapitel bildet den Rahmen der Ausarbeitung und umfasst die didaktische Planung der Unterrichtsstunde.

1.1 Lerngruppenanalyse: Hier wird der Leistungsstand, die Zusammensetzung und das Verhältnis der Klasse zur Lehrkraft beschrieben.

1.2 Sachanalyse: Diese Sektion liefert den historischen Kontext über den gesellschaftlichen Wandel und die Bedeutung des Bismarcks-Zeitalters.

1.3 Didaktische – Methodische Analyse: Dieser Teil begründet die inhaltlichen Schwerpunkte und die methodische Herangehensweise an die Thematik des Bismarck-Mythos.

1.4 Lernzielformulierung: Hier werden die angestrebten Stundenziele und die zu erreichenden Teilkompetenzen der Schüler definiert.

1.5 Bibliographie: Dieses Verzeichnis listet sämtliche herangezogenen Fachliteratur und Quellen für den Entwurf auf.

1.6 Stundenverlauf: Diese Übersicht stellt die zeitliche und inhaltliche Abfolge der Unterrichtsstunde sowie die gewählten Sozialformen und Medien dar.

Schlüsselwörter

Otto von Bismarck, Bismarck-Mythos, Reichsgründung, Sozialgesetzgebung, Reichsfeinde, Geschichtswissenschaft, Rezeptionsgeschichte, Bismarckdenkmäler, Historie, Deutungswandel, Nationalliberalismus, Kaiserreich, Methodenkompetenz, Politik, Unterrichtsentwurf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Der Entwurf beschäftigt sich mit der didaktischen Aufbereitung des politischen Wirkens von Otto von Bismarck für eine Geschichtsstunde in der Sekundarstufe II.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Bismarck-Mythos, die ambivalenten Auswirkungen seiner Politik, die Rolle des Bürgertums sowie der Umgang mit historischer Erinnerung durch Denkmäler.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Das Ziel ist es, dass die Schüler Bismarcks politisches Handeln kriteriengeleitet anhand der Nachhaltigkeit seiner Innen- und Außenpolitik bewerten können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Methodisch wird ein rezeptionshistorischer Ansatz gewählt, bei dem Historikertexte selbst als Quellen für die Analyse des Deutungswandels fungieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Lerngruppe, der sachlichen Kontextualisierung der Ära Bismarck, der didaktischen Begründung der Stunde sowie der Konzeption des Unterrichtsverlaufs.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Bismarck-Mythos, Geschichtswissenschaft, Reichsgründung, Deutungswandel und Methodenkompetenz.

Warum wird im Unterricht mit Historikertexten als Quellen gearbeitet?

Die Arbeit soll die Schüler dafür sensibilisieren, dass historische Urteile immer interpretativ sind und sich über die Zeit hinweg wandeln können (Historiographiegeschichte).

Wie werden die „Reichsfeinde“ in den Unterricht eingebunden?

Sie dienen als Gegenbeispiel zu den nationalliberalen Befürwortern Bismarcks, um das ambivalente Bild seiner Politik – etwa durch das Sozialistengesetz – zu verdeutlichen.

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Résumé des informations

Titre
Otto von Bismarck. Ein Halunke oder der wichtigste Mann Preußens?
Note
2.5
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
7
N° de catalogue
V703207
ISBN (ebook)
9783346209177
Langue
allemand
mots-clé
Bismarck Nationalstaat 19. Jahrundert Feinde Preußen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2014, Otto von Bismarck. Ein Halunke oder der wichtigste Mann Preußens?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/703207
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Extrait de  7  pages
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