Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Pedagogía curativa y especial

Das schulbezogene Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen. Entwicklung und Bedeutung von Selbstkonzeptfragebögen für die Einschätzung schulischer Leistungen

Wie Kinder sich selbst sehen

Título: Das schulbezogene Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen. Entwicklung und Bedeutung von Selbstkonzeptfragebögen für die Einschätzung schulischer Leistungen

Ensayo , 2017 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Andre Engel (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit konzentriert sich auf das schulbezogene Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen, also auf ein bereichsspezifisches Selbstkonzept. Da die Frage "Wer bin ich?" nur vom Kind selbst beantwortet werden kann, gilt es, im Folgenden konkret die Entwicklung und Erprobung von Selbstkonzeptfragebögen kritisch zu hinterfragen und letztlich deren Bedeutung für die Einschätzung schulischer Leistungen zu diskutieren. Ziel soll es hierbei sein, herauszufinden, wie Aufschlüsse über das Selbstkonzept von Kindern mittels Fragebögen erlangt werden können und wie das Selbstkonzept letztlich mit den Leistungen des Kindes korreliert. Zum besseren Verständnis der Thematik wird der Beantwortung der Fragestellung eine kurze theoretische Darstellung des Selbstkonzepts vorangestellt ‒ jedoch ohne an dieser Stelle auf konkrete Selbstkonzeptmodelle einzugehen. Für die Anfertigung der Ausarbeitung sind die Psychologin Eva-Maria Engel, die Philosophin Eva Randhawa und andere Autoren wie Ulrich Trautwein oder Jens Möller hervorzuheben.

In seinem 2007 erschienenen Buch "Wer bin ich ‒ und wenn ja, wie viele?" unternimmt der Philosoph und Publizist Richard David Precht für den Leser eine philosophische Reise und gibt Einblicke in Fragen des Mensch-Seins. Die Gedanken und Gefühle, die bei der Beantwortung der Frage "Wer bin ich?" in einem Menschen aufkommen, werden in der Psychologie unter dem Begriff "Selbstkonzept" zusammengefasst. Dieses "Bild von sich selbst" lässt sich wiederum in verschiedenste Konzepte unterteilen, beispielsweise in "ich selbst in der Familie", "ich selbst im Beruf" oder "ich selbst in Kindergarten und Schule".

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Darstellung des Selbstkonzepts

3 Entwicklung und Erprobung von Selbstkonzeptfragebögen

4 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das schulbezogene Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen, um aufzuzeigen, wie mittels Fragebögen Aufschlüsse über die kindliche Selbstwahrnehmung erlangt werden können und in welchem Zusammenhang diese mit schulischen Leistungen steht.

  • Grundlagen des Selbstkonzepts in der Pädagogischen Psychologie
  • Methodik der Entwicklung von Selbstkonzeptfragebögen
  • Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und schulischer Leistungsentwicklung
  • Bedeutung von Fremdeinschätzungen versus subjektiver Selbstwahrnehmung
  • Anwendungsmöglichkeiten von Fragebögen in der Schulpraxis

Auszug aus dem Buch

Entwicklung und Erprobung von Selbstkonzeptfragebögen

Die Psychologin Dr. Eva-Maria Engel hat es sich zur Aufgabe gemacht, „wissenschaftliche Erkenntnisse darüber zu erhalten, wie Kinder sich selbst sehen“. Da es selbst Erwachsenen Menschen schwer fällt, persönliche Eigenschaften, Schwächen, Gefühle und Vorlieben zu erkennen und zu benennen, haben Eva-Maria Engel und ihr Team nach entsprechenden Messinstrumenten gesucht. Einen Fragebogen haben sie schließlich in mehreren Schritten entwickelt. In einem ersten Schritt haben sich Eva-Maria Engel und ihr Team, gemeinsam mit Sozialpädagogen und Erziehern, Fragen überlegt, mit denen Kinder Auskunft über sich selbst geben können. Diese Fragen wurden praktisch erprobt und unter Umständen umformuliert. Letztlich hätte man die Fragen auf die entsprechenden Altersgruppen zugeschnitten. So konnten ältere Kinder, der Grundschulklassen drei und vier, die Fragen selbstständig beantworten, während die jüngeren von Testleitern begleitet und im Rahmen eines Interviews unterstützt worden wären.

Die Fragen, die Eva-Maria Engel und ihr Team in den Selbstfragebogen aufgenommen haben, sind sehr einfache, konkrete Fragen, die die Kinder meist mit Hilfe von vier unterschiedlich großen Holzklötzchen beantworten sollten (klein = trifft wenig zu bis groß = trifft viel zu). Die geschlossenen Fragen sollten außerdem die Auswertung und Analyse der Ergebnisse für das Forscherteam erleichtern. In der Literatur wird deutlich, dass Randhawa und Engel sich bei der Entwicklung von Selbstkonzeptfragebögen an bereits existierenden Verfahren orientiert und diese für ihre Zwecke angepasst haben. Für das Grundschulalter heben beide beispielsweise den Self Description Questionnaire I als Instrument zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen hervor.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Selbstkonzepts als zentrales psychologisches Konstrukt für Kinder vor und erläutert die Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Erfassung schulbezogener Selbstkonzepte.

2 Theoretische Darstellung des Selbstkonzepts: Das Kapitel definiert den Begriff des Selbstkonzepts als subjektives Konstrukt, das maßgeblich durch soziale Interaktionen und Leistungsrückmeldungen geprägt wird.

3 Entwicklung und Erprobung von Selbstkonzeptfragebögen: Hier wird der praktische Prozess der Instrumentenentwicklung, von der ersten Frageformulierung bis zur Erprobung an verschiedenen Altersstufen, detailliert beschrieben.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Fragebögen für die pädagogische Arbeit zusammen und betont, dass diese Instrumente dabei helfen, die subjektive Wahrnehmung der Kinder von externen Fremdeinschätzungen zu differenzieren.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, Pädagogische Psychologie, Selbstkonzeptfragebögen, Leistungsentwicklung, Schulleistung, Kindheit, Sozialpsychologie, Selbstwahrnehmung, Erwartungs-Wert-Modell, Bildung, Lernverhalten, Messinstrumente, Frühpädagogik, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der methodischen Erfassung des Selbstkonzepts bei Kindern im schulischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Selbstkonzepts, der Konstruktion geeigneter Befragungsinstrumente und dem Einfluss der Selbstwahrnehmung auf die schulische Leistung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, wie mittels Fragebögen das Selbstkonzept von Kindern erfasst werden kann und wie dieses mit tatsächlichen schulischen Leistungen korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse psychologischer Fachliteratur sowie auf die Auswertung von Ansätzen zur Entwicklung standardisierter Selbstkonzeptfragebögen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung des Selbstkonzepts sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der praktischen Entwicklung und Validierung von Fragebögen für Kinder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Selbstkonzept, Leistungsentwicklung, pädagogische Diagnostik und das Erwartungs-Wert-Modell.

Inwiefern beeinflusst das Selbstkonzept laut der Arbeit die schulische Leistung?

Die Arbeit führt aus, dass ein hohes Selbstkonzept die Lernmotivation und die Anstrengungsbereitschaft fördern kann, was wiederum positive Effekte auf die zukünftige Leistungsentwicklung hat.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung wichtig?

Die Arbeit argumentiert, dass das subjektive Erleben des Kindes nicht durch die oft verfälschten Fremdeinschätzungen von Eltern oder Lehrern ersetzt werden sollte, um eine gezielte Förderung zu ermöglichen.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Das schulbezogene Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen. Entwicklung und Bedeutung von Selbstkonzeptfragebögen für die Einschätzung schulischer Leistungen
Subtítulo
Wie Kinder sich selbst sehen
Universidad
University of Potsdam
Curso
Psychologische Grundlagen
Calificación
1,3
Autor
Andre Engel (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
9
No. de catálogo
V703282
ISBN (Ebook)
9783346214461
Idioma
Alemán
Etiqueta
bedeutung einschätzung entwicklung jugendlichen kinder kindern leistungen selbstkonzept selbstkonzeptfragebögen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andre Engel (Autor), 2017, Das schulbezogene Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen. Entwicklung und Bedeutung von Selbstkonzeptfragebögen für die Einschätzung schulischer Leistungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/703282
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  9  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint