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Das internationale Patentrecht

Title: Das internationale Patentrecht

Research Paper (undergraduate) , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Diplom Wirtschaftsjurist (FH) Diplom Ingenieur (BA) B.Sc. (Hons) Sönke Lesser (Author)

Law - European and International Law, Intellectual Properties
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Die Seminararbeit mit dem Titel „Das internationale Patentrecht“ gibt zunächst einen Überblick über die Entstehung des Patentrechts im Allgemeinen, die Behandlung im deutschen Recht, die Entwicklung internationaler Abkommen, sowie die Ausbildung des europäischen Patentrechts. Diese Arbeit zeigt auf, weshalb der Schutz geistigen Eigentums in der heutigen Zeit, in der Globalisierung mit der damit verbundenen Verlagerung von Fertigungsstätten und dem damit einhergehenden Export von Wissen, zwingend erforderlich ist, um nicht die Innovationskraft der hochtechnisierten Staaten zu schwächen, sondern diese zu fördern. Die Arbeit zeigt den Zielkonflikt auf, einerseits die Investitionen der Patentinhaber in Forschung und Entwicklung durch den Schutz der wirtschaftlichen Verwertbarkeit zu fördern, andererseits die übrigen Marktteilnehmer nicht in der Weiterentwicklung des Standes der Technik zu bremsen oder daran zu hindern. Die Lösung des Zielkonflikts erfordert ein komplexes System von grenzüberschreitenden Regularien, welches sämtlichen Teilnehmern an diesem System durch Vereinheitlichung ein hohes Maß an Rechtssicherheit bietet, den einzelnen Staat jedoch nicht in seiner Souveränität beschränkt. Ähnliche Entwicklungen sind, bedingt durch die Globalisierung, auf vielen Gebieten der Rechtsentwicklung zu sehen. Aufbauend auf dem GATT sind mittlerweile z.B. Abkommen in den Bereichen Kartellrecht, gewerbliches Eigentum, Gewerbefreiheit und Urheberschutz getroffen worden.

Diese Arbeit stellt ferner die zu erfüllenden Kriterien zur Erlangung eines Patents über den „Euro-PCT-Weg“ und den zugrundeliegenden Verfahrensablauf dar, der Weg von der Anmeldung zum Patent wird erläutert und der resultierende Schutzumfang beschrieben. Die Arbeit mündet in einen Ausblick auf die zu erwartenden Entwicklungen zum Schutz geistigen Eigentums in Europa und auf internationaler Ebene.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. DIE GESCHICHTE DES PATENTRECHTS

2. ALLGEMEINE BEGRIFFSKLÄRUNG

2.1. PATENTIERBARKEIT

2.2. PRIORITÄT

3. VERFAHRENSABLAUF

3.1. ZUSTÄNDIGKEITEN

3.2. ANMELDUNG

3.3. OFFENBARUNG

3.4. PATENTERTEILUNGSVERFAHREN

3.5. DAS EINSPRUCHSVERFAHREN

3.6. DAS BESCHWERDEVERFAHREN

4. SCHUTZUMFANG

5. SCHLUSSBEMERKUNG

Zielsetzung und Themen

Diese Seminararbeit untersucht das internationale Patentrecht und analysiert den Zielkonflikt zwischen dem Schutz geistigen Eigentums zur Innovationsförderung und der Notwendigkeit, den technischen Fortschritt für Marktteilnehmer nicht zu behindern. Die Arbeit erörtert, wie grenzüberschreitende Regularien und internationale Abkommen hierfür Rechtssicherheit schaffen, und erläutert den detaillierten Ablauf der Patentanmeldung über den sogenannten Euro-PCT-Weg.

  • Historische Entwicklung des Patentrechts und der internationalen Abkommen
  • Kriterien der Patentierbarkeit und Prioritätsbestimmung
  • Struktur des internationalen Patenterteilungsverfahrens (Euro-PCT-Weg)
  • Rechtliche Mechanismen wie Einspruchs- und Beschwerdeverfahren
  • Analyse des Schutzumfangs und dessen nationale bzw. internationale Auslegung

Auszug aus dem Buch

1. Die Geschichte des Patentrechts

Seinen Anfang findet das Patentrecht im Mittelalter. Zu der Zeit war die wirtschaftliche Nutzung von Erfindungen, zum Beispiel von besonderen Werkzeugen und Verfahren durch Zünfte oder durch von der Obrigkeit zugesprochene Privilegien geregelt. Vorrangig war hierbei die Regulierung des Marktzuganges zum Schutz der eigenen Wirtschaft und nicht der Schutz des geistigen Eigentums.

Der Schutz des geistigen Eigentums bekam erst in der Renaissance durch den Wandel in der Gesellschaft und der Honorierung der Erfindung als Leistung der Erfinderpersönlichkeit eine Daseinsberechtigung. Die ersten Patentgesetze entstanden im 15. Jahrhundert in Venedig, das sich bedingt durch seine Lage gezwungen sah die Ingenieurskünste besonders zu schützen. Die Voraussetzungen zur Erlangung der Patente gemäß dem Patentgesetz von 1474 des venezianischen Senates entsprachen größtenteils den auch heute noch üblichen Kriterien. Jedoch führte diese erweiterte Erteilung von Privilegien zu einer extremen Monopolbildung, da nicht die Erfindung als solche, sondern gerade die wirtschaftliche Nutzung durch eine Unternehmung im Vordergrund stand.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Entwicklung des internationalen Patentrechts und legt den Zielkonflikt zwischen Anreizen für Erfinder und dem freien Zugang zu Technik dar.

1. DIE GESCHICHTE DES PATENTRECHTS: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese des Schutzes geistigen Eigentums vom mittelalterlichen Zunftwesen bis zu den ersten Patentgesetzen in Venedig und England nach.

2. ALLGEMEINE BEGRIFFSKLÄRUNG: Hier werden die Kernvoraussetzungen für die Patentierbarkeit, wie Neuheit und erfinderische Tätigkeit, sowie die Bedeutung der Priorität für das Anmeldeverfahren definiert.

3. VERFAHRENSABLAUF: Das Kapitel detailliert die internationale und nationale Phase einer Patentanmeldung, inklusive der Aufgaben von Institutionen wie WIPO und EPA sowie der Rechtsbehelfe.

4. SCHUTZUMFANG: Hier wird erläutert, dass der Schutzumfang trotz internationaler Harmonisierung im Kern nationalem Recht unterliegt und welche Rechte der Patentinhaber gegenüber Dritten geltend machen kann.

5. SCHLUSSBEMERKUNG: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung funktionierender internationaler Abkommen zur Förderung der globalen Wissensbasis bei gleichzeitiger Wahrung nationaler Souveränität.

Schlüsselwörter

Patentrecht, Geistiges Eigentum, Euro-PCT-Weg, EPÜ, PCT, Patentierbarkeit, Priorität, Offenbarung, Patenterteilungsverfahren, Einspruchsverfahren, Beschwerdeverfahren, Schutzumfang, Innovation, Souveränität, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das internationale Patentrecht und erläutert die Mechanismen, wie technische Erfindungen grenzüberschreitend geschützt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den zentralen Feldern zählen die Historie, die Patentierbarkeit, das komplexe Anmeldeverfahren sowie der rechtliche Schutzumfang und die Durchsetzung von Patenten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das komplexe System des internationalen Patentschutzes verständlich zu machen und den Prozess von der Anmeldung bis zur Patenterteilung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Seminararbeit, die auf einer umfassenden Analyse von Rechtsnormen, internationalen Abkommen und der einschlägigen Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Begrifflichkeiten, den detaillierten Verfahrensablauf bei der PCT-Anmeldung und die Bestimmung des Schutzumfangs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Patentrecht, geistiges Eigentum, Euro-PCT-Weg, Patenterteilungsverfahren und Innovation.

Was unterscheidet das PCT-Verfahren von einer reinen EPÜ-Anmeldung?

Das PCT-Verfahren ermöglicht eine international vereinheitlichte Phase zur Anmeldung und Recherche, während das EPÜ eine ergänzende, regionale Regelung darstellt, die für den europäischen Raum spezifisch ist.

Warum ist das Thema der Priorität bei Patentanmeldungen so entscheidend?

Die Priorität sichert das Anmeldedatum, welches für die Beurteilung der Neuheit und erfinderischen Tätigkeit gegenüber dem Stand der Technik ausschlaggebend ist.

Welche Rolle spielen die Beschwerdekammern innerhalb des EPA?

Die Beschwerdekammern fungieren als unabhängige Instanz zur Überprüfung von Entscheidungen der Prüfungsabteilungen des EPA, wobei ihre Urteile für das EPA bindend sind.

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Details

Title
Das internationale Patentrecht
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Internationales Privatrecht
Grade
1,3
Author
Diplom Wirtschaftsjurist (FH) Diplom Ingenieur (BA) B.Sc. (Hons) Sönke Lesser (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V70388
ISBN (eBook)
9783638627900
Language
German
Tags
Patentrecht Internationales Privatrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Wirtschaftsjurist (FH) Diplom Ingenieur (BA) B.Sc. (Hons) Sönke Lesser (Author), 2007, Das internationale Patentrecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70388
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