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Geschlechternormen in Paarbeziehungen. Wie verändert sich die Aufgabenteilung nach der Geburt des ersten Kindes?

Titre: Geschlechternormen in Paarbeziehungen. Wie verändert sich die Aufgabenteilung nach der Geburt des ersten Kindes?

Dossier / Travail , 2019 , 11 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Luisa Spanier (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Résumé Extrait Résumé des informations

Aus vielen Studien geht hervor, dass die Frau trotz fortschreitender Gleichberechtigung noch immer den größten Teil der Haus- und Familienarbeit übernimmt. Ich möchte überprüfen, ob dies an Geschlechtsnormen, die in unserer Gesellschaft reproduziert werden, liegen könnte und betrachte dazu zunächst, wie Geschlechternormen in Paarbeziehungen entstehen und konstruiert sind. Weiter möchte ich untersuchen, wie sich Partnerschaften im Laufe der Jahre gewandelt haben, um daraus schließen zu können, aus welchen Gründen und in welchen Phasen des Lebens heterosexuelle Paare wieder besonders in traditionelle Rollenbilder verfallen. Im letzten Kapitel möchte ich besonders den Übergang zur Elternschaft eines Paares betrachten: Was verändert sich nach der Geburt des ersten Kindes, konkreter gefragt: Wer übernimmt nun die meisten Aufgaben im Haushalt, auch wenn zuvor die absolute Gleichberechtigung herrschte?

Schon oft wurde von einer Traditionalisierung in der Partnerschaft nach der Geburt des Kindes gesprochen: Die Frau bleibt zuhause, kümmert sich um Kinder und den Haushalt, während der Mann zum alleinigen Ernährer der Familie wird und mehr Zeit in die Erwerbsarbeit steckt als noch zuvor. Ich möchte in dieser Arbeit untersuchen, woran das liegen könnte und ob dies mit Rollenbildern und Geschlechternormen zusammenhängt, die noch immer in unseren Köpfen verankert sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Geschlechternormen in Paarbeziehungen
  • Partnerschaft im Wandel
  • Übergang zur Elternschaft
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Entstehung und Konstruktion von Geschlechterrollen in Paarbeziehungen, insbesondere im Hinblick auf die Veränderung der Aufgabenverteilung nach der Geburt des ersten Kindes. Ziel ist es, den Einfluss von Geschlechterrollen und -normen auf die Traditionalisierung von Aufgaben in der Partnerschaft zu analysieren.

  • Entstehung und Konstruktion von Geschlechterrollen in Paarbeziehungen
  • Wandel von Partnerschaften im Laufe der Zeit
  • Einfluss von traditionellen Geschlechterrollen auf die Aufgabenverteilung in Paaren
  • Die Rolle von Heteronormativität in der Konstruktion von Geschlechterrollen
  • Der Einfluss der Geburt des ersten Kindes auf die Aufgabenverteilung in der Partnerschaft

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt die Problematik von Geschlechterrollen in Paarbeziehungen dar und erläutert die Forschungsfrage der Arbeit. Die Arbeit fokussiert auf die Frage, ob die traditionelle Arbeitsteilung in Partnerschaften nach der Geburt eines Kindes wieder verstärkt wird und welche Rolle dabei Geschlechterrollen spielen.

Geschlechternormen in Paarbeziehungen

Dieses Kapitel untersucht die Entstehung und Konstruktion von Geschlechterrollen in Paarbeziehungen. Es analysiert die Rolle von Heteronormativität und das Konzept des „doing gender“, um die Entstehung von geschlechtsspezifischen Erwartungen und Rollenbildern in Partnerschaften zu erklären.

Partnerschaft im Wandel

Dieser Abschnitt beleuchtet den Wandel von Partnerschaften im Laufe der Zeit. Es wird auf die Bemühungen um Gleichberechtigung in der Nachkriegszeit und die damit verbundenen Veränderungen in den Rollenbildern eingegangen.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit den Themen Geschlechterrollen, Geschlechterrollen in Paarbeziehungen, Heteronormativität, „doing gender“, traditionelle Arbeitsteilung, Übergang zur Elternschaft und Familienarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Warum verfallen Paare nach der Geburt des ersten Kindes oft in traditionelle Rollen?

Dies liegt oft an tief verankerten Geschlechternormen und gesellschaftlichen Erwartungen, die durch den Übergang zur Elternschaft reaktiviert werden (Traditionalisierungseffekt).

Was bedeutet das Konzept des „doing gender“?

„Doing gender“ beschreibt die ständige soziale Konstruktion von Geschlecht durch das Verhalten und die Interaktion im Alltag, wodurch Rollenbilder immer wieder neu reproduziert werden.

Wer übernimmt meist die Hausarbeit, wenn beide Partner berufstätig sind?

Studien zeigen, dass Frauen trotz fortschreitender Gleichberechtigung statistisch gesehen immer noch den weitaus größten Teil der Haus- und Familienarbeit leisten.

Wie beeinflusst Heteronormativität die Aufgabenverteilung?

Heteronormativität setzt voraus, dass Mann und Frau unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben haben, was die Etablierung gleichberechtigter Modelle erschweren kann.

Haben sich Partnerschaften seit der Nachkriegszeit gewandelt?

Ja, es gab deutliche Bemühungen um Gleichberechtigung und rechtliche Anpassungen, dennoch zeigen sich in der Praxis, besonders bei der Kindererziehung, oft noch alte Muster.

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Résumé des informations

Titre
Geschlechternormen in Paarbeziehungen. Wie verändert sich die Aufgabenteilung nach der Geburt des ersten Kindes?
Université
Hamburg University of Applied Sciences  (Soziale Arbeit)
Note
2,0
Auteur
Luisa Spanier (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
11
N° de catalogue
V703994
ISBN (ebook)
9783346177704
ISBN (Livre)
9783346177711
Langue
allemand
mots-clé
aufgabenteilung geburt geschlechternormen kindes paarbeziehungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Luisa Spanier (Auteur), 2019, Geschlechternormen in Paarbeziehungen. Wie verändert sich die Aufgabenteilung nach der Geburt des ersten Kindes?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/703994
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Extrait de  11  pages
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