Das Thema Erster Weltkrieg im Geschichtsunterricht. Eine Unterrichtsstunde für die 8. Klasse einer Mittelschule


Unterrichtsentwurf, 2018

8 Seiten, Note: 1.3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Lehrplanbezug

2. Sachanalyse

3. Lernziele
a) Kognitive Lernziele
b) Psychomotorische Lernziele
c) Affektive Lernziele

4. Unterrichtsverlauf

5. Literaturverzeichnis

1. Lehrplanbezug

Das Thema der Unterrichtsstunde ist der Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Der Erste Welt- krieg pragte das gesamte 20. Jahrhundert. Wegen seinen betrachtlichen Auswirkungen auf die nachfolgenden politischen und militarischen Konflikte, muss die Behandlung des Ersten Weltkrieges ein Bestandteil von Geschichtsunterricht sein. Der Erste Weltkrieg ist deshalb fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts in Deutschland und wird unter anderem durch den Lehrplan für das Fach Geschichte an Mittelschulen in Bayem legitimiert. Im bayeri- schen Lehrplan für die 8.Klasse der Mittelschulen ist dieses Thema im Fach Geschichte/So- zialkunde/Erdkunde unter „Imperialismus und erster Weltkrieg“ zu fmden.1

Zu den Leminhalten gehören folgende Themen:

- Rivalitaten unter den europaischen Nationalstaaten
- Kampf um die Vormacht in Europa und um die Aufteilung der Welt
- Kolonialisierung
- der Weg in den Ersten Weltkrieg
- Jahreszahlenl914-1918

Im Vorfeld der hier dargestellten Unterrichtsstunde wurden bereits Unterrichtssequenzen zu den Ursachen des Ersten Weltkrieges durchgeführt. Das Entstehen von groBen Spannungen zwischen den GroBmachten in Europa und deren Ursachen (Imperialismus,Nationalismus, Balkankrise, Bündniskonstellation) sind den Schülerinnen und Schülem also bekannt.

2. Sachanalyse

Der Erste Weltkrieg wurde in den Jahren 1914 bis 1918 geführt und wird in der Geschichts- wissenschaft als die ,,Urkatastrophe“2 des zwanzigsten Jahrhunderts angesehen. Nach dem Ersten Weltkrieg lagen weite Teile Europas in Schutt und Asche. Kriegsgegner waren auf der einen Seite die Mittelmachte mit Deutschland, Österreich-Ungam und weiteren Verbün- deten. Ihnen gegenüber stand die „Entente“ mit den Machten Frankreich, Russland, GroB- britannien und ab 1917 den USA, sowie weiteren Landem.

Als Ursachen des Ersten Weltkrieges lassen sich eine Reihe von Problemen nennen, welche in ihrer Gesamtheit zu immer starkeren Spannungen zwischen den europaischen GroBmach- ten führten. Der Kriegsausbruch wird deshalb auch mit der imperialistischen Expansion der Europaer nach Asien, Afrika und Lateinamerika in Zusammenhang gebracht.3 Mit dem Im­perialismus pragte sich auch wieder stark der Nationalismus in den europaischen Vólkern aus und gefahrdete den europaischen Frieden. Neben der Konkurrenz der europaischen GroBmachte zur Zeit des Imperialismus lassen sich weiterhin ein starkes Wettrüsten4, eine veranderte Bündniskonstellation und die Krise auf dem Balkan nennen, welche die politi- sche Lage im Vorfeld des Krieges bedrohlich verscharften. Ein Attentat auf den österrei- chisch-ungarischen Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo, war schlieBlich der Auslöser, welcher die angespannte Lage in Europa zum Eskalieren brachte.

3. Lernziele

a) Kognitive Lernziele:

Am Ende der Unterrichtsstunde zum Thema „Ausbruch des Ersten Weltkriegs“ wissen die Schülerinnen und Schüler, welche Faktoren letztendlich zum 1. Weltkrieg geführt haben. Sie können die zentralen Ursachen des 1. Weltkrieges nennen. AuBerdem wissen die Schülerin­nen und Schüler, dass der Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz

Ferdinand in Sarajewo nur der unmittelbare Anlass war, der das Fass zum Überlaufen brach- te und den Ersten Weltkrieg auslöste. Somit wird den Schülerinnen und Schülem auch der Unterschied zwischen den Ursachen und dem Auslöser klar.

b) Psychomotorische Lemziele:

Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, mit verschiedenen Quellen umzugehen. Sie können wichtige Staaten auf der Landkarte finden und haben eine Orientierung. Die geo- graphischen Strukturen Europas des frühen 20. Jahrhunderts können sie anhand von Textdo- kumenten und Karten differenziert betrachten.

c) Affektive Lemziele:

Die Schülerinnen und Schüler sind fahig, in Gruppenarbeit miteinander effektiv am Unter- richtsinhalt zu arbeiten. Sie verteilen die Aufgaben innerhalb der Gruppe selbststandig nach Interessen und Fertigkeiten. Auch sind sie fahig, ihre gemeinsam herausgearbeiteten Ergeb- nisse vor der gesamten Klasse zu prasentieren, und in einem Gesprach mit den Klassenka­meraden ihre Meinungen einzubringen. Dadurch verbessem die Schülerinnen und Schüler ihre soziale Kompetenzen.

4. Unterrichtsverlauf

In den vorangegangenen Unterrichtsstunden stand der Imperialismus sowie der Nationalis- mus im Zentrum der Betrachtung. Weiterhin haben die Schülerinnen und Schüler in den vorherigen Stunden Aspekte der Balkankrise und die besonderen Bündniskonstellationen kennengelemt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 https://www.isb.bayem.de/download/13303/051p_gse_8_r.pdf

2 Vgl. Krumeich, Gerd : Der Erste Weltkrieg. Die 101 wichtigsten Fragen, München 2014, S.ll

3 Vgl. Berghahn,Volker: Der Erste Weltkrieg, S.19

4 Vgl. Berghahn, Der Erste Weltkrieg, S.19

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
Das Thema Erster Weltkrieg im Geschichtsunterricht. Eine Unterrichtsstunde für die 8. Klasse einer Mittelschule
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1.3
Jahr
2018
Seiten
8
Katalognummer
V704045
ISBN (eBook)
9783346228628
Sprache
Deutsch
Schlagworte
thema, erster, weltkrieg, geschichtsunterricht, eine, unterrichtsstunde, klasse, mittelschule
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Das Thema Erster Weltkrieg im Geschichtsunterricht. Eine Unterrichtsstunde für die 8. Klasse einer Mittelschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/704045

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