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Vor- und Nachteile von sogenannten Kopfprämienmodellen und der Bürgerversicherung

Title: Vor- und Nachteile von sogenannten Kopfprämienmodellen und der Bürgerversicherung

Term Paper , 2005 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Mario Albrecht (Author)

Health - Miscellaneous
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Dem Reformbedarf zur nachhaltigen Finanzierung der Leistungen im Gesundheitswesen nach dem SGB V stehen ständig steigende Ausgaben und deren kurz- bis mittelfristige Deckelung durch GKV-Modernisierungsgesetze gegenüber. Im Vorfeld der letzten Gesundheitsreform, welche nun schon 2007 in Kraft getreten ist, wurden verschiedene Modelle entwickelt, welche von den Verfechtern als zukunftsträchtig gepriesen wurden. Das Lager der Diskutierenden spaltete sich: Die einen favorisierten das Modell der Kopfprämie, die anderen sprachen sich für eine Bürgerversicherung aus. Welches Modell ist zukunftstauglich? Welches sind die Kritikpunkte an den Modellen? Der folgende Beitrag möchte beide Modelle vorstellen und vergleichen und wirft in diesem Zusammenhang einen Blick auf das Gesundheitssystem in der Schweiz, wo eine Variante des Kopfprämienmodells eingeführt worden ist.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Reformbedarf der Finanzierung der GKV

3. Das Kopfprämienmodell der Herzog-Kommission

4. Die Vorschläge der Rürup-Kommission

4.1. Das Modell des Gesundheitsprämienkonzeptes

4.2. Das Modell der Erwerbstätigenversicherung (Bürgerversicherung)

5. Vor- und Nachteile, Gegenüberstellung

5.1 Das Kopfprämienmodell in der Schweiz

5.2 Modell der Kopfpauschale (Gesundheitsprämie) der Herzog-Kommission

5.2.1 Vorteile

5.2.2 Nachteile

5.3 Das Rürup-Gesundheitsprämienmodell im Vergleich zum Herzog-Modell

5.3.1 Vorteile des Gesundheitsprämien-Modells von Rürup

5.3.2 Nachteile des Rürup-Modells der Gesundheitsprämien

5.4 Das Modell der Bürgerversicherung der Rürup-Kommission im Vergleich

5.4.1 Vorteile des Rürup-Modells der Bürgerversicherung

5.4.2 Nachteile der Bürgerversicherung

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse und kritische Gegenüberstellung der Reformvorschläge von der Herzog-Kommission und der Rürup-Kommission hinsichtlich der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dabei soll untersucht werden, ob sich die verschiedenen Modellkonzepte – namentlich das Kopfprämienmodell und die Bürgerversicherung – wesentlich voneinander unterscheiden und welches Modell die genannten reformpolitischen Ziele effektiver adressiert.

  • Reformbedarf der Finanzierung der GKV in Deutschland
  • Analyse des Kopfprämienmodells der Herzog-Kommission
  • Untersuchung der Rürup-Kommissionsmodelle (Gesundheitsprämie vs. Bürgerversicherung)
  • Vergleichende Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der Modelle
  • Diskussion über demographische Herausforderungen und Lohnnebenkosten

Auszug aus dem Buch

3. Das Kopfprämienmodell der Herzog-Kommission

Ein Modell der Kopfprämie ist in den Vorschlägen der Herzog-Kommission zu finden. In diesem Konzept sind Reformvorschläge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zu finden.

„Die CDU tritt dafür ein, das heutige System der gesetzlichen Krankenversicherung in ein kapitalgedecktes, einkommensunabhängiges und erheblich demographiefesteres System einer ´Gesundheitsprämie´ zu überführen“ (Herzog-Kommission 2003, S.3).

Das Modell der Kopfprämie sieht also eine einheitliche Prämie ohne Berücksichtigung des Einkommens vor. Diese beträgt „für einen 20-jährigen Versicherungsnehmer, der im Jahr 2013 der GKV neu beitritt,... versicherungsmathematisch errechnet .. ca. 264 Euro“ ( S.3).

Das erste Merkmal des Kopfprämienmodells ist die einheitliche Prämie. Diese soll nach dem Einstieg des Versicherungsnehmers lebenslang einheitlich gleich bleiben. Für die folgenden Jahrgänge (Alterskohorten) wird die Prämie durch versicherungsmathematische Berechnungen immer wieder neu angepasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Debatte um die Reformbedürftigkeit der gesetzlichen Krankenversicherung ein und stellt die zentralen Reformkommissionen Herzog und Rürup vor.

2. Der Reformbedarf der Finanzierung der GKV: Hier werden die demographische Entwicklung, die Konjunkturschwäche und der medizinisch-technische Fortschritt als zentrale Ursachen für die Finanzierungskrise der GKV identifiziert.

3. Das Kopfprämienmodell der Herzog-Kommission: Das Kapitel erläutert das Konzept der Herzog-Kommission, das auf einer einkommensunabhängigen Kopfprämie und einem kapitalgedeckten System basiert.

4. Die Vorschläge der Rürup-Kommission: Dieses Kapitel stellt die beiden Kernvorschläge der Rürup-Kommission vor: das Gesundheitsprämienkonzept und das Modell der Erwerbstätigenversicherung.

5. Vor- und Nachteile, Gegenüberstellung: In diesem Hauptteil werden die unterschiedlichen Reformansätze unter Einbeziehung des Schweizer Modells detailliert hinsichtlich ihrer Auswirkungen und Risiken verglichen.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass jeder Systemwechsel Zielkonflikte birgt und die Problemlösung über die reine Finanzierungsebene hinausgehen muss.

Schlüsselwörter

Gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Kopfprämienmodell, Bürgerversicherung, Herzog-Kommission, Rürup-Kommission, Gesundheitsprämie, Sozialreform, Umlageverfahren, Kapitaldeckung, Demographischer Wandel, Lohnnebenkosten, Solidarprinzip, Finanzierungsbedarf, Reformpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Reformkonzepten zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die von den Kommissionen Herzog und Rürup in den Jahren 2003 vorgelegt wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der demographische Wandel, die Lohnnebenkosten, der Systemwechsel zwischen Umlagefinanzierung und Kapitaldeckung sowie die soziale Gerechtigkeit innerhalb der Krankenversicherung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwieweit sich die Reformmodelle der Herzog- und Rürup-Kommission unterscheiden und welches Modell unter Berücksichtigung der gesetzten Ziele am ehesten reformtauglich erscheint.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine Literatur- und Dokumentenanalyse der Kommissionsberichte sowie eine vergleichende Gegenüberstellung der theoretischen Modellkonzepte und deren Argumentationsmuster.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung der Modelle, die Darstellung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Ansätze (Kopfprämie vs. Bürgerversicherung) und eine tabellarische Gegenüberstellung der Merkmale.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie GKV-Reform, Kopfprämienmodell, Bürgerversicherung, soziale Sicherheit und Finanzierungssysteme charakterisiert.

Wie bewertet der Autor den Einfluss des demographischen Wandels?

Der Autor sieht im demographischen Wandel – insbesondere in der sinkenden Anzahl an Beitragszahlern bei steigender Lebenserwartung – die zentrale Gefährdung für das aktuelle, umlagefinanzierte System der GKV.

Welche Rolle spielt das Beispiel der Schweiz in der Untersuchung?

Die Schweiz dient als praktisches Beispiel für ein Kopfprämiensystem, wobei der Autor hervorhebt, dass die Kostensteigerungen dort durch das System allein nicht nachhaltig gebremst werden konnten.

Was kritisiert der Autor an den vorgelegten Reformmodellen?

Der Autor kritisiert unter anderem die teilweise vagen Beschreibungen bei Leistungsausschlüssen, die Unsicherheiten bei der Steuerfinanzierung des sozialen Ausgleichs sowie die Gefahr, dass die Modelle die soziale Spaltung in der Gesellschaft verschärfen könnten.

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Details

Title
Vor- und Nachteile von sogenannten Kopfprämienmodellen und der Bürgerversicherung
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Course
Gesundheitspolitik
Grade
1,7
Author
Mario Albrecht (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V70488
ISBN (eBook)
9783638616294
ISBN (Book)
9783638685214
Language
German
Tags
Vor- Nachteile Kopfprämienmodellen Bürgerversicherung Gesundheitspolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mario Albrecht (Author), 2005, Vor- und Nachteile von sogenannten Kopfprämienmodellen und der Bürgerversicherung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70488
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