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Text-Bild-Beziehungen in der Kurzprosa von Gogol' und Zošèenko

Titre: Text-Bild-Beziehungen in der Kurzprosa von Gogol' und Zošèenko

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Steffen Laaß (Auteur)

Russe / Slavistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dieser Aufsatz thematisiert den Zusammenhang zwischen den Medien Text und Bild. Ziel der Auseinandersetzung soll es sein, das Verhältnis von Text und Bild zu ausgewählten Werken aus der russischen Kurzprosa Gogols und Zoščenkos zu analysieren.
In der Literatur können Bilder – „wohldosiert“ – einen Beitrag dazu leisten, dem Leser einen Text schmackhaft zu machen. In dieser Hinsicht bilden Text als verbales und Bild als nonverbales konzeptuelles System eine Kommunikationseinheit. Den Text müssen wir im Verhältnis zum Bild, das Bild in Relation zum Text verstehen.
Das Zusammenspiel zwischen diesen beiden Medien soll an drei deutschen und einer russischen Ausgabe untersucht werden, die zwischen 1978 und 2002 erschienen sind. Die in diesen Büchern enthaltenen Literaturillustrationen sind unterschiedlicher Natur, da sie zum einen von unterschiedlichen Künstlern stammen. Zum anderen unterscheiden sich nicht nur die dazugehörigen Texte, sondern auch die Maltechniken und die Zeit, in der die Illustrationen entstanden sind.
Mit der Verbindung von Theorie und Praxis soll ein wertvoller Beitrag zum besseren Verständnis über das Zusammenwirken zwischen den Medien Wort und Bild geleistet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist ein Bild? Ein kurzer theoretischer Exkurs

2.1. Das Bild in der Alltagssprache

2.2. Merkmale und Funktionen des Bildes

3. Nikolaj V. Gogol’

3.1. Die Kalesche und andere Erzählungen: Die Nase

3.2. Der Mantel

4. Michail M. Zoščenko

4.1. „Der Verwandlungskünstler oder Ein Vorfall in der Provinz. Humoresken und Satiren“

4.2. «Рассказы»

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Text und Bild in ausgewählten Werken der russischen Kurzprosa von Nikolaj V. Gogol' und Michail M. Zoščenko, um das gegenseitige Zusammenspiel dieser beiden Medien zu analysieren und zu verstehen.

  • Analyse von Text-Bild-Beziehungen in literarischen Werken
  • Untersuchung verschiedener Funktionen von Illustrationen (Beschreibung vs. Interpretation)
  • Vergleich unterschiedlicher künstlerischer Stile und Techniken
  • Rolle des Bildes bei der visuellen Unterstützung des Leseprozesses
  • Untersuchung von ausgewählten Ausgaben der russischen Klassik und Moderne

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Kalesche und andere Erzählungen: Die Nase

Diese Ausgabe im Umfang von 320 Seiten beinhaltet sieben klassische Erzählungen, darunter auch die Groteske Die Nase (1836), auf die in diesem Abschnitt näher eingegangen werden soll. Begleitet werden die Texte von insgesamt 68 schwarz-weiß Radierungen unterschiedlicher Größe. Zwölf von ihnen sind ganzseitige Abbildungen. Die Illustrationen stammen von der 1941 in Quedlinburg geborenen Künstlerin Christa Jahr, die Grafik und Buchkunst studierte und heute in Leipzig lebt und arbeitet. Sie hat sich vorwiegend auf Radierungen spezialisiert, einem Tiefdruckverfahren, das spezifische Möglichkeiten der Hell-Dunkel-Nuancierung bietet (vgl. Duden Kunst 2000: 308 f.).

Schon die erste Radierung auf dem Einband des Buches gibt dem Leser Rätsel auf: zu sehen ist eine Schreibfeder mit Entenbeinen, die nachts bei Halbmond auf dem Wasser spaziert. Da diese Illustration auf keine Figur einer bestimmten Erzählung im Buch hinweist, kann sie als offene Anspielung auf das typisch Phantastisch-Groteske Gogols im Allgemeinen gedeutet werden. Im Gegensatz dazu haben die vignettenartigen Bildchen zu Beginn und zum Schluss der Erzähltexte unmittelbaren Textbezug. Dazu gehören u.a. ein tanzender Teufel (5)*, zwei minuziös dargestellte Fliegen (66), eine Ente mit Menschenkopf (102), ein weinender Rabe (290) und eine Kutsche, aus der ein überdimensional großes männliches Gesicht hervorschaut (232).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert das Verhältnis zwischen Text und Bild als Medien und definiert das Ziel der Analyse anhand ausgewählter Werke von Gogol' und Zoščenko.

2. Was ist ein Bild? Ein kurzer theoretischer Exkurs: Dieses Kapitel nähert sich dem Bildbegriff linguistisch sowie theoretisch und leitet die Merkmale und Funktionen grafischer, mentaler und sprachlicher Bilder ab.

3. Nikolaj V. Gogol’: Die Untersuchung der Text-Bild-Beziehungen bei Gogol' erfolgt anhand der Werke "Die Nase" und "Der Mantel" und analysiert, wie Illustrationen diese Erzählungen interpretieren oder beschreiben.

4. Michail M. Zoščenko: Hier wird das Zusammenspiel von Text und Illustration in satirischen Werken Zoščenkos betrachtet, insbesondere in deutschen und russischen Buchausgaben.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Illustrationen als grafische Interpretation von Texten dienen, den Erinnerungswert erhöhen, aber auch die Interpretationsfreiheit des Lesers beeinflussen können.

Schlüsselwörter

Text-Bild-Beziehung, Literaturillustration, russische Kurzprosa, Nikolaj V. Gogol', Michail M. Zoščenko, Bildinterpretation, grafische Gestaltung, semiotisches Potenzial, Textanalyse, Buchillustration, visuelle Kommunikation, satirische Literatur, Rezeptionsästhetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das wechselseitige Verhältnis und die Interaktion zwischen den Medien Text und Bild in ausgewählten Werken der russischen Kurzprosa.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die interpretatorischen und beschreibenden Funktionen von Illustrationen sowie die künstlerische Gestaltung und deren Wirkung auf den Rezipienten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Beitrag von Illustrationen zum besseren Verständnis des Zusammenwirkens zwischen Wort und Bild bei Gogol' und Zoščenko aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Auseinandersetzung mit spezifischen Buchausgaben, indem Illustrationen im Kontext der jeweiligen Textpassagen untersucht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Illustrationen zu Gogols Erzählungen "Die Nase" und "Der Mantel" sowie zu Zoščenkos satirischen Texten und der russischsprachigen Sammlung "Рассказы".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Text-Bild-Beziehung, Literaturillustration, visuelle Kommunikation, Interpretation und die Autoren Gogol' und Zoščenko.

Welche Rolle spielt der Teufel in der Illustration von Zoščenkos Werken?

Die häufige Darstellung des Teufels in Vignetten dient als ironisches und satirisches Element, das den heiteren und humorvollen Ton der Erzählungen unterstreicht.

Warum wird die Platzierung der Illustrationen als so kritisch bewertet?

Eine falsche räumliche Distanz zwischen Text und Bild kann beim Leser Verwirrung stiften, da die Zuordnung des Bildes zur entsprechenden Textpassage erschwert wird.

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Résumé des informations

Titre
Text-Bild-Beziehungen in der Kurzprosa von Gogol' und Zošèenko
Université
Otto-von-Guericke-University Magdeburg
Cours
Wort und Bild
Note
1,3
Auteur
Steffen Laaß (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
18
N° de catalogue
V70551
ISBN (ebook)
9783638630825
ISBN (Livre)
9783638818148
Langue
allemand
mots-clé
Text-Bild-Beziehungen Kurzprosa Gogol Zošèenko Wort Bild
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Steffen Laaß (Auteur), 2007, Text-Bild-Beziehungen in der Kurzprosa von Gogol' und Zošèenko, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70551
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Extrait de  18  pages
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