International Accounting Standards und Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bei immateriellen Vermögensgegenständen


Hausarbeit, 2002
26 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Erklärung

1. Einleitung

2. Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung

3. International Accounting Standards
3.1 Aufbau und Entwicklung der International Accounting Standards

4. Immaterielle Vermögensgegenstände
4.1 Einordnung der immateriellen Vermögensgegenstände in die Bilanz
4.2 Voraussetzung zur Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen
4.2.1 Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
4.2.2 Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände
4.2.3 Nicht aktivierbare immaterielle Vermögensgegenstände
4.2.4 Forschungs- und Entwicklungskosten
4.3 Motiv für die Aktivierung von Vermögensgegenständen
4.4 Wertansatz in der Bilanz
4.4.1 Bilanzansatz von entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen
4.4.2 Bilanzansatz von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen
4.5 Spielräume bei der Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen
4.6 Bewertung in Folgejahren / Abschreibungen
4.6.1 Benchmark- Methode
4.6.2 Alternative Methode
4.6.3 Neubewertungsrücklage

5. Fazit

Anhang Grundlagen ordnungsgemäßer Buchführung

Anhang Recoverable Amount vs. Fair Value

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 International Accounting Standards

Abbildung 2 Aktivierung von Vermögensgegenständen

Abbildung 3 Fair Value vs. Recoverable Amount

Erklärung

„Hiermit versichere ich, dass die vorliegende Arbeit von mir selbständig und ohne unerlaubte Hilfe angefertigt worden ist, insbesondere, dass ich alle Stellen, die wörtlich oder annähernd wörtlich aus Veröffentlichungen entnommen sind, durch Zitate als solche kenntlich gemacht habe.“

Unterschrift:

1. Einleitung

Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich dem Leser die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, sowie die International Accounting Standards näher bringen. Der Fokus dieser Hausarbeit liegt auf den Regelungen bezüglich der immateriellen Vermögensgegenstände, deren Behandlung in den beiden Rechnungslegungsstandards ich im Einzelnen diskutieren möchte.

2. Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung

Ein Jahresabschluss muss nach deutschem Handelsrecht nach bestimmten Regeln über Form und Inhalt aufgestellt werden. Diese Regeln werden unter dem Begriff „Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung“ (GoB) zusammengefasst. Die GoB sind teilweise im deutschen Handelsgesetzbuch verankert[1]. Sie greifen insbesondere dort ein, wo der Gesetzgeber keine gesetzlichen Regelungen vorgegeben hat.

Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung regeln grundlegende Themen rund um den Jahresabschluss.[2]

Um den Umgang mit immateriellen Vermögensgegenständen bezüglich Bilanzierung, Bewertung und Abschreibung im deutschen Recht zu erläutern, werde ich mich auf die spezielleren Paragraphen des Handelsgesetzbuches beziehen.

3. International Accounting Standards

Der Herausgeber der International Accounting Standards (IAS) ist das International Accounting Standards Committee (IASC). Eine unabhängige private Organisation, gegründet 1973, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die verschiedenen Verfahren zur Erstellung von Jahresabschlüssen zu verbessern und zu harmonisieren, um sie allgemein vergleichbar zu machen. Dabei sind die IAS kapitalmarktorientiert. Sie sind darauf ausgerichtet, dem Investor objektive und relevante Informationen über die tatsächliche Situation des bilanzierenden Unternehmens zu geben.

3.1 Aufbau und Entwicklung der International Accounting Standards

Die International Accounting Standards bestehen aus dem sogenannten Framework[3] und den eigentlichen themenbezogenen Standards. Das Framework enthält grundlegende Regelungen, die als Basis für die Entwicklung und Überarbeitung der eigentlichen Standards dienen. Darüber hinaus soll dieser Rahmen bei der Lösung von Problemen der Rechnungslegung helfen, die durch keinen speziellen Standard abgedeckt sind.

Im Ansatz ist das Framework der IAS mit den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung vergleichbar. Sie bilden beide die Basis für speziellere Regelungen.

Die Standards haben keinen zwingenden Charakter. Sie sind im Gegensatz zu den gesetzlich verankerten Regelungen des HGB freiwillig anzuwenden.

Die International Accounting Standards sind während der letzten 29 Jahre von dem IASC entwickelt und ständig neu überarbeitet worden. Zum Einen um die Standards ständig zu verbessern, zum Anderen um sie an die Entwicklung des Kapitalmarktes anzupassen.

In dieser Flexibilität der IAS zeigt sich einer der grundlegenden Unterschiede gegenüber dem HGB, welches in der grundlegenden Form seit 1897 gilt. Zudem sind Neuerungen und Änderungen durch seinen Status als Gesetzbuch nur schwer und zeitintensiv durchzusetzen.

Die folgende Abbildung zeigt eine Auflistung der aktuellen Standards, mit ihrem Beschlussdatum und Gültigkeitszeitraum:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 International Accounting Standards; A. Wagenhofer (2001), S. 74

Ein Themenbereich ist nicht ausschließlich von einem Standard geregelt. Die Bezeichnungen geben lediglich ein Hauptthema an. So wird z.B. die Behandlung der immateriellen Vermögensgegenstände in der Bilanz durch das Zusammenspiel mehrerer IAS geregelt (IAS 38 „Intangible Assets“; IAS 36 „Impairment of Assets“; IAS 9 „Research and Development Costs“).

Im Folgenden möchte ich auf die immateriellen Vermögensgegenstände eingehen.

4. Immaterielle Vermögensgegenstände

Gemäß § 266 II HGB sind als immaterielle Vermögensgegenstände folgende Positionen zusammenzufassen:

- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten,
- Geschäfts- und Firmenwerte und
- geleistete Anzahlungen

Diese müssen gesondert im Anlagevermögen ausgewiesen werden.

Die IAS definieren die immateriellen Vermögensgegenständen als „identifizierbare, nicht-monetäre und nicht-körperliche Gegenstände, die ein Unternehmen zur Herstellung oder Lieferung von Waren, Bereitstellung von Dienstleistungen, Vermietung an Dritte oder zu Verwaltungszwecken besitzt und die voraussichtlich länger als ein Geschäftsjahr genutzt werden“[4]. Beispiele sind Software, Patente, Copyrights, Filme, Kundenlisten/ Adressliste, etc.

[...]


[1] Vgl. § 238 ff HGB

[2] vgl. Anhang Grundlagen ordnungsgemäßer Buchführung

[3] „Rahmenkonzept für die Aufstellung und Darstellung von Abschlüssen“ (Übersetzung gem. A.Wagenhofer, 2001)

[4] IAS 38

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
International Accounting Standards und Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bei immateriellen Vermögensgegenständen
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Essen  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
BWL
Note
2,3
Autor
Jahr
2002
Seiten
26
Katalognummer
V7059
ISBN (eBook)
9783638144346
Dateigröße
1659 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
International, Accounting, Standards, Grundsätze, Buchführung, Vermögensgegenständen
Arbeit zitieren
Daniela Vondereck (Autor), 2002, International Accounting Standards und Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bei immateriellen Vermögensgegenständen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7059

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