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Religionslehrer/in sein - Rolle und Person

Title: Religionslehrer/in sein - Rolle und Person

Seminar Paper , 2004 , 8 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Pokorny (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Religionslehrerinnen und Religionslehrer – von manchen belächelt, von anderen bewundert. Dieser Beruf ist in unserer heutigen Gesellschaft, die von Konsumgier und Werteverlust geprägt ist, von enormer Wichtigkeit und eine ganz besondere Herausforderung. Speziell junge Menschen brauchen religiösen Halt, etwas an das sie glauben können und das ihnen bei ihrer Identitätsfindung behilflich sein kann. Religionslehrer/innen nehmen hierbei als Pädagogen und Erzieher eine wichtige Rolle ein. Viele Kinder und Jugendliche sind religiös schwer ansprechbar und haben in ihrem Elternhaus kaum Religion erfahren. Abgesehen von den Standardzeremonien wie Kommunion und Firmung bei Katholiken oder Konfirmation bei evangelisch Gläubigen haben sie mit Gott und der Kirche nicht viel zu tun. Im Auftrag der Kirche führen Religionslehrer/innen ihre Tätigkeit aus, versuchen ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur den Glauben zu vermitteln sondern bieten auch Hilfestellung und Gespräche bei persönlichen Problemen an. Im Folgenden wird erörtert, welche Rolle ein/e Religionslehrer/in verkörpern soll und was für eine Person sie/er sein muss, um ihre/seine Schützlinge auf den richtigen Weg zu führen und ihnen die Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man Religion leben und erleben kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. RELIGION ZUM BERUF – EINE MULTIFUNKTIONELLE AUFGABE

II. VERSCHIEDENE ASPEKTE EINES/R RELIGIONSLEHRERS/IN

1. Erwartungen an Religionslehrerinnen und -lehrer

2. Rollenaspekte eines/r Religionslehrers/in

2.1 Religionslehrer/in in der Rolle des/der Beamten/in

2.2 Religionslehrer/innen in der Rolle des/der Fachlehrers/in

3. Personenaspekte eines/r Religionslehrers/in

3.1 Religionslehrer/innen in der Erwartung der Gesellschaft

3.2 Religionslehrer/innen in der Erwartung der Kirche

III. AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT DER RELIGIONSLEHRERINNEN UND RELIGIONSLEHRER

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen Rolle und den persönlichen Anforderungen an Religionslehrerinnen und -lehrer in der heutigen Gesellschaft. Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen staatlichem Beamtenstatus, fachlicher Lehrtätigkeit und kirchlicher Erwartungshaltung zu beleuchten und den Beruf als multifunktionelle Aufgabe zu definieren.

  • Erwartungshaltungen an die professionelle Rolle
  • Der Religionslehrer im staatlichen Beamtenverhältnis
  • Fachliche Kompetenzen und Anforderungen der Fachlehrerrolle
  • Die Bedeutung der Person und Lebensbiografie
  • Kirchliche Anforderungen und die Missio canonica

Auszug aus dem Buch

1. Erwartungen an Religionslehrerinnen und -lehrer

Wie schon in der Einleitung erwähnt ist die Aufgabe eines Religionslehrers längst nicht mehr nur den im Lehrplan vorgeschriebenen Stoff zu unterrichten sondern durchaus auch persönlich auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen, ihnen Religion zu vermitteln. Hierbei ist es wichtig, dass die Lehrer oder die Lehrerinnen im Einklang mit ihren religiösen Vorstellungen sind und dass auch die Schule ihren Beitrag an religiösen Angeboten leistet. Laut dem Synodenbeschluss heißt es: „Eine Schule, die dem jungen Menschen die Situation, in der er sich vorfindet, erschließen will, kann nicht darauf verzichten, auch Prägung dieser Art bewusst zu machen und sie als Ausdruck religiösen Daseinsverständnisses kompetent zu deuten.“ Dies kann man zum Beispiel durch Morgengebete oder gelegentliche Gottesdienste, die für Schüler/innen angeboten werden, verwirklichen. Lehrerinnen und Lehrer sollen eine Vorbildfunktion haben und sind somit auch eine Art Anlaufstelle für jegliche Probleme ihrer Schüler/innen.

Nicht nur wenn ein/e Schüler/in an seinem Glauben zweifelt sondern auch falls Probleme mit Familie oder Freunden auftreten kann nicht nur der Schulpsychologe sondern auch der/die Religionslehrer/in helfen. Es gehört zu seiner/ihrer Aufgabe sich die Probleme anzuhören und eventuelle Lösungen anzubieten. „Von Religionslehrerinnen und –lehrern werden pädagogische, theologische und personale Kompetenzen erwartet“, so Hans-Georg Ziebertz. Der/die Religionslehrer/in muss sich darüber im Klaren sein, welche pädagogische und auch psychologische Aufgabe in diesem Beruf auf ihn/sie wartet. Sie sind Pädagogen, Ratgeber und Seelsorger in Einem und müssen deswegen zu ihrer Religion, dem Christentum, der Kirche und dem Glauben stehen. Auch müssen sie den Unterrichtsstoff mit dem nötigen Elan, Begeisterung und Überzeugung darbieten. Es ist von großem Vorteil, wenn man es schafft, den Unterricht spannend zu gestalten und so das Interesse der Schülerinnen und Schüler zu wecken. Dies alles zu verwirklichen und eine Art „Idealbild“ darzustellen ist eine große Herausforderung und nicht immer ganz einfach, da die Schülerinnen und Schüler ganz verschiedene Ansprüche haben.

Zusammenfassung der Kapitel

I. RELIGION ZUM BERUF – EINE MULTIFUNKTIONELLE AUFGABE: Das Kapitel führt in das Berufsfeld ein und beschreibt den Religionslehrer als multifunktionelle Persönlichkeit, die Jugendlichen in einer wertorientierten Gesellschaft Halt bieten soll.

II. VERSCHIEDENE ASPEKTE EINES/R RELIGIONSLEHRERS/IN: Dieser Hauptteil analysiert die vielfältigen Anforderungen, unterteilt in allgemeine Erwartungen, den Beamtenstatus, die fachliche Rolle sowie die notwendige Übereinstimmung von Person und gesellschaftlich-kirchlichem Anspruch.

III. AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT DER RELIGIONSLEHRERINNEN UND RELIGIONSLEHRER: Das Kapitel reflektiert kritisch über die Zukunft des Faches Religion angesichts gesellschaftlichen Wandels und sinkender Teilnehmerzahlen.

Schlüsselwörter

Religionslehrer, Religionsunterricht, Pädagogik, Seelsorge, Beamtenstatus, Missio canonica, Lebensbiografie, Identitätsfindung, Kirche, Gesellschaft, Werte, Normen, Ethik, Christentum, Glaubensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Berufsbild von Religionslehrerinnen und -lehrern, insbesondere die Verbindung zwischen der persönlichen Lebensführung und der professionellen Rolle in Schule und Kirche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen an die Person, dem Beamtenverhältnis, der Rolle als Fachlehrer sowie den spezifischen Erwartungen von Gesellschaft und Kirche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Religionslehrer verschiedene Rollen (Pädagoge, Beamter, Seelsorger) vereinen muss, um Schülerinnen und Schüler kompetent begleiten zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender religionspädagogischer Fachliteratur, Synodenbeschlüsse und fachdidaktische Grundlagentexte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erwartungen an den Beruf, den rechtlichen Rahmen als Beamter, die didaktische Vermittlung des Fachs sowie die Bedeutung der Biografie für die Glaubwürdigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Religion, Rollenbild, Beamtenstatus, Missio canonica, Wertevermittlung und pädagogische Kompetenz.

Welche besondere Bedeutung hat die Missio canonica für Religionslehrer?

Sie ist die offizielle kirchliche Bestätigung, dass eine Lehrkraft fachlich und persönlich befähigt ist, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der katholischen Lehre zu erteilen.

Warum wird der Beamtenstatus in der Arbeit thematisiert?

Er wird als rechtlicher Rahmen diskutiert, der einerseits Unabhängigkeit und Sicherheit bietet, andererseits aber auch besondere Pflichten gegenüber dem Staat und der Gesellschaft mit sich bringt.

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Details

Title
Religionslehrer/in sein - Rolle und Person
College
University of Bamberg
Grade
1,3
Author
Stefanie Pokorny (Author)
Publication Year
2004
Pages
8
Catalog Number
V70635
ISBN (eBook)
9783638618229
Language
German
Tags
Religionslehrer/in Rolle Person
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Pokorny (Author), 2004, Religionslehrer/in sein - Rolle und Person, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70635
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