Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Droit - Droit civil / Droit commercial, Droit des sociétés, Droit des cartels, Droit des affaires

Liberalisierung der Energiemärkte

Titre: Liberalisierung der Energiemärkte

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 25 Pages , Note: gut

Autor:in: Ben Herzog (Auteur)

Droit - Droit civil / Droit commercial, Droit des sociétés, Droit des cartels, Droit des affaires
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Der liberalisierte Energiemarkt beschreibt den Markt der leitungsgebundenen Energieversorgung durch die Energieversorgungsunternehmen mit Strom und Erdgas, bei dem möglichst viele Teile der Lieferkette dem freien Wettbewerb unterliegen. Über den Wettbewerb sollen die Verbraucher zu den günstigsten Konditionen marktgerecht versorgt werden. Die für die Versorgung benötigten Versorgungsnetze können nicht sinnvoll dem Wettbewerb unterzogen werden. Hier hat der jeweilige Netzbetreiber eine Monopolstellung. Damit der Netzbetreiber seine Monopolstellung nicht zu seinen Gunsten ausnutzt, werden die Entgelte für die Nutzung der Netze (Netznutzungsentgelte) staatlich reguliert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Grundlagen

B. Ziele

I. Belebung des Binnenmarktes durch Wettbewerb

II. Schaffung von Wahlfreiheit für die Verbraucher

III. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie

IV. Abschaffung von Wettbewerbsverzerrungen in Europa

V. Außereuropäische Kooperationen

C. Eigenheiten der Energiemärkte

I. Natürliche Monopole

II. Energieversorgung als Staatsaufgabe

D. Die Stromrichtlinie 2003/54/EG und die Gasrichtlinie 2003/55/EG

I. Wahlfreiheit und Beschleunigung der Liberalisierung

II. Ermöglichung des Netzzugangs

1. Prinzip der Entflechtung (unbundling)

2. Transparenz

3. Ausnahmen des Netzzugangs Dritter

III. Einsetzung von Regulierungsbehörden

IV. Gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen

V. Genehmigungsverfahren für neue Kapazitäten

VI. Versorgungssicherheit

1. Sicherung der Elektrizitätsversorgung

2. Sicherung der Gasversorgung

VII. Stromkennzeichnung

VIII. Netzbetrieb und Gasspeicheranlagen

IX. Entgeltregelung

E. Transeuropäische Infrastrukturen und Verbundsysteme

I. Infrastrukturen

II. Stromverbundsysteme

F. Situation in den neuen Mitgliedsstaaten

G. Liberalisierungsbemühungen in der Schweiz

1. Liberalisierung des Strommarktes

2. Liberalisierung des Gasmarktes

H. Probleme bei der Umsetzung

I. Unzureichende Integration der nationalen Märkte

II. Nationale Kartelle

1. Zunahme der Konzentration durch Fusionen

2. Langfristige Verträge

3. Unzulängliche Entflechtung

III. Behinderung durch das Örtlichkeitsprinzip in Deutschland

IV. Unterschiedliche Energiesteuern und Umweltstandards

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der rechtlichen Analyse der Liberalisierung der europäischen Energiemärkte. Das primäre Ziel ist es, den Prozess der Marktöffnung von den ersten legislativen Ansätzen bis zur Umsetzung der aktuellen Strom- und Gasrichtlinien zu untersuchen, dabei die spezifischen Herausforderungen (wie natürliche Monopole) zu beleuchten und die bestehenden Umsetzungshemmnisse im Kontext des europäischen Wirtschaftsrechts kritisch zu bewerten.

  • Historische Entwicklung der Energiemarktliberalisierung in Europa.
  • Die Rolle der Stromrichtlinie 2003/54/EG und Gasrichtlinie 2003/55/EG.
  • Regulierungsmechanismen und Entflechtung (unbundling) als Instrumente des Wettbewerbs.
  • Sicherung der Energieversorgung und Herausforderungen durch natürliche Monopole.
  • Rechtliche Probleme bei der Umsetzung, einschließlich Kartellbildung und nationaler Sonderregeln.

Auszug aus dem Buch

I. Natürliche Monopole

Bei den von Leitungssystemen abhängigen Energiemärkten handelt sich wie auch bei von Schienenwegen, Straßen, Flugplätzen und Telekommunikationsleitungen abhängigen Märkten um natürliche Monopole. Solch ein Monopol ist nach allgemeiner Ansicht dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Markt von einer einzelnen Firma günstiger versorgt werden kann, als von mehreren anderen Firmen. Es würde nämlich aus volkswirtschaftlicher Sicht keinen Sinn machen, mehrere teure Netze aufzubauen, die miteinander in Konkurrenz ständen. Zudem ist es für potentielle Marktanwärter schwieriger auf solch einem Markt Fuß zu fassen. Die aufgenommenen Investitionen wären irreversibel und müssten bei Marktaustritt abgeschrieben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Grundlagen: Beleuchtet die historische Entwicklung, die durch Gebietsmonopole geprägt war und den Übergang zu einer wettbewerblichen Marktstruktur einleitete.

B. Ziele: Analysiert die ökonomischen und rechtlichen Ziele der Liberalisierung, insbesondere die Stärkung des Wettbewerbs, die Wahlfreiheit der Verbraucher und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.

C. Eigenheiten der Energiemärkte: Erläutert die Charakteristika von Energiemärkten wie natürliche Monopole und die Energieversorgung als gesellschaftliche Staatsaufgabe.

D. Die Stromrichtlinie 2003/54/EG und die Gasrichtlinie 2003/55/EG: Detailbetrachtung der neuen europäischen Richtlinien zur Beschleunigung der Marktöffnung, inklusive Netzzugang und Regulierungsbehörden.

E. Transeuropäische Infrastrukturen und Verbundsysteme: Beschreibt die Notwendigkeit vernetzter Infrastrukturen für den grenzüberschreitenden Energiehandel und die Rolle transeuropäischer Netze.

F. Situation in den neuen Mitgliedsstaaten: Untersucht die spezifischen Herausforderungen und Übergangsfristen für die im Jahr 2004 beigetretenen Staaten.

G. Liberalisierungsbemühungen in der Schweiz: Skizziert den Weg der Schweiz zur Marktöffnung im Strom- und Gasbereich und deren Abhängigkeit von internationalen Kompatibilitätsregeln.

H. Probleme bei der Umsetzung: Diskutiert rechtliche und praktische Hürden wie Kartellbildung, langfristige Verträge und das Örtlichkeitsprinzip in Deutschland.

Schlüsselwörter

Liberalisierung, Energiemärkte, Wettbewerbsrecht, Stromrichtlinie, Gasrichtlinie, Natürliche Monopole, Netzzugang, Entflechtung, Unbundling, Regulierungsbehörde, Versorgungssicherheit, Energieversorgung, Wettbewerbsverzerrung, Binnenmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Prozess und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Liberalisierung der europäischen Energiemärkte unter Berücksichtigung der EU-Richtlinien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Regulierung des Netzzugangs, die Entflechtung von Netzbetrieb und Handel sowie die Sicherung der Energieversorgung in einem liberalisierten Wettbewerbsumfeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Prüfung, inwieweit die EU-Vorgaben zur Marktöffnung die Monopolstrukturen aufbrechen konnten und welche Hindernisse einer vollständigen Marktintegration entgegenstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die sich auf europäisches und nationales Wirtschaftsrecht, Rechtsprechung des EuGH und des BGH sowie ökonomische Analysen zur Wettbewerbsökonomie stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Richtlinien 2003/54/EG und 2003/55/EG, die Rolle der Regulierungsbehörden, Infrastrukturfragen, die spezifische Situation in der Schweiz sowie Probleme durch Kartelle und langfristige Verträge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Liberalisierung, Energierecht, Wettbewerb, Entflechtung, Netzzugang, Versorgungssicherheit und Europäischer Binnenmarkt.

Wie steht es um die Rolle der Regulierungsbehörden?

Regulierungsbehörden fungieren als Kontrollinstanzen, die Bedingungen und Tarife für den Netzzugang genehmigen und die Einhaltung der Wettbewerbsregeln sowie die Vermeidung von Quersubventionen sicherstellen.

Welche Auswirkung hat die Fusion von Energiekonzernen wie E.ON und Ruhrgas auf den Wettbewerb?

Die Arbeit weist darauf hin, dass solche Fusionen zur Konzentrationszunahme beitragen und die Gefahr bergen, den Wettbewerb durch marktbeherrschende Stellungen und langfristige Verträge zu behindern.

Fin de l'extrait de 25 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Liberalisierung der Energiemärkte
Université
University of Lausanne  (Faculté de droit - Lehrstuhl für deutsches Recht)
Cours
Seminar zum Europäischen Wirtschaftsrecht
Note
gut
Auteur
Ben Herzog (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
25
N° de catalogue
V70719
ISBN (ebook)
9783638630382
Langue
allemand
mots-clé
Liberalisierung Energiemärkte Europäischen Wirtschaftsrecht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ben Herzog (Auteur), 2006, Liberalisierung der Energiemärkte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70719
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint