Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Strukturwandel in den Produktionsweisen und Arbeitsbedingungen von Journalisten und Programmgestaltern

Titel: Strukturwandel in den Produktionsweisen und Arbeitsbedingungen von Journalisten und Programmgestaltern

Bachelorarbeit , 2002 , 40 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Schmidle (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Veränderungen durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und deren revolutionäres Spektrum an neuen Möglichkeiten in den 70er und 80er Jahren haben auch im journalistischen Alltag massiv ihre Spuren hinterlassen. Vor allem die Computerisierung und die Innovationen in der Telekommunikation führten zu einem Strukturwandel im journalistischen Arbeitsfeld und Arbeitsumfeld. Dieser Wandel wurde schon in einigen Publikationen dokumentiert. Daher soll in dieser Arbeit zusätzlich eine mögliche Ursache für diese Veränderungen eruiert werden. Neben den ständig wachsenden Bedürfnissen der westlichen Gesellschaft nach immer schnellerer und konkreterer Information war auch die Medienpolitik ein ausschlaggebender Punkt für den Umbruch im journalistischen Alltag, da sie die Maßnahmen für den Fortschritt und die Technisierung mitgeprägt hat und somit zur Verwirklichung dieser entscheidend beitrug. So soll in dieser Arbeit nicht nur der Strukturwandel der Arbeitsbedingungen und der Produktionsweisen von Journalisten und Programmgestaltern selbst, sondern auch die medienpolitische Mitverantwortung, d.h. medienpolitische Neuerungen, Veränderungen und Voraussetzungen, die mit zu diesem Strukturwandel im Zeitalter der Computerisierung und Digitalisierung beitrugen, beschrieben werden. Das Motto der österreichischen Regierungen zum Thema Medienpolitik lautete jedoch jahrzehntelang „die beste Medienpolitik, ist keine Medienpolitik“, daher wird sich die folgende Arbeit in all ihren Punkten am Beispiel Deutschland orientieren. Darauf aufbauend werden die tatsächlichen Veränderungen und Neuerungen in den Produktionsweisen und Arbeitsbedingungen von Journalisten und Programmgestaltern dargelegt, wobei hierbei ein besonderer Augenmerk auf wirtschaftliche und technische Veränderungen geworfen werden soll. Schließlich werden die Konsequenzen dieses Strukturwandels auf die medialen Inhalte untersucht und dargestellt. Nachdem die Forschungsfragen, wie sich der Strukturwandel in den Arbeitsbedingungen und Produktionsweisen von Journalisten/Programmgestaltern im Zeitalter der Computerisierung und der Digitalisierung in Deutschland vollzogen hat, inwieweit dafür medienpolitische Vorentscheidungen der deutschen Bundesregierung mitverantwortlich gemacht werden können und welche Auswirkungen dieser berufsspezifische Wandel auf die medialen Inhalte hatte, [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medienpolitische Vorentscheidungen und der technisch ökonomische Wandel

2.1. Medienpolitische Vorentscheidungen

2.2. Der technisch ökonomische Wandel

3. Veränderungen in den Produktionsweisen von Journalisten/Programmgestaltern

3.1. Journalisten im Printmedienbereich

3.2. Journalisten im Rundfunkbereich/Programmgestalter

4. Veränderungen in den Arbeitsbedingungen von Journalisten/Programmgestaltern

4.1. Journalisten im Printmedienbereich

4.2. Journalisten im Rundfunkbereich/Programmgestalter

4.3. Medienakteure und die Online-Medien

5. Berufspezifischer Strukturwandel und dessen Auswirkungen auf die medialen Inhalte

5.1. Im Printmedienbereich

5.2. Im Rundfunkbereich

6. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Strukturwandel in den Produktionsweisen und Arbeitsbedingungen von Journalisten und Programmgestaltern im Zeitalter der Computerisierung und Digitalisierung, wobei das Beispiel Deutschland im Vordergrund steht und medienpolitische Vorentscheidungen kritisch analysiert werden.

  • Medienpolitische Rahmenbedingungen und Entscheidungen der Bundesregierung seit den 1970er Jahren.
  • Technisch-ökonomischer Wandel und dessen Auswirkungen auf journalistische Tätigkeitsprofile.
  • Veränderungen in der Arbeitsorganisation und den Arbeitsbedingungen bei Print- und Rundfunkmedien.
  • Folgen des Strukturwandels für die Qualität und den Inhalt der medialen Berichterstattung.
  • Die zunehmende Bedeutung von Online-Medien und interaktiven Informationssystemen.

Auszug aus dem Buch

Die neue Technik

Die Umrüstung auf die neuen Techniken der Printproduktion erfolgte meist in mehreren Etappen. So untergliedert Weischenberg die verschiedenen Etappen in die der Produktionssysteme, der Redaktionssysteme, der vollintegrierten elektronischen Systeme und der „elektronischen Aussagenproduktionssysteme“. Die Einführung von Produktionssystemen geschah zumeist aus Rationalisierungsgründen, die Texterfassung sollte rationalisiert werden. In dieser Etappe wurde noch arbeitsteilig in redaktionellen und produktionstechnischen Arbeitsschritten gearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt der Umrüstung war der journalistische Arbeitstag noch unverändert, der Journalist schrieb jetzt lediglich mit Berücksichtigung des Layouts. In der Phase der Redaktionssysteme wurden die Abgrenzungen zwischen Redaktion und Produktion immer mehr aufgehoben. Ehemalige journalistische „Outsourcing“-Aufgaben wie Texterfassung, Textbearbeitung, Korrektur oder Gestaltung wurden jetzt immer mehr in den Redaktionen selbst getätigt. Viele technische Funktionen wurden nun von den Journalisten übernommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der technologischen Entwicklung im Journalismus und der medienpolitischen Ursachen für den Strukturwandel.

2. Medienpolitische Vorentscheidungen und der technisch ökonomische Wandel: Analyse der politischen Weichenstellungen für neue Medientechniken und deren wirtschaftliche Dimensionen.

3. Veränderungen in den Produktionsweisen von Journalisten/Programmgestaltern: Untersuchung der neuen Arbeitsformen durch Computerisierung in Print- und Rundfunkredaktionen.

4. Veränderungen in den Arbeitsbedingungen von Journalisten/Programmgestaltern: Analyse der durch Rationalisierungsdruck veränderten Arbeitsbedingungen und des Wandels des Berufsbildes.

5. Berufspezifischer Strukturwandel und dessen Auswirkungen auf die medialen Inhalte: Erörterung der Qualitätsveränderungen in medialen Produkten durch die neuen technischen Rahmenbedingungen.

6. Zusammenfassung: Resümee über die Professionalisierung und die zukünftigen Herausforderungen im journalistischen Berufsfeld.

Schlüsselwörter

Journalismus, Strukturwandel, Digitalisierung, Computerisierung, Arbeitsbedingungen, Produktionsweisen, Medienpolitik, Printmedien, Rundfunk, Programmgestaltung, Infotainment, Datenbanken, Rationalisierung, Medienökonomie, Online-Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich der technologische und medienpolitische Wandel seit den 1970er Jahren auf die Arbeitsprozesse und Bedingungen von Journalisten und Programmgestaltern in Deutschland ausgewirkt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte sind die technologische Revolution durch Computerisierung, medienpolitische Rahmenbedingungen, ökonomischer Rationalisierungsdruck und die Auswirkungen auf die journalistische Qualität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, wie sich der Strukturwandel vollzogen hat, inwieweit die deutsche Medienpolitik mitverantwortlich war und welche Folgen dieser Wandel für die medialen Inhalte hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, Medienberichten, Studien (wie der von Claudia Mast) sowie Dokumentationen über technische und medienpolitische Entwicklungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Rahmenbedingungen, spezifische Veränderungen im Print- und Rundfunkwesen sowie die Auswirkungen auf den journalistischen Arbeitsalltag und die Inhalte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Strukturwandel, Journalismus, Medienpolitik, Rationalisierung, Digitalisierung und Medienökonomie beschreiben die Kernthemen am besten.

Was bedeutet der Begriff "redaktionelle Kybernetisierung"?

Damit ist die umfassende Technisierung und Automatisierung journalistischer Arbeitsprozesse gemeint, bei der klassische manuelle Tätigkeiten zunehmend von Computern und standardisierten Systemen übernommen werden.

Welche Auswirkung hatte die Digitalisierung auf die Fernsehproduktion?

Sie ermöglichte einerseits effizientere Schnitt- und Bearbeitungsabläufe, führte jedoch andererseits dazu, dass Redakteure vermehrt technische Funktionen wie den Bildschnitt übernehmen mussten, was die Arbeitsbelastung steigerte.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der "neuen Medien" auf die inhaltliche Qualität?

Der Autor konstatiert ein Spannungsfeld zwischen technischer Effizienz und inhaltlicher Qualität, wobei der ökonomische Druck oft zu einer "Verpackungsorientierung" auf Kosten tiefergehender journalistischer Berichterstattung führt.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Strukturwandel in den Produktionsweisen und Arbeitsbedingungen von Journalisten und Programmgestaltern
Hochschule
Universität Salzburg  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Strukturwandel in der Medienindustrie
Note
1,0
Autor
Thomas Schmidle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
40
Katalognummer
V70758
ISBN (eBook)
9783638617031
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Strukturwandel Produktionsweisen Arbeitsbedingungen Journalisten Programmgestaltern Strukturwandel Medienindustrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Schmidle (Autor:in), 2002, Strukturwandel in den Produktionsweisen und Arbeitsbedingungen von Journalisten und Programmgestaltern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70758
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  40  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum