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Finanzierung im Tourismus

Title: Finanzierung im Tourismus

Seminar Paper , 2003 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.-Kaufmann Andreas Bünnig (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Der Tourismus in seiner heutigen Form ist ein Industriezweig Deutschlands, der zur gesamtgesellschaftlichen Leistungsbilanz beiträgt. Dieser Industriezweig erfüllt sowohl gesellschaftliche Aufgaben, trägt aber auch ganz erheblich zur Prägung bestimmter Landschaften bei. 1

Die Tourismuswirtschaft unterscheidet sich in der Angebotsgestaltung von anderen Wirtschaftszweigen insbesondere dadurch, dass neben den privatwirtschaftlich erbrachten Leistungen ein umfangreiches Angebot an öffentlichen Gütern zur Verfügung gestellt werden muss. Dazu zählten in der Pionierphase die Müllabfuhr und die Beleuchtung, später dann Informationen und die Bereitstellung touristischer Infrastruktur (Eisenbahnen, Hallenbäder, Radwegenetze, etc.). Außerdem wurden und werden das Destinationsmarketing und die Imagewerbung über Tourismusorganisationen und Fremdenverkehrsverbände organisiert, die einen Teil ihrer Mittel aus der öffentlichen Hand beziehen und als „Non-Profit-Organisationen“ fungieren. 2

Der Focus dieser Arbeit liegt dabei auf der Finanzierung der öffentlichen und halböffentlichen Unternehmen. Dabei soll zunächst ein Einblick in die Möglichkeiten der Organisation von Fremdenverkehrsstellen in den unterschiedlichen Rechtsformen gegeben werden. Anschließend werden die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten, die den Fremdenverkehrsorten und -organisationen allgemein bzw. auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zur Verfügung stehen, aufgezeigt. Weiterhin werden die damit im Zusammenhang stehenden Probleme, insbesondere bei staatlicher Förderung, näher betrachtet und konkrete Finanzierungsbeispiele aus der Praxis gezeigt.

In der Arbeit wurden die touristischen Unternehmen der Privatwirtschaft weitestgehend vernachlässigt, da diese auf Gewinn ausgerichtet sind und sich über die Umsätze und Gewinne selbst finanzieren müssen. Genauso wie den Gesellschaften anderer Branchen stehen ihnen dazu die verschiedenen Möglichkeiten am freien Kapitalmarkt zur Verfügung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rechtsformen für Fremdenverkehrsstellen

3 Möglichkeiten der Finanzierung

3.1 Die Finanzierung des Tourismus in Sachsen

3.2 Die Unterstützung durch Bund und Länder

3.3 Tourismusspezifische Einnahmen

4 Probleme bei der Finanzierung

5 Beispiele für die Finanzierung von Tourismusorganisationen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die Finanzierungsstrukturen öffentlicher und halböffentlicher Tourismusorganisationen in Deutschland, um aufzuzeigen, wie diese angesichts knapper werdender öffentlicher Mittel und steigenden Konkurrenzdrucks nachhaltig agieren können.

  • Rechtsformen für kommunale Fremdenverkehrsstellen
  • Staatliche Förderinstrumente und Finanzierungsquellen
  • Die Rolle tourismusspezifischer Einnahmen (Kurtaxe, Fremdenverkehrsabgabe)
  • Herausforderungen durch das "Free-Rider-Problem"
  • Praxisbeispiele zur Finanzierung von Tourismusverbänden und -organisationen

Auszug aus dem Buch

3 Möglichkeiten der Finanzierung

Die öffentliche Finanzierung von Fremdenverkehrskonzepten, Kurortentwicklungsplänen, Tourismuswerbung, Messeteilnahmen, Tagungen, sportlichen und kulturellen Veranstaltungen sind einige Beispiele für Möglichkeiten der öffentlichen Förderung im Tourismus. Dabei unterscheiden sich die Fördermöglichkeiten in den verschiedenen Bundesländern und sind über die jeweiligen Ministerien und Ämter zu beantragen. Speziell in Sachsen können die Regionalverbände die Fördermittel über die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) beantragen. Die öffentliche Finanzierung von Aktivitäten im Tourismus stellt durch den Zusammenhang von Wirtschaftsförderung und privatwirtschaftlicher Betätigung eine Besonderheit dar. Neben den Förderprogrammen gibt es verschiedene Arten der Finanzierung des öffentlichen Fremdenverkehrs, die in der folgenden Abbildung dargestellt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor dar und definiert den Fokus auf die Finanzierung öffentlicher und halböffentlicher Tourismusorganisationen.

2 Rechtsformen für Fremdenverkehrsstellen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen institutionellen Rechtsformen, von Regiebetrieben bis hin zu privatwirtschaftlich organisierten Gesellschaften.

3 Möglichkeiten der Finanzierung: Es werden die verschiedenen Finanzierungswege wie öffentliche Förderung, Landesmittel sowie tourismusspezifische Abgaben im Detail analysiert.

4 Probleme bei der Finanzierung: Dieses Kapitel thematisiert Ineffizienzen, das "Free-Rider-Problem" und die Schwierigkeiten bei der staatlichen Subventionspolitik.

5 Beispiele für die Finanzierung von Tourismusorganisationen: Hier werden konkrete Finanzierungsmodelle von Organisationen in Sachsen und am Bodensee vorgestellt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer zunehmenden Privatisierung und Umstrukturierung hin zu agileren Organisationsformen im Wettbewerb der Destinationen zusammen.

Schlüsselwörter

Tourismusfinanzierung, Fremdenverkehrsstellen, Tourismusmarketing, Destinationsmanagement, Kurtaxe, Fremdenverkehrsabgabe, öffentliche Förderung, Rechtsformen, Tourismuswirtschaft, Finanzierungsstrukturen, Wirtschaftsförderung, Privatisierung, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Finanzierung von touristischen Einrichtungen und Organisationen, die nicht rein privatwirtschaftlich, sondern als öffentliche oder halböffentliche Akteure agieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Rechtsformen kommunaler Tourismusstellen, den Finanzierungsquellen durch öffentliche Hand und Abgaben sowie den Problemen staatlicher Subventionspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Finanzierungsmöglichkeiten in Zeiten knapper kommunaler Mittel zu beleuchten und Wege zur Verbesserung der finanziellen Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Tourismusdestinationen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Untersuchung praktischer Finanzierungsbeispiele, unter anderem in Sachsen und am Bodensee, um die Organisationsformen zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Rechtsformen von Fremdenverkehrsstellen, die verschiedenen staatlichen und kommunalen Förderinstrumente, spezifische Abgaben wie die Kurtaxe und die damit verbundenen ökonomischen Herausforderungen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Tourismusfinanzierung, Destinationsmanagement, öffentliche Förderung und Wettbewerbsfähigkeit geprägt.

Welche Rolle spielt die Kurtaxe als Finanzierungsinstrument?

Die Kurtaxe dient als verkehrsspezifische Einnahme, um die touristische Infrastruktur und das touristische Umfeld zu erhalten, wobei ihre Akzeptanz bei Gästen und die zweckgebundene Verwendung kritisch betrachtet werden.

Warum ist das "Free-Rider-Problem" im Tourismus relevant?

Es tritt auf, wenn private Unternehmen von öffentlicher Infrastruktur oder Marketingmaßnahmen profitieren, ohne sich angemessen an den Kosten zu beteiligen, was die Finanzierung des Destinationsmanagements erschwert.

Welche Zukunftsoptionen für Tourismusorganisationen werden genannt?

Der Autor schlägt eine weitere Verselbstständigung der Tourismusbetriebe vor, beispielsweise durch die Organisationsform der Aktiengesellschaft (Tourismus-AG), um eine marktnahe Steuerung und Investitionssicherheit zu gewährleisten.

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Details

Title
Finanzierung im Tourismus
College
Dresden Technical University  (Lehrsuhl für Tourismuswirtschaft)
Course
Seminar Tourismuswirtschaft
Grade
2,0
Author
Dipl.-Kaufmann Andreas Bünnig (Author)
Publication Year
2003
Pages
27
Catalog Number
V70981
ISBN (eBook)
9783638629287
Language
German
Tags
Finanzierung Tourismus Seminar Tourismuswirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kaufmann Andreas Bünnig (Author), 2003, Finanzierung im Tourismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70981
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