Die Inszenierung von Ethnizität in der Science Fiction Serie Star Trek


Hausarbeit, 2002
46 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Intention der vorliegenden Arbeit
1.2 Inhaltlicher Umriß der untersuchten Star Trek-Produkte

2. Inszenierung von Ethnizität
2.1 Eigene Crew beziehungsweise Menschen
2.2 Die Ethnizität des Fremden
2.3 Klischeehaftigkeit vs. Differenziertheit der Darstellung

3. Funktionen von Ethnizität
3.1 Blick auf Eigenes durch Fremdes
3.2 Diskussion ethischer Probleme im Umgang mit fremden Kulturen
3.2.1 Kommunikation
3.2.2 Das „Ethnologen-Problem“
3.2.3 Das Interventionsproblem
3.2.4 Die Frage nach den Kriterien zur Anerkennung von Rechten anderer Spezies
3.3 Ethisch-humanistischer Anspruch
3.4 Demut vs. Affirmation der eigenen Spezies

4. Abschließende Diskussion und Kritik

Literaturverzeichnis

Anhang

Übersicht der ethnischen Zusammensetzung der Crews

Glossar

Karte der Galaxis

1. Einleitung

1.1 Intention der vorliegenden Arbeit

Der in populären Science-Fiction-Filmen und -Serien vorherrschende Umgang mit der Thematik des Fremden ist eher eindimensional und xenophobisch[1] (Alien, Independance Day, Species, Predator, AkteX) oder die Aliens verniedlichend (E.T., Starwars, Alf).

Ausnahmen bilden Serien wie Babylon 5 oder das auf fünf Serien, neun Filme und etliche Bücher angewachsene Star Trek-Universum, das sich gemäß dem eigenen Anspruch[2] und dem Lob zahlreicher Kritiker durch eine differenziertere, vielleicht sogar die variationsreichste und ausgedehnteste[3] Darstellung auszeichnet. Star Trek stellt eine Vielzahl unterschiedlicher Alien-Kulturen statt einzelner Monster vor[4] und bietet sich daher als Analysegegenstand für die Inszenierung von Ethnizität in der Science Fiction an.

Ziel der vorliegenden Arbeit soll es unter anderem sein, die Vielfalt und Komplexität der Inszenierung von Ethnizität bei Star Trek kritisch zu hinterfragen. Zudem werde ich die damit verbundenen Funktionen der Darstellung der verschiedenen Ethnien respektive Spezies untersuchen. Die Frage, ob der mit der Instrumentalisierung von Ethnizität verbundene humanistisch-pädagogische Anspruch von Star Trek[5] immer durchgehalten wird, soll die Analyse abschließen.

1.2 Inhaltlicher Umriß der untersuchten Star Trek-Produkte

Star Trek spielt fast ausschließlich in unserer Galaxie, im 23. beziehungsweise 24. Jahrhundert. Die erste Serie (The Original Series, im Folgenden abgekürzt TOS, 1966-69) schildert die Reisen des Raumschiffs Enterprise, das vielen Spezies begegnet. Mit The Next Generation (TNG, 1987-94) ging eine neue Enterprise auf die Reise. Deep Space Nine (DS9, 1993-99) thematisiert das Zusammenleben verschiedener Kulturen auf einer Raumstation, wobei ebenso wie bei der Odyssee des Raumschiffes Voyager (Voy, 1995-2001) durch den Delta-Quadranten zum Teil andere beziehungsweise neue Spezies im Mittelpunkt stehen. Von den neun im Laufe der Zeit entstandenen Filmen sind sechs TOS zuzuordnen und drei TNG. Schwerpunkt meiner Arbeit werden TNG und DS9 sein.[6] Ich beschränke mich auf eine exemplarische Darstellung der Inszenierungen und Funktionen der Ethnien beziehungsweise Spezies, da es bei den bisher allein über 100 Spezies im Star Trek-Universum nicht möglich ist, auf alle einzugehen.

2. Inszenierung von Ethnizität

2.1 Eigene Crew beziehungsweise Menschen

Obgleich vor allem sie die Hauptpersonen der Serien beziehungsweise Filme darstellen, erfährt man über die Crews jedoch überraschend wenig. Acht bis zwölf Personen (die Captains und ihre Offiziere, bei DS9 auch andere) bilden jeweils die „Kernbesatzung“, die in jeder Folge zu sehen ist; die übrigen zahlreichen Mannschaftsmitglieder beziehungsweise Bewohner sieht man nur als Statisten, bei Massenszenen (Evakuierung des Schiffes) und so weiter

Mit Ausnahme der Captains, denen ein elaborierteres Eigenschaftsset zugeordnet wird, sind die Charaktere und auch die Ethnizität der menschlichen Crewmitglieder relativ farblos. Fast überhaupt keine (Verhaltens-) Komponenten weisen auf Herkunftsländer oder Kulturkreise hin. Bis auf Namen und wenige stereotyp wirkende Grundeigenschaften (Persönlichkeit, Hobbys) bleiben die Charaktere mehr oder weniger unbestimmt (der Franzose Picard ist klischeegemäß gebildet, interessiert sich für Literatur und ähnliches, seine Familie besitzt ein Weingut;[7] Will Riker ist der Don Juan des Schiffes, spielt gerne Saxophon und kann gut verhandeln und so weiter). Auch das Freundschafts- und Beziehungsgeflecht bleibt einfach. Die Charaktere entwickeln sich nicht wesentlich.[8] Größere Unterschiede bestehen nur zwischen Crewmitgliedern verschiedener Spezies, aber auch dann bleibt es zum Teil bei Stereotypen (siehe unten). Die Uniformität der Crewmitglieder wird neben der Kleidung (Sternenflotten-Uniformen) noch dadurch verstärkt, daß gemäß den zumindest in TOS und TNG ideal vorgestellten Zuständen in der Föderation[9] alle diszipliniert, pflichtbewußt, sauber und ordentlich sind. Das Aussehen spiegelt eine gewisse angepaßte Haltung wider: So gibt es zum Beispiel keinen Mann mit langen Haaren (Ausnahme aus ethnischen Gründen: der Klingone Worf, siehe unten) oder legerer Kleidung. Dem entspricht die Sprachebene (was auch für die übrigen Spezies zutrifft).

In allen Serien überwiegen Weiße und Männer als Crewmitglieder. Frauen, Nicht-Weiße und sogar nicht aus dem angloamerikanischen Raum Stammende sowie Angehörige anderer Spezies bilden für sich genommen Minderheiten: Bei TOS ist zum Beispiel ein einziges Besatzungsmitglied, Mr. Spock, ein Außerirdischer. Positiv hervorzuheben ist jedoch, daß TOS einen für die damalige Zeit hohen „Ausländeranteil“ hat, wobei damals populäre Feindbilder wie das des Russen (Chekow) oder des Asiaten (Sulu) dekonstruiert und Tabus gebrochen werden: Zwischen der Schwarzafrikanerin Uhura und Kirk gab es den ersten Fernsehkuß einer Farbigen und eines Weißen.[10] Im Laufe der Zeit wurden Klischees immer wieder gebrochen,[11] und es fand eine Entwicklung hin zu einem größeren Stellenwert der Minderheiten statt. Dabei scheint die Vielfalt der Nationalitäten (TOS) sukzessive durch eine Vielfalt der Spezies abgelöst zu werden (TNG, DS9, Voy).[12]

2.2 Die Ethnizität des Fremden

Die Besatzungen haben es sowohl mit unterlegenen („Eingeborene“ verschiedener Planeten, besonders bei TOS), auf dem gleichen technischen Stand befindlichen (Cardassianer, Klingonen, Romulaner; besonders bei TNG) sowie der Föderation überlegenen Spezies (Q, Borg, Spezies 8472; bei Voy zunehmend) zu tun (die moralische Über- oder Unterlegenheit kann davon abweichen).

Während Spezies, die nur selten auftauchen, sehr fremdartig sein können,[13] sind die immer wieder vorkommenden Hauptspezies jedoch trotz der oft zitierten Mannigfaltigkeit von Star Trek meist menschenähnlich. Von den mehr als 100 vorgestellten außerirdischen Spezies sind ganze 76 Prozent humanoid, nur 13 Prozent nicht-humanoid und 11 Prozent nicht-körperlich.[14] In TOS werden die Außerirdischen bis auf wenige Ausnahmen nur durch andere Kleidung, Haut- und Haarfarben oder marginale anatomische Unterschiede (s. Spocks Ohren) charakterisiert.[15] In den anderen Serien erhöht sich der Anteil der fremdartig aussehenden Lebewesen, die Unterschiede sind stärker ausgeprägt. Die universale Vielfalt sollte sich hinsichtlich unterschiedlicher soziokultureller Merkmale äußern (politisches System, Gebräuche, Ernährung, Religion, etc.).[16] Star Trek spielt also die Differenzen herunter, indem es suggeriert, daß diese oberflächlich sind und nur fundamentale Gemeinsamkeiten verdecken.[17] Dies hat meines Erachtens (trotz des unrealistischen Touches) auch Vorteile, da das menschenähnliche Aussehen der anderen Spezies eine Identifikationserleichterung bei der von Star Trek unter anderem intendierten Darstellung menschlicher Problematiken bedeutet[18] (siehe unten).

Über einige Spezies (Hauptinteraktionspartner) erfährt man sehr viel, über andere nur wenig oder fast gar nichts. Die Informationsmenge ist dem Grad der Fremdheit antiproportional.[19] In TOS werden die meisten Spezies nur ein oder wenige Male gezeigt (bis auf Vulkanier, Romulaner, Klingonen), während es bei TNG und den Nachfolgeserien wesentlich mehr wiederkehrende Spezies gibt,[20] deren Kulturen elaborierter dargestellt werden.[21]

Bei der Ausgestaltung der fremden Spezies gibt es manchmal Parallelen zu Erdvorbildern: Die Romulaner gleichen zum Teil den Römern (Planeten Romulus und Remus, Rang „Centurion“, Machtwille, Disziplin), die Klingonen erinnern an Barbaren (lange Haare, Wildheit, rauhe Sitten).[22] Vor allem in TOS beschriebene Spezies sind – manchmal ziemlich plump – Vorbildern aus der irdischen Geschichte und Mythologie entlehnt.[23] Manches an der Interaktion zwischen Cardassianern und Bajoranern erinnert an die Verbrechen der Nazis.[24] Daß es jedoch, wie oft behauptet, möglich sei, die Klingonen mit den Japanern oder die Romulaner mit den Russen zu identifizieren und so weiter,[25] möchte ich bezweifeln – dazu gibt es zu große Unterschiede und Widersprüche: Die Klingonen zum Beispiel legen absolut keinen Wert auf Formalität und Eßkultur, lediglich die Bereitschaft, für die Ehre zu sterben, erinnert an die Klischees, die es in Bezug auf die Japaner gibt. Wohl aber fließen in die einzelnen Feindbilder alte Ängste, kollektive Erinnerungen und westliche Wertvorstellungen ein (Angst vor Barbaren oder – siehe die TOS-Darstellung der Klingonen[26] – mongolischen Horden etc. siehe unten).

2.3 Klischeehaftigkeit vs. Differenziertheit der Darstellung

In mancher Hinsicht ist die Inszenierung der verschiedenen Spezies klischeehaft. Simplifizierend erscheint zum Beispiel die Darstellung von Kultur bei Star Trek:[27] Kultur und Spezies sind eng miteinander verbunden, da es pro Planet bis auf wenige Ausnahmen[28] immer nur eine Zivilisation zu geben scheint. Die Spezies bestimmt maßgeblich das Verhalten und wird – vor allem bei nur selten vorkommenden Aliens – häufig nur durch wenige hervorstechende, oft klischeehafte Charakterzüge gekennzeichnet (die Klingonen sind Krieger, die Ferengi Kapitalisten, die Mizarianer feige Opportunisten,[29] die Sheliak sind Gesetzes- und Paragraphenfanatiker[30] uswusf.). Kulturelle Vielfalt ist nicht innerhalb der einzelnen Spezies gegeben, sondern zwischen ihnen. Die jeweiligen Spezies stehen für verschiedene Eigenschaften, bestimmte gesellschaftliche Gruppen oder Kulturen (was durchaus der didaktischen Intention von Star Trek entspricht, siehe unten).

Oft tritt eine Kombination von hohem Technisierungsgrad und Primitivität[31] oder Festhalten an Traditionen auf (Klingonen, Bajoraner, Ferengi etc.[32] ). So sind die Klingonen zum Beispiel eine Kriegergesellschaft mit patriarchalen Elementen,[33] folgen einem rigiden Ehrenkodex und sind unzivilisiert und wild. Traditionen werden oft als problematisch dargestellt[34] (unter anderem, wenn sie Zwänge bedeuten), manchmal auch als geheimnisvoll und exotisch. Umbruchsentwicklungen in den jeweiligen Gesellschaften sind meist positiv.[35]

Kleidung und Haarstil der einzelnen Spezies wirken bis auf Ausnahmen[36] oft uniform, Mode wird nicht dazu benutzt, zwischen Kulturen, sondern zwischen Spezies zu unterscheiden.[37] Das äußere Erscheinungsbild kommuniziert oft die Charakteristika einer Spezies: Die Klingonen sind größer und kräftiger als Menschen, haben ausnahmslos lange, wilde Haare, tragen martialische dunkle Lederuniformen und mittelalterähnliche Waffen; ihre Sprache besteht aus Reibe- und Zischlauten, dunklen Vokalen und harten Konsonanten.[38] Zudem sind eher positiv dargestellte Spezies (Bajoraner, Vulkanier) tendenziell „schöner“ (bezüglich des menschlichen Ideals) als eher negativ besetzte (Cardassianer, Ferengi, Jem´Hadar, Hirogen).[39]

Den einzelnen Serien gelingt es stilistisch nicht, aus ihrer Zeit auszubrechen: TOS ist (Miniröcke, Frisuren, Gewänder) eindeutig ein Kind der 60er, die übrigen Serien spiegeln den asketischeren Stil der 90er wieder.

Die meisten dargestellten Kulturen sind patriarchalisch organisiert: Männer sind die Anführer und werden häufiger gezeigt (Schiffsbesatzungen der Klingonen, Ferengi, Romulaner, Cardassianer, ).

Es werden meist nur bestimmte Teile einer Kultur dargestellt, so zum Beispiel bei den Klingonen nur die Krieger,[40] aber nicht andere, zweifelsohne für das Funktionieren einer Gesellschaft notwendige Berufsgruppen, und auch hier bleibt die private Welt meist unbestimmt. Bei den Ernährungsgewohnheiten der Spezies stehen nur wenige Gerichte klischeehaft im Vordergrund: Klingonen essen gerne Gagh,[41] Bajoraner bevorzugen Hasperat,[42] und das unangefochtene Lieblingsmahl aller Ferengi sind Rohrmaden.[43]

Die ethische Wertung der verschiedenen Spezies ist jedoch differenziert: Das Spektrum reicht von eher freundlich und vertrauenswürdig zu eher böse, aber Star Trek verfällt nie in die klassischen schwarz-weiß Gegensätze[44] (zum Beispiel gibt es radikale Gruppen der Bajoraner, die sich an den Cardassianern durch Terroranschläge rächen wollen[45] ). Die Interaktionspartner können Freunde, Feinde oder neutral sein, wobei sich die Konstellationen im Laufe der Serien zum Teil verschieben (so sind die Klingonen zum Beispiel nicht immer auf der Seite der Föderation[46] ). Auch „Feinde“ sind Individuen, die zum Teil sympathisch dargestellt werden und sich nicht in die erwarteten Verhaltensschemata einordnen lassen.[47]

Spezies werden auch in sich dynamisch, widersprüchlich und aus durchaus verschiedenen Individuen bestehend dargestellt:

Es gibt Charaktere, die gleichsam zwischen den Welten stehen wie zum Beispiel Worf, der von der kulturellen Zerrissenheit zwischen seinem klingonischem Erbe und terranischen Einflüssen (Erziehung durch Adoptiveltern, Loyalität gegenüber der Sternenflotte) beherrscht wird.[48] Dieser Zwiespalt äußert sich bei Worf (stellvertretend für viele kulturelle „Außenseiter“) in sehr intensiver Beschäftigung mit der klingonischen Kultur und überkorrekter Beachtung ihrer Riten.[49] An Worf, Alexander,[50] K`Ehleyr,[51] Torres[52] und Zyal[53] werden eher die Problem der Mischlinge, die keiner Kultur richtig angehören und manchmal einen Teil ihres Erbes ablehnen, demonstriert, an anderen Individuen wiederum die Chance, die eine solche Situation bietet (von zwei Kulturen profitieren können, Beispiel: Deanna Troi[54] ).

Kulturelle Emanzipationsprozesse beziehungsweise dynamische gesellschaftliche Veränderungen sorgen für ein differenziertes Bild der einzelnen Spezies: So kritisiert K´Ehleyr die klingonischen Traditionen als sinnentleert und nicht mehr zeitgemäß,[55] und ihr und Worfs Sohn Alexander lehnt sie zunächst völlig für sich ab.[56] In der absolut patriarchalischen Ferengi-Gesellschaft zeichnen sich emanzipatorische Entwicklungen ab (zwei Frauen wollen am den Männern vorbehaltenen Handel partizipieren,[57] Quarks Mutter berät den Großen Nagus[58] ), die zu umwälzenden Veränderungen in der Ferengi-Gesellschaft führen.[59]

Zudem gibt es immer wieder Brüche der kulturellen Stereotypen: Das angeblich so ehrenhafte klingonische Reich erweist sich als korrupt,[60] der Ferengi Rom ist Techniker bei der Sternenflotte, hat kein Interesse an Profit und achtet die Wünsche seiner (bajoranischen!) Freundin,[61] die halbklingonische Ingenieurin Belana Torres betont die Wichtigkeit von Ingenieuren gegenüber Kriegern.[62] Star Trek präsentiert also auch vom Klischee abweichende Individuen, die auf Distanz zu ihrer kulturellen Gruppe gehen können; Ausnahmen zeigen die Unangebrachtheit von Vorurteilen, bestätigen aber auch die Regel.

[...]


[1] Vgl.Weber, Ingrid: Unendliche Weiten. Die Science-Fiction-Serie Star Trek als Entwurf von Kontakten mit dem Fremden. Frankfurt 1997. S. 79. Im Folgenden zitiert als: Unendliche Weiten.

[2] Star Trek-Erfinder Gene Roddenberry wollte „die Philosophie der Toleranz und des Respekts gegenüber dem Leben“ zur Grundlage der Serien machen (Alexander, David: Gene Roddenberry, der Schöpfer von Star Trek: Die autorisierte Biographie. München 1997. S. 504. Im Folgenden zitiert als: Roddenberry-Biographie).

[3] vgl. Vgl. Richards, Thomas: The meaning of Star Trek. New York, 1997, S. 1. In Folgenden zitiert als: The meaning of Star Trek.

[4] The Meaning of Star Trek, S. 67.

[5] Unendliche Weiten, S. 75.

[6] Nicht einbeziehen werde ich die neuste Serie „Enterprise“, von der bislang nur wenige Folgen in den USA ausgestrahlt worden sind, sowie die zahlreichen Romane, da meine Arbeit sich mit dem visuell-auditiven Produkt Star Trek beschäftigen soll.

[7] TNG 4/76 "Family".

[8] Vgl. The meaning of Star Trek, S. 68.

[9] Erklärung der Personen und Begriffe siehe Glossar.

[10] TOS 3/65 „Plato´s Stepchildren“.

[11] Die Schiffsingenieurin der Voyager ist eine schwarze Halbklingonin.

[12] Siehe die Personenaufstellung der Crews im Anhang.

[13] Zum Beispiel die kristallinen Wesen aus TNG „Home soil”.

[14] http://www.stdimension.de/Investigate/biology.htm#humanoids,12.2.02 (abgedruckt im Anhang).

[15] Ebd. Hintergrund waren Budget und technische Darstellbarkeit. Gene Roddenberry behalf sich mit dem Konzept ähnlicher Welten und der Erklärung, daß eine hochentwickelte Zivilisation ihre DNA dem Genpool verschiedener Planeten hinzugefügt hat, so daß sich je nach lokaler Evolution unterschiedliche humanoide Spezies entwickelt haben (TNG 6/146 “The Chase”).

[16] http://www.stdimension.de/Investigate/biology.htm#humanoids.

[17] Boyd, Katrina: Cyborgs in Utopia. The Problem of Radical Difference in Star Trek: The Next Generation. In: Taylor Harrison unter anderem (Hg.): Enterprise Zones: Critical Positions on Star Trek. Colorado 1996. S. 97. Im Folgenden zitiert als: Cyborgs in Utopia.

[18] Was jedoch meist nicht berücksichtig wurde, ist, daß eigentlich nicht nur das Aussehen, sondern auch die Umweltbedingungen fremdartig sein sollten (Atmosphäre, Schwerkraft, Licht etc.) (http://www.stdimension.de/Investigate/biology.htm#humanoids).

[19] Über die Breen, die Naniten, das Kristallwesen, Spezies 8472 oder die Gründer beispielsweise gibt es nur wenige Informationen.

[20] Beispiele: die Betazoiden, die Borg, die Q, die Ferengi, Cardassianer, Bajoraner, Gründer, Jem´Hadar, Kazon, Hirogen und so weiter.

[21] Dies geht so weit, daß es komplette „Weltgeschichten“, eigene Schriften und umfangreiche Beschreibungen mancher Kulturen gibt (zum Beispiel der Vulkanier).

[22] The Meaning of Star Trek, S. 25.

[23] TOS, 2/60 “Is there in truth no beauty?”: Die Medusen können durch ihr Aussehen andere in den Wahnsinn treiben; TOS 3/65 „Plato's stepchildren“: Die Humanoiden auf Platonius leben wie in der Antike; in TOS 3/68 „Elaan of Troyius“ geht es um zwei verfeindete Planeten Elas und Troyius, in TOS 3/75 „The way to Eden“ um einen mythischen Planet „Eden“.

[24] DS9 1/19 „Duet“: Die Cardassianer haben während der Besetzung Bajors Arbeitslager errichtet, in denen viele Bajoraner umkamen; Voy 4/102 „Nothing Human“: Ein cardassianischer Biologe hat menschenverachtende Experimente an Tausenden von Bajoranern durchgeführt.

[25] zum Beispiel Vandenberg, Leah: Liminality. Worf as Metonymic Signifier of Racial, Cultural, and National Differences. In: Taylor Harrison u.a. (Hg.): Enterprise Zones: Critical Positions on Star Trek. Colorado 1996. S. 59. Im Folgenden zitiert als: Liminality.

[26] Bei TOS haben die Klingonen eine andere Physignomie als in den neueren Serien (menschenähnlicher, ohne den Stirnwulst, aber durch ensprechende Augen etwas asiatisch).

[27] Cyborgs in Utopia, S. 97.

[28] TOS 3/70 „Let that be your last battlefield“; TNG 7/160 "Attached"; Voy 4/72 "Nemesis".

[29] TNG 3/66 „Allegiance”.

[30] TNG 3/50 „The Ensigns Of Command”.

[31] Vgl. The Meaning of Star Trek, S. 134f.

[32] Siehe auch TOS 2/54 „Bread and circuses”: Die Bewohner von 892-IV haben den Entwicklungsstand des 20. Jahrhunderts, aber der römischen Kultur ähnliche Rituale.

[33] Die Mitglieder des hohen Rates sind nur Männer, es werden fast nur männliche Krieger gezeigt

[34] DS9 7/171. „When It Rains...“: Der Führer des klingonischen Reiches Gowron löst den weitaus fähigeren General Martok als Oberbefehlshaber im Dominion-Krieg ab, um Ruhm zu erringen. Voy 4/83 „Hunters“: Die Hirogen jagen und töten andere intelligente Wesen aus Tradition.

[35] Zum Beispiel TNG 1/14 „Angel One“ (siehe unten) oder die Entwicklungen in der Ferengi-Gesellschaft (siehe unten).

[36] Troi und ihre Mutter in TNG 1/11 „Haven“, Guinan und Soran im 7. ST-Film „Generations“.

[37] Hastie, Amelie: A Fabricated Space. Assimilating the Individual on Star Trek: The Next Generation. In: Taylor Harrison u.a. (Hg.): Enterprise Zones: Critical Positions on Star Trek. Colorado 1996. S. 117. Im Folgenden zitiert als: A Fabricated Space.

[38] Unendliche Weiten, S. 111.

[39] Ausnahme: hohe Ähnlichkeit (weil Verwandtschaft) von Romulanern und Vulkaniern (TOS, Balance of Terror).

[40] Zum Beispiel TNG 3/65 „Sins of the Father“; TNG 4/81 „Reunion”.

[41] Zum Beispiel in TNG 2/34 „A Matter Of Honor”.

[42] Zum Beispiel DS9 „Preemptive Strike”.

[43] Zum Beispiel DS9 5/118 „Ferengi Love Songs”/„Of Love And Profit”.

[44] In TOS sind die Klingonen zwar nach Roddenberry als die „bösen Jungs“ konzipiert (Roddenberry-Biographie, S. 607), spätestens mit TNG wird ihre Darstellung jedoch differenzierter.

[45] TNG 5/103 „Ensign Ro“, DS9 1/3 „Past Prologue“.

[46] Zum Beispiel DS9 4/78 „Way of the Warrior“.

[47] TOS, „Balance of Terror“: Entgegen den Klischees in Bezug auf kulturelle Handlungsmuster der Romulaner (grausam, militaristisch) bezweifelt der romulanische Commander den Sinn der unbedingten Pflichterfüllung (für das romulanische Imperium sterben zu müssen) und den Verlust so vieler Leben im Krieg gegen die Föderation (Unendliche Weiten, S. 156-58).

[48] TNG 1/20 „Heart of Glory”, TNG 3/65 „Sins of the Father“; TNG 4/76 „Family“; TNG 4/81 „Reunion“. Vgl. Unendliche Weiten, S. 87f., S. 110.

[49] Unendliche Weiten, S. 111.

[50] TNG 7/173. „Firstborn“: der zu einem Viertel menschliche Alexander entscheidet sich zunächst gegen die klingonischen Bräuche.

[51] Unendliche Weiten, S. 114f. (TNG 2/46 „The Emissary“: Die halb klingonische, halb menschliche K´Ehleyr äußert, daß sie sich immer zwischen den Kulturen gefangen fühlte und ihre aggressive klingonische Hälfte haßt und fürchtet.).

[52] Zum Beispiel Voy 4/71 „Day Of Honor”, Voy 6/123 „Barge Of The Dead”.

[53] Zum Beispiel DS9 4/77 „Indiscretion”.

[54] Unendliche Weiten, S. 114f. (TNG 2/46 „The Emissary“).

[55] Unendliche Weiten, S. 117 (TNG 2/46 „The Emissary“).

[56] TNG 7/173 „Firstborn”.

[57] DS9 2/27 „Rules Of Acquisition“, DS9 3/69 „Family Business“.

[58] DS9 5/118 „Ferengi Love Songs“/„Of Love And Profit“.

[59] DS9/147 „Profit And Lace“: Der große Nagus hat auf Betreiben von Quarks Mutter ein Gesetz zur Gleichberechtigung erlassen. Immer mehr Ferengi begreifen, daß dies auch gute Seiten hat.

[60] TNG 3/65 „Sins Of The Father“: Worf soll entehrt werden, weil die Schande eines anderen zum Wohle des klingonischen Reiches vertuscht werden soll. TNG 4/81 „Reunion“: Der Führer des klingonischen Reiches wurde feige vergiftet. Vgl. Unendliche Weiten S. 119.

[61] DS9 5/124 „Call To Arms”.

[62] Voy 7/254 „Flesh and Blood 2”.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten

Details

Titel
Die Inszenierung von Ethnizität in der Science Fiction Serie Star Trek
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Institut für europäische Ethnologie und Kulturforschung)
Veranstaltung
Inszenierung von Ethnizität in der populären Massenkultur
Note
1
Autor
Jahr
2002
Seiten
46
Katalognummer
V7151
ISBN (eBook)
9783638144957
ISBN (Buch)
9783638639781
Dateigröße
702 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Star Trek
Arbeit zitieren
M.A. Marion Näser (Autor), 2002, Die Inszenierung von Ethnizität in der Science Fiction Serie Star Trek, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7151

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