Vor dem deutschen Gesetz sind Frauen und Männern gleichgestellt. Doch wie sieht es mit der Gleichstellung von Frauen und Männern in sozialer Hinsicht im Allgemeinen und in politischer Hinsicht im Besonderen aus? Dieser Frage widmet sich die folgende Arbeit. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht dabei die Bedeutung der Geschlechteridentität für die politische Sozialisation. Nach einer Begriffsdefinition und einem Überblick über die wichtigsten empirischen Befunde zur geschlechtsspezifischen politischen Partizipation geht es im vierten Abschnitt um einzelne Einflussfaktoren. Im fünften Abschnitt sollen dann Zusammenhänge der einzelnen Einflussfaktoren analysiert und erläutert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Hintergrund
- Der Begriff der Sozialisation
- Der Begriff der Politischen Sozialisation
- Der Begriff der Sozialen Ungleichheit
- Empirische Befunde zum Zusammenhang von Partizipation und Geschlecht
- Geschlechterdifferenz und konventionelle Partizipationsformen
- Geschlechterdifferenz und unkonventionelle Partizipationsformen
- Frauen in der Politik
- Zwischenfazit
- Einflussfaktoren der geschlechtsspezifischen politischen Sozialisation
- Geschlechtsspezifische Sozialisation in Kindheit und Jugend
- Einflussfaktor Familie
- Einflussfaktor tradierte Ideologien
- Zum Zusammenhang der Einzelfaktoren I
- Geschlechtsspezifische Sozialisation im Erwachsenenalter
- Einflussfaktor Arbeit
- Einflussfaktor Bildung
- Einflussfaktor Einkommen
- Geschlechtsspezifische Sozialisation in Kindheit und Jugend
- Zum Zusammenhang der Einzelfaktoren II
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Rolle der Geschlechteridentität im Kontext politischer Sozialisation und sozialer Ungleichheit. Dabei geht sie zunächst auf den Begriff der Sozialisation und deren Teilbereiche Politische Sozialisation und Soziale Ungleichheit ein. Im Anschluss werden empirische Befunde zur geschlechtsspezifischen politischen Partizipation zusammengefasst und diskutiert. Schließlich werden verschiedene Einflussfaktoren der geschlechtsspezifischen politischen Sozialisation im Detail beleuchtet, einschließlich der Faktoren Familie, tradierte Ideologien, Arbeit, Bildung und Einkommen.
- Politische Sozialisation und Geschlechteridentität
- Empirische Befunde zur geschlechtsspezifischen politischen Partizipation
- Einflussfaktoren der geschlechtsspezifischen politischen Sozialisation
- Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Einflussfaktoren
- Soziale Ungleichheit und die Bedeutung von Bildung und Einkommen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und führt in das Problemfeld der Gleichstellung von Frauen und Männern in der politischen Sphäre ein. Das zweite Kapitel liefert einen theoretischen Hintergrund, indem es die Begriffe Sozialisation, Politische Sozialisation und Soziale Ungleichheit definiert und einordnet. Das dritte Kapitel analysiert empirische Befunde zum Zusammenhang von Partizipation und Geschlecht, wobei sowohl konventionelle als auch unkonventionelle Formen der politischen Partizipation berücksichtigt werden. Im vierten Kapitel werden verschiedene Einflussfaktoren der geschlechtsspezifischen politischen Sozialisation im Detail untersucht, darunter die Sozialisation in Kindheit und Jugend, die Einflussfaktoren Familie und tradierte Ideologien sowie die geschlechtsspezifische Sozialisation im Erwachsenenalter mit den Einflussfaktoren Arbeit, Bildung und Einkommen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Politische Sozialisation, Soziale Ungleichheit, Geschlecht, Geschlechteridentität, politische Partizipation, Einflussfaktoren, Familie, Bildung, Arbeit, Einkommen, empirische Befunde, Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf die politische Partizipation?
Die Arbeit untersucht empirische Befunde, die zeigen, dass trotz rechtlicher Gleichstellung immer noch Unterschiede in der konventionellen und unkonventionellen politischen Beteiligung bestehen.
Welche Rolle spielt die Familie bei der politischen Sozialisation?
Die Familie ist ein primärer Einflussfaktor, der bereits in Kindheit und Jugend geschlechtsspezifische Rollenbilder und das Interesse an politischen Themen prägt.
Wie beeinflusst die Erwerbsarbeit das politische Engagement von Frauen?
Arbeitsbedingungen, Einkommen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind entscheidende Faktoren, die die zeitlichen und kognitiven Ressourcen für Politik beeinflussen.
Was versteht man unter "tradierter Ideologie" in diesem Kontext?
Damit sind überlieferte Vorstellungen über "männliche" und "weibliche" Aufgabenbereiche gemeint, die Frauen oft eher dem privaten und Männer dem öffentlichen/politischen Raum zuordnen.
Gibt es Unterschiede zwischen Bildung und Einkommen bei der Partizipation?
Ja, Bildung und Einkommen gelten als starke Prädiktoren für politische Teilhabe, wobei soziale Ungleichheit oft geschlechtsspezifische Hürden verstärkt.
- Quote paper
- Lydia Gaukler (Author), 2006, Politische Sozialisation und Soziale Ungleichheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71531