Gegenstand dieser Arbeit ist die Rentabilitätsanalyse eines DAX Unternehmens mit Hilfe der wichtigsten Rentabilitätskennzahlen. Dazu werden im zweiten Kapitel die begrifflichen Grundlagen der Rentabilitätsanalyse geklärt und die Berechnung sowie die Bedeutung der wichtigsten Kennzahlen der Rentabilität erläutert. Im dritten Kapitel dieser Arbeit werden die zuvor beschriebenen Kennzahlen am Beispiel der BMW Group für die Geschäftsjahre 2003, 2004 und 2005 berechnet und analysiert. Die dafür notwendigen Informationen werden dem
Geschäftsbericht der BMW Group entnommen. In der Auswertung beschränkt sich diese Arbeit auf den Zeitvergleich der Jahre 2003, 2004 und 2005, um eine Tendenz zu formulieren, und auf den Vergleich zum Durchschnitt deutscher Unternehmen.
Eine Zusammenfassung und Schlussfolgerung bilden den Abschluss der Arbeit im vierten Kapitel.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung (Problem – Zielstellung)
2. Grundlagen der Rentabilität und Rentabilitätsanalyse
2.1. Begriffliche Grundlagen
2.2. Ausgewählte Rentabilitätskennzahlen
2.2.1. Eigenkapitalrentabilität
2.2.2. Gesamtkapitalrentabilität
2.2.3. Betriebsrentabilität
2.2.4. Umsatzrentabilität
2.2.5. Return on Investment
3. Analyse am Beispiel BMW Group
3.1. BMW Group – Unternehmensvorstellung
3.2. Eigenkapitalrentabilität
3.3. Gesamtkapitalrentabilität
3.4. Betriebsrentabilität
3.5. Umsatzrentabilität
3.6. Return on Investment
4. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Ertragskraft der BMW Group durch eine fundierte Rentabilitätsanalyse zu bewerten. Dabei soll basierend auf den Geschäftsjahren 2003 bis 2005 untersucht werden, inwieweit die ausgewählten Kennzahlen eine positive Entwicklung widerspiegeln und für potenzielle Investoren als Grundlage für eine fundierte Investitionsentscheidung dienen können.
- Analyse der wichtigsten Rentabilitätskennzahlen im Kontext der Bilanzanalyse.
- Untersuchung der BMW Group als konkretes DAX-Unternehmensbeispiel.
- Anwendung von Zeitvergleichen für die Geschäftsjahre 2003, 2004 und 2005.
- Gegenüberstellung der Unternehmenskennzahlen mit Branchen- und Marktdurchschnitten.
- Kritische Würdigung der Aussagekraft externer Bilanzanalysen.
Auszug aus dem Buch
2.2.1. Eigenkapitalrentabilität (EKR)
Bei der Eigenkapitalrentabilität wird das Jahresergebnis in Beziehung zum durchschnittlich eingesetzten Eigenkapital gesetzt und stellt so die Verzinsung (Dividende und Thesaurierung) des investierten Kapitals dar.
Die Grundformel für die Eigenkapitalrentabilität ist:
Eigenkapitalrentabilität (EKR) = Jahresüberschuss/-fehlbetrag x 100 / Durchschnittliches Eigenkapital
Dabei ist zu beachten, dass in der externen Bilanzanalyse der Jahresüberschuss/-fehlbetrag vor EE-Steuern eingesetzt wird, weil so Steuervorteile oder unterschiedliche Gewinnausschüttungen unberücksichtigt bleiben. Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital, den Rücklagen und dem Eigenkapitalanteil im Sonderposten mit Rücklagenanteil zusammen.
Daraus ergibt sich folgende genaue Formel:
EKR = Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit vor Steuern x 100 / Durchschnittliches Eigenkapital
Diese Kennzahl wird auch Unternehmerrentabilität genannt, weil sie dokumentiert, wie effizient das Eigenkapital eingesetzt wurde und somit die Maximierung dieser Kennzahl Ziel einer jeden Unternehmung ist (auch im Sinne des Shareholder-value-Konzepts). Eine hohe Eigenkapitalrentabilität bedeutet, dass das Unternehmen fähig ist, Gewinne zu erzielen, zu investieren und Risiken zu tragen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung (Problem – Zielstellung): Dieser Abschnitt erläutert die Bedeutung der Rentabilitätsanalyse für die erfolgswirtschaftliche Steuerung und definiert den Untersuchungsgegenstand der Arbeit anhand der BMW Group.
2. Grundlagen der Rentabilität und Rentabilitätsanalyse: Hier werden die theoretischen Definitionen sowie die Berechnungslogiken der zentralen Kennzahlen wie EKR, GKR, Betriebsrentabilität, Umsatzrentabilität und ROI hergeleitet.
3. Analyse am Beispiel BMW Group: In diesem Hauptteil erfolgt die praktische Anwendung der zuvor erläuterten Methoden auf die Geschäftsjahre 2003 bis 2005 inklusive Unternehmensvorstellung und Kennzahlenbewertung.
4. Zusammenfassung: Der Abschluss fasst die Erkenntnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Grenzen der externen Bilanzanalyse bei der Bewertung von Investitionsmöglichkeiten.
Schlüsselwörter
Rentabilitätsanalyse, Bilanzanalyse, Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität, Betriebsrentabilität, Umsatzrentabilität, Return on Investment, BMW Group, Unternehmensführung, Shareholder-Value, Ertragskraft, Jahresabschluss, Kennzahlensystem, Investitionsentscheidung, DAX-Unternehmen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Durchführung einer Rentabilitätsanalyse als zentralem Bestandteil der erfolgswirtschaftlichen Unternehmensbewertung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Der Fokus liegt auf der Berechnung und Interpretation klassischer Rentabilitätskennzahlen, die zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens herangezogen werden.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, anhand der BMW Group für den Zeitraum 2003 bis 2005 zu prüfen, ob die Rentabilitätsentwicklung für Anteilseigner und Investoren positiv zu bewerten ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive Bilanzanalyse angewandt, die durch einen Zeitvergleich und den Vergleich mit Durchschnittswerten deutscher Unternehmen ergänzt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden die theoretischen Kennzahlen (EKR, GKR, ROI etc.) konkret auf Basis der Geschäftsberichte der BMW Group berechnet und im Zeitverlauf analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Rentabilitätsanalyse, BMW Group, Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität und Return on Investment.
Warum wird in der Arbeit das Modell von DaimlerChrysler zur Berechnung herangezogen?
Das Modell wird für die passivische Ableitung des betriebsnotwendigen Vermögens (net assets) verwendet, da es als repräsentativ für externe Analysen gilt, wenn keine unternehmensinternen Daten vorliegen.
Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der BMW Group?
Die Autorin bewertet die BMW Group als für Investoren attraktiv, da das Unternehmen trotz leichter Schwankungen in der betrachteten Periode eine solide Ertragskraft zeigt und über dem Marktdurchschnitt liegt.
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- Kati Arndt (Author), 2007, Rentabilitätsanalyse am Beispiel eines international bilanzierenden Konzerns - BMW, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71771