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Konzepte der Flexibilisierung: Wertketten und Prozessorientierung

Title: Konzepte der Flexibilisierung: Wertketten und Prozessorientierung

Seminar Paper , 2004 , 28 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Rudi Oberdorfer (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Die immer komplexer werdende Arbeitsabläufe in einem Unternehmen führen dazu, dass ein kundenorientiertes Arbeiten immer stärker in den Hintergrund gerät. Die Wertkette soll dazu beitragen, dass alle Unternehmensaktivitäten im Hinblick auf ihren Beitrag zur Befriedigung der Kundenbedürfnisse untersucht werden. Im folgenden werden zur praktischen Realisierung der strategischen Schlüsselfaktoren (Flexibilität, Qualität, Schnelligkeit) zwei Organisationskonzepte vorgestellt: das Prozess- und Schnittstellen-Management, damit eine entsprechende Vernetzung erreicht werden kann. Es sollte eine abteilungs- und funktionsübergreifende Perspektive, anstatt einer rein institutionalen angestrebt werden. Beide Ansätze sind eng mit dem Konzept der Wertkette verknüpft.

Zu Beginn der Arbeit erfolgt eine Erklärung, der wichtigsten verwendeten Begriffe in dieser Arbeit. Im Kapitel 3, wird ausgehend von dem Strukturierungsraster der Wertkette, die einzelnen Aktivitäten und deren Zusammenhänge beschrieben. Im darauf folgenden Kapitel wird die Wertkette des eigenen Unternehmens und die der Konkurrenten und Abnehmer analysiert. Das Kapitel 5 beschäftigt sich ausführlich mit der Kritik an der Wertkette und geht dann in das Kapitel 6 über, welches das Augenmerk auf die Organisationskonzepte Prozess- und Schnittstellenmanagement legt, die die strategischen Schlüsselfaktoren realisieren sollen. Die letzten beiden Kapitel umfassen das Resümee und die Zusammenfassung dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Arbeit

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Flexibilität

2.2 Wertkette

2.3 Prozess

3 Grundlagen der Wertkette

3.1 Strukturierungsraster der Wertkette

3.2 Ermittlung der Wertaktivitäten

3.2.1 Primäre Aktivitäten

3.2.2 Unterstützende Aktivitäten

3.3 Zusammenhänge von Wertaktivitäten

3.3.1 Verknüpfungen

3.3.2 Verflechtungen

4 Analyse der Wertkette

4.1 Definition der (eigenen) Wertkette als Ausgangspunkt der Analyse

4.2 Die Analyse der Wertkette der Wettbewerber

4.3 Die Analyse der Wertkette der Abnehmer

4.4 Funktionen der Wertkettenanalyse

4.4.1 Analyse der relativen Kostenposition

4.4.2 Analyse von Differenzierungsvorteilen

5 Kritik an der Wertkette

6 Prozessmanagement und Schnittstellenmanagement

6.1 Einführung

6.2 Strategische Schlüsselfaktoren

6.2.1 Flexibilität

6.2.2 Qualität

6.2.3 Schnelligkeit

6.3 Prozessmanagement

6.3.1 Einführung

6.3.2 Prozessorientierung

6.3.3 Process Reengineering

6.3.4 Prozesscontrolling

6.4 Schnittstellenmanagement

7 Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den Einsatz des Konzepts der Wertkette sowie durch Prozess- und Schnittstellenmanagement wettbewerbsfähig bleiben können, indem sie Unternehmensaktivitäten konsequent an den Kundenbedürfnissen ausrichten und strategische Schlüsselfaktoren realisieren. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der praktischen Umsetzung dieser Organisationskonzepte zur Steigerung der unternehmerischen Flexibilität, Qualität und Schnelligkeit.

  • Analyse und Strukturierung von Wertaktivitäten innerhalb der Wertkette.
  • Untersuchung der Wettbewerbsvorteile durch Kosten- und Differenzierungsanalysen.
  • Bedeutung strategischer Erfolgsfaktoren (Flexibilität, Qualität, Schnelligkeit).
  • Implementierung von Prozessmanagement und Business Reengineering.
  • Optimierung der Zusammenarbeit durch Schnittstellenmanagement.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Primäre Aktivitäten

Die primären Aktivitäten umfassen fünf Kategorien, die dann weiter abhängig von Branche und Strategie in unternehmensspezifische Einzelaufgaben zur Erstellung marktfähiger Leistungen unterteilt werden:20

- Eingangslogistik: Alle Aktivitäten, die sich mit Empfang von Lieferungen, Lagerung und Distribution von Betriebsmitteln, Lagerhaltung, Inventur usw. befassen.

- Operationen: Alle Aktivitäten, die sich mit der Umwandlung von Rohstoffen in die endgültige Produktform befassen, z. B. Montage, Verpackung, Instandhaltung der Anlagen.

- Ausgangslogistik: Alle Aktivitäten, beginnend mit der Übernahme des Produktes aus der Produktion, Lagerung und physische Distribution bis zum nachgelagerten Wert im Wertsystem, also dem Nachfrager.

- Marketing und Vertrieb: Alle Aktivitäten des Beschaffungs- und Absatzmarketing sowie des Vertriebs, z. B. Werbung, Verkaufsförderung, Wahl und Pflege der Vertriebswege, Preisfestsetzung.

- Kundendienst (Service): Alle Aktivitäten zur Werterhaltung und Förderung des Produkts, z.B. Installierung, Reparaturen, Ausbildung, Ersatzteillieferung. Der Service kann vor dem Kauf (z. B. durch Beratung) und auch nach dem Kauf erfolgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung komplexer Arbeitsabläufe ein und erläutert den Aufbau der Arbeit.

2 Begriffliche Grundlagen: Hier werden die zentralen Fachbegriffe Flexibilität, Wertkette und Prozess definiert und in ihren Kontext eingeordnet.

3 Grundlagen der Wertkette: Das Kapitel beschreibt das Strukturierungsraster der Wertkette sowie die Unterscheidung zwischen primären und unterstützenden Aktivitäten.

4 Analyse der Wertkette: Es wird erläutert, wie eigene Wertketten, Wettbewerber und Abnehmer analysiert werden, um Kosten- und Differenzierungsvorteile zu identifizieren.

5 Kritik an der Wertkette: Dieses Kapitel reflektiert methodische Schwächen der Wertkette, insbesondere deren Mangel an Prozessorientierung.

6 Prozessmanagement und Schnittstellenmanagement: Dieser Teil behandelt die praktische Umsetzung strategischer Erfolgsfaktoren durch Prozessgestaltung, Reengineering und Schnittstellenmanagement.

7 Kritische Würdigung: Zum Abschluss werden die Ergebnisse zusammengeführt und die Synergien zwischen Wertkettenanalyse und Prozessmanagement bewertet.

Schlüsselwörter

Wertkette, Prozessmanagement, Schnittstellenmanagement, Wettbewerbsvorteile, Flexibilität, Qualität, Schnelligkeit, Business Reengineering, Kostenanalyse, Differenzierung, Prozessorientierung, Unternehmensstrategie, Wertschöpfung, Kundenzufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Unternehmensführung und der Anwendung der Wertkette zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch Prozessorientierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Wertketten-Modell, die strategischen Erfolgsfaktoren Flexibilität, Qualität und Schnelligkeit sowie moderne Ansätze des Prozess- und Schnittstellenmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine prozessorientierte Sichtweise und eine enge Vernetzung der Wertaktivitäten die Anforderungen der Kunden besser erfüllen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf betriebswirtschaftlichen Theorien und Standardwerken zum strategischen Management basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Konzept der Wertkette und seine Analyse, die Kritik daran sowie die Umsetzung von Prozess- und Schnittstellenmanagement detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Wertkette, Prozessmanagement, Flexibilität, Wettbewerbsvorteile und Business Reengineering.

Was versteht man in der Arbeit unter einer Wertaktivität?

Wertaktivitäten sind physisch und technologisch unterscheidbare Tätigkeiten, die ein Unternehmen durchführt, um ein Produkt zu erstellen und einen Wert für den Kunden zu schaffen.

Warum ist laut Autor die klassische Wertkette nicht ausreichend?

Der Autor merkt kritisch an, dass die Wertkette primär funktional und sachlogisch gegliedert ist, anstatt zeitlich prozessorientiert, was die Anwendung in einem modernen prozessorientierten Controlling erschwert.

Welche Rolle spielt das Schnittstellenmanagement?

Das Schnittstellenmanagement dient dazu, Zeit- und Qualitätsverluste an den Übergabepunkten zwischen verschiedenen Arbeitsschritten oder Abteilungen durch querschnittsorientierte Funktionen zu minimieren.

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Details

Title
Konzepte der Flexibilisierung: Wertketten und Prozessorientierung
College
Klagenfurt University  (Controlling)
Grade
2,5
Author
Rudi Oberdorfer (Author)
Publication Year
2004
Pages
28
Catalog Number
V72057
ISBN (eBook)
9783638678568
ISBN (Book)
9783638939232
Language
German
Tags
Konzepte Flexibilisierung Wertketten Prozessorientierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rudi Oberdorfer (Author), 2004, Konzepte der Flexibilisierung: Wertketten und Prozessorientierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72057
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