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Kartelltheorie am Beispiel der OPEC

Título: Kartelltheorie am Beispiel der OPEC

Trabajo de Seminario , 2006 , 15 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Stefanie Rustler (Autor)

Economía - Estadísticas y métodos
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In dieser Arbeit wird untersucht, ob und inwiefern die OPEC als Kartell angesehen werden kann und warum die OPEC trotz einiger Faktoren, die dagegen sprächen, bereits über einen so langen Zeitraum stabil bleibt. Eingegegangen wird auch auf einige allgemeine Themen, die mit Kartellen und der OPEC zusammenhängen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kartell und Kartellarten

1.1 Stabiles und instabiles Kartell

1.1.1 Die vorteilhafte Außenseiterposition

1.1.2 Weitere Kriterien zur Stabilität von Kartellen

2. Die OPEC

2.1 Die OPEC und ihre Gründung

2.2 Strategien und Ziele der OPEC-Staaten

2.3 Die OPEC - ein Kartell?

3. Die Stabilität des OPEC - „Kartells“

3.1 Das hohe Niveau des Erdölpreises

3.1.1 Die strukturelle Heterogenität

3.2 Das Gefangenendilemma der Staatsbürokratien

3.3 Das iterierte Gefangenendilemma

3.4 Weitere Faktoren für die Stabilität der OPEC

3.4.1 Die Orientierung an Normen

3.4.2 Die Anzahl der Akteure

3.4.3 Die asymmetrische Größenstruktur

3.4.4 Die Kosten-Nutzen-Relation

3.4.5 Die Institutionalisierung

Schlußfolgerung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Untersuchung, inwieweit die OPEC als Kartell betrachtet werden kann und durch welche mechanismen die Kooperation der Mitgliedsstaaten trotz entgegenstehender Anreize über einen langen Zeitraum stabil bleibt.

  • Grundlagen der Kartelltheorie und Stabilitätskriterien
  • Entstehungsgeschichte und heterogene Strategien der OPEC-Mitglieder
  • Analyse der OPEC mittels spieltheoretischer Modelle (Gefangenendilemma)
  • Einflussfaktoren wie Normorientierung, Akteursanzahl und Institutionalisierung
  • Strukturelle Heterogenität und Staatsbürokratie als stabilisierende Faktoren

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die strukturelle Heterogenität

Beck erachtet Elenhans Konzept von der strukturellen Heterogenität als eine plausible Erklärung für das Interesse der Erdölländer an einem hohen Erdölpreis: unter struktureller Heterogenität wird „ein doppelt vermitteltes Produktivitätsgefälle (verstanden) [Anm. d. Verf.], das sich intern als enormes Gefälle zwischen dem Erdölsektor und allen anderen Wirtschaftssektoren manifestiert und extern so, dass es nur einen Sektor – eben den Erdölsektor – gibt, der international konkurrenzfähig ist.“ Dieses Konzept lässt sich wie folgt erklären: in Ländern der Dritten Welt funktioniert der Anpassungsmechanismus nicht wie in kapitalistischen Ländern. Wenn in kapitalistischen Länedrn das Produktionsniveau relativ zum Weltmarktpreis sinkt, können diese in andere Branchen investieren. Da in den OPEC-Ländern der Erdölsektor der einzige produktive Sektor ist, wird darauf die gesamt Wirtschaftspolitik ausgerichtet. Sollte nun ihr Produktionsniveau im Vergleich zum Weltniveau sinken, bedeutet dies sinkende Einnahmen – die Möglichkeit der flexiblen Anpassung wie in kapitalistischen Ländern ist nicht gegeben, da keine anderen Branchen zu rVerfügung stehen oder sie nicht ausreichend entwickelt sind.

Das Konzept der strukturellen Heterogenität erklärt auch die sozialen Strukturen und politischen Systeme der Dritten Welt: eine Industrialisierung wird durch die strukturelle Heterogenität blockiert und andere soziale Gruppen können keine Macht erlangen. Somit nehmen diejenigen Gruppen, von denen der Erdölsektor beherrscht wird, eine soziale Spitzenposition ein. Diese Gruppen sind die Staatsbürokratien.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Fragestellung, ob die OPEC als Kartell einzustufen ist und welche Faktoren ihre Stabilität beeinflussen.

1. Kartell und Kartellarten: Definition von Kartellen und Einordnung der OPEC als Kontingierungs- bzw. Preiskartell.

2. Die OPEC: Darstellung der Gründung und der unterschiedlichen ökonomischen Gruppen innerhalb der OPEC-Staaten.

3. Die Stabilität des OPEC - „Kartells“: Untersuchung der Stabilität durch theoretische Konzepte wie strukturelle Heterogenität, Spieltheorie und institutionelle Faktoren.

Schlußfolgerung: Zusammenfassende Einschätzung der OPEC als Kooperation, deren Stabilität durch eine Kombination aus rationalen Interessen und institutionellen Rahmenbedingungen erklärt werden kann.

Schlüsselwörter

OPEC, Kartelltheorie, Erdölpreis, Gefangenendilemma, Staatsbürokratie, strukturelle Heterogenität, Kooperation, Spieltheorie, Ölmarkt, Marktstabilität, Rentier-Staaten, institutionelle Rahmenbedingungen, Produktionsbeschränkung, Kollektivgut, Preismarker.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die OPEC aus kartelltheoretischer Perspektive und untersucht die Gründe für die dauerhafte Stabilität dieser Kooperation.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Kartelltheorie, die Analyse der OPEC-Struktur, spieltheoretische Ansätze und sozio-ökonomische Erklärungsmodelle für das Verhalten der beteiligten Staaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, warum die OPEC als Kooperation stabil bleibt, obwohl die einzelnen Mitgliedsstaaten ökonomische Anreize hätten, sich abweichend vom Gruppeninteresse zu verhalten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis von Fachliteratur vorgenommen, wobei insbesondere spieltheoretische Konzepte wie das Gefangenendilemma zur Anwendung kommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Kartellen, der Entwicklung der OPEC, der strategischen Heterogenität der Mitglieder und verschiedenen Faktoren, die die Stabilität des Kartells stützen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe OPEC, Kartelltheorie, Gefangenendilemma, Staatsbürokratie und strukturelle Heterogenität geprägt.

Warum ist die „strukturelle Heterogenität“ wichtig für das Verständnis der OPEC?

Sie erklärt, warum diese Staaten ein Interesse an hohen Erdölpreisen haben: Da der Erdölsektor oft der einzige international wettbewerbsfähige Sektor ist, sichern sich die herrschenden Staatsbürokratien damit ihre politische Macht und Autonomie.

Kann die OPEC als klassisches Kartell bezeichnet werden?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die OPEC zwar nicht unbedingt als Kartell im engsten Sinne einzustufen ist, aber eine stabile Kooperation darstellt, die ein gemeinsames Ziel verfolgt.

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Detalles

Título
Kartelltheorie am Beispiel der OPEC
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Wirtschaftswissenschaft Abt. Gegenwartsbezogene Orientforschung)
Curso
Die Anwendung mikro- und makroökonomischer Daten auf die Wirtschaftsprobleme des Nahen Ostens
Calificación
1,7
Autor
Stefanie Rustler (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
15
No. de catálogo
V72106
ISBN (Ebook)
9783638695336
ISBN (Libro)
9783638787147
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kartelltheorie Beispiel OPEC Anwendung Daten Wirtschaftsprobleme Nahen Ostens
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefanie Rustler (Autor), 2006, Kartelltheorie am Beispiel der OPEC, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72106
Leer eBook
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