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Übertragbarkeit der Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung (Task Performance) auf den Bereich des Studienerfolgs

Title: Übertragbarkeit der Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung (Task Performance) auf den Bereich des Studienerfolgs

Seminar Paper , 2007 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Thomas Feil (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Das von führenden Leuten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft vorgebrachte Bekenntnis zur Leistungsgesellschaft ist eine mittlerweile zur Realität gewordene Grundkonstante sowohl des privaten als auch des beruflichen Alltags geworden. Diesbezüglich vermag es wenig zu verwundern, dass das Bedürfnis nach Beurteilung eines wie auch immer gearteten Leistungsbegriffs enorm an Stellenwert gewonnen hat. Nicht selten bildet die Leistungsbeurteilung im beruflichen Kontext die zentrale Grundlage für Einstellungs-, Fortbildungs- sowie Beförderungsentscheidungen. Leistungsbeurteilungen sind jedoch kein auf den beruflichen Alltag konzentriertes Phänomen. Ein Blick auf die akademische Ebene verdeutlicht die seit Jahren steigende Bedeutung der Evaluierung von Studienleistungen. Die zum Teil noch rudimentären Erfahrungen im Bereich der Bewertungsverfahren relativieren die Validität und Prognosekraft der Ergebnisse deutlich. Die Erfolgsvorhersage eines Studierenden über die Variable „Abschlussnote“ greift in diesem Zusammenhang offensichtlich zu kurz. Ein Mix unterschiedlichster Eigenschaften und Fähigkeiten determiniert den späteren Erfolg eines Studiums. Aus diesem Grund wird innerhalb dieser Arbeit der Frage nachgegangen, ob Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung auch auf Studienleistungen übertragbar sind.
Nach einer Einführung in die Struktur beruflicher Leistung und der Darstellung der Leistungsbeurteilung hinsichtlich möglicher Modelle beschäftigt sich diese Arbeit schwerpunktmäßig mit der Entwicklung unterschiedlicher Konzepte zur aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung. In Kapitel 4 wird der Ansatz der hyperdimensionalen Taxonomie von Führungskräftekompetenzen beschrieben, bevor in Kapitel 5 der Frage nachgegangen wird, ob es einen Generalfaktor in den Ratings der Arbeitsleistung gibt. Vorschläge zur Übertragbarkeit der Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung auf den Studienerfolg stellen die praktische Umsetzung dieser Arbeit dar. Hierin enthalten sind die Auswertungen und Erkenntnisse der im Rahmen dieses Seminars durchgeführten Gruppenarbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Struktur beruflicher Leistung

1.1. Die fünffaktorielle Struktur des Leistungskonstrukts

1.2. Die Theorie beruflicher Leistung

2. Die berufliche Leistungsbeurteilung

2.1. Modelle der Leistungsbeurteilung

2.1.1. Task Performance

2.1.2. Organizational Citizenship Behavior (OCB)

2.1.3. Counterproductive Behaviors

2.2. Reliabilität von Ratings der Leistungsbeurteilung

2.2.1. Die Grundlagen und Dimensionen des Arbeitsbeurteilung

2.2.2. Vorgehensweise bei der Untersuchung

3. Die hyperdimensionale Taxonomie von Führungs- kräftekompetenzen

3.1. Vorgehensweise bei der Entwicklung einer hyperdimensionalen Taxonomie

3.2. Erkenntnisse

4. Existiert ein Generalfaktor in Beurteilungen der Arbeitsleistung?

4.1. Vorgehensweise bei der Untersuchung

4.2. Ergebnisse der Metaanalyse

4.3. Theoretische Basis für den Generalfaktor

5. Übertragbarkeit der Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung auf den Bereich des Studienerfolgs

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, inwieweit etablierte Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung (Task Performance) aus dem beruflichen Kontext auf die Bewertung und Prognose des Studienerfolgs übertragen werden können.

  • Grundlagen der Leistungsstruktur und beruflicher Leistungsbeurteilung
  • Analyse der hyperdimensionalen Taxonomie von Führungskräftekompetenzen
  • Untersuchung der Existenz eines Generalfaktors in Arbeitsleistungsratings
  • Operationalisierung personalpsychologischer Methoden für den universitären Kontext
  • Bewertung relevanter Leistungskriterien für den Studienerfolg durch Studierende

Auszug aus dem Buch

3.1. Vorgehensweise bei der Entwicklung einer hyperdimensionalen Taxonomie

Die erhöhte Komplexität an Führungsaufgaben, die Erfordernis einer besseren Leistungsbeurteilung sowie der fidelity-brandwidth-tradeoff stellen bisherige Taxonomien in Frage. Verlässliche Ansätze zur Ermittlung und Beurteilung der Leistung bot bislang keine der früheren Studien. Deshalb plädieren Tett, Gutermann, Bleier und Murphy (2000) für eine spezifischere Taxonomie. Diese sollte zudem das bandwidth-fidelity-Problem verringern, welches besagt, dass zu allgemeine Maße keine aussagekräftigen Informationen mehr bereitstellen. Es beschreibt somit das Spannungsfeld zwischen möglichst breiter Informationsausbeute und einer möglichst großen Detailtiefe. Somit muss ein Kompromiss getroffen werden, mit welcher Allgemeinheit Informationen im Detail eingeholt werden sollen (Hogan, 1996). Dies führte zur Entwicklung der hyperdimensionalen Taxonomie der Führungskräfte-Kompetenzen. Sie baut auf früheren Modellen auf und enthält allgemeine Methoden zur Erfassung valider Ergebnisse.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Struktur beruflicher Leistung: Dieses Kapitel führt in die fünffaktorielle Struktur des Leistungskonstrukts ein und erläutert die von Campbell et al. entwickelte Theorie beruflicher Leistung.

2. Die berufliche Leistungsbeurteilung: Hier werden zentrale Modelle wie Task Performance, OCB und kontraproduktives Verhalten sowie die Reliabilität von Leistungsratings detailliert betrachtet.

3. Die hyperdimensionale Taxonomie von Führungs- kräftekompetenzen: Das Kapitel befasst sich mit der Entwicklung einer spezifischeren Kompetenztaxonomie, um das Spannungsfeld zwischen Informationsbreite und Detailtiefe zu lösen.

4. Existiert ein Generalfaktor in Beurteilungen der Arbeitsleistung?: Hier wird kritisch untersucht, ob ein übergreifender Generalfaktor in Leistungsbeurteilungen existiert, der losgelöst von spezifischen Fehlerquellen existiert.

5. Übertragbarkeit der Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung auf den Bereich des Studienerfolgs: Dieses Kapitel stellt die praktische Anwendung der zuvor diskutierten Modelle auf den universitären Bildungsbereich dar, inklusive der Ergebnisse einer empirischen Gruppenbefragung.

Schlüsselwörter

Leistungsbeurteilung, Task Performance, Studienerfolg, Personalpsychologie, hyperdimensionale Taxonomie, Generalfaktor, Kompetenzmessung, Reliabilität, Arbeitsleistung, Führungsqualifikationen, Operationalisierung, Validität, Metaanalyse, berufliche Leistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit personalpsychologischer Modelle zur Leistungsbeurteilung auf den akademischen Bereich, um den Erfolg von Studierenden besser erfassen zu können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Struktur beruflicher Leistung, verschiedene Beurteilungsmodelle, die Entwicklung von Kompetenztaxonomien sowie die Reliabilität von Leistungsratings.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob aufgabenbezogene Leistungsmodelle aus der Arbeitswelt auf Studienleistungen übertragbar sind, um eine validere Erfolgsvorhersage als nur über die Abschlussnote zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Gruppenbefragung von 24 Studenten zur Gewichtung relevanter Leistungskriterien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Modelle zur Leistungsmessung, die hyperdimensionale Taxonomie von Tett et al. sowie die Metaanalyse zum Generalfaktor der Arbeitsleistung detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Leistungsbeurteilung, Task Performance, Studienerfolg, Personalpsychologie, hyperdimensionale Taxonomie und Reliabilität.

Was bedeutet das "bandwidth-fidelity-Problem" im Kontext der Arbeit?

Es beschreibt das Spannungsfeld bei der Leistungsbeurteilung: man muss einen Kompromiss zwischen der Erfassung eines möglichst breiten Spektrums an Informationen (bandwidth) und einer möglichst großen Detailtiefe (fidelity) finden.

Was sind die Hauptergebnisse der Untersuchung zur Übertragbarkeit?

Es zeigt sich, dass kein einzelner Generalfaktor für den Studienerfolg verantwortlich ist. Stattdessen wird ein Mix aus verschiedenen Kompetenzen (wie Stressmanagement und Zielsetzung) als entscheidend für den Erfolg eingestuft.

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Details

Title
Übertragbarkeit der Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung (Task Performance) auf den Bereich des Studienerfolgs
College
University of Hohenheim  (Wirtschaftspsychologie)
Course
Erfassbarkeit des Studienerfolgs und des Erfolgs von Berufseinsteigern mittels personalpsychologischer Methoden
Grade
2,0
Author
Thomas Feil (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V72202
ISBN (eBook)
9783638720069
ISBN (Book)
9783638720380
Language
German
Tags
Modelle Leistungsbeurteilung Performance) Bereich Studienerfolgs Erfassbarkeit Studienerfolgs Erfolgs Berufseinsteigern Methoden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Feil (Author), 2007, Übertragbarkeit der Modelle der aufgabenbezogenen Leistungsbeurteilung (Task Performance) auf den Bereich des Studienerfolgs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72202
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