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Das frühe Sasanidenreich - Politik und Kultur unter Ardasir I. und Sapur I.

Title: Das frühe Sasanidenreich - Politik und Kultur unter Ardasir I. und Sapur I.

Essay , 2007 , 9 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Laura Forouher (Author)

World History - Early and Ancient History
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Der Beginn des sasanidischen Reiches fällt zusammen mit dem Ende des Partherreiches, dessen König Artabanos IV. im Jahre 224 n. Chr. von dem lokalen Fürsten Ardasir I., der gegen ihn rebelliert hatte, getötet worden war. Zwei Jahre später ließ sich Ardasir I. zum König krönen und begründete so die Dynastie der Sasaniden.

Von ihren Vorgängern erbten die neuen Regenten dabei, neben vielen Anregungen auf wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet, auch die außen- und innenpolitischen Probleme der Herrschaft über den Iran und das Zweistromland: die potentiellen Kontrahenten im Westen und Osten (Römer, Steppenvölker), die Rivalität zwischen Königtum und grundbesitzendem Adel.

Zum Vorteil für die späteren Historiker haben die Sasaniden viele schriftliche aber auch bildhafte Quellen für die Nachwelt hinterlassen; ihre Inschriften und Reliefs, aber auch ihre Paläste und Feuerheiligtümer ebenso wie ihre Münzen, von denen zahlreiche Exemplare erhalten sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die römisch-sāsānidischen Beziehungen unter Ardašīr I. und Ŝāpūr I.

3. Religion und Wirtschaft unter Ŝāpūr I.

4. Die sāsānidische Kunst

4.1 Felsreliefs

4.2 Baukunst

4.3 Kunsthandwerk und Münzen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die politische Entwicklung, die religiösen Rahmenbedingungen sowie die kulturellen Errungenschaften des frühen Sāsānidenreiches unter den Herrschern Ardašīr I. und Ŝāpūr I. und analysiert deren Wechselwirkung mit dem Römischen Reich sowie interne wirtschaftliche und künstlerische Strukturen.

  • Politische Beziehungen und kriegerische Auseinandersetzungen mit dem Römischen Reich
  • Religionspolitik und die Rolle des Zoroastrismus sowie alternativer Glaubensrichtungen
  • Architektonische Innovationen wie Iwan-Konstruktionen und Trompenkuppeln
  • Bedeutung von Kunsthandwerk und Münzprägung als historische Quellen
  • Die Rolle der Sāsāniden als Erben parthischer Traditionen

Auszug aus dem Buch

4.2 Baukunst

Aber auch auf die Baukunst der Sāsāniden kann die persische Kultur mit Stolz zurückblicken; ein wichtiges Denkmal aus dieser Zeit ist die von Ardašīr I. errichtete Stadtanlage Ardaschir Churre (Zum Ruhme Ardašīrs) im Tiefland von Firuzabad in der Persis. Die kreisrunde Anlage wird von zwei sich schneidenden Hauptachsen in vier Abschnitte unterteilt. 5 km von dieser Anlage entfernt findet man einen großen Palast, 3 km weiter eine Festungsanlage, die unter dem Namen Qal’a-e Duchtar bekannt ist.

Die zweite große sāsānidische Stadt über die Kenntnisse vorliegen, ist das von Ŝāpūr I. erbaute Bischapur (Die schöne Stadt von Ŝāpūr), welches ebenfalls in der Persis liegt. Allerdings ist der Grundriss dieser Stadt vielmehr rechteckig als rund, verglichen mit Ardaschir Churre. Bischapur ist ca. 155 ha groß und wird vom Gebirge auf der einen und einem Fluss auf der anderen Seite umschlossen und beschützt, in der Mitte der Stadt lagen archäologischen Ausgrabungen zufolge große repräsentative Bauten und eine unterirdische Anlage, zudem bildeten vier große Stadttore die Eingänge zur Stadt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über den Ursprung des sāsānidischen Reiches nach dem Ende der Parther und die Bedeutung der erhaltenen Quellen für die historische Forschung.

2. Die römisch-sāsānidischen Beziehungen unter Ardašīr I. und Ŝāpūr I.: Dieses Kapitel behandelt die militärischen Konflikte mit den Römern, insbesondere die Feldzüge unter Ardašīr I. und die bedeutende Gefangennahme des Kaisers Valerian durch Ŝāpūr I.

3. Religion und Wirtschaft unter Ŝāpūr I.: Der Fokus liegt hier auf der religiösen Toleranz Ŝāpūrs, der Entwicklung der manichäischen Lehre sowie den Strukturen der Rechtsprechung und Wirtschaft im Reich.

4. Die sāsānidische Kunst: Dieses Kapitel widmet sich den Felsreliefs, der architektonischen Entwicklung durch Iwans und Kuppelbauten sowie dem Kunsthandwerk und der Münzprägung.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Sāsāniden maßgebliche kulturelle und politische Pfeiler für die heutige iranische Identität setzten und sich durch eine moderate religiöse Haltung auszeichneten.

Schlüsselwörter

Sāsāniden, Ardašīr I., Ŝāpūr I., Römisch-sāsānidische Kriege, Zoroastrismus, Mani, Felsreliefs, Baukunst, Iwan, Kuppelbau, Münzprägung, Persis, Antike, Naqsch-i-Rustam, Valerian

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der frühen Phase des sāsānidischen Reiches und beleuchtet die politischen und kulturellen Entwicklungen unter den ersten beiden Herrschern, Ardašīr I. und Ŝāpūr I.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Außenpolitik gegenüber dem Römischen Reich, die religiöse Situation im Reich sowie die Kunstgeschichte, insbesondere Architektur und Handwerk.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Einfluss von Ardašīr I. und Ŝāpūr I. auf die Festigung des sāsānidischen Staates und seine kulturelle Bedeutung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse von schriftlichen Quellen (wie Tatenberichten) und archäologischen Befunden, wie sie in der Fachliteratur dokumentiert sind.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Kriege gegen Rom, die religiöse Toleranz gegenüber Minderheiten und der manichäischen Lehre sowie die sāsānidische Kunst, speziell Felsreliefs und Palastarchitektur, detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sāsāniden, persische Geschichte, Architektur, Zoroastrismus, Valerian und Iwan-Architektur charakterisiert.

Welche Rolle spielte die Stadt Bischapur für Ŝāpūr I.?

Bischapur diente als repräsentative Stadtgründung, die aufgrund ihrer Architektur und Lage sowohl militärische als auch kulturelle Bedeutung im Herrschaftsgebiet der Persis besaß.

Wie lässt sich die Haltung der Sāsāniden zur Religion unter Ŝāpūr I. zusammenfassen?

Die Haltung war durch eine bemerkenswerte religiöse Toleranz gegenüber Christen, Juden und Buddhisten geprägt, wobei Ŝāpūr I. gegen Ende seines Lebens jedoch eine stärkere Identifikation mit dem Zoroastrismus zeigte.

Warum ist die Gefangennahme von Kaiser Valerian historisch so bedeutsam?

Die Gefangennahme durch Ŝāpūr I. im Jahr 260 n. Chr. galt als eine für die Römer völlig beispiellose Demütigung, die den Machtanspruch und die Stärke des sāsānidischen Reiches massiv unterstrich.

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Details

Title
Das frühe Sasanidenreich - Politik und Kultur unter Ardasir I. und Sapur I.
College
University of Münster
Course
Übung
Grade
2,3
Author
Laura Forouher (Author)
Publication Year
2007
Pages
9
Catalog Number
V72228
ISBN (eBook)
9783638718905
Language
German
Tags
Sasanidenreich Politik Kultur Ardasir Sapur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Forouher (Author), 2007, Das frühe Sasanidenreich - Politik und Kultur unter Ardasir I. und Sapur I., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72228
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