Das Ziel dieser Arbeit ist, sowohl diejenigen, die sich bereits mit dem Thema der Psyche bei sportlicher Tätigkeit beschäftigt haben, wie auch Unerfahrene und mit Glück sogar Skeptiker zu überzeugen, dass der Komplex des psychologischen Trainings nicht zu unterschätzen oder zu vernachlässigen ist. Ob und in welcher Form psychologisches Training die Spieler beeinflusst, soll mit Hilfe der Theorie erklärt und die Wirkung in der Praxis anhand eines empirischen Teils überprüft werden. Des Weiteren soll ein Überblick gegeben werden, wie Theorie und Praxis in Verbindung stehen. Ein Erfolg wäre es sicher, den einen oder anderen zu animieren, sich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen.
Wie die praktische Untersuchung mit den Probanden ausfallen wird, kann im Voraus nicht beurteilt werden. Die Betrachtung des Ergebnisses ist vielleicht ein guter Weg, weiteren Sportlern Mut zu machen, sich auf ein psychologisches Training einzulassen.
Inhaltsverzeichnis
VORWORT
1 EINLEITUNG
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 DIE SPORTPSYCHOLOGIE
2.1 Die Sportpsychologie im Bereich des Spitzensports
2.2 Der Breitensport im Bereich der Sportpsychologie
2.3 Die Bedeutung der Psyche bei sportlichen Leistungen
2.4 Die Dreiteilung der psychischen Funktionsebene
2.5 Beispiele aus den drei Teilbereichen der Psyche im Sport
2.5.1 Die Aufmerksamkeit
2.5.2 Die Motivation
2.5.2.1 Die Leistungsmotivation
2.5.2.2 Das Rubikonmodell
2.5.3 Die Angst als psychischer Einflussfaktor
2.5.3.1 Formen des Stressempfinden
2.5.3.2 Angstauslösende Faktoren
2.5.3.3 Angst wird zu Ärger
2.6 Das Psychologische Training
2.6.1 Optimierung der Aufmerksamkeit
2.6.2 Beeinflussung der Motivation
2.6.3 Stress entgegenwirken und dadurch Angst vermeiden
3 SPORTBEZOGENER TEIL
3.1 Der Bereich der Psychophysiologie
3.1.1 Wie die Körperchemie gesteuert wird
3.1.2 Die Aufgabe des limbischen Systems
3.2 Sportliche Auswirkungen bei psychischer Fehlbelastung
3.2.1 Psychische Ermüdung
3.2.2 Psychische Sättigung
3.2.3 Psychischer Stress
3.3 Differenzierung des Mannschaftssports vom Individualsport
3.4 Mögliche Leistungseinteilung in Sportspielmannschaften
3.5 Die Bedeutung der Mannschaft und des Mannschaftsgeistes
3.6 Mögliche Vorteile einer Mannschaft für das Individuum
3.6.1 Prinzipien der Kohäsion
4 ZUM AKTUELLEN FORSCHUNGSSTAND
5 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
5.1 Erstellung des Fragebogens
5.1.1 Die Funktion des Fragebogens
5.2 Die Versuchsgruppe
5.3 Das Ergebnis der ersten Umfrage
5.3.1 Ergebnis der ersten Frage,: „Vor, beziehungsweise während eines Spiels...“.
5.3.2 Ergebnis der zweiten Frage: „Du wirst aus dem Spiel genommen, obwohl du das Gefühl hast nicht schlecht gespielt zu haben, was machst du?“.
5.3.3 Ausgewählte Trainingsformen und deren Wirkung
5.3.4 Ablauf der Trainingsdurchführung
5.4 Ergebnis und Bewertung der zweiten Umfrage
5.4.1 Ergebnis der ersten Frage. „Vor, beziehungsweise während eines Spiels...“.
5.4.2 Ergebnis der zweiten Frage: „Du wirst aus dem Spiel genommen, obwohl du das Gefühl hast nicht schlecht gespielt zu haben, was machst du?“.
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 AUSBLICK
9 LITERATURVERZEICHNIS
Bücher
Zeitschriften
Internetseiten
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern psychologisches Training das persönliche Empfinden und die sportliche Leistung von Athleten beeinflussen kann. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen psychologischer Unterstützung in einer Damen-Volleyballmannschaft zu evaluieren und Skeptiker sowie Interessierte von der Bedeutung mentaler Aspekte im Sport zu überzeugen.
- Bedeutung der Sportpsychologie und ihrer drei Funktionsebenen (Kognition, Emotion, Motivation)
- Psychophysiologische Grundlagen und Auswirkungen von psychischen Fehlbelastungen
- Analyse von Mannschaftsdynamik und psychologischen Vorteilen für das Individuum
- Durchführung einer empirischen Untersuchung mittels Fragebögen vor und nach einer Trainingsphase
- Evaluierung spezifischer psychologischer Trainingseinheiten wie Entspannung, Konzentration und Zielarbeit
Auszug aus dem Buch
Die Dreiteilung der psychischen Funktionsebene
Im Sport wird die Psyche in drei große Teilbereiche unterteilt:
1. Kognition
2. Emotion
3. Motivation
Jedem dieser drei Teile fallen individuelle Aufgaben im Bereich des Psychischen zu. Um sie richtig verstehen und anwenden zu können ist es wichtig ihre Definition und die daraus folgenden Informationen genauer zu beleuchten.
Kognition:
Gesamtheit aller psychischen Prozesse, mit deren Hilfe Objekte aus verschiedenen Realitätsbereichen sowie Verlauf und Ergebnis der Tätigkeit erkannt werden.
(Kunath & Schellenberger, 1991, 55)
Im Wesentlichen werden hier Verläufe der Wahrnehmung vom Eintritt bis zur Sicherung bestimmter Abläufe behandelt und näher betrachtet (Alfermann & Stoll, 2005, 29).
Man kann sagen dass keine sportliche Aktivität ohne Kognition ablaufen kann, da eine bestimmte Situation wahrgenommen, durchdacht, erkannt und mit bereits bekannten Bildern abgeglichen werden muss, bevor eine Aktion folgen kann. Als Formen der Kognition gelten die Konzentration und die Aufmerksamkeit, wobei auf letztere im weiteren Verlauf noch näher eingegangen wird (Alfermann & Stoll, 2005, 29 ff).
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert die Fragestellung und erläutert das Ziel der Arbeit, die Bedeutung psychologischen Trainings für Athleten theoretisch und praktisch zu belegen.
2 DIE SPORTPSYCHOLOGIE: Hier werden die Grundlagen der Sportpsychologie, ihre Funktionsebenen und die Rolle von Motivation, Angst und Aufmerksamkeit definiert.
3 SPORTBEZOGENER TEIL: Dieses Kapitel behandelt psychophysiologische Aspekte, Stressfaktoren im Sport und die besondere Dynamik innerhalb einer Mannschaft.
4 ZUM AKTUELLEN FORSCHUNGSSTAND: Ein Überblick über existierende Studien und das Defizit an Forschung zur Psychoregulation im Breitensport.
5 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Befragung einer Damen-Volleyballmannschaft und der anschließenden Trainingsintervention.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Einordnung der Bedeutung des psychologischen Trainings.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über den Nutzen psychologischen Trainings im Sport.
8 AUSBLICK: Einschätzung der zukünftigen Bedeutung und Verbreitung psychologischer Trainingsmethoden im Breitensport.
9 LITERATURVERZEICHNIS: Aufstellung der verwendeten Quellen.
Schlüsselwörter
Sportpsychologie, Mentales Training, Mannschaftssport, Volleyball, Motivation, Konzentration, Angstbewältigung, Psychophysiologie, Kohäsion, empirische Untersuchung, Fragebogen, Selbstvertrauen, Einstellungskontrolle, Leistungsoptimierung, Leistungssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Sportpsychologie und der Anwendung von psychologischem Training zur Leistungssteigerung bei Athleten im Bereich des Breitensports.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen sind kognitive, emotionale und motivationale Prozesse im Sport, die psychophysiologische Verknüpfung von Körper und Geist sowie die Dynamik von Mannschaftssportarten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es zu zeigen, dass psychologisches Training nicht nur Spitzensportlern vorbehalten ist, sondern auch Breitensportlern helfen kann, ihre Psyche positiv zu beeinflussen und ihre Leistung konstanter abzurufen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine Kombination aus theoretischer Fundierung und einem empirischen Ansatz mit zwei Fragebogen-Erhebungen bei einer Damen-Volleyballmannschaft verwendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den sportbezogenen Teil zu psychophysischen Zusammenhängen und eine detaillierte empirische Fallstudie mit psychologischen Trainingseinheiten.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind Sportpsychologie, Motivation, Angstbewältigung, psychologisches Training und Mannschaftsdynamik.
Wie unterscheidet sich die Vorgehensweise bei der Angstbewältigung von der bei der Konzentration?
Angstbewältigung basiert laut Arbeit primär auf Entspannung und dem Abbau negativer Energien, während Konzentration durch gezielte Übungen und den bewussten Fokus auf das Hier und Jetzt gesteuert wird.
Welche Rolle spielt das "Wir-Gefühl" innerhalb der untersuchten Mannschaft?
Das "Wir-Gefühl" (Kohäsion) ist essenziell für das Funktionieren einer Mannschaft, da es den Zusammenhalt stärkt, individuelle Unsicherheiten abfedert und den Fokus auf gemeinsame Ziele lenkt.
Warum wurde für die empirische Untersuchung Volleyball gewählt?
Volleyball wurde aufgrund der Dynamik des Mannschaftssports und der hohen Anforderungen an schnelle Entscheidungen und soziale Interaktionen als besonders geeignetes Praxisfeld ausgewählt.
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- Hanna Hägele (Author), 2006, Die Bedeutung des psychologischen Trainings auf das persönliche Empfinden - am Beispiel einer Volleyballmannschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72399