Die vorliegende Arbeit stellt die Verschriftlichung eines im Seminar gehaltenen Referats dar. Da ein Referat adressatenorientiert und zeitlich sehr begrenzt ist, kann diese Arbeit nicht den Ansprüchen einer wissenschaftlichen Hausarbeit genügen und keine umfassende Darstellung des Grammatikerwerbs gewährleisten. Dem Referat lagen die Arbeiten von Gisela Szagun und Wolfgang Butzkamm zu Grunde.
Im Folgenden soll zuerst der Zusammenhang von Weltverstehen und Spracherwerb, wie ihn Butzkamm thematisiert, betrachtet werden. Im Anschluss erfolgt dann die Darstellung der Stadien des Grammatikerwerbs nach Szagun.
Inhaltsverzeichnis
- Vorbemerkung
- Themenstellung
- Der Grammatikerwerb des Deutschen im Kleinkindalter
- Der Zusammenhang zwischen Weltverstehen und Spracherwerb (BUTZKAMM)
- Die Stadien des Grammatikerwerbs des Deutschen im Kleinkindalter (SZAGUN)
- Die Einwortäußerungen
- Die Zweiwortäußerungen
- Die Drei- und Mehrwortäußerungen
- Komplexe Strukturen
- Anmerkung
- Literaturverzeichnis:
- Anlage: Handout zum Referat ...
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beleuchtet die Entwicklung des Grammatikerwerbs im Kleinkindalter, konzentriert sich auf Kinder bis zum 5. Lebensjahr und analysiert die Prozesse, die dem Spracherwerb zugrunde liegen. Sie bietet einen Einblick in die Verbindung zwischen Weltverstehen und Spracherwerb sowie die Stadien der grammatischen Entwicklung, die Kleinkinder durchlaufen.
- Zusammenhang zwischen Weltverstehen und Spracherwerb
- Die Rolle der pragmatischen Funktionen im Spracherwerb
- Die Entwicklung von grammatischen Strukturen im Kleinkindalter
- Die Bedeutung von Wiederholungen und Standard-Situationen
- Der Einfluss der Umwelt auf den Grammatikerwerb
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des Grammatikerwerbs im Kleinkindalter ein und erläutert den Umfang der Arbeit. Die Themenstellung definiert den Fokus auf Kinder bis zum 5. Lebensjahr und die Besonderheiten des Deutschen im Vergleich zu anderen Sprachen.
Kapitel 3.1 befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Weltverstehen und Spracherwerb nach Butzkamm. Es wird die pragmatische Funktion von Sprache und deren Vorrang vor Syntax und Semantik betont. Das Kind lernt, seine Umwelt zu verstehen, bevor es einzelne Wörter oder grammatische Regeln versteht.
Kapitel 3.2 beleuchtet die Stadien des Grammatikerwerbs nach Szagun. Die Einwortphase, Zweiwortphase, Drei- und Mehrwortphase sowie die Entwicklung komplexer Strukturen werden detailliert erläutert. Die Arbeit zeigt auf, wie Kinder durch die Wiederholung von Situationen und die Beobachtung ihrer Umwelt grammatische Regeln erlernen.
Schlüsselwörter
Grammatikerwerb, Kleinkindalter, Sprachentwicklung, Weltverstehen, Spracherwerb, Pragmatik, Syntax, Semantik, Stadien des Grammatikerwerbs, Einwortäußerungen, Zweiwortäußerungen, Drei- und Mehrwortäußerungen, Komplexe Strukturen, Butzkamm, Szagun.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Zeitraum der kindlichen Entwicklung deckt die Arbeit ab?
Die Arbeit konzentriert sich auf den Grammatikerwerb bei Kleinkindern bis zum 5. Lebensjahr.
Was ist die zentrale These von Wolfgang Butzkamm zum Spracherwerb?
Butzkamm betont den Zusammenhang zwischen Weltverstehen und Spracherwerb; die pragmatische Funktion der Sprache steht vor Syntax und Semantik.
Welche Stadien des Grammatikerwerbs werden nach Szagun unterschieden?
Es werden die Phasen der Einwortäußerungen, Zweiwortäußerungen, Drei- und Mehrwortäußerungen sowie die Entwicklung komplexer Strukturen unterschieden.
Wie lernen Kinder laut dem Text grammatische Regeln?
Kinder erlernen Regeln maßgeblich durch die Wiederholung von Standard-Situationen und die genaue Beobachtung ihrer sozialen Umwelt.
Warum ist Weltverstehen eine Voraussetzung für den Spracherwerb?
Das Kind muss erst seine Umwelt und soziale Interaktionen begreifen, bevor es Wörter und Regeln sinnvoll anwenden kann.
- Quote paper
- Mandy Schleer (Author), 2006, Grammatikerwerb des Deutschen im Kleinkindalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72602