Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Psychosociologie

Reproduktive Strategien von Frauen

Titre: Reproduktive Strategien von Frauen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Cathrin Voß (Auteur)

Psychologie - Psychosociologie
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Frauen sind von der Venus, Männer anscheinend vom Mars. Kein Wunder also, dass Schwierigkeiten bei der Verständigung auftreten. Frauen und ihre Bedürfnisse, so wird Männern häufig suggeriert, sind ein „Buch mit sieben Siegeln“.

Casanova schien die Gabe eines „Frauenverstehers“ in die Wiege gelegt worden zu sein. Mel Gibson musste sich das Wissen um die wahren Bedürfnisse der Frauen im Film „Was Frauen wollen“ erst durch wochenlanges Gedankenlesen erarbeiten. Doch so leicht, wie Hollywood uns glauben lässt, scheint es in der Realität nicht zu sein. Allein im Jahr 2005 ließen sich über 200.000 Paare scheiden.


Doch was erwarten Frauen von Männern? Welche Strategien verfolgen Sie und welche Präferenzen haben sie bei der Partnerwahl? Warum unterscheiden sich Frauen in ihrem Bedürfnis nach Sex signifikant von Männern? Gibt es Frauen, die – genau wie viele Männer – kurzfristige Partnerschaften bevorzugen?
Und wenn ja, worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den oben genannten Fragestellungen mit Hilfe von einigen viel beachteten Theorien und Studien aus dem Bereich der Evolutionspsychologie auf den Grund zu gehen.

Die Psychologie beschäftigt sich seit Jahrhunderten mit den oben genannten Themen.
Die Evolutionspsychologie ist hierbei eine der jüngsten Entwicklungen der Verhaltensforschung.
Sie stellt eine Synthese der modernen Prinzipien der Psychologie und der Evolutionsbiologie dar.
Basis der Evolutionspsychologie ist die Annahme, dass der menschliche Körper und die menschliche Psyche Produkte der Evolutionsgeschichte sind. Physische und psychische Dispositionen werden somit als Adaptationen an die „natürliche Umwelt“ des Menschen erklärt.

Im Folgenden werden daher zunächst die der Evolutionspsychologie zugrunde liegenden Theorien von Darwin, Hamilton und Trivers erläutert, aus denen sich dann in Kapitel drei die Partnerwahlpräferenzen der Frau ableiten lassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GRUNDLAGEN DER EVOLUTIONSPSYCHOLOGIE

2.1 Darwins Theorie der natürlichen Selektion

2.2 Darwins Theorie der sexuellen Selektion

2.3 Gesamtfitness nach Hamilton

2.4 Parentales Investment nach Trivers

3. PSYCHOLOGIE DER PARTNERWAHL

3.1 Geschlechtsunterschiede bei der Partnerwahl

3.2 Langfristige Partnerwahlstrategien der Frau

3.3 Kurzfristige Partnerwahlstrategien der Frau

4. FAZIT

Zielsetzung und thematische Ausrichtung

Die vorliegende Arbeit untersucht die reproduktiven Strategien von Frauen aus evolutionspsychologischer Perspektive. Dabei wird der Frage nachgegangen, warum sich die Präferenzen von Frauen bei der Partnerwahl von denen der Männer unterscheiden und welche biologischen sowie psychologischen Mechanismen diesen Verhaltensweisen zugrunde liegen.

  • Evolutionsbiologische Grundlagen (natürliche und sexuelle Selektion, Gesamtfitness).
  • Theorie des parentalem Investments nach Trivers als Erklärungsmodell.
  • Empirische Untersuchung von Geschlechtsunterschieden bei der Partnerwahl.
  • Analyse langfristiger Partnerwahlstrategien unter Berücksichtigung von Ressourcenpräferenzen.
  • Analyse kurzfristiger Strategien und deren genetische sowie adaptive Vorteile.

Auszug aus dem Buch

3.1 Geschlechtsunterschiede bei der Partnerwahl

Aus Trivers Theorie lassen sich Geschlechtsunterschiede bei der Partnerwahl ableiten. Diese bestehen insbesondere im Zusammenhang mit lang- und kurzfristigen Strategien. Männer sollten aufgrund ihres niedrigen Investments eher zu kurzfristigen Strategien neigen als Frauen. Zudem sollten sie weniger Zeit in die Wahl ihres Partners investieren. Diverse Studien konnten diese Hypothesen belegen. Stellvertretend werden nachfolgend zwei dieser Studien näher erläutert.

HATFIELD und SPRECHER (1989) führten sowohl 1978 als auch 1982 eine Feldstudie an einem amerikanischen College durch, bei der jeweils fünf weibliche und vier männliche Studenten im Alter von durchschnittlich 22 Jahren völlig fremde Kommilitonen des anderen Geschlechts ansprachen. Das Gespräch verlief immer nach demselben Schema.

Nach dem Satz „Hi, I’ve been noticing you around campus. I find you very attractive” wurde stets eine von drei Fragen gestellt: “Would you go out on an date with me tonight?” “Would you come over to my apartment tonight?” oder “Would you go to bed with me tonight?”. Die Ergebnisse sind in Abbildung 2 dargestellt:

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik der Partnerwahl ein und verdeutlicht die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern und Frauen anhand von gesellschaftlichen Statistiken und populärkulturellen Beispielen.

2. GRUNDLAGEN DER EVOLUTIONSPSYCHOLOGIE: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente der Evolutionspsychologie, insbesondere die Konzepte der natürlichen und sexuellen Selektion sowie die Theorie des parentalem Investments.

3. PSYCHOLOGIE DER PARTNERWAHL: Der Hauptteil analysiert empirisch die Unterschiede in den Partnerwahlstrategien von Frauen und Männern und diskutiert sowohl langfristige Ressourcenpräferenzen als auch kurzfristige adaptive Strategien.

4. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die unterschiedlichen Strategien und Präferenzen durch evolutionspsychologische Adaptationen an ungleiche elterliche Investitionen erklärbar sind.

Schlüsselwörter

Evolutionspsychologie, Partnerwahl, parentales Investment, natürliche Selektion, sexuelle Selektion, Gesamtfitness, kurzfristige Strategien, langfristige Strategien, Ressourcenpräferenz, Fortpflanzungserfolg, Geschlechtsunterschiede, Female Choice, Adaptationen, Sperma-Konkurrenz, Partnerattraktivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert reproduktive Strategien von Frauen aus der Perspektive der Evolutionspsychologie und untersucht, warum Frauen spezifische Präferenzen bei der Partnerwahl entwickelt haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die biologischen Grundlagen der Partnerwahl, die Unterscheidung zwischen kurz- und langfristigen Paarungsstrategien sowie die Rolle von Ressourcen und Gesundheit als Auswahlkriterien.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, welche reproduktiven Strategien Frauen verfolgen und welche psychologischen Mechanismen den signifikanten Unterschieden im Paarungsverhalten zwischen den Geschlechtern zugrunde liegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die zentrale evolutionspsychologische Theorien (Darwin, Trivers, Hamilton) mit empirischen Studien (z.B. Buss, Hatfield & Sprecher) verknüpft und diskutiert.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit Geschlechtsunterschieden, der Partnerwahl hinsichtlich Ressourcenbesitzes und gesellschaftlichem Wandel sowie den adaptiven Vorteilen kurzfristiger Partnerschaften.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Evolutionspsychologie, Partnerwahl, parentales Investment, Selektionsmechanismen und adaptive Strategien.

Wie erklärt die Arbeit den "Ressourcenengpass" bei Frauen?

Laut Trivers führt das hohe parentale Investment (Schwangerschaft, Aufzucht) dazu, dass Frauen als "Ressource" seltener reproduzieren können und daher wählerischer bei der Partnerwahl sein müssen.

Inwiefern beeinflusst der soziale Wandel die Partnerpräferenzen?

Die Arbeit diskutiert Gegenhypothesen zur Evolutionspsychologie, die zeigen, dass sich Präferenzen in Ländern mit höherer Gleichberechtigung teilweise anpassen, was auf die Rolle von Bildung und sozialen Chancen hinweist.

Fin de l'extrait de 22 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Reproduktive Strategien von Frauen
Université
University of Cologne
Note
1,7
Auteur
Cathrin Voß (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
22
N° de catalogue
V72917
ISBN (ebook)
9783638870450
ISBN (Livre)
9783638870559
Langue
allemand
mots-clé
Reproduktive Strategien Frauen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Cathrin Voß (Auteur), 2007, Reproduktive Strategien von Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72917
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  22  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint