Die Logistikbranche, insbesondere Transportunternehmen und Speditionen, steht vor der großen Herausforderung, stetig steigende Kosten decken zu müssen. Den größten Anteil machen hierbei zum einen die Ökosteuer und zum anderen die Einführung der Straßenbenutzungsgebühr für deutsche Autobahnen seit dem 1. Januar 2005 aus. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten in der Umsetzungsphase der Lkw-Maut in Deutschland, verfügt man zum heutigen Zeitpunkt über ein gut funktionierendes System zur Erhebung der Maut auf deutschen Bundesautobahnen.
Ziel dieser Diplomarbeit soll sein, am praktischen Beispiel eines mittelständischen international agierenden Transportunternehmens, die entstehenden Betriebskosten des Fuhrparks und Wegekosten im Fernverkehrseinsatz zu optimieren oder im Idealfall zu senken. Wie im Verlauf der Arbeit zu sehen sein wird, haben die Kosten für Dieselkraftstoff und Straßenbenutzungsgebühren bzw. Maut einen sehr großen Anteil an den gesamten Kosten. Deshalb werden diese Themen sehr ausführlich dargestellt.
Nach hilfreichen Begriffsabgrenzungen im zweiten Kapitel, werden im dritten Abschnitt dem Leser die wichtigsten Eckdaten zur aktuellen Situation im Sektor des Güterverkehrsgewerbes näher gebracht. Das vierte Kapitel widmet sich der Präsentation des zugrunde gelegten Praxisbeispiels – die Internationale Spedition Graf-Transporte. Direkt im Anschluss erfolgt eine ausführliche Darstellung des derzeitigen Zustandes der Betriebs- und Wegekosten des Fuhrparks der Spedition (Ist-Zustand). Besonderes Augenmerk gilt im Rahmen des sechsten Abschnittes einer detaillierten Analyse der Tank- und Flottenkarten, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Diplomarbeit vom Fahrpersonal eingesetzt werden. Resultierend aus dieser Analyse werden dem Unternehmen Handlungsempfehlungen unterbreitet und es erfolgen Anweisungen an das Fahrpersonal.
Im engen Zusammenhang mit den Tank- und Flottenkarten stehen die Kosten für Maut und Straßenbenutzungsgebühr. Deshalb befasst sich das siebte Kapitel ausführlich mit den existierenden Systemen in Europa. Im achten und letzten Abschnitt, werden die gewonnenen Erkenntnisse mit Hilfe eines verbreiteten Instrumentariums im Güterkraftverkehrsgewerbe, der Fahrzeugkostenrechnung, verarbeitet. Mit Hilfe dieses spezifischen Kostenrechnungssystems werden dem Leser abschließend Kalkulationen unterschiedlicher Touren im Nah- und Fernverkehrseinsatz präsentiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffsabgrenzungen Logistik - Transport – Verkehr – Spedition
2.1. Der Logistik-Begriff
2.1.1. Definition des Logistik-Begriffes
2.1.2. Ursprünge des Logistik-Begriffes
2.1.3. Objektbezogene Differenzierung der Logistik
2.2. Der Transport-Begriff
2.3. Der Verkehrs-Begriff
2.4. Der Speditions-Begriff
3. Hintergrundinformationen Güterverkehrsgewerbe
3.1. Gesamtsituation Güterverkehr
3.2. Situation im Straßengüterverkehr
3.2.1. Güteraufkommen und Transportleistung
3.2.2. Ausnutzung der angebotenen Fahrleistung
3.2.3. Kapazitätseinsatz und Auslastung der Fahrzeuge
3.2.4. Beförderungsentgelte im Straßengüterverkehr
3.2.5. Kostensituation im Straßengüterverkehr
3.2.6. Ertragslage im Straßengüterverkehr
3.2.7. Investitionstätigkeiten im Straßengüterverkehr
3.2.8. Aktuelle Entwicklungen auf dem Güterkraftverkehrsmarkt
4. Das Unternehmen Graf-Transporte
4.1. Daten und Fakten zum Unternehmen
4.2. Der Fuhrpark
4.2.1. Sattelzugmaschinen
Exkurs: Lenk- und Ruhezeiten
4.2.2. Anhänger
5. Ist-Zustand der Fuhrparkkosten
5.1. Fixe Kosten
5.1.1. Fahrpersonalkosten
5.1.1.1. Lohnkosten
5.1.1.2. Berufsgenossenschaftsbeitrag
5.1.2. Abschreibungen der Zugmaschinen und Auflieger
5.1.3. Kosten für Versicherungen
5.1.3.1. Kraftfahrtversicherung
5.1.3.2. Transportversicherung
5.1.4. Kfz-Steuer
5.1.5. Kosten für Untersuchungen des Fuhrparks
5.1.5.1. Hauptuntersuchung
5.1.5.2. Abgasuntersuchung
5.1.5.3. Sicherheitsprüfung
5.1.6. Kosten für Service- bzw. Wartungsverträge
5.1.6.1. MAN Zugmaschinen
5.1.6.2. DAF Zugmaschinen
5.1.7. Zinsaufwendungen
5.1.8. Gesamten Fixkosten im ersten Halbjahr 2006
5.2. Variable Kostenarten
5.2.1. Kosten verursacht durch Tank- und Servicekarten
5.2.1.1. DKV Selection Card
5.2.1.2. UTA Full Service Card
5.2.1.3. Karte des International Diesel Service (IDS)
5.2.1.4. Total Eurotrafic Karte
5.2.1.5. Aral-Card
5.2.1.6. Gesamten Kosten der Tank- und Servicekarten
5.2.2. Sonstige variable Wegekosten
5.2.2.1. Mautkosten in Frankreich und Italien
5.2.2.1.1. Mautkosten in Frankreich
5.2.2.1.2. Mautkosten in Italien
5.2.2.1.3. Tunnelmaut in Italien und Frankreich
5.2.2.2. Fährgebühren
5.2.2.3. Zollkosten
5.2.2.4. Summe der sonstigen variablen Wegekosten
5.2.3. Sonstige variable Kosten
5.2.3.1. Variable Fahrpersonalkosten
5.2.3.1.1. Variable Lohnkosten
5.2.3.1.2. Kosten für Arbeitskleidung
5.2.3.2. Kosten für Ersatzteil- und Reparaturleistungen
5.2.3.2.1. MAN Zugmaschinen
5.2.3.2.2. DAF Zugmaschinen
5.2.3.2.3. Auflieger
5.2.3.3. Sonstige Betriebskosten des Fuhrparks
5.2.3.3.1. Kosten für Reifen und Reifendienstleistungen
5.2.3.3.2. Kosten laut Buchungen auf Konto 4530
5.2.3.3.3. Kosten für Fahrzeugwäschen
5.2.3.3.4. Kosten für Telekommunikation und Navigation
5.2.4. Gesamte variablen Kosten im ersten Halbjahr 2006
5.3. Gesamte Betriebs- und Wegekosten des Fuhrparks
6. Analyse der Tank- und Servicekarten
6.1. Die Karten der DKV Euro Service GmbH + Co. KG
6.1.1. Die DKV Selection Card
6.1.1.1. Grundleistungen
6.1.1.2. Sonderleistungen
6.1.1.3. Kosten
6.1.1.4. Geltungsbereich und Akzeptanz
6.1.1.5. Internet-Angebot
6.1.1.6. Gewährte Nachlässe auf Dieselkraftstoff
6.1.2. Die MAN-ServiceCard
6.1.2.1. Grundleistungen
6.1.2.2. Kosten
6.1.2.3. Geltungsbereich und Akzeptanz
6.1.2.4. Internet-Angebot
6.2. Die Full Service Card der UNION TANK Eckstein GmbH & Co. KG
6.2.1. Grundleistungen
6.2.2. Sonderleistungen
6.2.3. Kosten
6.2.4. Geltungsbereich und Akzeptanz
6.2.5. Internet-Angebot
6.2.6. Gewährte Nachlässe auf Dieselkraftstoff
6.3. International Diesel Service (IDS)
6.3.1. Grundleistungen
6.3.2. Sonderleistungen
6.3.3. Kosten
6.3.4. Geltungsbereich und Akzeptanz
6.3.5. Internet-Angebot
6.3.6. Gewährte Nachlässe auf Dieselkraftstoff
6.4. Die Eurotrafic der Total Deutschland GmbH
6.4.1. Grundleistungen
6.4.2. Sonderleistungen
6.4.3. Kosten
6.4.4. Geltungsbereich und Akzeptanz
6.4.5. Internet-Angebot
6.4.6. Gewährte Nachlässe auf Dieselkraftstoff
6.5. Die Aral Card der Aral Aktiengesellschaft
6.5.1. Grundleistungen
6.5.2. Sonderleistungen
6.5.3. Kosten
6.5.4. Geltungsbereich und Akzeptanz
6.5.5. Internet-Angebot
6.5.6. Gewährte Nachlässe auf Dieselkraftstoff
6.6. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen
7. Maut
7.1. Fakten und Hintergründe zum Thema Maut
7.2. Die Lkw-Maut in Europa
7.2.1. Die Lkw-Maut in Deutschland
7.2.1.1. Die Gebührenstaffelungen der deutschen Lkw-Maut
7.2.1.2. Mehrkosten durch Einführung der neuen Lkw-Maut
7.2.1.3. Kontrolle, Erhebung und Zahlung der Maut
7.2.2. Die Lkw-Maut in Österreich
7.2.2.1. Mauttarife für Lkw
7.2.2.2. Erfassung der Lkw-Maut
7.2.2.3. Zahlungsverfahren der Lkw-Maut
7.2.2.3.1. Das Post-Pay-Verfahren
7.2.2.3.2. Das Pre-Pay-Verfahren
7.2.3. Die Maut in der Schweiz
7.2.3.1. Berechnung und Tarife der LSVA
7.2.3.2. Erhebung und Bezahlung der LSVA
7.2.4. Die Maut in Frankreich
7.2.4.1. Bezahlung der französischen Maut
7.2.4.1.1. Konditionen bei Plose
7.2.4.1.2. Konditionen bei der DKV Euro Service
7.2.4.2. Die Autobahnbetreibergesellschaften Frankreichs
7.2.4.2.1. AREA
7.2.4.2.2. ATMB
7.2.4.2.3. APRR
7.2.4.2.4. SANEF
7.2.4.2.5. SFTRF
7.2.5. Die Maut in Italien
7.2.5.1. Die Autobahnen Italiens in privater Hand
7.2.5.2. Regulierung der Autobahnen
7.2.5.3. Gebührenerhebung
7.2.5.4. Tarife der Autostrade S.p.A.
7.2.6. Maut in den BeNeLux-Staaten
8. Die Fahrzeugkostenrechnung als Basis für die Kalkulation
Exkurs: DB-Rechnung im gewerblichen Straßengüterverkehr
8.1. Struktur der Fahrzeugkostenrechnung
8.1.1. Fahrzeugstammdaten (Zeilen 1 bis 14)
8.1.2. Kalkulationsdaten (Zeilen 15 bis 31)
8.1.3. Kapitalwerte (Zeilen 32 bis 37)
8.1.4. Leistungsdaten (Zeilen 38 bis 44)
8.1.5. Auswertung
8.1.5.1. Variable Fahrzeugkosten (Zeilen 45 bis 52)
8.1.5.2. Fixe Fahrzeugkosten (Zeilen 53 bis 71)
8.1.5.3. Fahrpersonalkosten (Zeilen 72 bis 78)
8.1.6. Kalkulationssätze (Zeilen 85 bis 88)
8.1.7. Auftragskalkulation
8.2. Planung und Kalkulation optimaler Touren
8.2.1. Kalkulation möglicher Touren im Fernverkehrseinsatz
8.2.1.1. Tour 1
8.2.1.2. Tour 2
8.2.1.3. Tour 3
8.2.1.4. Tour 4
8.2.1.5. Tour 5
8.2.1.6. Tour 6
8.2.1.7. Tour 7
8.2.1.8. Tour 8
Exkurs: Einsparpotenziale durch kontrolliertes Tankverhalten:
8.2.1.9. Kostenoptimale Tour im Fernverkehrseinsatz
8.2.2. Kalkulation einer Tour im Nahverkehrseinsatz
9. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit hat das Ziel, die Betriebs- und Wegekosten einer mittelständischen Spedition (am Beispiel Graf-Transporte) zu analysieren und zu optimieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der effizienten Gestaltung von Tank- und Flottenkarten-Einsätzen sowie der Kalkulation von Touren, um angesichts steigender Dieselpreise und Mautgebühren die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
- Analyse und Optimierung der Fuhrparkkosten (fixe und variable Kosten)
- Detaillierte Untersuchung von Tank- und Servicekartenanbietern
- Einfluss der Lkw-Maut auf die Kostenstruktur
- Fahrzeugkostenrechnung als Basis für die Tourenkalkulation
- Handlungsempfehlungen zur Reduzierung von Betriebskosten
Auszug aus dem Buch
3.2.6. Ertragslage im Straßengüterverkehr
Die gestiegenen Kosten, die im vorangegangenen Abschnitt dargestellt wurden, ließen zusammen mit dem zunehmenden Wettbewerbsdruck wenig bis gar keinen Spielraum für adäquate Erhöhungen der Beförderungsentgelte. Die logische Schlussfolgerung, dass sich aufgrund dieser Tatsachen die Ertragslage verschlechtert, wird durch die vom BAG durchgeführte Marktbeobachtung bestätigt. Und das obgleich eine Vielzahl der Transporteure im letzten Quartal des Jahres 2005 eine Erhöhung beim Güteraufkommen verzeichneten. Dies hat zur Folge, dass sich viele dieser Unternehmen auf existenzbedrohlichem Terrain bewegen. Denn die Rationalisierungspotentiale sind nahezu ausgeschöpft und Kostenanstiege können, wenn nicht von Auftraggeberseite übernommen, kaum kompensiert werden. Nichtsdestotrotz versuchen die Transportunternehmen dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem sie verstärkt das Tankverhalten der Fahrer anpassen, den Fuhrpark mit Hilfe der IT und entsprechender Fuhrparkmanagement-Software optimieren (z.B. Reduzierung des Leerfahrtenanteils) und nicht zuletzt das Fahrpersonal schulen um z.B. durch sparsameres Fahrverhalten den Treibstoffverbrauch zu senken. Als eine weitere Maßnahme, welche mit Einführung der Maut ergriffen wurde, war die Trennung von unrentablen Fahrzeugen. Es wurden infolgedessen Fahrzeuge der niedrigen Emissionsklassen durch umweltschonendere Fahrzeuge substituiert.
Der BAG schätzt die wirtschaftliche Lage der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Straßengüterverkehr als angespannt bis existenzbedrohlich ein. Diese Einschätzung wird durch die folgende Insolvenzstatistik bekräftigt. Abbildung 7 macht sichtbar, wie die Anzahl der Insolvenzen vom zweiten Halbjahr 2004 bis zum ersten Halbjahr 2005 um 66 angestiegen ist. Es deutet vieles darauf hin, dass die Einführung der Lkw-Maut in Deutschland einen großen Anteil an dieser negativen Entwicklung ausmacht. Betrachtet man sogar den Zeitraum von 1999 bis 2005, kommt man zu der traurigen Bilanz, dass sich die Zahl fast verdoppelt hat. In engen Zusammenhang mit diesen Zahlen steht die anhaltende Tendenz der Konzentrationen im Transport- und Logistiksektor.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen steigender Kosten für Speditionen und legt das Ziel der Arbeit fest, die Betriebs- und Wegekosten durch Analysen zu optimieren.
2. Begriffsabgrenzungen Logistik - Transport – Verkehr – Spedition: Definiert und differenziert die zentralen Begriffe der Logistik, um ein einheitliches Verständnis für die nachfolgenden Analysen zu schaffen.
3. Hintergrundinformationen Güterverkehrsgewerbe: Analysiert die aktuelle wirtschaftliche Gesamtsituation im Straßengüterverkehr, inklusive der Auswirkungen von Maut und steigenden Kraftstoffpreisen.
4. Das Unternehmen Graf-Transporte: Stellt das Praxisbeispiel, eine internationale Spedition, sowie deren Fuhrpark und technische Ausstattung detailliert vor.
5. Ist-Zustand der Fuhrparkkosten: Bietet eine umfassende Aufschlüsselung und Analyse aller fixen und variablen Kostenarten, die im laufenden Betrieb der Spedition entstehen.
6. Analyse der Tank- und Servicekarten: Untersucht die verschiedenen Anbieter von Tank- und Servicekarten, deren Konditionen, Akzeptanz und Kostenstrukturen für die Spedition.
7. Maut: Gibt einen Überblick über die Mautsysteme in Europa und erläutert die spezifischen Erhebungsmethoden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien.
8. Die Fahrzeugkostenrechnung als Basis für die Kalkulation: Erläutert die Methodik der Fahrzeugkostenrechnung und zeigt beispielhaft die Kalkulation von Touren im Fern- und Nahverkehr auf.
9. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die getroffenen Maßnahmen sowie das Instrumentarium zur Kostenoptimierung.
Schlüsselwörter
Fuhrparkkosten, Spedition, Straßengüterverkehr, Lkw-Maut, Fahrzeugkostenrechnung, Tankkarten, Kraftstoffkosten, Tourenplanung, Kosteneffizienz, Logistik, Transportmanagement, Wirtschaftlichkeit, Fixkosten, variable Kosten, Deckungsbeitragsrechnung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der betriebswirtschaftlichen Analyse und Kostenoptimierung des Fuhrparks einer mittelständischen internationalen Spedition.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Struktur der Betriebs- und Wegekosten, der Analyse von Tankkartenanbietern sowie den unterschiedlichen Mautsystemen in Europa.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist es, die Betriebskosten des Fuhrparks im Fern- und Nahverkehr durch eine strukturierte Fahrzeugkostenrechnung zu optimieren und Handlungsempfehlungen für das Fahrpersonal abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Kostenanalyse verwendet?
Es wird eine detaillierte Fahrzeugkostenrechnung angewandt, die Kosten in fixe und variable Bestandteile aufspaltet, ergänzt durch eine Deckungsbeitragsrechnung für einzelne Transporttouren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Zustands-Analyse der Kosten, eine detaillierte Untersuchung von Tank- und Servicekarten, einen Überblick über europäische Mautsysteme und eine konkrete Kalkulation von Beispielrouten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind Fuhrparkkosten, Lkw-Maut, Fahrzeugkostenrechnung, Tankkarten, Spedition und Tourenkalkulation.
Welche Bedeutung kommt der Fahrzeugkostenrechnung im Kontext der Spedition zu?
Sie dient als Basis für die Vorkalkulation, um Preisuntergrenzen zu bestimmen und die Rentabilität einzelner Transportaufträge im harten Wettbewerbsumfeld transparent zu machen.
Wie bewertet der Autor die Rolle der Maut bei den steigenden Gesamtkosten?
Die Einführung der streckenabhängigen Maut, insbesondere in Deutschland, wird als einer der Haupttreiber für die Kostensteigerungen identifiziert, der viele Unternehmen im Straßengüterverkehr unter existenzbedrohenden Druck setzt.
- Quote paper
- Dipl.-Kfm. (FH)/ Dipl. en Ciencias Empresariales Gabriel Rivas Perez (Author), 2007, Optimierung der Betriebs- und Wegekosten des Fuhrparks einer mittelständischen Spedition, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72944