Heutzutage sind Mütter jung, selbstständig und die beste Freundin der Kinder. Ist das denn wirklich so? In dieser Arbeit gehen wir dem auf den Grund, was uns die Medien als ideale Mutter-Tochter-Beziehung präsentieren. Als Untersuchungsmethode diente uns die Gruppendiskussion und als Untersuchungsgegenstand die beliebte US-Serie Gilmore Girls. Existieren die "neuen" Mütter also auch in der Realität?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Erkenntnisinteresse
- 2. Methodenwahl
- 3. Literaturbeiträge zur „neuen Mütterlichkeit“
- 3.1. Mutterschaft im Wandel der Zeit
- 3.2. Die neue Mütterlichkeit im 21. Jahrhundert
- 4. Zur Serie „, Gilmore Girls“
- 4.1. Zentrale Charaktere und Rollenbilder
- 4.2. Kaffee, Kerle, coole Sprüche - Online-Umfrage zu den „Gilmore Girls“
- 5. Untersuchungsdesign
- 5.1. Beispielszene der „Gilmore Girls“
- 6. Die Gruppendiskussion
- 6.1. Interviewsituation und Beobachtungsprotokoll
- 6.2. Thematischer Verlauf mit Zeitangabe
- 6.3. Auswahl der Analyseeinheiten
- 6.4. Transkription
- 6.5. Formulierende Interpretation
- 6.6. Reflektierende Interpretation
- 7. Weitere Vorgehensweise
- 8. Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Wandel des Mutterbildes in der Postmoderne und untersucht die Darstellung von Mütterlichkeit in den Medien, insbesondere anhand der Fernsehserie „Gilmore Girls“. Ziel ist es, die mediale Konstruktion von Mütterlichkeit zu analysieren und die Rezeption dieser Konstrukte durch eine Gruppendiskussion zu erforschen.- Mütterlichkeit im Wandel der Zeit
- Das Bild der Mutter in der Postmoderne
- Die mediale Konstruktion von Mütterlichkeit
- Rezeption des Mutterbildes in der Fernsehserie „Gilmore Girls“
- Der Einfluss von Medien auf die Konstruktion von Realität und Normalität
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt das Erkenntnisinteresse der Arbeit vor und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext des Wandels der Geschlechterrollen. Im zweiten Kapitel wird die gewählte Methode, die Gruppendiskussion, als Untersuchungsdesign vorgestellt. Kapitel drei beleuchtet verschiedene Literaturbeiträge zur „neuen Mütterlichkeit“ und beschreibt den Wandel des Mutterbildes im Laufe der Zeit. Kapitel vier widmet sich der Fernsehserie „Gilmore Girls“ und analysiert die zentralen Charaktere und Rollenbilder. Kapitel fünf erläutert das Untersuchungsdesign und die Beispielszene, die für die Analyse herangezogen wird.Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind „Mütterlichkeit“, „Postmoderne“, „Medien“, „Fernsehen“, „Rollenbilder“, „Konstruktivismus“, „Rezeption“, „Gruppendiskussion“, „Gilmore Girls“, „Mutter-Tochter-Beziehung“. Die Arbeit fokussiert auf die mediale Darstellung von Mütterlichkeit und untersucht die Rezeption dieser Darstellungen durch Rezipienten.Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet „neue Mütterlichkeit“ in der Postmoderne?
Es beschreibt ein modernes Mutterbild, in dem Mütter jung, selbstständig und oft eher als „beste Freundin“ ihrer Kinder auftreten.
Wie wird Mutterschaft in der Serie „Gilmore Girls“ dargestellt?
Die Serie zeigt eine extrem enge, fast freundschaftliche Beziehung zwischen Mutter (Lorelai) und Tochter (Rory), die klassische Hierarchien aufbricht.
Welche Untersuchungsmethode wurde verwendet?
Die Arbeit nutzt die Gruppendiskussion als qualitative Methode, um die Rezeption und Realitätsnähe des medialen Mutterbildes zu erforschen.
Beeinflussen Medien unsere Vorstellung von Normalität?
Ja, die Arbeit untersucht, wie mediale Konstrukte wie die „Gilmore Girls“ die gesellschaftliche Erwartung an reale Mutter-Tochter-Beziehungen prägen.
Wie hat sich das Mutterbild historisch gewandelt?
Die Arbeit beleuchtet den Wandel von traditionellen Rollenbildern hin zu den vielfältigen, oft widersprüchlichen Anforderungen des 21. Jahrhunderts.
- Quote paper
- Bakk. Andrea Ludwig (Author), P. Schaner (Author), S. Schwarz (Author), 2007, Die neue Mütterlichkeit in den Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73044