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Gesundheitliche Effekte von Sport und Bewegung - psychische Effekte bei Älteren

Title: Gesundheitliche Effekte von Sport und Bewegung - psychische Effekte bei Älteren

Term Paper , 2007 , 35 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anna Kozok (Author)

Sport - Sport Psychology
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Summary Excerpt Details

Das Alter als eigenständige Lebensphase kann noch auf keine lange Tradition zurückblicken; es führten vielmehr veränderte Lebensbedingungen zu dessen Herausbildung im Laufe der letzten Jahrzehnte, wobei eine theoretische Fun-dierung rund um die Gerontologie nur schwerlich in Gang kam und auch erst deutlich später einsetzte. Was es mit dem hohen Alter als relativ neues gesell-schaftliches Phänomen auf sich hat, wie sich diese Lebensphase gestaltet, welche Alternstheorien es gibt und weshalb überhaupt der Bedarf gegeben ist Einfluss auf den Verlauf der des hohen Lebensalters zu nehmen, soll mit der vorliegenden Arbeit genauer betrachtet und reflektiert werden. Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist zudem noch interessant wie Alternsprozesse die körperliche Leistungsfähigkeit beeinflussen, und vor allem wie sich eine durch körperliche Aktivität und Training verbesserte bzw. erhaltene körperliche Leistungsfähigkeit auf den mehrdimensionalen Alternsprozess auswirkt.

...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Merkmale im Alter

3.1 PHYSISCHE MERKMALE IM ALTER

3.2 ÖKOLOGISCHE MERKMALE IM ALTER

3.3 SOZIALE MERKMALE IM ALTER

3.4 MENTALE/PSYCHISCHE MERKMALE IM ALTER

4. Psychogerontologische Theorien des Alters und des Alterns

4.1 DISENGAGEMENTTHEORIE

4.2 AKTIVITÄTSTHEORIE

4.3 KOGNITIVE ALTERNSTHEORIE

4.4 THEORIE DER OPTIMIERUNG DURCH SELEKTION UND KOMPENSATION

5. Fakten im Überblick

6. Motive und Barrieren für Bewegung und Sport im Alter

6.1 BARRIEREN

6.2 MOTIVE

6.2.1 DAS PROBLEM DER MOTIVATION

7. Effekte des Sports

7.1 BIOLOGISCH-MEDIZINISCHE SICHTWEISE

7.1.1 EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS

7.1.2 EFFEKTE DES KRAFTTRAININGS

7.1.3 WEITERE EFFEKTE

7.2 ÖKOLOGISCHE SICHTWEISE

7.3 SOZIOLOGISCHE SICHTWEISE

7.4 PSYCHOLOGISCHE SICHTWEISE

7.4.1 WIRKUNG DES SPORTS IM EMOTIONALEN BEREICH

8. Studie

9. Zusammenfassung

10. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den komplexen Prozess des Alterns unter Berücksichtigung physischer, ökologischer, sozialer und psychischer Faktoren und analysiert die Rolle von Sport und Bewegung als wesentlichen Beitrag zur Förderung der Lebensqualität und psychischen Gesundheit im Alter. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie körperliche Aktivität den Alternsprozess beeinflussen kann und welche theoretischen sowie praktischen Ansätze für ein gelingendes Altern existieren.

  • Gerontologische Alternstheorien und ihre Bedeutung für das Wohlbefinden.
  • Die demografische Entwicklung in Deutschland und ihre Auswirkungen.
  • Motive, Barrieren und das spezifische Problem der Motivation zum Sport im Alter.
  • Biologisch-medizinische und psychologische Effekte sportlicher Betätigung.
  • Empirische Erkenntnisse zur motorischen Handlungskompetenz und Lebensqualität.

Auszug aus dem Buch

7.4.1 Wirkung des Sports im emotionalen Bereich

Neben den Einflüssen des Sports auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die Lern- oder Gedächtnisfähigkeit, kann sportliche Betätigung das seelische Erleben verändern. Solche Veränderungen sind mit zunehmenden Altern im emotionalen Bereich nicht weniger deutlich als im kognitiven. Das Gefühl von Kontrolle und Autonomie, als persönliche Ressourcen, zur Erhaltung von Wohlbefinden im Alter, ist essentiell. Allerdings können Anstrengungen und der Wille, Kontrolle über gesundheitsrelevante Prozesse zu behalten, auch stressinduzierend sein. Daher ist es unbedingt notwendig, sich erreichbare und realistische Ziele gesetzt zu haben. Des Weiteren eignet sich Bewegung als ein adäquates Behandlungskonzept bei Depressionen, Angst oder Aggressivität. Psychische, somatische und umweltbezogenen Faktoren als Ursache für emotionale Veränderungen, treten meist gemeinsam auf und beeinflussen sich gegenseitig sehr stark. Aus diesen Gründen sollte sportliche Aktivität ein Ansatzpunkt sein, vor allem auch die soziale Umwelt des älteren Menschen zu verändern, denn ihr wird ein hoher Einfluss auf die emotionale Entwicklung zugeschrieben. So verbindet sich die Einschränkung sozialer Kontakte und Aktivitäten oft mit negativen Emotionen. Auch eine Verschlechterung des sozioökonomischen Status kann das Befinden und die Lebenszufriedenheit beeinträchtigen. Der Übergang in den Ruhestand, Wohnungswechsel, Einschränkung der Mobilität können den Handlungsraum einengen und sich negativ auf die Stimmung niederschlagen. Der enge Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und Emotionen im Alltag ist deutlich. Ein relativ gesicherter Zusammenhang scheint zwischen körperlicher Betätigung und positiver Grundstimmung zu bestehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor führt in die Bedeutung des Alters als relativ neue Lebensphase ein und stellt das Interesse dar, wie Sport den mehrdimensionalen Alternsprozess beeinflussen kann.

2. Einleitung: Es wird die Relevanz der Sportwissenschaft für das hohe Alter betont, wobei Sport als Mittel zur Unterstützung der Lebensziele und zur Bewältigung von Verlustprozessen verstanden wird.

3. Merkmale im Alter: Dieses Kapitel differenziert zwischen den physischen, ökologischen, sozialen und psychischen Dimensionen des Alterns, um die Komplexität des Lebens in dieser Phase aufzuzeigen.

4. Psychogerontologische Theorien des Alters und des Alterns: Es werden verschiedene Theorien wie die Disengagement- oder Aktivitätstheorie vorgestellt, die Ansätze zur erfolgreichen Anpassung an den Alternsprozess bieten.

5. Fakten im Überblick: Hier werden demografische Daten zur alternden Gesellschaft in Deutschland sowie Statistiken zum Sportverhalten der älteren Generation präsentiert.

6. Motive und Barrieren für Bewegung und Sport im Alter: Das Kapitel beleuchtet, welche Hindernisse einer sportlichen Betätigung entgegenstehen und welche Beweggründe ältere Menschen dennoch zum Sport motivieren.

7. Effekte des Sports: Es werden die vielfältigen positiven Wirkungen von Sport aus biologisch-medizinischer, ökologischer, soziologischer und psychologischer Sicht detailliert dargelegt.

8. Studie: Eine vorgestellte Studie belegt den Zusammenhang zwischen motorischer Handlungskompetenz und der subjektiven Lebensqualität bei älteren Menschen.

9. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass ein "humanes Altern" durch frühzeitige Förderung von Sinn und Eigenleistung im Sport erreichbar ist und eine ganzheitliche Aufklärungsarbeit erfordert.

10. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Altern, Sportwissenschaft, psychische Gesundheit, Gerontologie, körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität, Aktivitätstheorie, Disengagementtheorie, Motivation, motorische Handlungskompetenz, Alterssport, Demografie, Wohlbefinden, Prävention, Lebenszufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den psychischen und physischen Effekten von Sport und Bewegung im Alter sowie der Bedeutung einer sportlichen Aktivität für ein gelingendes Altern innerhalb einer Gesellschaft, die einen demografischen Wandel durchläuft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Psychogerontologie, die demografische Entwicklung, die Erforschung von Barrieren und Motiven zum Sport sowie die konkreten physiologischen und psychologischen Wirkmechanismen von körperlichem Training.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die Notwendigkeit und Effizienz sportlicher Betätigung im Alter zu reflektieren und aufzuzeigen, wie Sport als Hilfe zur Selbsthilfe dienen kann, um die Lebenszufriedenheit und psychische Gesundheit zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse gerontologischer Theorien und Studien, ergänzt durch die Auswertung statistischer Daten sowie die Untersuchung von Modellen zur motorischen Handlungskompetenz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Merkmale des Alterns, die psychogerontologischen Theorien, die Barrieren und Motive zur Sportausübung sowie die verschiedenen positiven Effekte des Sports in diversen Sichtweisen ausführlich diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Alterssport, Gerontologie, Lebensqualität, psychische Gesundheit, motorische Handlungskompetenz und Motivation charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Motivation von Jugendlichen zu älteren Menschen laut der Arbeit?

Während bei Jugendlichen oft das expressive Motiv (Spaß am Sport) im Vordergrund steht, ist bei älteren Menschen das instrumentelle Motiv (Gesundheitserhaltung und Ausgleich von Bewegungsmangel) das primäre Zugangsmotiv.

Welche Bedeutung kommt der "motorischen Handlungskompetenz" laut der zitierten Studie zu?

Die Studie zeigt, dass eine höhere motorische Handlungskompetenz signifikant mit einer besseren Lebensqualität korreliert, während mangelnde Kompetenz mit höherer Depressivität und geringerem Wohlbefinden einhergeht.

Warum ist die Unterscheidung zwischen physischen und pathologischen Veränderungen wichtig?

Es ist entscheidend zu widerlegen, dass Altern prinzipiell mit Krankheit einhergeht. Degenerative Veränderungen sind oft physiologischen Ursprungs und kein pathologischer Zustand, was den Ansatzpunkt für sportliche Prävention stärkt.

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Details

Title
Gesundheitliche Effekte von Sport und Bewegung - psychische Effekte bei Älteren
College
University of Heidelberg
Course
Sport, Wohlbefinden und psychische Gesundheit
Grade
1,5
Author
Anna Kozok (Author)
Publication Year
2007
Pages
35
Catalog Number
V73063
ISBN (eBook)
9783638735445
Language
German
Tags
Effekte Sport Bewegung Wohlbefinden Gesundheit Psyche ältere Menschen Geriatrie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Kozok (Author), 2007, Gesundheitliche Effekte von Sport und Bewegung - psychische Effekte bei Älteren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73063
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