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Lernen an Stationen - eine Form des Offenen Unterrichts

Titre: Lernen an Stationen - eine Form des Offenen Unterrichts

Dossier / Travail , 2007 , 46 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Diana Himmelspach (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie réformée
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„Die Erziehung von Kindern ist eine kreative Aufgabe
eher eine Kunst als eine Wissenschaft.“
(Bruno Bettelheim)


Dieses Zitat von Bruno Bettelheim möchte ich dem Thema des Offenen Unterrichts und des Lernens an Stationen voranstellen, denn das Charakteristische dieser Art zu Lernen besteht darin, Lehrer und Schüler als Individuen anzusehen, die mit unterschiedlichen Begabungen, Eigenschaften und Fähigkeiten ausgestattet sind.
Die Kunst des Lehrens liegt also darin, beim Vermitteln von Wissen und Kompetenzen die einzelnen Voraussetzungen und Eigenschaften der Lernenden nicht nur zu berücksichtigen, sondern nebenbei auch noch Talente zu fördern bzw. Schwächen auszugleichen. Wenn man sich hierbei eine bunte Schulklasse von 20-30 unterschiedlichen Persönlichkeiten vorstellt, kann man – so finde ich – schon von einer Kunst des Lehrens sprechen!

Unter dieser Voraussetzung scheint es nahe zu liegen, dass allein mit dem herkömmlichen Frontalunterricht nie alle Schülerinnen und Schüler erreicht werden können, schließlich hat jedes Individuum einen anderen Zugang zum Lernen, bedient sich anderer Methoden, Quellen und Fertigkeiten.

Vor Jahrzehnten, als die Lebenssituationen noch weitgehend vorhersehbar waren, wusste man, worauf man die Schülerinnen und Schüler vorbereiten musste – hingegen heute – in einer hoch technisierten und sich ständig wandelnden Gesellschaft geht es vor allem darum, den Kindern und Jugendlichen Methoden an die Hand zu geben, mit denen sie sich selbst Wissen aneignen können. Denn überlebensfähig in der modernen Gesellschaft ist nur Derjenige, der in der Lage ist, sich schnell umzustellen und anzupassen weiß und darüber hinaus seine Kenntnisse und Fähigkeiten optimal ausnutzen und schnell umstrukturieren kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Offener Unterricht

2.1 Begriffsklärung: Was ist „Offener Unterricht“?

2.2 Ursprung und Herkunft

2.3 Merkmale, Motive und Grundlagen Offenen Unterrichts

3 Lernen an Stationen

3.1 Begriffsklärung

3.2 Ursprung und Herkunft

3.3 Vorteile und Ziele

3.4 Kriterien zur Herstellung von Lernstationen

3.5 Phasen des Stationenlernens

4 Beispiel einer Stationenarbeit zum Thema „Stoffe und ihre Eigenschaften“

4.1 Didaktische Aspekte

4.1.1 Einordnung in den Bildungsplan

4.1.2 Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit

4.2 Methodische Analyse

4.3 Lernziele

4.4 Medien und Materialien

5 Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept des "Lernens an Stationen" als eine Form des offenen Unterrichts, um der Heterogenität der Lernenden in einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht zu werden und die Eigenverantwortung sowie Selbststeuerung von Schülern zu fördern. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die praktische Anwendung und pädagogische Gestaltung dieser Methode anhand eines Unterrichtsbeispiels.

  • Theoretische Grundlagen des Offenen Unterrichts
  • Merkmale und Zielsetzungen des Stationenlernens
  • Kriterien für die professionelle Gestaltung von Lernstationen
  • Praktische Implementierung einer Unterrichtseinheit zum Thema "Stoffe und ihre Eigenschaften"
  • Analyse von Lernzielen in kognitiver, affektiver und psychomotorischer Hinsicht

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

„Die Erziehung von Kindern ist eine kreative Aufgabe eher eine Kunst als eine Wissenschaft.“ (Bruno Bettelheim)

Dieses Zitat von Bruno Bettelheim möchte ich dem Thema des Offenen Unterrichts und des Lernens an Stationen voranstellen, denn das Charakteristische dieser Art zu Lernen besteht darin, Lehrer und Schüler als Individuen anzusehen, die mit unterschiedlichen Begabungen, Eigenschaften und Fähigkeiten ausgestattet sind. Die Kunst des Lehrens liegt also darin, beim Vermitteln von Wissen und Kompetenzen die einzelnen Voraussetzungen und Eigenschaften der Lernenden nicht nur zu berücksichtigen, sondern nebenbei auch noch Talente zu fördern bzw. Schwächen auszugleichen. Wenn man sich hierbei eine bunte Schulklasse von 20-30 unterschiedlichen Persönlichkeiten vorstellt, kann man – so finde ich – schon von einer Kunst des Lehrens sprechen!

Unter dieser Voraussetzung scheint es nahe zu liegen, dass allein mit dem herkömmlichen Frontalunterricht nie alle Schülerinnen und Schüler erreicht werden können, schließlich hat jedes Individuum einen anderen Zugang zum Lernen, bedient sich anderer Methoden, Quellen und Fertigkeiten.

Vor Jahrzehnten, als die Lebenssituationen noch weitgehend vorhersehbar waren, wusste man, worauf man die Schülerinnen und Schüler vorbereiten musste – hingegen heute – in einer hoch technisierten und sich ständig wandelnden Gesellschaft geht es vor allem darum, den Kindern und Jugendlichen Methoden an die Hand zu geben, mit denen sie sich selbst Wissen aneignen können. Denn überlebensfähig in der modernen Gesellschaft ist nur Derjenige, der in der Lage ist, sich schnell umzustellen und anzupassen weiß und darüber hinaus seine Kenntnisse und Fähigkeiten optimal ausnutzen und schnell umstrukturieren kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, vom traditionellen Frontalunterricht zu offeneren Formen wie dem Stationenlernen zu wechseln, um individuellen Schülerbedürfnissen in einer modernen Gesellschaft gerecht zu werden.

2 Offener Unterricht: Dieses Kapitel definiert Offenen Unterricht als eine reformpädagogische Bewegung, die auf Individualisierung und Selbststeuerung zielt und das herkömmliche starre Unterrichtsverständnis aufbricht.

3 Lernen an Stationen: Hier werden Definition, Ursprung, Vorteile und methodische Kriterien des Stationenlernens detailliert beschrieben, einschließlich der notwendigen Phasen für einen reibungslosen Ablauf.

4 Beispiel einer Stationenarbeit zum Thema „Stoffe und ihre Eigenschaften“: Dieses Kapitel dient als Praxisbeispiel und erläutert die didaktische Einordnung, methodische Analyse, Lernziele sowie die notwendigen Medien für eine Unterrichtseinheit in einer siebten Realschulklasse.

5 Abschließende Bemerkungen: Das Fazit unterstreicht, dass das Stationenlernen erhebliche Vorteile für die Förderung selbstständiger Lernprozesse bietet, sofern es pädagogisch fundiert geplant wird.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Lernen an Stationen, Stationenlernen, Selbstgesteuertes Lernen, Binnendifferenzierung, Individualisierung, Lehrplan, Reformpädagogik, Schülerorientierung, Kompetenzerwerb, Unterrichtsmethode, Stoffe und ihre Eigenschaften, Selbstständigkeit, Lernzirkel, Eigenverantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit thematisiert die Möglichkeiten einer methodisch-organisatorischen Öffnung von Unterricht durch die Form des "Lernens an Stationen".

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Theorie des Offenen Unterrichts, die spezifischen Merkmale des Stationenlernens und deren praktische Umsetzung im Chemie- bzw. Naturwissenschaftsunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch Stationenlernen die Eigenverantwortung und Individualität der Schüler gefördert werden kann, um sie auf die Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft vorzubereiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung, die durch eine praktische methodische Analyse eines konkreten Unterrichtsbeispiels für die siebte Jahrgangsstufe ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in den Offenen Unterricht und das Stationenlernen sowie eine detaillierte Planung einer Unterrichtseinheit zum Thema "Stoffe und ihre Eigenschaften".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Offener Unterricht, Stationenlernen, Selbstständigkeit, Differenzierung und Schülerorientierung.

Welchen Stellenwert nimmt die Rolle der Lehrkraft ein?

Die Lehrkraft wandelt sich von der "Kutscherrolle" im Frontalunterricht hin zur Beobachter- und Beraterfunktion, die Hilfestellungen gibt, während die Schüler selbstständig an ihren Aufgaben arbeiten.

Warum wird im Anhang ein Laufzettel für die Schüler bereitgestellt?

Der Laufzettel dient den Schülern als Orientierungshilfe, um ihre erledigten Aufgaben zu dokumentieren und ihren eigenen Lernfortschritt bei den verschiedenen Stationen zu strukturieren.

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Résumé des informations

Titre
Lernen an Stationen - eine Form des Offenen Unterrichts
Université
University of Education Freiburg im Breisgau  (Erziehungswissenschaft)
Cours
Lernzirkel, Lerntheke, Lernstationen: Möglichkeiten einer methodisch-
Note
1,0
Auteur
Diana Himmelspach (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
46
N° de catalogue
V73149
ISBN (ebook)
9783638884938
Langue
allemand
mots-clé
Lernen Stationen Form Offenen Unterrichts Lernzirkel Lerntheke Lernstationen Möglichkeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diana Himmelspach (Auteur), 2007, Lernen an Stationen - eine Form des Offenen Unterrichts , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73149
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Extrait de  46  pages
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