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Die Bedeutung der Ökonomie für die Soziale Arbeit und die Sozialpolitik

Eine erziehungswissenschaftliche Analyse

Titre: Die Bedeutung der Ökonomie für die Soziale Arbeit und die Sozialpolitik

Mémoire (de fin d'études) , 2006 , 322 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dipl.Päd. Dipl.Soz.arb. Klaus Bäcker (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Die anhaltende Tendenz zu mehr Markt, Wettbewerb u. überprüfbaren Leistungen auch im Non-Profit-Sektor hat in den letzten Jahren eine heftige Diskussion über die “Ökonomisierung der Sozialen Arbeit“ ausgelöst. Die Soziale Arbeit steht heute mehr als je zuvor unter Legitimations- u. Rechtfertigungsdruck bezüglich der Wirksamkeit u. Wirtschaftlichkeit ihrer Handlungsweise. Bedarfswirtschaftliche Unternehmen im intermediären Bereich sind gefordert, nicht nur Daten zu verarbeiten, die sich auf wirtschaftliche Effizienz u. Ertrag beziehen, sondern auch Datenmaterial zu berücksichtigen u. aufzubereiten, das Auskunft über Konzeptionen, Klientenverläufe, Diagnose, Anamnese, sozialpädagogische Interventionen, Pflege oder Outcome gibt. Das Verstehen wirtschaftspolitischer Zusammenhänge u. Kenntnisse über wirtschaftliches Denken sowie ökonomisch-unternehmerisches Handeln erhalten neben fachlichen Standards einen immer höherer Stellenwert.
In einem kurzen Exkurs über die geschichtliche Entwicklung der Pädagogik / Erziehungswissenschaft (EW) wird der Leser sensibilisiert für die Vielschichtigkeit der heutigen EW, deren wissenschaftliche Bandbreite sich von der „klassischen Erziehungstätigkeit“ bis in Bereiche der Erwachsenenbildung, betrieblichen Organisationsentwicklung, Personalcoaching u. Projektmanagement etc. erstreckt.
Um an den aktuellen Diskussionsstand in der Fachwelt heranzuführen, werden anschließend die themenrelevanten Begrifflichkeiten aus den unterschiedlich definierenden Fachterminologien herausgelöst, um diese auf im Non-Profit-Bereich verwertbare Definitionen zu dekodieren. Im zweiten Teil liegt der Analyseschwerpunkt der Arbeit auf dem Erkennen, Kennzeichnen, Definieren, Darstellen u. Beschreiben ökonomischer Ansätze u. Theorien in Verbindung mit den entsprechenden Management- u. insbesondere Qualitätsmanagementansätzen aus der Betriebs- u. Volkswirtschaftslehre sowie Messkonzepten zur Erfolgsmessung u. deren Übertragbarkeit auf den Bereich der Non-Profit-Organisationen. Dazu erörtert der Autor sowohl die Besonderheiten der Produktion personenbezogener sozialer Dienstleistungen als auch Fragen zur Effektivität, Effizienz u. Qualität in der Sozialen Arbeit. Die beiden einleitenden, theoretischen Teile bilden die Grundlage für die folgende Untersuchung zur Übertragbarkeit u. Wirkung verschiedener Ökonomisierungsansätze u. -konzepte auf die Praxis Sozialer Arbeit.
Experteninterviews u. eine kritische Bewertung runden die Arbeit ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführende Darstellung der Thematik

1.1 Relevanz der Thematik

1.2 Erziehungswissenschaftlicher Bezug

1.2.1 Die Geschichte der Pädagogik als Entwicklungsgeschichte der Erziehungswissenschaft

1.2.2 Erziehungswissenschaftliche Schwerpunkte

1.2.3 Methoden der Erziehungswissenschaft

1.2.3.1 Hermeneutisches Verstehen

1.2.3.2 Empirische Methoden

1.2.3.3 Qualitative Forschungsmethoden

1.3 Themen- und Problembereiche einer Ökonomik für die Soziale Arbeit

2 Methodische Überlegungen

2.1 Methode der Arbeit

2.1.1 Formal-methodische Vorgehensweise

2.1.2 Recherche des zu analysierenden Datenmaterials

2.1.3 Analyse des Datenmaterials

2.2 Zielsetzung der Arbeit

2.3 Aufbau der Arbeit

3 Begriffliche und theoretische Grundlagen

3.1 Ökonomisch-wirtschaftliche Grundbegriffe

3.1.1 Ökonomie bzw. Ökonomik

3.1.2 Wirtschaft(en)

3.1.3 Ökonomisierung

3.1.4 Bedürfnisse, Bedürfnisbefriedigung und Bedarf

3.1.4.1 Bedürfnisse und Bedarf

3.1.4.2 Klassifikation von Bedürfnissen

3.1.5 Der Markt als Treffpunkt von Angebot und Nachfrage

3.1.5.1 Angebot und Nachfrage

3.1.5.2 Markt- oder Preismechanismus

3.1.5.3 Käufer- und Verkäufermarkt

3.1.6 Güter und Dienstleistungen

3.1.6.1 Freie Güter und Wirtschaftsgüter

3.1.6.2 Sachgüter und Dienstleistungen

3.1.6.3 Private, öffentliche u. meritorische Güter u. Dienstleistungen

3.1.6.4 Allokations- und Distributionssysteme von Gütern und Dienstleistungen

3.2 Grundprinzipien des Wirtschaftens

3.2.1 Rationalitätsprinzip und die Verwendung knapper Ressourcen

3.2.2 Organisation des Wirtschaftsgeschehens

3.2.2.1 Planwirtschaft

3.2.2.2 Freie Marktwirtschaft

3.2.2.3 Soziale Marktwirtschaft als „dritter“ Weg

3.3 Grundbegriffe der Sozialen Arbeit

3.3.1 Geschichte und Gegenwart der Sozialen Arbeit

3.3.1.1 Inhalte und Funktion der Sozialen Arbeit

3.3.1.2 Gesellschaftlicher Auftrag der Sozialen Arbeit

3.3.2 Professionalisierungsdebatte und Diskurs um eine eigenständige Sozialarbeitswissenschaft

3.3.2.1 Soziale Arbeit als Profession

3.3.2.2 Bestrebungen um eine eigenständige Sozialarbeitswissenschaft

3.3.3 Herausforderungen für die Soziale Arbeit

3.3.4 Soziale Arbeit als personenbezogene professionelle Dienstleistung

3.4 Wirtschaftliches Denken und Soziale Arbeit

3.4.1 Sozialökonomie

3.4.2 Sozialmanagement

3.4.3 Sozialwirtschaft

3.4.4 Profit-Organisationen versus Non-Profit-Organisationen

3.4.4.1 Profit-Organisationen

3.4.4.2 Non-Profit-Organisationen

3.4.5 Non-Profit-Organisationen aus ökonomischer Perspektive

3.4.5.1 Non-Profit-Organisationen – eine Reaktion auf Marktversagen

3.4.5.2 Non-Profit-Organisationen – eine Reaktion auf Staatsversagen

3.4.5.3 Non-Profit-Organisationen und Stakteholder-Ansatz

3.4.5.4 Non-Profit-Organisationen und sozio-ökonomische Rationalität

3.4.6 Besonderheiten sozialwirtschaftlicher Dienstleistungsunternehmen im Non-Profit-Bereich

3.5 Schlüsselbegriffe und Module der Ökonomik in der Sozialen Arbeit

3.5.1 Ausgewählte Managementansätze für Non-Profit-Organisationen

3.5.1.1 Das Freiburger Management-Modell

3.5.1.2 Lean Management

3.5.1.3 Kosten-, Leistungsrechnung und Controlling

3.5.1.4 Organisations- und Personalentwicklung

3.5.1.5 Qualitätsmanagement

3.5.1.6 Kontraktmanagement

3.5.1.7 Risikomanagement

3.5.1.8 Balanced Scorecard

4 Indikatoren und Kennziffern zur Erfolgsmessung in der Sozialen Arbeit

4.1 Effizienz und Effektivität in der Sozialen Arbeit

4.1.1 Effizienz

4.1.2 Effektivität

4.1.3 Zusammenhang zwischen Effizienz, Effektivität, Input, Output und Outcome

4.2 Probleme bei der Beurteilung von Effizienz, Effektivität und Qualität der Sozialen Arbeit

4.2.1 Outputdefinition und -messung

4.2.2 Qualitätsdimensionierung und –sicherung

4.3 Soziale Arbeit und Wohlfahrtsproduktion

4.3.1 Volkswirtschaftliche Erfassung der Güter- und Dienstleistungsproduktion

4.3.1.1 Modell des Wirtschaftskreislaufes

4.3.1.2 Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

4.3.2 Sozialprodukt und Volkseinkommen

4.3.2.1 Sozialprodukt

4.3.2.2 Volkseinkommen

4.3.2.3 Sozialprodukt bzw. Volkseinkommen als Indikator für Wohlstand und Verteilung?

4.3.3 Aktueller Forschungsstand: das Johns Hopkins Comparative Nonprofit Sector Projekt

4.3.4 Allokative Effizienz Sozialer Arbeit

4.4 Wirtschaftlichkeit versus Qualität

4.5 Messkonzepte in der Sozialen Arbeit – ökonomische Legitimation des Ressourceneinsatzes

4.5.1 Kosten-Nutzen-Analyse

4.5.2 Kosten-Effektivitäts-Analyse

4.5.3 Praxisbeispiel zur Kosten-Nutzen- und Kosten-Effektivitäts-Analyse im Bereich der kommunalen Beschäftigungsförderung der Stadt Düsseldorf

4.5.4 Nutzwert-Analyse

4.5.5 Soziale Rechenschaftslegung

5 Veränderte gesellschaftliche, sozialpolitische und gesetzliche Rahmenbedingungen

5.1 Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen

5.2 Demographische Situation

5.3 Soziale Dienstleistungen, Freie Wohlfahrtspflege und politische Entwicklungen in Europa

5.4 Sonderstellung der Freien Wohlfahrtspflege und ihre Veränderung

5.5 Sozialpolitische Entwicklungen in Deutschland

5.6 Politischen Entwicklungen in Europa und ihre Auswirkungen

6 Implementierungsversuche ökonomischer Ansätze in der Praxis an ausgewählten Beispielen

6.1 Die Trägerstruktur der Sozialen Arbeit

6.2 Freie Träger der Wohlfahrtspflege

6.2.1 Die Finanzierung

6.2.2 Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Freien Träger

6.2.3 Strategisches Management in Freien Trägern der Wohlfahrtspflege auf der Grundlage des Balanced Scorecard Ansatzes

6.2.3.1 Modifikation der Balanced Scorecard für Non-Profit-Organisationen

6.2.3.2 Praktische Umsetzung der Balanced Scorecard exemplarisch dargestellt am Beispiel einer Werkstatt für behinderte Menschen

6.2.4 Experteninterview zum strategischen Management

6.3 Qualitätsmanagement

6.3.1 Das EFQM-Modell für Excellence – ein TQM-Ansatz für die Soziale Arbeit

6.3.1.1 Grundstruktur des EFQM-Modells für Excellence

6.3.1.2 Die einzelnen Elemente des Modells im Überblick

6.3.1.3 Selbstbewertung als Beobachtungsinstrumentarium

6.3.2 Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9000:2000 ff.

6.3.3 Praktische Erfahrungen mit der Anwendung des EFQM-Modells für Excellence bei einem Träger des Beschäftigungs- und Qualifizierungsförderung

6.3.3.1 Entscheidung für die Implementierung des EFQM-Modells

6.3.3.2 Anwendung des EFQM-Modells

6.3.3.3 Erste Ergebnisse

6.3.4 Die BSC und das EFQM-Modell für Excellence

6.3.5 Die BSC und ISO 9000:2000

6.3.6 Gemeinsamer Einsatz des EFQM-Modells für Excellence als Bewertungsinstrument, ISO 9000: 2000 und Balanced Scorecard

6.3.7 Experteninterview zum Qualitätsmanagement

6.4 Kommunale Träger: Neues Steuerungsmodell

6.4.1 Reformbedarf in der öffentlichen Verwaltung

6.4.1.1 Veränderte Rahmenbedingungen und Steuerungsmängel

6.4.1.2 Finanzkrise der Kommunen: die Reform kommt in Bewegung

6.4.2 Kernziel der Restrukturierungsmaßnahmen

6.4.3 Das Neue Steuerungsmodell (NSM)

6.4.3.1 Entstehung und Einordnung

6.4.3.2 Elemente des Neuen Steuerungsmodells

6.4.3.2.1 Definition und Beschreibung von Produkten als outputorientierte Steuerung

6.4.3.2.2 Budgetierung als haushaltstechnisches Steuerungsinstrument

6.4.3.2.3 Kontraktmanagement: Steuerung über Leistungsvereinbarungen und Verträge

6.4.3.2.4 Controlling und Berichtswesen

6.4.3.2.5 Dezentralisierung und Delegation von Verantwortung

6.4.3.3 Aktivierung durch Wettbewerb

6.4.4 Experteninterview zum Neuen Steuerungsmodell

7 Problemanalyse und Praxisbeurteilung

7.1 Kommunale Träger: Neues Steuerungsmodell

7.1.1 Umsetzungsstand und kritische Betrachtung

7.1.1.1 Schwierigkeiten bei der Umsetzung institutioneller Veränderungen

7.1.1.2 Veränderungen im Verwaltungshandeln

7.1.1.3 Nicht-intendierte Effekte

7.2 Freie Träger der Wohlfahrtspflege

7.3 Qualitätsmanagement

7.4 Allgemeines und Zusammenfassung

8 Persönliche Stellungnahme - Vision

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die fortschreitende Ökonomisierung der sozialen Arbeit und analysiert, inwiefern betriebswirtschaftliche Managementansätze und ökonomische Steuerungsprinzipien auf den sozialen Sektor übertragen werden können. Ziel ist es, ein Verständnis für das Spannungsfeld zwischen sozialer Verantwortung und ökonomischer Rationalität zu entwickeln und Wege aufzuzeigen, wie soziale Einrichtungen ihre fachliche Arbeit unter Wahrung ihres sozialen Auftrags effizienter gestalten können.

  • Analyse der Ökonomisierung und ihrer Auswirkungen auf soziale Einrichtungen.
  • Vergleich von betriebswirtschaftlichen Managementinstrumenten (z. B. Balanced Scorecard, EFQM-Modell, Neues Steuerungsmodell).
  • Reflexion der Rolle der freien Wohlfahrtspflege im Wandel.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Messbarkeit und Erfolgssteuerung in sozialen Dienstleistungen.
  • Erörterung von Praxisbeispielen zur Implementierung ökonomischer Ansätze.

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Ökonomisierung

Der Begriff der Ökonomisierung bezeichnet die organisatorische Neuordnung staatlicher Verwaltungen, bei der durch interne Rationalisierung und die Übernahme marktpreissimulierter Kosten-Ertrags-Kalküle angestrebt wird, die Qualität öffentlicher Dienstleistungen zu verbessern und gleichzeitig deren Produktionskosten zu senken. Ökonomisierungsstrategien wie New Public Management u. ä. lehnen sich am Modell des privatwirtschaftlichen Konzerns an und kommen vor allem in den öffentlichen Diensten im engeren Sinne (Bildungs- und Gesundheitswesen, Sozialwesen usw.) sowie in den klassischen "hoheitlichen" Bereichen staatlicher Tätigkeit (Polizei, Steuerwesen, Militär usw.) zur Anwendung. Grundsätzlich gilt dabei das Prinzip der Kostenwahrheit: Gebühren und Entgelte werden grundsätzlich gegenüber allgemeinen Steuern bevorzugt, um den Nutznießern kostengerechte Preise zu verrechnen, welche ihnen den volkswirtschaftlichen Ressourcenverzehr anzeigen und sie zu einer sparsameren Nutzung anregen sollen (vgl. PELIZZARI 2001).

FINIS SIEGLER und SCHEIBE-JAEGER verstehen unter Ökonomisierung der Sozialen Arbeit die Reduzierung der Sozialen Arbeit auf rein ökonomische Aspekte, das heißt beschränkt auf eine rein effizienzorientierte Betrachtungsweise zu Lasten fachlicher Gesichtspunkte. Dieser Versuch die betriebliche Effizienz bei gleichzeitig restriktiver Steuerung der finanziellen Rahmenbedingungen zu steigern, beinhaltet insbesondere für die Strukturqualität sozialer Dienste erhebliche Risiken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführende Darstellung der Thematik: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz ökonomischer Fragestellungen in der sozialen Arbeit und bettet die Thematik in einen erziehungswissenschaftlichen Kontext ein.

2 Methodische Überlegungen: Hier wird das methodische Vorgehen der Arbeit, bestehend aus einer theoretischen Analyse kombiniert mit Experteninterviews zur qualitativen Forschung, detailliert beschrieben.

3 Begriffliche und theoretische Grundlagen: Das Kapitel bietet eine umfassende Einführung in zentrale ökonomische Grundbegriffe und deren Bedeutung für den Sozialsektor, inklusive der Debatte um professionelle soziale Arbeit und Herausforderungen durch knappe Ressourcen.

4 Indikatoren und Kennziffern zur Erfolgsmessung in der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel setzt sich mit der schwierigen Messbarkeit von Effizienz und Effektivität im sozialen Bereich auseinander und stellt Instrumente wie die Kosten-Nutzen-Analyse und Kosten-Effektivitäts-Analyse vor.

5 Veränderte gesellschaftliche, sozialpolitische und gesetzliche Rahmenbedingungen: Eine Analyse der makroökonomischen und demographischen Faktoren, die den Wandel sozialer Dienste in Deutschland und Europa forcieren.

6 Implementierungsversuche ökonomischer Ansätze in der Praxis an ausgewählten Beispielen: Anhand von Modellen wie Balanced Scorecard, EFQM und dem Neuen Steuerungsmodell (NSM) wird die praktische Übertragbarkeit ökonomischer Ansätze auf soziale Träger untersucht.

7 Problemanalyse und Praxisbeurteilung: Das Kapitel reflektiert kritisch die Umsetzung der vorgestellten Konzepte in der kommunalen Verwaltung und bei freien Trägern sowie die damit verbundenen nicht-intendierten Effekte.

8 Persönliche Stellungnahme - Vision: Abschließend fasst der Autor seine Thesen zusammen und entwirft eine Vision für die Zukunftsfähigkeit einer ökonomisch fundierten sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Ökonomisierung, Sozialmanagement, Non-Profit-Organisation, Effizienz, Effektivität, Balanced Scorecard, EFQM-Modell, Neues Steuerungsmodell, Qualitätsmanagement, Wohlfahrtsproduktion, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Finanzierung, Sozialpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der zunehmenden Ökonomisierung der sozialen Arbeit. Der Autor analysiert, wie moderne Managementmethoden aus der Privatwirtschaft auf soziale Einrichtungen und kommunale Verwaltungen übertragen werden können, ohne dabei den sozialen Auftrag zu vernachlässigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Ökonomie und sozialer Arbeit, die Frage der Erfolgsmessung (Effizienz und Effektivität) sowie die praktische Implementierung von Management-Tools wie Balanced Scorecard und EFQM-Modell in Non-Profit-Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, die Chancen und Risiken einer ökonomischen Betrachtungsweise in der sozialen Arbeit aufzuzeigen und eine Grundlage für einen reflektierten Umgang mit Managementinstrumenten zu schaffen, um die soziale Arbeit in Zeiten knapper öffentlicher Kassen professionell und zukunftsfähig zu positionieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Theoriearbeit (Analyse von Fachliteratur) ergänzt durch qualitative Experteninterviews mit Führungskräften aus der Praxis (z. B. HWK gGmbH, renatec Gesellschaft).

Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die methodische Herleitung, die Diskussion gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, die Vorstellung konkreter Instrumente zur Organisationssteuerung sowie die Analyse von Praxisbeispielen (z. B. Werkstätten für behinderte Menschen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sozialmanagement, Effizienz, Effektivität, Non-Profit-Organisation, Balanced Scorecard und Neues Steuerungsmodell sowie die kritische Reflexion des ökonomischen Einflusses auf die soziale Praxis charakterisieren.

Wie bewertet der Autor das Modell des EFQM für soziale Einrichtungen?

Der Autor sieht im EFQM-Modell ein umfassendes und ganzheitliches Instrument für die Selbstevaluation und Qualitätsentwicklung, weist jedoch darauf hin, dass die Anwendung im sozialen Bereich durch eine starke Mitarbeitereinbindung und eine auf die soziale Branche angepasste Modifikation erfolgen muss.

Welche Problematik sieht der Autor im Neuen Steuerungsmodell (NSM)?

Der Autor bemängelt, dass das NSM in der Praxis häufig als "Deckmantel" für reine Kostendeckelungen und Mittelkürzungen missbraucht wurde, anstatt eine echte, kundenorientierte Modernisierung der Verwaltung zu erreichen.

Fin de l'extrait de 322 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die Bedeutung der Ökonomie für die Soziale Arbeit und die Sozialpolitik
Sous-titre
Eine erziehungswissenschaftliche Analyse
Université
University of Duisburg-Essen
Note
1,0
Auteur
Dipl.Päd. Dipl.Soz.arb. Klaus Bäcker (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
322
N° de catalogue
V73386
ISBN (ebook)
9783638678575
ISBN (Livre)
9783638678025
Langue
allemand
mots-clé
Arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.Päd. Dipl.Soz.arb. Klaus Bäcker (Auteur), 2006, Die Bedeutung der Ökonomie für die Soziale Arbeit und die Sozialpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73386
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