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Kundenanforderungen an zukünftige Transport-Management-Tools aus der Sicht eines Speditionskonzerns

Title: Kundenanforderungen an zukünftige Transport-Management-Tools aus der Sicht eines Speditionskonzerns

Diploma Thesis , 2005 , 79 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Dipl.-Wirtschaftsingenieur Björn Wittek (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Zeit ist Geld. Hinter dieser volkstümlichen Weisheit verbirgt sich, dass die Ressource „Zeit“, besser „Arbeitszeit“, als ein entscheidender Faktor zur Steigerung der Produktivität und letztlich des geldwerten Ertrags gesehen wird. Je weniger Zeit für die Generierung einer Arbeitseinheit investiert werden muss, desto mehr Zeit ist für die Schaffung einer weiteren Einheit vorhanden. Laut Lexikon wird „die gesamtwirtschaftliche Produktivität vor allem durch Strukturänderungen, technischen Fortschritt und verschieden hohe Grade der Kapazitätsausnutzung beeinflusst, wobei dem technischen Fortschritt die größte Bedeutung zukommt.“

In die Sichtweise eines Logistikdienstleisters übersetzt heißt dies, dass die Erhöhung der Produktivität des Personals am ehesten durch eine Reduzierung der pro Arbeitsgang benötigten Ressource Zeit erreicht werden kann – je weniger Zeit pro Job benötigt wird, desto mehr Jobs können innerhalb der Tages-/Wochen-/Jahresarbeitszeit bewältigt werden. Dies führt dazu, dass die Arbeitskosten über eine breitere Basis verteilt werden können und somit die aufgewendeten Arbeitskosten pro Job sinken.

Diese Diplomarbeit soll im Rahmen einer Anforderungsanalyse erfassen, welche Kundenwünsche es an die Leistungen eines [zukünftigen] Internetportals des Konzerns gibt, um so einen Beitrag für die Entwicklung des zukünftigen Operation Systems zu leisten. Aus den Kundenwünschen sollen Vorschläge zur Befriedigung dieser abgeleitet und skizziert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zielsetzung der Arbeit und Vorgehensweise

2. Einleitung

3. Transport Management Tools

3.1. Definition von Transport Management Tools

3.2. Funktionsweise von Transport Management Tools

3.2.1. Rollenverständnis Spedition

3.2.2. Rollenverständnis Carrier

4. Vor- und Nachteilen im Vergleich zwischen TMTs und Spediteuren

4.1. Kunden- und Zielgruppendefinition

4.2. Spediteur vs. TMT: Vor- und Nachteile der jeweiligen Lösung

4.2.1. Spediteur

4.2.2. TMT

5. Kundenbefragung

5.1. Durchführung der Kundenbefragung

5.1.1. Allgemeine Fragen

5.1.2. Funktionsbewertung

5.1.3. Kundenauswahl

5.2. Statistische Auswertung

5.3. Ergebnisse

5.3.1. Auswertung allgemeine Fragen

5.3.2. Auswertung Funktionsbewertungen

5.3.3. Gesamtinterpretation

6. Lösungsvorschläge

6.1. Umstrukturierungen

6.2. Strukturelle Änderungen

6.3. Automatisierte Fahrplandarstellung

6.4. „Desktop Solution“

6.5. Elektronischer Zahlungsverkehr

6.6. Kommunikationsebene

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit analysiert die Kundenanforderungen an zukünftige Transport Management Tools (TMTs) aus der Perspektive eines Speditionskonzerns. Ziel ist es, durch eine Kundenbefragung Potenziale zur Prozessoptimierung und Kundenbindung zu identifizieren und konkrete Lösungsvorschläge für das zukünftige Operations-System der Spedition zu entwickeln.

  • Analyse des Wettbewerbs zwischen Speditionen und TMT-Plattformen
  • Identifikation von Anforderungen deutscher Kunden an digitale Transportlösungen
  • Untersuchung von Potenzialen zur Prozessautomatisierung und Standardisierung
  • Entwicklung von Konzepten wie der „Desktop Solution“ zur Kundenbindung
  • Prüfung von Strategien für den elektronischen Zahlungsverkehr und die Kommunikation

Auszug aus dem Buch

3.1. Definition von Transport Management Tools

Eine allgemein gültige Definition für Transport Management Tools, abgekürzt auch TMT, existiert nicht.

Skywire Software, eine US-amerikanische Firma, die bei der Implementation von SAP Anwendungen hilft, beschreibt ihr TMT-Produkt „Object Manager™ for SAP® Transport Management“ als ein „end-to-end transport management tool,…,designed to simplify and automate the transport management process…“ – übersetzt soll ein TMT die für den Transport [die Transportdokumentation] nötigen Arbeitsprozesse vereinfachen und automatisieren.

Als Vorteile werden herausgestellt „[that] it enables companies to consolidate data, leverage existing infrastructure and extend resources“ – Anwenderfirmen können Daten konsolidieren, die existierende Infrastruktur besser nutzen und Ressourcen erweitern. 8

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie schreibt in einer vom ISL, Roland Berger und PriceWaterhouseCoopers erstellten Studie: „Ziel dieser Portale [gemein sind INTTRA, GT Nexus und CargoSmart] ist es, die firmenübergreifenden Geschäftsprozesse zwischen den beteiligten Linienreedereien und ihren Kunden effizienter zu gestalten und Geschäftskontakte zwischen allen am Containertransport beteiligten Unternehmen zu erleichtern. Durch Rationalisierung und Standardisierung soll die Abwicklung von Containertransporten (ausschließlich) letztendlich wirtschaftlicher gestaltet werden.“9

Das Portal INTTRA „enables shippers, freight forwarders, third party logistics providers, brokers, importers, and industry portals to manage the scheduling, booking, documentation, Bills of Lading, and tracking of cargo and the negotiation of freight services across multiple shipping lines in a single integrated process“. 10

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zielsetzung der Arbeit und Vorgehensweise: Darstellung der drei methodischen Schritte zur Ermittlung von Kundenanforderungen an Transport Management Tools.

2. Einleitung: Analyse der Bedeutung von Zeit als Kostenfaktor in der Logistik und der Notwendigkeit zur Prozessautomatisierung durch IT-Lösungen.

3. Transport Management Tools: Definition und Erläuterung der Funktionsweise von Bündelungsplattformen im Seetransport sowie deren Rolle für Carrier und Speditionen.

4. Vor- und Nachteilen im Vergleich zwischen TMTs und Spediteuren: Gegenüberstellung der strategischen Vor- und Nachteile von externen TMT-Portalen gegenüber der direkten Dienstleistung einer Spedition.

5. Kundenbefragung: Methodik und statistische Auswertung einer Umfrage unter Speditionskunden zur Erhebung ihrer Anforderungen an Online-Funktionen.

6. Lösungsvorschläge: Entwicklung konkreter Ansätze zur Umstrukturierung, Automatisierung der Fahrpläne und Implementierung einer „Desktop Solution“ zur Kundenbindung.

7. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerungen für die zukünftige Ausrichtung der Speditions-IT.

Schlüsselwörter

Transport Management Tools, TMT, Spedition, Logistik, Prozessoptimierung, Kundenbefragung, E-Booking, Desktop Solution, Standardisierung, Dokumentationsprozess, Supply Chain, Kundenbindung, Automatisierung, Operations, EDI.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Anforderungen deutsche Kunden an zukünftige Transport Management Tools haben und wie ein Speditionskonzern darauf reagieren kann, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Vergleich zwischen externen TMT-Plattformen und speditionseigenen Systemen, der Digitalisierung von Logistikprozessen sowie Strategien zur Kundenbindung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Identifikation von Kundenwünschen und Schwachstellen in aktuellen Prozessen Vorschläge zu entwickeln, wie ein Spediteur sein digitales Serviceangebot optimieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Analyse der TMT-Plattformen durch und kombiniert diese mit einer eigenen empirischen Kundenbefragung, deren Ergebnisse statistisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von TMTs, der Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen gegenüber Speditionsdienstleistungen, der Durchführung der Kundenbefragung sowie konkreten Lösungsvorschlägen für IT-Strukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Transport Management Tools (TMT), Prozessautomatisierung, Kundenbindung, Desktop Solution, Standardisierung und logistische Schnittstellen.

Welchen Vorteil bietet die vorgeschlagene „Desktop Solution“ für Kunden?

Sie ermöglicht Kunden das Offline-Arbeiten und eine integrierte Dateneingabe, wodurch Fehler bei der Übermittlung reduziert werden und eine engere Anbindung an die Systeme der Spedition erfolgt.

Warum wird elektronischer Zahlungsverkehr (E-Payment) derzeit von Kunden abgelehnt?

Die Umfrage ergab, dass Sicherheitsbedenken bei hohen Transaktionssummen im Firmenkontext das größte Hindernis für die Akzeptanz von Internet-basierten Bezahlsystemen darstellen.

Wie kann eine „Dezentrale Zentralisierung“ die Effizienz steigern?

Durch die Zusammenlegung operativer Abteilungen an zentralen Standorten werden Größeneffekte genutzt und die Datenqualität erhöht, während gleichzeitig durch technologische Vernetzung die Nähe zum regionalen Markt erhalten bleibt.

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Details

Title
Kundenanforderungen an zukünftige Transport-Management-Tools aus der Sicht eines Speditionskonzerns
College
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Oldenburg
Grade
1,5
Author
Dipl.-Wirtschaftsingenieur Björn Wittek (Author)
Publication Year
2005
Pages
79
Catalog Number
V73592
ISBN (eBook)
9783638636162
ISBN (Book)
9783668312258
Language
German
Tags
Kundenanforderungen Transport-Management-Tools Sicht Speditionskonzerns
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Wirtschaftsingenieur Björn Wittek (Author), 2005, Kundenanforderungen an zukünftige Transport-Management-Tools aus der Sicht eines Speditionskonzerns, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73592
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