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Der Untergang der Filmära - Die Digitalisierung der Filmkultur und ihre Auswirkungen

Title: Der Untergang der Filmära - Die Digitalisierung der Filmkultur und ihre Auswirkungen

Seminar Paper , 2007 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Viktor Witte (Author)

Film Science
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In seiner nunmehr über hundert Jahre währenden Geschichte hat der Film immer wieder technologische Erneuerungen erfahren. Als die Bilder laufen lernten, taten sie dies noch ohne Ton. Der Tonfilm, der immerhin schon 1921 technisch realisierbar gewesen wäre, brauchte noch geschlagene sechs Jahre, um sich tatsächlich durchzusetzen. In Europa wurde der Tonfilm als „unkünstlerisch“ verschmäht und in den Vereinigten Staaten fürchtete man, dass durch die zwangsläufige Festlegung auf eine Sprache, eine Distribution auf dem Weltmarkt begrenzt, wenn nicht gar unmöglich gemacht würde1. Aus heutiger Sicht erscheinen uns diese Bedenken kaum noch nachvollziehbar, obwohl die Hollywood-Studiobosse den Tonfilm Ende 1927 lediglich als „audience-pleasing gimmick“2 betrachteten und tragischerweise nicht realisierten, dass sie damit ihr Starsystem ruinieren würden.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es darzustellen, welche Auswirkungen die Digitalisierung der Filmkultur hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der Untergang der Filmära - Die Digitalisierung der Filmkultur und ihre Auswirkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den tiefgreifenden technologischen Wandel der Filmkultur durch die fortschreitende Digitalisierung, analysiert die damit verbundenen ästhetischen und sozialen Veränderungen und erörtert die daraus resultierenden Herausforderungen für Filmhistoriker, Archive sowie die Filmwirtschaft.

  • Der soziokulturelle Stellenwert des Kinos als kollektive Erfahrung
  • Die Auswirkungen der digitalen Projektion auf die Filmästhetik
  • Problematiken der Archivierung und der Werktreue im digitalen Zeitalter
  • Die Veränderung der Medienrezeption durch neue Formate wie die DVD
  • Die Demokratisierung des Mediums Film durch nutzergenerierte Inhalte

Auszug aus dem Buch

The end of film help hasten cinema toward past-tense museum status-where it will „thrive“ in the way Renaissance painting now does.

Diese Veränderungen finden nicht statt, weil die Kinozuschauer nach einer Modernisierung der „old celluloid images“ verlangten, sondern lediglich, weil neue Technologien es ermöglichen und die Industrie sich Profit von ihnen verspricht. Der Kinobesucher wird die technologische Neuerung anfänglich auch gar nicht bewusst wahrnehmen, weil digitale Projektionssysteme der herkömmlichen Celluloidprojektion sehr ähnlich sind, denn auch sie projizieren lediglich ein Bild aus einem Raum hinter dem Publikum auf eine Leinwand.

„But the images aren´t produced by light shining trough an unfurling series of photographic transparencies on celluloid.[...] It also eliminates scratches, jumps and the other physical imperfections of film.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Untergang der Filmära - Die Digitalisierung der Filmkultur und ihre Auswirkungen: Diese Einleitung und Hauptteil umfassende Darstellung beleuchtet den technologischen Wandel des Kinos, diskutiert die Thesen von Filmexperten wie Sontag, Cheshire und Horwath hinsichtlich des Verlusts cinephiler Kultur und analysiert die ökonomischen sowie gesellschaftlichen Folgen der digitalen Transformation für Produzenten, Archive und das Publikum.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Filmkultur, Kino, Cinephilia, Celluloid, Digitale Projektion, Filmgeschichte, Medienrezeption, Archivierung, Werktreue, DVD, Demokratisierung, Medienwandel, Filmwirtschaft, Filmhistoriker.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den technologischen Übergang vom analogen Celluloid-Film zur digitalen Projektion und die daraus folgenden weitreichenden Konsequenzen für die Filmwelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Transformation der Kinokultur, dem Verlust kollektiver Wahrnehmung, den Herausforderungen für Filmarchive und der veränderten Rolle des Zuschauers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Status des Films als Kunstform und soziales Ereignis kritisch zu hinterfragen und die Prognosen namhafter Filmhistoriker zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse publizierter Aufsätze, Interviews mit Experten aus der Filmwissenschaft sowie statistische Daten der Filmförderungsanstalt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Thesen zur "Mutationsära", die Problematik der digitalen Archivierung, die Auswirkungen auf das Kinopublikum und die Parallelen zum Strukturwandel in der Musik- und Fernsehindustrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Digitalisierung, Cinephilia, Filmära, Archivierung, Medienrezeption und die Demokratisierung der Filmproduktion.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise von Cheshire von der von Horwath?

Cheshire sieht in der Digitalisierung primär den Untergang des Kinos als Kunstform durch die Industrie, während Horwath den Wandel eher als eine vom Publikum getriebene "Mutationsära" interpretiert.

Welche spezifische Gefahr sieht Horwath bei der digitalen Archivierung?

Horwath warnt vor der technischen Obsoleszenz digitaler Formate, da diese für zukünftige Hardware oder Betriebssysteme möglicherweise nicht mehr lesbar sein werden, im Gegensatz zum analogen Film.

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Details

Title
Der Untergang der Filmära - Die Digitalisierung der Filmkultur und ihre Auswirkungen
College
Free University of Berlin  (Institut für Theaterwissenschaften)
Course
Seminar für Filmgeschichte
Grade
1,0
Author
Viktor Witte (Author)
Publication Year
2007
Pages
13
Catalog Number
V73778
ISBN (eBook)
9783638743853
Language
German
Tags
Untergang Filmära Digitalisierung Filmkultur Auswirkungen Seminar Filmgeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Viktor Witte (Author), 2007, Der Untergang der Filmära - Die Digitalisierung der Filmkultur und ihre Auswirkungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73778
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