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Integration eines Konsignationslagersystems in Verbindung mit EDI in das Vertriebskonzept

Am Beispiel der Firma Sanetta

Title: Integration eines Konsignationslagersystems in Verbindung mit EDI in das Vertriebskonzept

Diploma Thesis , 1997 , 45 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Carsten Lau (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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In den letzten Jahren brachte der Eintritt in das Kommunikationszeitalter rasante Veränderungen mit sich. Das Internet ist zu einem bedeutenden Marktfaktor geworden. Bereits früh entstand der Gedanke, im Geschäftsverkehr Daten elektronisch zu übertragen. In Kombination mit einer neuen Vertriebsvariante - dem sog. Depot- oder Konsignationslagermodell - soll die Einführung eines Datenübertragungssystems beim Kinderbekleidungshersteller SANETTA mit dieser Arbeit untersucht und beurteilt werden. Dabei soll nicht nur geklärt werden, wie diese Vertriebsform aussieht und welche Umstellungen sie im Unternehmen verursachen würde, sondern auch analysiert werden, ob der Einsatz des Systems bereits mit einem Kunden rentabel wäre.

Im ersten Abschnitt dieser Diplomarbeit werden die Begriffe „Konsignationslager“ und „EDI“ erläutert, die Firma SANETTA und die Ausgangssituation vorgestellt und Gründe für die Einführung der Vertriebsvariante Depot mit EDI geschildert.

Anschließend soll im zweiten Abschnitt das angestrebte Konzept dargestellt werden. Es wird auf die Unterschiede der Variante gegenüber dem herkömmlichen Modell hinsicht-lich des gesamten Ablaufs eingegangen, von der veränderten Auftragserfassung bis zum neu geregelten Saisonwechsel.

Die Voraussetzungen und Umstellungen bei SANETTA werden im dritten Abschnitt be-leuchtet. Mit einer kurzen juristischen, technischen und organisatorischen Betrachtung soll herausgearbeitet werden, in welchen Bereichen sich Änderungen ergeben und welche Anforderungen an SANETTA gestellt werden.

Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit soll durch den vierten Abschnitt gebildet wer-den. Nach Darlegung der quantifizierbaren Vor- und Nachteile des Depot-Systems wird eine Kapitalwertanalyse, eine dynamische Amortisationsrechnung und eine Sensitivitäts-analyse Aufschluß darüber geben, ab wann, unter welchen Voraussetzungen und mit welchem Gewinn die Investition sich lohnt. Ebenfalls in diesem Abschnitt werden auch die qualitativen Vor- und Nachteile vorgestellt und in einer Nutzwertanalyse gewichtet und bewertet.

Der fünfte Abschnitt beinhaltet die Auswertung der Analysen und zeigt Alternativen auf. Eine auf den Ergebnissen dieser Diplomarbeit basierende Handlungsempfehlung soll dann im Anschluß eine Hilfestellung bei der Investitionsentscheidung geben.

Das Ende der Diplomarbeit bildet die „Schlußbetrachtung“, in der ein abschließendes Resümee gezogen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. EINFÜHRUNG

1. Themenstellung und Aufbau der Arbeit

2. Die Begriffe „Konsignationslager“ und „EDI“

3. Kurzportrait der Firma SANETTA

4. Die Ausgangssituation

5. Argumente für die Vertriebsvariante „Depot“ und den Einsatz von EDI

II. DAS ANGESTREBTE KONZEPT

1. Änderungen bei der Auftragserfassung und Erstlieferung

2. Automatische Fakturierung und Nachlieferungen

3. Regelungen zum Saisonwechsel

III. VORAUSSETZUNGEN UND UMSTELLUNGEN BEI SANETTA

1. Juristische Betrachtung

a) Rechtliche Grundlage

b) Anforderungen an einen Konsignationslagervertrag

c) Rechtslage bei EDI

2. Technische Anforderungen

a) Voraussetzungen beim Handel

b) Hardwarevoraussetzungen beim Lieferanten

c) Softwarevoraussetzungen beim Lieferanten

d) Die Verbindung zwischen Lieferant und Handel

e) Datenschutz und Datensicherheit

3. Organisatorische Anforderungen beim Lieferanten

a) Integration des Konzepts

b) Umstellungen im Bereich der EDV

c) Umstellungen in der Finanzbuchhaltung (FiBu)

d) Personelle Anforderungen

e) Sonstige Anpassungen

IV. ANALYSE

1. Quantifizierbare Vor- und Nachteile

a) Mehrkosten des Depotkonzepts

b) Einsparungen durch das Depotkonzept

2. Investitionsrechnung

a) Kapitalwertermittlung

b) Dynamische Amortisationsrechnung

c) Sensitivitätsanalyse

3. Nicht quantifizierbare Vor- und Nachteile

a) Qualitative Vorteile

b) Qualitative Nachteile

4. Nutzwertanalyse

V. AUSWERTUNG

1. Diskussion der Analysen

a) Kritische Betrachtung der Kapitalwertmethode

b) Kritische Betrachtung der dynamischen Amortisationsrechnung

c) Kritische Betrachtung der Sensitivitätsanalyse

d) Kritische Betrachtung der Nutzwertanalyse

2. Konsequenzen der Nichteinführung

VI. HANDLUNGSEMPFEHLUNG UND FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung eines Konsignationslagersystems in Verbindung mit Electronic Data Interchange (EDI) als neue Vertriebsvariante beim Kinderbekleidungshersteller SANETTA. Ziel ist es, die organisatorischen, technischen und juristischen Anforderungen zu klären, die Rentabilität der Investition anhand einer Modellrechnung zu beurteilen und eine fundierte Handlungsempfehlung für die Unternehmensführung abzuleiten.

  • Analyse der Konsignationslager- und EDI-Konzepte
  • Beurteilung der technischen und organisatorischen Voraussetzungen bei SANETTA
  • Quantitative Investitionsrechnung (Kapitalwert, Amortisation, Sensitivitätsanalyse)
  • Qualitative Bewertung durch Nutzwertanalyse
  • Diskussion von Konsequenzen und Strategieempfehlungen

Auszug aus dem Buch

Die Begriffe „Konsignationslager“ und „EDI“

Die Bezeichnung „Konsignationslager“ wird in der betriebswirtschaftlichen Literatur sehr selten erwähnt. Im Allgemeinen trifft man den Terminus lediglich in Standardlexika an, wo ihm zwei Bedeutungen zugewiesen werden: zum einen im Zusammenhang mit dem „Konsignationshandel“, einer Form des Kommissionsgeschäfts: Das Konsignationslager dient hierbei zur Aufnahme der Exportware des Konsignanten, der Eigentümer der Güter bleibt. Der Konsignator verkauft die Ware auf Rechnung des Konsignanten und erhält dafür eine Provision. Ist das Lager ein Freilager, dann muß nur entnommene Ware verzollt werden, was Vorteile bei unverkäuflichen Gütern bedeutet, da hier die aufwendige Zollrückerstattung nicht beantragt werden muß.

zum anderen als „Spezialfall der Lagerwirtschaft: Ein vom Lieferanten auf seine Kosten beim Besteller bereitgestellter Warenbestand“ (Gablers Wirtschaftslexikon, 1995, Sp. 2933). Konsignationslager werden auch als Auslieferungslager oder Depot bezeichnet. Die Rechnungsstellung erfolgt dabei erst nach Übermittlung der Abverkäufe an den Lieferanten, ist also zeitlich nicht mehr an die Auslieferung gekoppelt. Ebenso wie in der ersten geschilderten Begriffserklärung bleibt die Ware Eigentum des Produzenten, solange sie nicht weiterverkauft wird.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, stellt das Unternehmen SANETTA vor und begründet die Motivation für die Untersuchung eines Depot-Systems mit EDI.

II. DAS ANGESTREBTE KONZEPT: Hier wird der operative Ablauf des neuen Vertriebsmodells beschrieben, insbesondere die geänderten Prozesse bei der Auftragserfassung und dem Saisonwechsel.

III. VORAUSSETZUNGEN UND UMSTELLUNGEN BEI SANETTA: Das Kapitel analysiert die notwendigen juristischen, technischen und organisatorischen Anpassungen, die das Unternehmen für eine erfolgreiche Implementierung vornehmen muss.

IV. ANALYSE: Dies ist der Schwerpunktteil, in dem sowohl quantifizierbare Vor- und Nachteile durch Investitionsrechnungen als auch qualitative Aspekte mittels einer Nutzwertanalyse bewertet werden.

V. AUSWERTUNG: Die Ergebnisse der verschiedenen Analysen werden hier kritisch diskutiert, um die Wirtschaftlichkeit und die strategischen Implikationen einer Entscheidung für oder gegen das System zu beleuchten.

VI. HANDLUNGSEMPFEHLUNG UND FAZIT: Auf Basis der Untersuchung gibt der Autor eine abschließende Einschätzung und spricht eine klare Empfehlung für die Umsetzung des Depot-Konzepts aus.

Schlüsselwörter

Konsignationslager, Depot, EDI, Electronic Data Interchange, SANETTA, Textilwirtschaft, Vertriebskonzept, Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Nutzwertanalyse, Logistik, Prozessoptimierung, Quick Response, Warenwirtschaftssystem, Supply Chain

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit analysiert die Einführung eines Konsignationslagersystems in Verbindung mit EDI beim Bekleidungshersteller SANETTA als moderne Vertriebsstrategie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Prozessumstellung im Vertrieb, die technische Integration von EDI, die wirtschaftliche Rentabilitätsprüfung sowie die organisatorische Anpassung im Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Depot-Konzepts zu bewerten, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das Management von SANETTA zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden betriebswirtschaftliche Methoden der Investitionsrechnung (Kapitalwert, Amortisation, Sensitivitätsanalyse) und qualitative Bewertungsverfahren (Nutzwertanalyse) angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Konzeption des neuen Ablaufs, die technischen und juristischen Voraussetzungen, eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse sowie eine qualitative Bewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konsignationslager, EDI, Investitionsrechnung, Rentabilität, Kundenbindung und Prozessintegration.

Warum ist das Thema für SANETTA besonders relevant?

Das Depot-Modell bietet Wettbewerbsvorteile durch höhere Warenverfügbarkeit, bessere Kundenbindung und moderne EDI-Standards, was im hart umkämpften Textilmarkt entscheidend ist.

Zu welchem Ergebnis kommt der Verfasser in seiner Handlungsempfehlung?

Der Verfasser empfiehlt SANETTA die Einführung des Systems, da das Investitionsrisiko überschaubar ist und die strategischen Chancen sowie die langfristigen Vorteile überwiegen.

Welche Rolle spielt der Partner BREUNINGER?

BREUNINGER dient in der Arbeit als konkretes Fallbeispiel, da dort bereits ein Depot-Modell praktiziert wird und eine Kooperation als Einstieg in diesen Vertriebsweg fungiert.

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Details

Title
Integration eines Konsignationslagersystems in Verbindung mit EDI in das Vertriebskonzept
Subtitle
Am Beispiel der Firma Sanetta
College
University of Cooperative Education Ravensburg
Grade
1,0
Author
Carsten Lau (Author)
Publication Year
1997
Pages
45
Catalog Number
V73793
ISBN (eBook)
9783638685535
ISBN (Book)
9783638712040
Language
German
Tags
Integration Konsignationslagersystems Verbindung Vertriebskonzept Firma Sanetta EDI Electronic Data Interchange Textil Kinderbekleidung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carsten Lau (Author), 1997, Integration eines Konsignationslagersystems in Verbindung mit EDI in das Vertriebskonzept, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73793
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