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Independent Radio: Analyse zu den Erfolgschancen eines Zielgruppenformatradios in Deutschland

Titel: Independent Radio: Analyse zu den Erfolgschancen eines Zielgruppenformatradios in Deutschland

Diplomarbeit , 2007 , 144 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Roman Rackwitz (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hoffnung der Musikwirtschaft auf neue musikalische Präsentationsflächen im Hörfunk war groß, als Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland erstmals private Radiostationen zugelassen wurden. Doch bald sollte sich Ernüchterung breit machen. Statt größerer musikalischer Vielfalt nutzen Hörfunkstationen Marktforschung, um sich musikalisch wie inhaltlich bei ihrem Zielpublikum abzusichern. Bereits existierende Hörgewohnheiten der Rezipienten werden von den Sendern seitdem gezielt bedient. Für musikalische Innovationen bleibt da kaum Platz. Die Ausrichtung der meisten privaten Hörfunkprogramme auf den Mainstream ist aus wirtschaftlicher Sicht durchaus verständlich. Die wichtigste Einnahmequelle eines privaten Senders, das Geld aus dem Verkauf von Werbezeiten, kann nur in ausreichender Menge sprudeln, wenn eine möglichst breite Masse an Zuhörern erreicht wird. Und dies passiert vor allem mit massentauglicher Musik. Manövriert sich die deutsche Hörfunklandschaft mit dieser Ausrichtung aber nicht selbst ins Abseits? Die durchschnittliche Hördauer ist seit dem Jahr 2000 insgesamt bereits um 10% gesunken. Weit dramatischer fallen die Einbrüche mit 25% in der Altersklasse der 14-29-Jährigen aus.

Wie aber kann die Hörfunkbranche auf diesen Negativtrend reagieren? Welche Möglichkeiten stehen ihr zur Verfügung, um einen weiteren Rückgang der Hörerzahlen zu verhindern und sogar neue Zielgruppen zu erschließen? Sollte es in Deutschland möglich sein, die Zahl der Radionutzer durch die Etablierung neuer Hörfunkspartenprogramme zu steigern? Können sich neue Spartenprogramme mit dem klassischen Geschäftsmodell im privaten Hörfunk, nämlich der Refinanzierung durch die Vermarktung ihrer Werbeflächen, erfolgreich am Markt etablieren? Welche Hürden müssen sie dabei überwinden?

Diesen Fragen gehe ich in meiner Diplomarbeit „Independent Radio: Analyse zu den Erfolgschancen eines Zielgruppenformatradios in Deutschland“ nach. Sie gliedert sich in zwei Abschnitte. Im theoretischen Teil wird eine Analyse des existierenden deutschen Radiomarkts inklusive der Kostenstrukturen der Sender, Refinanzierungsquellen und Verbreitungsmöglichkeiten vorgenommen. Ihm schließt sich ein Praxisteil an, in dem die Konzeption eines Zielgruppenformatradios im Mittelpunkt steht. Dieser Abschnitt umfasst u.a. eine Zielgruppen- und Standortanalyse, Überlegungen zur Senderstruktur und die Entwicklung eines Finanzplanes für die ersten fünf Jahre des Sendebetriebs.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Definitionen

1.1 Spartenprogramm / Zielgruppenprogramm

1.2 Vollprogramm

1.3 Formatradio

1.3.1 Independent Radio

1.4 Klassisches Geschäftsmodell im privaten deutschen Hörfunk

2. Erfolgskriterien für einen Hörfunksender

3. Senderprofil

4. Radiomarkt

5. Hörfunknutzung

5.1 Hörfunknutzung nach Altersklassen

5.2 Hörfunknutzung nach Bildung

5.3 Hörfunknutzung im Tagesverlauf

5.4 Motive der Hörfunknutzung

5.4.1 Nutzungstypen

6. Kostenstruktur privater Hörfunksender

6.1 Kostenstruktur im Einzelnen

7. Ertragsstruktur privater Hörfunksender

7.1 Unterschied der Werbeeinkünfte bei landesweiten und lokalen Sendern

7.2 Ausgaben privater Hörfunkveranstalter

8. Hörfunk und Werbung

8.1 Überblick über Werberichtlinien

8.2 Werberichtlinien im Detail

8.3 Bedeutung des Hörfunks als Werbemedium

8.4 Werbeeinkünfte

8.5 Werbezeitenauslastung

8.6 Wirkungsweise von Radiowerbung

8.6.1 Werbeeinstellung der Rezipienten beim Hörfunk

8.6.2 Stärken des Mediums

8.6.3 Schwächen des Mediums

8.7 Werbende Firmen und Branchen

9. Refinanzierungsmöglichkeiten

9.1 Spotwerbung

9.1.1 Imagewerbung

9.1.2 Abverkaufswerbung

9.1.3 Tandem Spots

9.2 Sponsoring

9.3 Patronate

9.4 Markenkooperationen

9.5 Direct Response Radio (DRR)

9.6 Live Spots

9.7 Senderpromotions

9.8 Syndications

9.9 Schleichwerbung

9.10 Payola

9.11 Online-Geschäft

9.11.1 Downloads

9.11.2 Klingeltöne

9.11.3 Online-Werbung

9.12 Merchandise

9.13 Payradio

9.14 Kooperationen mit Konzertveranstaltern

9.15 Liveberichterstattung vor Ort

9.16 Durchführung eigener Events

9.17 Music Exploitation

10. Hörfunkvermarktung

10.1 Eigenvermarktung

10.2 Fremdvermarktung

10.3 Vorteile der Kombinationen für Mediaplaner

10.4 Nachteile der Werbekombinationen für Mediaplaner

10.5 Vorraussetzung für Vermarktung eines Radiosenders durch die RMS

11. Verbreitungswege

11.1 Verbreitung via UKW

11.2 Digital Video Broadcasting Terrestrisch - DVB-T

11.2.1 Technische Details

11.2.2 Fazit

11.3 Verbreitung via Satellit

11.3.1 Astra Digital Radio – ADR

11.3.2 Digital Video Broadcasting – Satellite (DVB-S)

11.3.3 Fazit

11.4 Verbreitung über Kabelnetze

11.4.1 Hörfunksender im Kabelnetz

11.4.2 Hörfunknutzung in Kabelnetzen

11.4.3 Kosten für die Verbreitung

11.4.4 Fazit

11.5 Verbreitung via Internet

11.5.1 Radiostreams / Internetstreams

11.6 Alternative Verbreitungswege

11.6.1 Digital Audio Broadcasting (DAB)

11.6.2 Digital Multimedia Broadcasting (DMB)

11.6.3 Digital Video Broadcasting - Handhelds (DVB-H)

11.6.4 Universal Mobile Telecommunications System - UMTS

11.7 Fazit Verbreitung

12. Lizenzierung privater Rundfunkprogramme

12.1 Marktzutritt

12.2 Programmkontrolle

12.3 Zugangsvoraussetzung für die Verbreitung von Hörfunkprogrammen

12.4 Die Zulassung am Beispiel der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz (LPR)

12.4.1 Gesetzliche Vorraussetzungen für eine Rundfunkzulassung

12.4.2 Nötige Angaben für eine Zulassung

12.5 Die Zuordnung von Übertragungsmöglichkeiten

12.5.1 Vorraussetzung für die Zuordnung

13. Zwischenfazit

14. Erläuterungen zum Senderkonzept

15. Zielgruppendefinition

15.1 Bedingungen einer brauchbaren Zielgruppendefinition

15.2 Kriterien zur Zielgruppenklassifikation

15.2.1 Verhaltensdisposition

15.2.2 Verhaltensbeschreibung

15.3 Media- und Markt-Media-Studien als Instrument zur Zielgruppenbestimmung

15.3.1 Die ag.ma Media-Analyse

15.4 Markt-Media-Studien

15.5 Sinus Milieus

15.6 Zielgruppendefinition des eigenen Senders

15.6.1 Nach Alter

15.6.2 Nach Bildung

15.6.3 Nach Geschlecht

15.6.4 Nach Reichweite

15.6.5 Nach Sinusmilieus

15.6.6 Produktinteresse der Milieus

15.6.7 Konsum

15.6.8 Fazit

15.7 Bestimmung potentieller Werbepartner

16. Standortbestimmung

16.1 Flächen- oder Ballungsraumsender?

16.2 Analyse der Bundesländer

16.3 Analyse der Städte

16.4 Zugangsvoraussetzungen in Nordrhein-Westfalen

17. Unternehmensstruktur und Stellenbildung

17.1 Stellenbeschreibung

17.1.1 Verwaltung

17.1.2 Marketing / Vertrieb

17.1.3 Programmdirektion

17.1.4 Music Exploitation

18. Programmstruktur

18.1 Die geplanten Sendungen im Überblick

19. Businessplan

19.1 Gründungskosten

19.2 Kosten und Umsatzprognose

19.2.1 Entwicklung der Umsatzprognose

19.2.2 Umsätze

19.2.3 Jährliche Kosten

19.2.4 Gewinn

19.2.5 Kapitalbedarf

19.3 Kennzahlen

19.3.1 Szenario 1 – Worst-Case-Szenario

19.3.2 Szenario 2

19.3.3 Szenario 3 – Best-Case-Szenario

20. Fazit

21. Stellschrauben

21.1 Verzicht auf die Media-Analyse

21.2 Art der Refinanzierung

21.3 Kostenreduktion

21.3.1 Personalkosten

21.3.2 Gründungs- und Sachkosten

Zielsetzung & Themen

Ziel der Diplomarbeit ist die Analyse der Erfolgschancen für ein neu zu gründendes Zielgruppenformatradio in Deutschland unter Berücksichtigung des bestehenden Radiomarktes und seiner wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dabei wird untersucht, ob ein kommerzieller Betrieb auf Basis klassischer Werbefinanzierung sowie alternativer Erlösquellen unter den gegebenen Marktgegebenheiten möglich ist.

  • Marktanalyse des deutschen privaten Hörfunks
  • Strukturanalyse von Kosten und Erträgen im Radiogeschäft
  • Definition und Segmentierung potenzieller Zielgruppen
  • Konzeption eines Senders (Senderprofil, Standort, Programmstruktur)
  • Erstellung eines Businessplans inklusive verschiedener Szenarien

Auszug aus dem Buch

1.3.1 Independent Radio

Die deutschen Airplaycharts stellen ein Abbild der am häufigsten im Hörfunk gespielten Musikstücke dar. Bei näherer Betrachtung dieser Rangliste wird schnell deutlich, dass die im Radio am häufigsten gespielten Platten von einigen wenigen Plattenfirmen veröffentlicht werden: Universal Music, Warner Music, Sony BMG und EMI, bekannt auch als „Majors“ der Musikindustrie, da sie zusammen rund 70% des Marktes beherrschen. Die Tonträgerindustrie bedient sich der Massenmedien, besonders des Hörfunks zur Absatzförderung ihrer Tonträger. Den Majors gelingt es dabei auf eindrucksvolle Weise, ihre Veröffentlichungen im Hörfunk zu platzieren. Das liegt unter anderem an der Qualität und (kommerziellen) Radiotauglichkeit der Musikstücke aber auch an der Markt- und Marketingmacht sowie der Veröffentlichungskontinuität dieser Unternehmen. Dagegen haben viele kleinere Labels, so genannte Indielabels oftmals keine Chance auf eine regelmäßige Abbildung im Hörfunk, obwohl die Qualität der Musikstücke denen der Majors häufig nicht nach steht.

Independent Radio kann unter diesem Blickwinkel definiert werden als Sender, der den Veröffentlichungen unabhängiger Plattenfirmen wohlwollender gegenüber steht als ein Mainstreamsender. Das Entscheidungskriterium für den Einsatz bestimmter Musik ist dabei weniger die Singleveröffentlichung sondern ein komplettes Album.

Eine weitere Abgrenzung kann auf Ebene des Musikstils vorgenommen werden. „Independent“ fasst dabei sehr unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen zusammen, denen in ihrer Entstehungs- und Produktionsweise eine vom Punk beeinflusste Ästhetik zugrunde liegt. Indiemusik ist eher rockorientiert, bedient sich aber auch rigoros anderer Musikstile. In der Regel komponieren Künstler dieses Genres ihre Musik selbst. Der Übergang zum Mainstream ist ein fließender. Zum Beispiel gelten Bands wie Franz Ferdinand, Radiohead oder Bloc Party als Vertreter des Independent-Genres, obwohl sie aufgrund großer Charterfolge und Verträgen mit Major-Plattenfirmen auch dem Mainstream zugeordnet werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Beschreibt den erbitterten Streit über die musikalische Innovationsfähigkeit im deutschen Radio und erläutert die Forschungsfrage der Diplomarbeit.

1. Definitionen: Definiert zentrale Begriffe wie Spartenprogramm, Vollprogramm und Formatradio, mit speziellem Fokus auf die Abgrenzung von "Independent Radio".

2. Erfolgskriterien für einen Hörfunksender: Identifiziert wesentliche Faktoren für den unternehmerischen Erfolg, wie Sendegebiet, Konkurrenz und belegbare Hörerzahlen.

3. Senderprofil: Präsentiert das Konzept des beispielhaften Senders "Indie.fm" inklusive Standort, Zielgruppe und Refinanzierungsstrategie.

4. Radiomarkt: Gibt einen historischen und strukturellen Überblick über die deutsche Radiolandschaft und die Entwicklung des dualen Rundfunksystems.

5. Hörfunknutzung: Analysiert die Nutzungsgewohnheiten der Deutschen nach Alter, Bildung und Tagesverlauf und beleuchtet verschiedene Hörertypen.

6. Kostenstruktur privater Hörfunksender: Untersucht die Kostenblöcke von Radiostationen, wobei Personal und technische Verbreitung als Hauptkostenfaktoren identifiziert werden.

7. Ertragsstruktur privater Hörfunksender: Analysiert die Einnahmequellen, insbesondere die Bedeutung von Werbung und Sponsoring für landesweite versus lokale Sender.

8. Hörfunk und Werbung: Bietet einen Überblick über gesetzliche Werberichtlinien sowie die Wirkungsweise und Bedeutung von Radiowerbung.

9. Refinanzierungsmöglichkeiten: Detaillierte Auflistung und Bewertung verschiedener Einnahmeoptionen, von Spotwerbung über Sponsoring bis hin zum Online-Geschäft.

10. Hörfunkvermarktung: Erläutert die Mechanismen der Eigen- und Fremdvermarktung und die Rolle von Werbekombinationen für Mediaplaner.

11. Verbreitungswege: Vergleicht technische Übertragungswege wie UKW, DVB-T, Satellit, Kabel und Internet hinsichtlich ihrer Eignung für Zielgruppenradios.

12. Lizenzierung privater Rundfunkprogramme: Beschreibt die rechtlichen Voraussetzungen und das Verfahren zur Erlangung einer Sendelizenz am Beispiel der LPR Rheinland-Pfalz.

13. Zwischenfazit: Fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und leitet zum praktischen Teil der Arbeit über.

14. Erläuterungen zum Senderkonzept: Konkretisiert die strategische Ausrichtung des geplanten Independent Radios in Bezug auf Musik und Image.

15. Zielgruppendefinition: Erläutert Methoden zur Zielgruppenbestimmung und definiert die Zielgruppe für den eigenen Sender mittels Alter, Bildung und Sinus-Milieus.

16. Standortbestimmung: Analysiert potenzielle Standorte für den Sender auf Basis von Wirtschaftsdaten und Hörfunklandschaft.

17. Unternehmensstruktur und Stellenbildung: Beschreibt die erforderliche Personalstruktur und Rollenverteilung für den Sendebetrieb.

18. Programmstruktur: Entwirft ein konkretes Programmschema für den Sender, das sich an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientiert.

19. Businessplan: Kalkuliert Gründungskosten sowie Umsatz- und Kostenprognosen in verschiedenen Szenarien.

20. Fazit: Resümiert, dass ein Independent Radio unter den gegebenen Rahmenbedingungen wirtschaftlich kaum ohne hohe Subventionen oder außergewöhnliche Skaleneffekte tragfähig ist.

21. Stellschrauben: Diskutiert alternative Ansätze wie den Verzicht auf die offizielle Media-Analyse und radikale Kostenreduktionen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage.

Schlüsselwörter

Hörfunk, Zielgruppenradio, Formatradio, Independent Radio, Werbefinanzierung, Media-Analyse, Sponsoring, Reichweite, Markenkooperation, Verbreitungswege, Kostenstruktur, Ertragsstruktur, Businessplan, Zielgruppendefinition, Rundfunkregulierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse der Erfolgschancen eines neuen "Independent Radio"-Programms (Zielgruppenformatradio) auf dem deutschen Hörfunkmarkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Grundlagen privater Radiosender, Verbreitungstechnologien, Möglichkeiten der Werbefinanzierung sowie die Konzeption eines neuen Senders samt Businessplan.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, zu ermitteln, ob der wirtschaftliche Betrieb eines Independent Radios unter den gegenwärtigen Marktbedingungen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland realistisch ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse (theoretischer Teil) und einer detaillierten betriebswirtschaftlichen Konzeption inklusive Szenario-Planung (Praxisteil).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Markt- und Kostenstrukturanalyse, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Refinanzierungsoptionen, Verbreitungswegen, Lizensierung sowie eine spezifische Konzeption für einen neuen Sender.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Hörfunk, Formatradio, Independent Radio, Media-Analyse, Werbefinanzierung und Zielgruppenbestimmung.

Warum ist die Teilnahme an der Media-Analyse für neue Radiosender so kritisch?

Die Media-Analyse ist die "harte Währung" für die Werbewirtschaft. Ohne die Ausweisung von Reichweiten ist es für einen neuen Sender extrem schwierig, nationale Werbebudgets zu gewinnen, was zu einer langen, verlustreichen Anfangsphase führt.

Warum wird Nordrhein-Westfalen als Standort trotz Attraktivität als schwierig eingestuft?

Aufgrund der sehr strengen gesetzlichen Regulierung und der Frequenzknappheit sind die Vorraussetzungen für neue, unabhängige Anbieter hier besonders komplex.

Ende der Leseprobe aus 144 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Independent Radio: Analyse zu den Erfolgschancen eines Zielgruppenformatradios in Deutschland
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
1,0
Autor
Roman Rackwitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
144
Katalognummer
V73942
ISBN (eBook)
9783638690010
ISBN (Buch)
9783638882958
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Independent Radio Analyse Erfolgschancen Zielgruppenformatradios Deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Roman Rackwitz (Autor:in), 2007, Independent Radio: Analyse zu den Erfolgschancen eines Zielgruppenformatradios in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73942
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