In der Hausarbeit wird überblicksartig die Geldpolitik der EZB dargestellt. Dazu werden die verschiedenen Instrumente ausführlich und gut verständlich (also auch für nicht- VWL Studenten zu verstehen) erläutert und teilweise an Beispielen und aktuellen Zahlen veranschaulicht. Zum Abschluss wird eine kritische Einschätzung der Geldpolitik der EZB gegeben.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Ziele und Strategien der Geldpolitik
- Das Instrument der Offenmarktgeschäfte
- Verfahrensweisen
- Befristete Transaktionen
- Hauptrefinanzierungsgeschäfte
- Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte
- Feinsteuerungsoperationen
- Strukturelle Operationen
- Definitive Käufe und Verkäufe
- Emission von Schuldverschreibungen
- Devisenswapgeschäfte
- Hereinnahme von Termineinlagen
- Das Instrument der ständigen Fazilitäten
- Spitzenrefinanzierungsfazilität
- Einlagefazilität
- Die Leitzinssätze der EZB
- Das Instrument der Mindestreserven
- Wirkungen und Grenzen der Geldpolitik
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert die geldpolitischen Instrumente der Europäischen Zentralbank (EZB) und befasst sich mit der Funktionsweise und den Wirkungsmechanismen dieser Instrumente.
- Die geldpolitischen Ziele der EZB
- Die verschiedenen Instrumente der Offenmarktpolitik
- Die ständigen Fazilitäten der EZB
- Die Bedeutung der Mindestreserven
- Die Auswirkungen und Grenzen der Geldpolitik
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1 führt in die Thematik der Geldpolitik ein und erläutert die Rolle der EZB als zentrale Institution für die Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet.
- Kapitel 2 beschreibt die geldpolitische Strategie der EZB, die sich auf das Ziel der Preisstabilität konzentriert. Es werden die beiden Säulen der Strategie erläutert: die monetäre Analyse und die wirtschaftliche Analyse.
- Kapitel 3 widmet sich dem Instrument der Offenmarktgeschäfte, welches die EZB zur Steuerung der Geldmenge einsetzt. Es werden verschiedene Verfahren und Transaktionsarten vorgestellt.
- Kapitel 4 beschäftigt sich mit den ständigen Fazilitäten, die der EZB als Instrument zur kurzfristigen Refinanzierung und zur Einlage von Zentralbankgeld dienen.
- Kapitel 5 erläutert die Bedeutung der Leitzinssätze der EZB als wichtige geldpolitische Signale.
- Kapitel 6 beleuchtet das Instrument der Mindestreserven, das von der EZB zur Steuerung der Liquidität der Geschäftsbanken eingesetzt wird.
- Kapitel 7 befasst sich mit den Wirkungen und Grenzen der Geldpolitik, analysiert die möglichen Folgen des Instrumenteneinsatzes und zeigt die Grenzen der geldpolitischen Steuerung auf.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit fokussiert auf die geldpolitischen Instrumente der Europäischen Zentralbank (EZB), die Offenmarktpolitik, die ständigen Fazilitäten, die Mindestreserven, die Leitzinssätze, die Preisstabilität, das Euro-Währungsgebiet und die Steuerung der Geldmenge.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel der Geldpolitik der EZB?
Das vorrangige Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ist die Gewährleistung der Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet.
Was versteht man unter Offenmarktgeschäften?
Offenmarktgeschäfte sind Instrumente, mit denen die EZB die Geldmenge und die Zinssätze steuert, indem sie Wertpapiere am Markt kauft oder verkauft.
Welche Arten von ständigen Fazilitäten gibt es?
Es gibt die Spitzenrefinanzierungsfazilität zur kurzfristigen Beschaffung von Liquidität und die Einlagefazilität zur Anlage von überschüssigem Zentralbankgeld.
Was ist die Funktion der Mindestreserve?
Die Mindestreserve verpflichtet Geschäftsbanken, einen bestimmten Teil ihrer Einlagen bei der Zentralbank zu halten, um die Geldmenge zu stabilisieren und den Geldumlauf zu steuern.
Welche Rolle spielen die Leitzinssätze?
Die Leitzinssätze dienen als wichtigste Signale für die geldpolitische Ausrichtung und beeinflussen die Zinskonditionen für Banken und Verbraucher.
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- Susanne Kroll (Author), Katharina Möbius (Author), 2007, Das geldpolitische Instrumentarium der Europäischen Zentralbank, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74043