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Vergleichende Analyse des Langhausdachstuhles des Augsburger Doms

Titre: Vergleichende Analyse des Langhausdachstuhles des Augsburger Doms

Rapport de Stage , 2006 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Dominik Zach (Auteur), Jonas Bloch (Auteur)

Art - Architecture / Histoire de l'architecture, Entretien des monuments
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Achtung Format: Din A3 (Din A4-Doppelseiten), entspricht 31 Seiten Din A4

Der Fokus dieser Vertiefungsarbeit liegt auf dem Langhausdachstuhl des Doms zu Augsburg. Die folgende Analyse beinhaltet ein Aufmaß 1:50 dreier Gespärregruppen, die Dokumentation vorhandener Schäden sowie die Darlegung bereits durchgeführter Instandsetzungsmaßnahmen und der Kraftverläufe im System.
Grundlage der anschließenden Diskussion ist ein Vergleich des Doms zu Augsburg mit drei ausgewählten Beispielen des mitteleuropäischen Raums. Diese werden ebenfalls analysiert, jedoch in geringerem Umfang.
Darüberhinaus enthält die Arbeit eine Zusammenschau verschiedener Dachstühle unter Berücksichtigung der Kategorien: Zeit, geographische Lage und Typus. Hierbei handelt es sich überwiegend um Kirchendachstühle, die im gleichen Zeitraum entstanden sind wie der Augsburger Dom.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Augsburger Dom

2.1 Geschichte des Langhausdaches

2.2 Analyse des Dachstuhls

2.2.1 Tragwerk

2.2.1.1 Konstruktion

2.2.1.2 Kraftverläufe

2.2.2 Aufmaß

2.2.2.1 Methode

2.2.2.2 Pläne

2.2.3 Schäden

2.2.4 Instandsetzungsmassnahmen

2.2.5 Erkenntnisse

3 Dachwerke Mitteleuropas (1400 - 1550)

3.1 Systematisierung

3.2 Vergleiche

3.2.1 Größe/ Typus

3.2.2 Zeit/ Typus

3.2.3 Geografische Lage/ Typus

4 Analyse ausgewählter Beispiele:

4.1 Dom, Regensburg

4.2 Adalbertkirche, Breslau

4.3 Marienkirche, Lübeck

5 Diskussion und Vergleich

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der detaillierten strukturellen und tragwerkstechnischen Analyse des Langhausdachstuhls des Augsburger Doms. Ziel ist es, durch ein präzises Aufmaß, die Dokumentation bestehender Schäden sowie die Untersuchung der Kraftverläufe ein tiefgreifendes Verständnis des historischen Konstruktionssystems zu erlangen, das durch vergleichende Analysen mit weiteren mitteleuropäischen Dachwerken in einen größeren wissenschaftlichen Kontext eingebettet wird.

  • Strukturelle Dokumentation des Augsburger Langhausdachstuhls
  • Analyse historischer Instandsetzungsmaßnahmen und auftretender Schadensbilder
  • Vergleichende Systematisierung mitteleuropäischer Dachwerke (1400-1550)
  • Untersuchung von Konstruktionstypen unter Berücksichtigung von Zeit, Geografie und Größe

Auszug aus dem Buch

Konstruktion

Das einfache Kehlbalkendach mit doppelt stehendem Stuhl ist durchwegs in Nadelholz ausgeführt. Bei einem Neigungswinkel von etwa 57° mißt der Stuhl in der Höhe ca. 10 m und in der Breite ca. 12 m. In einem Abstand von 80 bis 90 cm reihen sich in der Länge 43 Gespärre aneinander. Zwischen zwei Bindergespärren (14 Stück) kommen zwei leere (39 Stück).

Auf der Mauerschwelle (50 x 26) befinden sich die aufgeblatteten Zerrbalken (26 x 50). Auf diesen wiederum sind die Sparren (22 x 22) eingezapft. Etwa 60 cm davon entfernt stehen Traufknechte (22 x 20), die im Zerrbalken eingezapft und mit dem Sparren verblattet sind. Auf der mit den Dachbalken überblatteten Stuhlschwelle (20 x 24) stehen die Stuhlsäulen (22 x 22), welche in Querrichtung durch Fußbänder (etwa 14 x 16) und in Längsrichtung durch Schrägstreben (etwa 14 x 16) ausgesteift sind. Hierbei sind die Fußbänder mit dem Zerrbalken und Stuhlsäulen verblattet; die Schrägstreben mit der Stuhlschwelle verzapft, mit der Stuhlsäule und der Rähm (22 x 24) verblattet. Teilweise reichen die Schägstreben von Schwelle zu Rähm, teilweise sind sie aber auch an der Stuhlsäule mit einem Versatz unterbrochen. Auch die große Auskreuzung, die Sparren, Kehlbalken (22 x 24), Stuhlsäulen und Zerrbalken tangiert ist durchwegs verblattet. Aufschieblinge tauchen nur in den ersten Gespärren auf.

Die Aussteifung in Querrichtung erfolgt durch die große Auskreuzung, Kopf- und Fußbänder und natürlich die Sparren, welche am First mit einem Zapfen verblattet sind. In Langsrichtung sorgen die Schrägstreben für Steifigkeit; zusätzlich wirken hier die Latten mit der Biberschwanzdachdeckung.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Definition des Arbeitsfokus auf den Augsburger Langhausdachstuhl und Darlegung der methodischen Vorgehensweise sowie der Vergleichsgrundlage mit weiteren europäischen Beispielen.

Augsburger Dom: Umfassende Baugeschichte, statische Analyse der Konstruktion und der Kraftverläufe sowie Dokumentation der Instandsetzungsmaßnahmen und der aus der Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse.

Dachwerke Mitteleuropas (1400 - 1550): Systematische Einordnung und vergleichende Gegenüberstellung verschiedener Dachkonstruktionen nach Typus, zeitlicher Entstehung und geografischer Lage.

Analyse ausgewählter Beispiele: Detaillierte Betrachtung spezifischer Dachwerke in Regensburg, Breslau und Lübeck zur Erweiterung der Vergleichsbasis.

Diskussion und Vergleich: Synthese der Untersuchungsergebnisse durch Abwägung der konstruktiven Vor- und Nachteile sowie Interpretation der Hintergründe für die jeweilige bauliche Umsetzung.

Schlüsselwörter

Augsburger Dom, Dachstuhl, historische Tragwerke, Kehlbalkendach, Konstruktionsanalyse, Instandsetzung, Mittelalter, dendrochronologische Untersuchung, Sparrendach, Hängesäule, Stuhlsäule, Zimmererkunst, Tragwerksplanung, Baugeschichte, Holzkonstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einer detaillierten vergleichenden Analyse des historischen Langhausdachstuhls des Augsburger Doms im Kontext zeitgenössischer mitteleuropäischer Dachkonstruktionen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die konstruktive Untersuchung von Dachstühlen, die Analyse von Schadensbildern, die Evaluierung historischer Instandsetzungsmaßnahmen und die vergleichende Systematisierung nach verschiedenen Kriterien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Augsburger Dachstuhl durch präzises Aufmaß und statische Analyse zu verstehen und seine Besonderheiten durch den Vergleich mit anderen Bauwerken aus dem 15. und 16. Jahrhundert einzuordnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Zur Anwendung kommen bauforscherische Methoden wie das Aufmaß mittels Laser- und Messtechnik, die Dokumentation von Holzeigenschaften (Feuchtegehalt), die dendrochronologische Auswertung sowie statische Last- und Kraftverlaufanalysen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme des Augsburger Doms, die Systematisierung europäischer Vergleichsbeispiele und die detaillierte Analyse von Referenzbauten in Regensburg, Breslau und Lübeck.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Augsburger Dom, Dachstuhl, historische Tragwerke, Konstruktionsanalyse, Instandsetzung und Holzkonstruktion.

Welche Rolle spielt die Schrägstellung des Dachstuhls bei den Erkenntnissen?

Die festgestellte Neigung nach Osten ist ein zentraler Erkenntnispunkt, bei dem diskutiert wird, ob diese durch mangelnde Steifigkeit, das Bauen im Gefälle oder noch laufende Setzungsprozesse verursacht wurde.

Warum wurden Eisenbolzen als Verbindungsmittel bei bestimmten Dächern verwendet?

Der Einsatz von Eisenbolzen, insbesondere im Chordachwerk von Regensburg, stellt eine innovative Methode dar, die eine höhere Scherfestigkeit gegenüber herkömmlichen Holzbolzen bietet und die Montage vereinfachte.

Welche Bedeutung haben die Zapflöcher, die an verschiedenen Bauteilen beobachtet wurden?

Die Zapflöcher dienen als Indizien für frühere, heute nicht mehr vorhandene Konstruktionselemente oder sind Folgen von Horizontalschub und statischen Verschiebungen innerhalb des Gefüges.

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Résumé des informations

Titre
Vergleichende Analyse des Langhausdachstuhles des Augsburger Doms
Université
Technical University of Munich
Note
2,0
Auteurs
Dominik Zach (Auteur), Jonas Bloch (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
16
N° de catalogue
V74234
ISBN (ebook)
9783638686396
Langue
allemand
mots-clé
Vergleichende Analyse Langhausdachstuhles Augsburger Doms
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dominik Zach (Auteur), Jonas Bloch (Auteur), 2006, Vergleichende Analyse des Langhausdachstuhles des Augsburger Doms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74234
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Extrait de  16  pages
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