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Vergleich der Entwicklung der metabolischen und kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit untrainierter Personen nach einem sechsmonatigen Marathontraining

Title: Vergleich der Entwicklung der metabolischen und kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit untrainierter Personen nach einem sechsmonatigen Marathontraining

Diploma Thesis , 2002 , 106 Pages , Grade: Sehr Gut

Autor:in: Monika Stadlmann (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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„Von Kindesbeinen an beeinflusst "jeder Schritt" den Lebensweg. Die Entwicklung des Menschen ist eng an die Art und das Ausmaß der Bewegung gekoppelt. Mit zunehmendem Alter gewinnen die täglichen Schritte immer mehr an Bedeutung. Wer rastet, der rostet! Bewegungsmangel trifft ältere Menschen am sichtbarsten. Doch es ist nie zu spät anzufangen“ (http://vereine.amstetten.at/ASKOE/sicher.htm).

„Sportliche Betätigung gehört zu den Selbstverständlichkeiten in der Freizeit. Sporttreiben ist nicht mehr ausschließlich eine Sache der Jugend. Immer mehr Menschen in den mittleren Lebensjahren erschließen den Sport als wesentlichen Bestandteil ihres Lebens“ (Neumann 2000).
In den letzten Jahrzehnten hat sich der Laufsport zu einem regelrechten Boom entwickelt, das Laufen ist zum Massensport avanciert und zahlreiche sogenannte Fitnesspäpste und Laufgurus versuchen den noch nicht laufenden Anteil der Bevölkerung von den positiven Effekten dieses Sportes zu überzeugen. Zahlreiche Projekte versuchen ebenso die Bevölkerung zu mehr Bewegung anzuregen, denn: „Wer rastet, der rostet“! Wer sich zu wenig bewegt, riskiert, dass es hinsichtlich der organischen und körperlichen Leistungsfähigkeiten zu Funktionseinbußen kommt, welche bis hin zur Erscheinung von Krankheitssymptomen führen können. Dabei entscheidend ist besonders die Herabsetzung der organischen Leistungsfähigkeit, sprich der physiologischen Parameter.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problem- und Aufgabenstellung

1.1. Einleitung

1.2. Auswirkung von Bewegungsmangel auf die Gesundheit

1.3. Definition und Charakteristik der Ausdauer

1.4. Beschreibung der Grundlagenausdauer

1.5. Anpassungsmechanismen

1.6. Sportmedizinische Messgrößen

1.7. Physiologische Grundlagen:

1.7.1. Energiestoffwechsel in der Ausdauer

1.7.2. Die Messgrößen der Ausdauerleistungsfähigkeit

Das kardiopulmonale System

Das metabolische System – Laktat

1.6.3. Das biologische Alter

1.6.4. Auswirkung von Training auf die physiologischen Parameter

1.7.5. Die physiologischen Parameter im Vergleich

1.7. Testbeschreibung

1.8. Aufgabenstellung und Hypothesenformulierung

2. Untersuchungsmethodik

2.1. Entstehung und Beschreibung des Projektes "Go for Marathon"

2.2. Datengewinnung

2.2.1. Stichprobe

2.2.2. Testverfahren

2.2.3. Testgeräte

Das Laufband

Herzfrequenzmesser

Laktatmessung

Messung der Sauerstoffaufnahme

2.2.4. Testkriterium

2.2.5. Kriterien der Ausbelastung

2.2.6. Fehlerquellen

2.2.7. Interventionsprogramm

2.3. Datenauswertung

2.3.1. Beschreibung der Auswerteverfahren

Deskriptive Statistik

Analythische Statistik

Prüfung auf Normalverteilung

Levene´s Test for equality of variances

Varianzanalyse

Korrelation

3. Ergebnisse

3.1. Änderungen im kardiopulmonalen System

3.1.1. Änderung der Herzfrequenz

3.1.2. Änderung der Sauerstoffaufnahme

3.2. Änderung im metabolischen System

3.3. Vergleich der Änderungen der einzelnen Parameter

3.3. Zusammenhang Leistungsänderung und Training

4. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse

5. Zusammenfassung

6. Abschluss des Projektes

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen eines sechsmonatigen, zielgesteuerten Marathontrainings auf die metabolische und kardiopulmonale Leistungsfähigkeit von zuvor untrainierten Personen, um festzustellen, wie sich diese Parameter individuell und im Vergleich zueinander entwickeln.

  • Analyse der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit bei untrainierten Personen
  • Einfluss eines strukturierten Lauftrainings auf das metabolische System
  • Vergleich der Anpassung verschiedener physiologischer Messgrößen
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Trainingsdosis und Leistungsänderung
  • Evaluierung der Leistungsdiagnostik im Breitensport

Auszug aus dem Buch

1.3. Definition und Charakteristik der Ausdauer

„Ausdauer ist die Fähigkeit, eine gegebene Leistung über einen möglichst langen Zeitraum durchhalten zu können. Somit ist Ausdauer identisch mit Ermüdungs-Widerstandsfähigkeit.“ (Hollmann , 1990. S 78)

„Ausdauer ist von Leistung, Ermüdung und Wiederherstellung abhängig. Somit wird die Ausdauer von energetischen, koordinativen, biomechanischen und psychologischen Faktoren beeinflusst. Diese Gesichtspunkte führen zu einem komplexen Begriff Ausdauer mit folgender Definition:

Ausdauer ist die Fähigkeit,

1. physisch lange einer Belastung zu widerstehen, deren Intensität und Dauer letztendlich zu einer unüberwindbaren Ermüdung (=Leistungseinbuße) führt,

2. trotz eintretender Ermüdung die Belastung bis zur individuellen Beanspruchungsgrenze fortzusetzen (psychische Komponente),

3. sich in Phasen verminderter Beanspruchung (z.B. Pausen im Training und Wettkampf) bzw. nach Beendigung der Belastung rasch zu regenerieren.

Knapp ausgedrückt:

Ausdauer = Ermüdungswiderstandsfähigkeit + Ermüdungstoleranz + rasche Wiederherstellungsfähigkeit“ (Zintl, Eisenhut 2001. S 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problem- und Aufgabenstellung: Einführung in die Problematik des Bewegungsmangels und die theoretischen Grundlagen der Ausdauerleistungsfähigkeit.

2. Untersuchungsmethodik: Detaillierte Beschreibung des Projekts „Go for Marathon“, der Datengewinnung mittels Stufentests auf dem Laufband und der angewandten statistischen Auswerteverfahren.

3. Ergebnisse: Analyse der Veränderungen im kardiopulmonalen und metabolischen System sowie Darstellung der Zusammenhänge zwischen Leistungsänderung und Training.

4. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der erhobenen Daten im Kontext bestehender sportwissenschaftlicher Erkenntnisse.

5. Zusammenfassung: Zusammenfassende Darstellung der gesamten Arbeit und der wesentlichen Erkenntnisse aus dem Projekt.

6. Abschluss des Projektes: Bericht über den Projektverlauf, die Motivation der Teilnehmer und die langfristigen Ergebnisse des Marathontrainings.

Schlüsselwörter

Ausdauertraining, Marathontraining, kardiopulmonale Leistungsfähigkeit, metabolisches System, Laktat, Sauerstoffaufnahme, VO2max, Herzfrequenz, Leistungsdiagnostik, Untrainierte, Trainingssteuerung, Belastungsgrenze, Stoffwechselökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit untersucht die physiologischen Anpassungsprozesse von untrainierten Personen, die über sechs Monate hinweg ein strukturiertes Marathontraining absolvieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die kardiopulmonalen und metabolischen Systeme, deren Veränderungen durch ein regelmäßiges Ausdauertraining wissenschaftlich analysiert werden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich verschiedene physiologische Parameter während eines mehrstufigen Trainingsplans entwickeln und ob diese Veränderungen einheitlich oder individuell unterschiedlich verlaufen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine Längsschnittstudie mit 30 Probanden durchgeführt, wobei die Leistungsfähigkeit mittels spiroergometrischer Stufentests auf dem Laufband inklusive Laktatdiagnostik überprüft wurde.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchungsmethodik, die präzise Darstellung der erhobenen Ergebnisse in Form von Graphen und Tabellen sowie deren detaillierte wissenschaftliche Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Ausdauertraining, Leistungsdiagnostik, VO2max, Laktatschwelle und Herzfrequenzökonomisierung geprägt.

Wie unterscheidet sich die Anpassung bei Untrainierten von Trainierten?

Die Studie zeigt, dass bei wirklich Untrainierten die bekannten Anpassungsrichtlinien, die auf erfahrenen Sportlern basieren, oft nicht direkt anwendbar sind, da die Entwicklung deutlich individueller verläuft.

Gab es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Trainingsdosis und Leistungszuwachs?

Nein, die statistische Auswertung ergab keinen signifikanten Zusammenhang, was darauf hindeutet, dass bei Untrainierten bereits geringere Trainingsreize zu Leistungsänderungen führen können.

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Details

Title
Vergleich der Entwicklung der metabolischen und kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit untrainierter Personen nach einem sechsmonatigen Marathontraining
College
University of Salzburg  (Institut für Sportwissenschaften)
Grade
Sehr Gut
Author
Monika Stadlmann (Author)
Publication Year
2002
Pages
106
Catalog Number
V7451
ISBN (eBook)
9783638147125
Language
German
Tags
Ausdauertraining Anpasssung Sauerstoffaufnahme Herzkreislaufsystem Untrainiert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monika Stadlmann (Author), 2002, Vergleich der Entwicklung der metabolischen und kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit untrainierter Personen nach einem sechsmonatigen Marathontraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7451
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