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Das deutsche Bildungssystem mit grenzüberschreitendem Blickwinkel im Zuge der Internationalisierung

Title: Das deutsche Bildungssystem mit grenzüberschreitendem Blickwinkel im Zuge der Internationalisierung

Seminar Paper , 2005 , 22 Pages , Grade: 2

Autor:in: Patricia Lowey (Author)

Pedagogy - Intercultural Pedagogy
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Die aktuelle Internationalisierung und zunehmende Öffnung der Märkte über die Grenzen hinaus wird durch die bestehende Globalisierungstendenz besonders gefördert. Durch die Schaffung eines zusammengehörenden Binnenmarktes schreitet die Integration Europas voran. Forderungen, dass der Bildungsmarkt der Internationalisierung angepasst wird, können die Uneinigkeit seitens der zu beschreitenden Wege nicht verhindern. Die Strategie und Durchführung der Maßnahmen, die zur Erreichung eines sowohl europäischen, als auch internationalen Bildungsmarktes führen, sind nicht einheitlich festgelegt. Nachfolgend wird die Notwendigkeit der Internationalisierung im Bildungsbereich dargestellt. Hinzu kommen Darstellungen der Möglichkeiten für eine weitergehende Öffnung des Bildungsmarktes. Zudem soll ein Überblick zum Thema Internationalisierung im Bildungsbereich, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen, vermittelt werden. Die Notwendigkeit einer Vertiefung einzelner Aspekte ist sicherlich sinnvoll, um letztendlich ein schlüssiges Gesamtkonzept zu bieten. Dieses kann jedoch nicht im Rahmen einer Hausarbeit erfolgen. Da die Internationalisierungstendenz am stärksten im Hochschulbereich vorangegangen ist und die Notwendigkeit der grenzüberschreitenden Öffnung von den Beteiligten weitgehend erkannt ist, beschäftigen sich die folgenden Überlegungen auf den Hochschulbereich. Im Vergleich zu schulischen Einrichtungen ist die größere Autonomie der Hochschulen ein Vorteil und erleichtert eine weitergehende Internationalisierung. Im Rahmen dieser Hausarbeit werden Schulen nicht so viel Beachtung finden. Dennoch können die Erkenntnisse einer marktlichen Koordination teilweise analog verwendet werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erfasste Situation und zu beobachtende Entwicklungen

2.1. Die europäische Ebene

2.2 Internationalität des deutschen Hochschulsystems

3. Die Internationalisierung im Bildungsbereich als Notwendigkeit

4. Internationalisierung und ihre institutionellen und rechtlichen Vorrausetzung

4.1. Die Bildungsnachfrage und ihre Finanzierung

4.2. Die Anbieterautonomie

4.3 Individuelle Lern- und Wahlfreiheit über Grenzen hinweg

5. Erdenkliche Handlungsstrategien und Möglichkeiten

6. Schlusskommentar

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert den Prozess der Internationalisierung des deutschen Bildungssystems, insbesondere im Hochschulsektor, unter Berücksichtigung marktwirtschaftlicher Aspekte sowie der europäischen Bildungspolitik.

  • Analyse der europäischen Bildungspolitik und deren Einfluss auf nationale Systeme
  • Untersuchung der Internationalität des deutschen Hochschulwesens
  • Diskussion von Notwendigkeiten und Rahmenbedingungen für eine grenzüberschreitende Öffnung
  • Betrachtung von Finanzierungsmodellen und Anbieterautonomie
  • Erörterung marktlicher Handlungsstrategien zur Qualitätssicherung

Auszug aus dem Buch

2.1. Die europäische Ebene

Dargestellt werden zunächst die wichtigsten Eckdaten im Hinblick auf die Entwicklung der Kompetenzen der Europäischen Gemeinschaft im Bildungsbereich. Die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftraumes mit freiem Güterverkehr stand schon zu Beginn der europäischen Einigung im Jahre 1951 im Vordergrund. Verstärkt wurde das im Rahmen des Gründungsvertrages der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Jahre 1957. In den Römischen Verträgen zur Gründung der EWG erkennt man, dass die Bildungspolitik ursprünglich nicht zu den Aktionsschwerpunkten der Gemeinschaft gehörte. Zu sehen ist das an den begrenzten Handlungskompetenzen. In der Mitte der 70er Jahre wurden, den engen Handlungsspielräumen zum Trotz, die ersten hochschulpolitischen Aktivitäten auf europäischer Ebene erschlossen. Diese zielten auf eine Harmonisierung und Vereinheitlichung der nationalen Bildungssysteme ab. Unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips erhält die Bildungspolitik mehr Gewicht.

Eine grundsätzliche Tendenz der Erweiterung der bildungspolitischen Aktivitäten ist in den letzten Jahren zu bemerken. Hauptinstrumente der europäischen Bildungspolitik sind die so genannten Bildungsprogramme, welche die Mobilität, den Erfahrungsaustausch, die Zusammenarbeit und die Europäische Dimension in der Ausbildung fördern sollen. Ein Beispiel wäre das Studium. Stellt man den Fokus auf eine prozesspolitische Maßnahme, wird deutlich, dass die Europäische Gemeinschaft kein markt- bzw. Wettbewerbsorientiertes Bildungssystem anstrebt. Generell kann man davon ausgehen, dass staatliche Eingriffe notwendig bleiben. Das würde sich nur ändern, wenn die Europäische Gemeinschaft auf Ordnungspolitische Maßnahmen beschränkt bleibt. Im Bereich der Anerkennung von beruflichen und akademischen Qualifikationsnachweisen ist das European Credit Transfer System (ECTS) von Bedeutung. Aus studentischer Sicht ist das ein positives System, welches durch die gegenseitige Anerkennung von Hochschulen ein breiteres Angebot sichern kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Internationalisierung und Globalisierung und begründet den Fokus der Hausarbeit auf den Hochschulsektor aufgrund dessen höherer Autonomie.

2. Erfasste Situation und zu beobachtende Entwicklungen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die europäische Bildungspolitik sowie den Status quo und die Entwicklung der Internationalität innerhalb des deutschen Hochschulsystems.

3. Die Internationalisierung im Bildungsbereich als Notwendigkeit: Der Autor erläutert die ökonomischen und strukturellen Gründe, warum Deutschland als Exportnation ein international offenes und flexibles Bildungssystem benötigt.

4. Internationalisierung und ihre institutionellen und rechtlichen Vorrausetzung: Hier werden die Hürden und Möglichkeiten einer marktlichen Koordination untersucht, wobei der Fokus auf Studiengebühren, Hochschulautonomie und individueller Mobilität liegt.

5. Erdenkliche Handlungsstrategien und Möglichkeiten: Es werden Handlungsoptionen diskutiert, wie durch Wettbewerb, Transparenz und Qualitätssicherung ein effizienteres Bildungssystem gestaltet werden kann.

6. Schlusskommentar: Das Fazit fasst zusammen, dass eine marktliche Steuerung des Bildungsmarktes erstrebenswert ist, jedoch ein schrittweises Vorgehen bei der Umsetzung erforderlich bleibt.

Schlüsselwörter

Internationalisierung, deutsches Bildungssystem, Hochschulbildung, Europäische Gemeinschaft, Globalisierung, Bologna-Prozess, Studiengebühren, Anbieterautonomie, Bildungsmarkt, Wettbewerb, Qualitätssicherung, Bildungsnachfrage, Humankapital, Hochschulrahmengesetz, Markttransparenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des deutschen Bildungssystems vor dem Hintergrund globaler Internationalisierungstendenzen und europäischer Integrationsbemühungen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die europäische Bildungspolitik, die internationale Ausrichtung deutscher Hochschulen, die Finanzierungsfragen von Bildung sowie die Anforderungen an einen wettbewerbsfähigen Bildungsmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Öffnung des Bildungswesens aufzuzeigen und Strategien für eine marktliche Koordination innerhalb des Hochschulbereichs zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse bildungspolitischer Rahmenbedingungen und greift auf statistische Kennzahlen zur internationalen Mobilität von Studierenden zurück.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert rechtliche Rahmenbedingungen, die Autonomie von Hochschulen, Fragen der Studienfinanzierung und Strategien zur Sicherung der Bildungsqualität im internationalen Wettbewerb.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Globalisierung, Bologna-Prozess, Anbieterautonomie, Bildungsnachfrage und Wettbewerbsorientierung.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Bologna-Prozesses?

Der Bologna-Prozess wird als wesentlicher Faktor hervorgehoben, da er direkte Auswirkungen auf die deutsche Hochschulpolitik hat und die europäische Integration maßgeblich vorantreibt.

Welche Herausforderungen nennt das Dokument für die Internationalisierung?

Als Herausforderungen werden die bestehende Abhängigkeit von Verwaltungsinstanzen, der Widerstand gegenüber einer marktlichen Steuerung in Politik und Gesellschaft sowie notwendige Verbesserungen für die Attraktivität für ausländische Studierende benannt.

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Details

Title
Das deutsche Bildungssystem mit grenzüberschreitendem Blickwinkel im Zuge der Internationalisierung
College
University of Münster
Grade
2
Author
Patricia Lowey (Author)
Publication Year
2005
Pages
22
Catalog Number
V74582
ISBN (eBook)
9783638809078
ISBN (Book)
9783640356720
Language
German
Tags
Bildungssystem Blickwinkel Zuge Internationalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patricia Lowey (Author), 2005, Das deutsche Bildungssystem mit grenzüberschreitendem Blickwinkel im Zuge der Internationalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74582
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