Der Gebrauch von Psalmen im christlichen Gottesdienst hat eine lange Tradition. Schon in der Alten Kirche wurden sie rezipiert. Welche Bedeutung die Psalmen in der Geschichte der Kirche einnehmen, soll hier im Überblick verdeutlicht werden. Ebenfalls wird kurz beschrieben, welche Formen der Psalterrezeption im christlichen Gottesdienst verwendet werden und es wird auf das Stundengebet eingegangen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was sind Psalmen?
- Alte Kirche und Geschichte des Psalmengebrauchs
- Psalmengebrauch in der Messliturgie und der Stundenliturgie
- Psalmen in der Messliturgie
- Eröffnungs- und Kommunionverse
- Antwortpsalm
- Psalmen im Stundengebet der Kirche
- Die Benediktregel
- Gliederung der Tagzeitenliturgie
- Bedeutung der Psalmen
- Allgemeine Einführung ins Stundenbuch (AES) – wie geht man mit Psalmen um?
- Christologisierung
- Weitere Bedeutungen der Psalmen
- Psalmen in der Messliturgie
- Persönliche Bewertung des Psalmengebrauchs
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit bietet einen kurzen Überblick über die Rezeption von Psalmen in der christlichen Liturgie. Sie beleuchtet die historische Entwicklung des Psalmengebrauchs in der Alten Kirche, die Bedeutung der Psalmen im Stundengebet und in der Messliturgie, sowie die Rolle der Benediktregel. Die Arbeit zielt darauf ab, ein grundlegendes Verständnis für die Verwendung von Psalmen im christlichen Gottesdienst zu schaffen und ihre Bedeutung in der Geschichte und Praxis des christlichen Lebens zu verdeutlichen.
- Entwicklung des Psalmengebrauchs in der Alten Kirche
- Bedeutung der Psalmen im Stundengebet und in der Messliturgie
- Die Rolle der Benediktregel in der Verwendung von Psalmen
- Christologische Interpretation der Psalmen
- Bedeutung der Psalmen für das individuelle und gemeinschaftliche Gebet
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die lange Tradition des Psalmengebrauchs im christlichen Gottesdienst und führt kurz in das Thema ein. Das zweite Kapitel definiert den Begriff „Psalmen“ und erklärt die verschiedenen Arten und Quellen der Psalmen. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Rezeption der Psalmen in der Alten Kirche, ihrer Bedeutung für Judenchristen und deren Integration in das Gebet und die Liturgie. Es wird die Rolle der Psalmen im frühen Mönchtum und die Verwendung der Psalmen in der Muttersprache hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Psalmen, Psalter, Alte Kirche, Liturgie, Messliturgie, Stundenliturgie, Benediktregel, Christologisierung, Gebet, Muttersprache, lectio currens, Bibel, Theologie.
Häufig gestellte Fragen
Warum werden Psalmen im christlichen Gottesdienst verwendet?
Psalmen haben eine lange Tradition, die bis in das Judentum und die Alte Kirche zurückreicht. Sie gelten als Grundgebete der Bibel, die alle menschlichen Emotionen vor Gott bringen.
Was bedeutet „Christologisierung“ der Psalmen?
Damit ist die christliche Deutung der Psalmen gemeint, bei der die Texte auf Jesus Christus, sein Leiden, seine Auferstehung oder seine Herrschaft bezogen werden.
Welche Rolle spielen Psalmen im Stundengebet?
Die Psalmen bilden das Rückgrat des Stundengebets (Brevier). In einem festen Rhythmus (z. B. im Vier-Wochen-Psalter) werden sie zu verschiedenen Tageszeiten gebetet.
Wie werden Psalmen in der Messliturgie eingesetzt?
In der Messe finden Psalmen Verwendung als Antwortpsalm nach der ersten Lesung sowie in Form von Eröffnungs- oder Kommunionversen (Antiphonen).
Was besagt die Benediktregel zum Psalmengebrauch?
Die Benediktregel legt eine genaue Ordnung fest, wie die 150 Psalmen innerhalb einer Woche im mönchischen Chorgebet verteilt und gebetet werden sollen.
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- Sabine Rödiger (Autor), 2004, Christliche Formen der Psalterrezeption in der Liturgie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74672